Beiträge von PrettyFly00

    Danke für die Rückmeldung.

    Es ist natürlich schon 9 Jahre her, in meinen Unterlagen konnte ich aber keine "Verträge" mit dem Berater finden, da er aber als mein Versicherungsmakler agiert wird es irgendwas damals gegeben haben. Das mir das aber die Mündigkeit abspricht selber Verträge fristgerecht zu kündigen, hätte ich bewusst nie unterzeichnet. Der Vertrag besteht ja auch zwischen mir und Allianz, es ist mir unklar wie man da rechtlich auch Vereinbarungen mit dem Berater zurückgreifen kann, ohne das dies irgendwie belegbar/verwiesen ist.

    Ich konnte keine genauen Informationen zum Zeitpunkt der Auszahlung finden, nur wie der auszuzahlende Wert ermittelt wird und das die Versicherung mit Auszahlung erlischt.

    Ich habe die Versicherung nun mehrfach kontakiert und konnte zumindest klären, dass die Versicherung nach den 3 Wochen rückwirkend gekündigt wird. Ich bin aber über diese Haltung der Allianz insgesamt extrem verärgert.

    Ich habe nach langem zögern endlich meine private Rentenversicherung bei der Allianz gekündigt (anderer Beitrag). Ich habe dies fristgemäß gem. der Allgemeinen Bedingungen Teil A Absatz 9.1 zum Ende des Monats gemacht:

    Zitat

    Sie können Ihre Versicherung vor Rentenbeginn jederzeit zum Ende des Monats in Textform (zum Beispiel Brief, Fax, E-Mail) kündigen.

    Nun hat mir die Versicherung geantwortet, dass sie meinen zuständigen Berater (der mir die Versicherung vor 9 Jahren verkauft hat) kontaktiert hat und diesem erstmal 3 Wochen Zeit gibt, um mich zu kontaktieren. Erst danach wollen sie die Kündigung bearbeiten.

    Ich habe daraufhin die Versicherung aufgefordert meiner Kündigung gem. Vertrag nachzukommen, woraufhin diese darauf verwiesen hat, dass eine Provisionshaftung der Beraterfirma vorliegt und sie deshalb erst nach Bestätigung durch die Beraterfirma tätig werden können. Auf meine Frage wo das denn im Vertrag stehen würde, wurde mir mitgeteilt das stände im Vorsorgekonzept des Berater, welches aber scheinbar weder mir noch der Versicherung vorliegt.

    Hat jemand schon mal so etwas erlebt? Es scheint mir nicht rechtens der Allianz hier gegen den mit mir geschlossenen Vertrag zu verstoßen.

    Darüber hinaus verstehe ich es so, dass sich die Allianz die Provision vom Berater anteilig zurückholen wird. Diese wurde mir aber ja schon in den ersten Jahren auf den Vertrag drauf geschlagen. Hier kassiert die Versicherung doch dann doppelt ab oder habe ich etwas übersehen?

    Finde ich schön, dass Du Dich meldest und berichtest wie es weiter gegangen ist.

    Hast Du mal grob überschlagen, was Du an Opportunitätsverlusten angesammelt hast, weil Du die letzten 8 Jahre nicht am Aktienmarkt partizipiert hast?
    Ich denke mal, die damaligen 600€ pro Kopf waren verglichen damit eher die Sprichwörtlichen Peanuts.:/

    Wie ist denn hier der Stand? Hat das mit dem Hauskauf geklappt und wie hat sich der Fonds-Riester entwickelt?

    Zu 1) Ausgerechnet habe ich es nicht, aber ich kann es mir gut vorstellen und denke lieber nicht über entgangene Gewinne nach. Ich habe ja schon vor ein paar Jahren parallel angefangen ein Depot aufzubauen. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende oder?

    Zu 2) ja der Hauskauf hatte damals geklappt. Ich habe mir in den letzten Wochen sehr gut überlegt wie ich nun die Kredite zeitnah tilge und zu dem Plan gehört eben auch endlich die (schlechten) Versicherungen loszuwerden.
    Der Riester läuft zwar im Plus, aber auch hier sind die Kosten hoch. Und was ich nie wirklich bedacht habe ist, das die jetzigen Steuervorteile später von der Besteuerung wieder verzehrt werden. Ist aber sehr schwer auszurechnen und ich finde die Verträge alle sehr intransparent. Für meinen Riester warte ich erstmal ab was sich die Regierung in den nächsten Wochen überlegt und sonst würde ich Wohnriester beantragen und alles entnehmen, damit ich auch diesen Vertrag loswerde.

    Leider habe ich die Zugangsdaten nicht mehr (alte email gelöscht) und musste mich neu registrieren.
    Traurig aber wahr konnte ich mich ganze 9 Jahre nicht durchringen den Verlust zu realisieren und habe die Versicherung bis jetzt laufen lassen.
    Nun habe ich aber gekündigt und werde etwas weniger Geld als Uber 9 Jahre eingezahlt zurück erhalten (hohes Lehrgeld).
    Jetzt kommt aber noch ein Knaller. Man verschleppt die Kündigung min. 3 weitere Wochen, damit sich der Berater noch mal melden kann. Auf meine Aufforderung sofort die Kündigung durchzuführen, wurde mir mitgeteilt, das ginge nicht wegen der Provisionshaftung. Diesen Begriff kannte ich bisher nicht und es steht auch nichts dazu im Vertrag, dort steht klar Kündigung immer zum 01. des Monats. Auf diese Anrwort hin wurde mir mitgeteilt das stünde im Vorsorgekonzept des Beraters, das weder ich noch die Allianz kennen…
    Was ist das für ein Verein {durch Mod zum Schutz des Verfassers redigiert}, der mir die Mündigkeit abspricht eigene Verträge zu kündigen und dabei gegen die eigenen Vertragsbedingungen verstößt.