Beiträge von jlpicard

    Hallo Franz und herzlich willkommen!

    Ich komm gleich zur Sache:

    1. Gehört deiner Oma das Haus zu 100% oder haben ihre 2 Kinder bereits durch den Erbfall 2017 Anteil daran?

    2. Angenommen ihr kriegt den Deal gerade so irgendwie finanziert: Wer bezahlt die neue Heizung, wenn sie in 6 Monaten kaputtgeht?

    jlpicard: Ja, ich werde wohl noch eine Erbschaftssteuererklärung machen müssen. Was muss ich dann bei der Umstrukturierung beachten?

    Xol-Finanzen: Wenn für die Depots noch Erbschaftssteuern anfallen, solltest du das insofern beachten, als dass nicht das ganze freiwerdende Kapital gleich "riskant" angelegt werden sollte bei einer Umstrukturierung. Also ggf. "Pulver trocken halten" in Form von Tagesgeld/Geldmarktanlagen/etc., damit die Steuerforderung dann ohne Kursrisiko beglichen werden kann und jetzt nicht 100% in Aktien o.ä. investieren.

    Ach, Asna, jeder hier kann ja selbst nachlesen, was du in #11 zitiert hast.

    [Spoiler: Du hast dich exakt auf die drei Union Investment Immobilienfonds vom TE bezogen, die ich dann kritisiert habe].


    Was hingegen jetzt nicht mehr jeder so deutlich nachlesen kann, ist dein ausfälliger Ton in deinem ursprünglichen Post #19. Den hast du wohl nachträglich wegeditiert.

    [Ungefähr: "laber kein scheis" . Verzeihung, falls ich die dir eigentümliche Orthografie noch nicht ganz beherrsche.]


    Warum also, lieber Asna, möchtest du öffentlich weiterirren und weiterhassen? Und inwiefern meinst du, dass das dem TE und der Diskussion weiterhilft?

    bitte lies nochmal nach welche 3 fonds ich explizit zitiert habe

    deine 3 genannten warene jedenfalls explizit NICHT dabei

    und zu den 3 die ich tatsächlich erwähnt habe, habe ich weiteren kontext dazu geschrieben


    es ist ermüdend wenn Menschen Beiträge nicht vollständig lesen, nicht auf das tatsächlich geschrieben eingehen und dadurch als Ergebnis falsche Behauptungen aufstellen.

    Und sonst geht's gut? :*

    Die hier [Immoblienfonds] kann man wenn man wirklich möchte so noch stehen lassen, schau bitte selbst nach wie hoch die TER dieser Fonds ist

    Nein!

    Diese Fonds verbrennen überwiegend seit ihrer Auflage einfach nur Geld, durch hohe Kosten und negative Rendite. Warum sollte jemand diesen schlechten Fonds weiterhin gutes Geld nachwerfen?
    Die blauen Banken haben übrigens sehr fleißig "beraten" und insgesamt ca. 45 Milliarden Euro in diese Fonds gescheffelt ...

    [Diese Tabelle wurde von der Moderation entfernt, da die enthaltenen Daten formal unvollständig sind und die methodische Korrektheit deshalb schwer nachvollziehbar ist. Um Verwirrung zu vermeiden und die Qualität der Informationen im Forum sicherzustellen, haben wir sie daher entfernt].

    Aus meiner Sicht ist hier überhaupt keine klare Strategie erkennbar.

    Das wäre doch der Ansatzpunkt, vorturner: Welches Anlageziel verfolgen die Eltern überhaupt, welche Risikobereitschaft und welchen zeitlichen Horizont haben sie?
    Diese Fragen sehe ich bisher nicht beantwortet im Thread.
    Danach kann man auch über konkrete Umstrukturierungen reden.

    Ich würde außerdem den Eltern einmal die Gesamtperformance des Portfolios darlegen und auch mal die Kosten, die ihre Bank für die Produkte bereits (anfangs und laufend) vereinnahmt hat, ausweisen.
    Und warum gibt es überhaupt zwei Depots?

    Hallo zusammen:),

    ich habe zwei Depots mit verschiedenen Wertpapieren geerbt.

    Depot 1
    Deka-Immobilienglobal DE0007483612 19%
    DEKA-IMMOBILIENEUROPA DE0009809566 13%
    SAUREN GL STB L GROWTH CD LU0318492419 12%
    FLOSSB.V.ST.-MU AS.DEF.R LU0323577923 28%
    FLOSSB.V.STORCH-MUL.OPP.R LU0323578657 27%
    100%
    Depot 2
    Uniimmo: Deutschland 980550 17%
    Uniimmo: Global 980555 31%
    Unimmo:Europa 980551 5%
    PrivatFonds:Kontrolliert A0RPAM 20%
    Unirak Konservativa A A1C81C 11%
    Unistrateg.: Konservativ 531410 9%
    Unistruktur A2DHJN 6%
    100%

    Was für schöne Depots ... für die Banken. Gell, Phenix ?

    Xol-Finanzen ist denn (noch) eine Erbschaftssteuerthematik relevant?
    Falls ja, bitte bei einer Umstrukturierung beachten.

    Zitat aus Klier-Ott.de:

    Das von dir zitierte Dokument (von 2004) kommt aber zu folgendem Fazit und plädiert für die Anzeige von Schenkungen:

    (Hervorhebungen von mir)

    3. Fazit
    Auch wenn die dogmatische Einordnung der steuerstrafrechtlichen Folgen einer unterlassenen Erwerbsanzeige nicht abschließend geklärt sind, muss i.S. einer vorsichtigen Mandantenberatung auf die Anzeigepflicht hingewiesen werden. Auch wenn die schenkungsteuerliche Folgen nicht offenkundig sind – etwa bei gemischten Schenkungen – und unter Berücksichtigung der Anzeigepflicht des Übertragenden (§ 30 Abs. 2 ErbStG) sollte ein entsprechender Hinweis erfolgen. Auch können künftige Erträge des Erwerbsgegenstands, die ertragsteuerlich relevant sind, zu Rückfragen führen. Die Flanke der Herkunft sollte daher nicht offen bleiben!

    Allerdings gibt es m.E. keine Pflicht zur Anzeige, wenn die Schenkung unter dem persönlichen Freibetrag ist. Nach herrschender Meinung entfällt die Anzeigepflicht, wenn eindeutig feststeht, dass keine Steuerpflicht entsteht.

    m.E. = herrschende Meinung ?

    8)

    Also §30 ErbStG formuliert deutlich die Anzeigepflicht einer Schenkung, übrigens von beiden Parteien (Schenker und Beschenktem): https://www.gesetze-im-internet.de/erbstg_1974/__30.html .

    Ich denke, Naseweis, du machst hier eher die Unterscheidung de jure und de facto. Tatsächlich (de facto) dürften wohl deutlich weniger Schenkungen in D angezeigt werden, als rechtlich (de jure) geboten.
    Gründe oder Erklärungen dafür fallen einem reichlich ein. Aber ob, wann und was daraus folgt und in welchem Fall es überhaupt von der Finanzverwaltung bemerkt wird, ist natürlich eine ganz andere Frage.

    Warum Grundversorgung ? Suche dir doch einfach einen seriösen Stromversorger.

    Das frage ich mich auch noch, aber vermutlich kommt keine Antwort mehr vom TE.

    Eine Erklärung für die Erhöhung des Grundpreises könnte sein, dass immer mehr mündige Bürger den teuren Grundversorgern den Rücken kehren.

    Naja, mit der Grundversorgung ist das ja so eine Sache: Die ist ja überhaupt nicht dafür gedacht, dass man darüber "regulär" Strom bezieht. Ich kenne Stadtwerke, wo vor einigen Jahren die Grundversorgung teurer war als der teuerste (Highend-Öko-Strom-)Tarif, den sie regulär anbieten.

    Und ja: ich kenne jemanden, der über Jahrzehnte diesen Grundversorgungstarif bezahlt hat aus Unwissenheit ... :sleeping:

    Du kannst auch nicht die Rücklagen durch die Anzahl der Einheiten teilen, da es sich vermutlich nicht nur um 1-Zimmer-Wohnungen handeln wird.

    Das stimmt, Du hast Recht. Deshalb habe ich "rechnerisch" geschrieben.

    Bitte beschreibe doch mal, welche Immobilienart Du aktuell als lohnende Investition betrachtest und welchen Objekttyp Du Upset1990 empfehlen möchtest.

    Die Implikation, dass ich etwas empfehlen möchte, trifft nicht zu. Im Übrigen hat @Achim Weiss das dazu Relevante gesagt.

    ---

    Ich möchte abschließend nur nochmal zwei Dinge festhalten:

    1. Wenn sich wie gesagt ständig die Angaben zum Objekt ändern, ist das nicht nur für die Diskussion problematisch.

    2. Mir scheint hier ein grundliegendes Missverständnis in der Diskussion deutlich zu werden, das vielleicht insofern hilfreich ist, weil die Allgemeinheit daraus lernen kann: Man muss nicht in Immobilien investieren. Schon gar nicht zu Beginn der Vermögensbildung.

    Heureka, das Objekt ist um 86 Einheiten auf stolze 200 Wohneinheiten gewachsen. Und das über Nacht. Von wegen, Deutschland schafft keinen Wohnraum! ;)

    Im Ernst: Da sich hier laufend die Parameter zu diesem Objekt verändern ist eine sinnvolle Diskussion "eigentlich" nicht möglich. Weißt Du, was Du kaufst?

    P.S.: Rechnerisch sind die Rücklagen damit von anfänglich angegeben 10.520 Euro (1.2mio Euro/114 WE) auf nur noch 3.500 Euro pro Wohneinheit (700k Euro/200 WE) gesunken. Allein dadurch wird die Investition immer schlechter. Just sayin' ...