Genau. Alles mögliches wird aus der Kasse der GRV bezahlt, aber die staatlichen Zuschüsse reichen für diese Extrazahlungen nicht. Deswegen wird das Geld, dass die Leute mit ihren Versicherungsbeiträgen tatsächlich einzahlen knapp.
Beiträge von ohne_Peil
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Die Einzahler zahlen durchschnittlich gute 40 Jahre in die RV ein.
Die Rentner erhalten im Schnitt 20 Jahre Rente (bis zum Tod).Das sollte auch beachtet werden.
Es ist halt leider ein Umlagesystem.
Auf was ich raus wollte: 2 Einzahler auf einen Rentner.
Die Rente ist ca. 1,87 mal so hoch wie die monatlichen Einzahlungen eines Versicherten, 1,87 ist kleiner als 2.
Die Rentenhöhe ist da erst mal egal, es gilt ja das Äquivalenzprinzip, ich habe das mit den Maximaleinzahlungen berechnet.
Trotzdem muss angeblich bereits massiv extra Geld in das System reingeschoben werden.
Also irgendwo geht da etwas verloren. Es wäre interessant zu wissen wo.
Vermutlich sind das die ganzen Extraleistungen, die in den letzten ca. 10 Jahren da mit eingespeist wurden, offensichtlich reichen dafür die Zuschüsse nicht aus.
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Wenn ich berechne, was ich zuletzt monatlich einbezahlt habe (samt Arbeitgeberanteil) und zu dem, was ich mit 67 an Rente (samt PKV-Zuschuss) zu erwarten habe, ins Verhältnis setze, dann komme ich auf einen Faktor von ca. 1,87, also meine Monatsrente würde 187% der monatlichen letzten Einzahlung betragen. (Natürlich ist die Anzahl der Jahre, in denen ich einbezahlt habe, deutlich höher als die der zukünftigen Auszahlung, allerdings war ich die meiste Zeit davon an der Beitragbemessensgrenze)
Momentan gibt es pro Rentner ca. 2 Einzahler.
Wo ist geht das übrige Geld hin?
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Interessant... wie läuft das dann mit Firmenrenten? Oder mit Zahlungen aus einer Direktzusage?
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Du kannst Geld in die Rentenversicherung oder in einen Rürupvertrag einzahlen und unter bestimmten Vorraussetzungen Deine Krankenversicherung für 3 Jahre im Voraus zahlen.
Das funktioniert auch, wenn Du es mit den Versicherungen Deines Eheparnters machst.
Dann gibts es auch noch spezielle Steuersparmodelle, aber damit kenne ich mich nicht aus.
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Ok, im Mutterschutz wird ja der Gehalt weiterbezahlt. Das Thema Fachschule kenne ich nicht.
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Welche sind das genau?
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Für Anrechnungezeiten, in denen keine Beiträge gezahlt wurden, gibt es auch meistens kein Geld, oder?
Die Ausnahme dürfte wohl die Mütterrente sein.
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Gefühlt versucht aktuell jeder aus meinem Bekanntenkreis sich irgendwie in die Altersteilzeit oder Frühverrentung zu flüchten.Oft ist es so, dass die Altersteilzeit genommen wird, damit man dann für den Rest der Zeit in Ruhe gelassen wird. Anderenfalls bekommt man dann ständig Abfindungsangebote...
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Vielleicht müssen wir hier auch ein bisschen außerhalb der üblichen Schiene denken. Mit 60+ wird man vielleicht nicht mehr 40 Stunden auf dem Dach stehen können, aber es gibt sicherlich auch alternative Beschäftigungen, auf die man umschulen kann.
Im Prinzip ja. Aber ist es lohnenswert, jemanden zwei Jahre lang umzuschulen, damit er dann noch ein paar Jahre lang (vermutlich ziemlich unmotiviert) irgendwas arbeitet?
Also ich finde auch, dass man länger arbeiten sollte, aber dann muss auch diese Angewohnheit, Mitarbeiter etliche Jahre vor dem Ruhestand auszumustern, weg.
Ich rede jetzt nicht von Leuten, die altersbedingt objektiv ihre Arbeit nicht mehr richtig machen können, sondern von der typischen Firmenpolitik, dass man jeden Ü57 gerne los wird.
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Das mit dem länger arbeiten ist so eine Sache: Auch wenn man das selber eigentlich will, oft aber will der Arbeitgeber das nicht und tut im Guten oder im Bösen alles, um den Mitarbeiter loszuwerden..
Wenn man dann mit 60 den (evt. viele Jahre lang ausgeübten) Job nicht mehr hat, ist es sehr schwierig, wieder etwas zu finden, zumal in dem Alter bei vielen die ersten Zipperlein anfangen und ein zukünftiger Arbeitgeber davor Angst hat. Auch wollen speziell in anspruchsvolleren Berufen mit längerer Einarbeitungszeit die Arbeitgeber Leute, die potenziell dann länger dort arbeiten werden.
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Von wann sind die ältesten dieser Aktien?
Wenn da noch steuerlicher Altbstand dabei ist, dann würde ich diesen in ein separates Depot verschieben und erst mal behalten.
Den Rest nach und nach verkaufen, ein paar davon vielleicht behalten.
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Ich hab mal irgendwas gelesen, dass der Partner nicht mehr zahlen muss, als er an Ehegattenunterhalt bezahlen müsste (also Summe beider Einkommen durch 2 minus Einkommen des pflegebedürftigen Partners.
Weil sonst würde der Zahler sich einfach scheiden lassen und wäre so finanziell deutlich besser gestellt.
Die Quelle weiß ich aber nicht mehr.