Ähnliche Geschichte:
Ich habe das Auto und den Versicherungsverlauf (beste Schadensfreiheitsklasse wo gibt) von meinem Opa geerbt. Im HUK Büro hat man dann nur die Jahre angerechnet die ich selbst auch schon Auto fahre, logisch soweit, war auch immer noch bei ~ 30%. 8 Wochen später kann ein Brief aus der HUK-Zentrale: Mein Opa hatte im letzten Jahrtausend mal einen Parkplatzrempler (verursacht) den er über die Versicherung abgerechnet hatte. Als (Ur-)Altkunde gab es da einen Freischuss im Tarif, er wurde nicht zurückgestuft, weil er die höchste Rabattstuffe schon für viele Jahre hatte. Ich jetzt aber wäre in einem Tarif in dem man diesen "Quasi-Freischuss" nicht anrechnen könnte, man stuft mich nachträglich mit einem Unfall ein!!!
Also:
Schadensfreiheitsklasse Opa minus "Fahrerfahrung" minus 1 Unfall (den ich nicht begangen habe) = sinnlose Einstufung als Quasi Fahranfänger (nach 30 Jahren Führerschein!). Man hat mit aus Kulanz die Mehrkosten für da erste Jahr erlassen. Im nächsten jahr habe ich mir einen unfallfreien Vertrag "vererben lassen", auch bei der HUK, da lief es dann rund....
Fazit: mein Opa hatte wohl aufgrund seine vielen unfallfreien Jahre einen Rabattretter den (bzw seine Folgen) ich nicht mitvererbt bekommen konnte, Leider konnte man mir das im Computerzeitalter nicht in Echtzeit beim Termin vor Ort mitteilen.
Nicht verwechseln darf man das mit dem Rabattschutz, denn man oft ab SF-Klasse 4 durch Aufpreis dazubuchen kann.
Siehe auch: https://www.verivox.de/kfz-versicheru…d-rabattschutz/
Also vor der Vertragsübernahme alten und neuen Anbieter fragen: wieviele Jahre man ohne Rabattabzug übernehmen kann oder ob man den Rabatt ohne Verluste mitnehmen (und auch mitbringen) kann. Spart viel Frust hinterher!
Es scheint kein einheitliches System bei den Anbietern zu geben. Einen Vertrag zu übernehmen, bei dem ein oder mehrere Unfälle durch Rabattrettung oder Rabattschutz reguliert wurden, schein keine gute idee zu sein, weil dadurch alte "Leichen aus dem Keller zu Tage gefördert werden"......
Bezugnehmend auf die Ausgangsfrage: es scheint immer mehr "Sondereinstufungen" der einzelnen Anbieter zu geben, deren (positive) Auswirkungen man nicht zum neuen Anbieter mitnehmen kann!