Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten. Deckt sich so auch mit meinen Erwartungen/Recherchen. Ich bin ja gerade erst meine ganzen schlechten Versicherungsprodukte (Rentenversicherung, Bausparer) los geworden und möchte auch nichts neues in der Richtung mehr haben. Finanzen ganz einfach. ![]()
Beiträge von PrettyFly00
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Altersvorsorgedepot: Muss ein Teil des Guthabens verrentet werden?
Ab 2027 soll das neue Altersvorsorgedepot kommen, in das man beispielsweise auch einen bestehenden Riester-Vertrag übertragen kann. Mein Finanzberater sagt, dass am Ende ein großer Teil des angesparten Guthabens (angeblich etwa 70 %) verrentet werden müsse und deshalb ein Versicherungsprodukt (AV Depot bei Versicherer) von Anfang an sinnvoller sei.
Stimmt es tatsächlich, dass ein bestimmter Anteil des Guthabens zwingend verrentet werden muss?
Ich hatte es so verstanden das ich am Ende es auszahlen bzw. einen Auszahlplan machen kann. Und ich tendiere sehr stark dazu das AV Depot z.B. bei ING oder einer bis dahin Finanztip Empfehlung zu machen.
Gruß und Dank für Antworten.
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Hallo PrettyFly00,
eine Kündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Da muss von Seiten des Empfängers nichts „bestätigt“ oder „bearbeitet“ werden.
Die Geschichte mit der Stornohaftung im Innenverhältnis Vermittler (Finanzproduktverkäufer) und der Versicherung berührt Sie erst einmal gar nicht.
Zumindest zu meinen aktiven Zeiten war die Allianz ein seriöser Versicherer. Insofern verwundert mich die Reaktion, die Sie schildern, doch sehr. Deshalb vorsichtshalber gefragt, haben Sie mit dem Vermittler damals bei Abschluss der Rentenversicherung irgendwelche Vereinbarungen geschlossen?
Was sagt denn Ihr Vertrag dazu aus, wann nach Kündigung die Restsumme zu auszuzahlen ist. Gibt es da ggf. Regelungen zum Ende des Geschäftsjahres o.ä.?
Falls Sie beide vorherigen Fragen mit Nein beantworten, würde ich der Allianz schriftlich (Einwurfeinschreiben) auffordern, die Auszahlungssumme spätestens in 2-3 Wochen auf Ihr Konto zu überweisen. Drohen Sie auch schon weitere Schritte an. Ggf. könnten Sie in dem Schreiben schon einmal das Wort Bafin unterbringen.
Irgendwelche Kontaktversuche des Vermittlers würde ich ignorieren. Sie müssen mit dem kein Wort sprechen.
Gruß Pumphut
Danke für die Rückmeldung.
Es ist natürlich schon 9 Jahre her, in meinen Unterlagen konnte ich aber keine "Verträge" mit dem Berater finden, da er aber als mein Versicherungsmakler agiert wird es irgendwas damals gegeben haben. Das mir das aber die Mündigkeit abspricht selber Verträge fristgerecht zu kündigen, hätte ich bewusst nie unterzeichnet. Der Vertrag besteht ja auch zwischen mir und Allianz, es ist mir unklar wie man da rechtlich auch Vereinbarungen mit dem Berater zurückgreifen kann, ohne das dies irgendwie belegbar/verwiesen ist.
Ich konnte keine genauen Informationen zum Zeitpunkt der Auszahlung finden, nur wie der auszuzahlende Wert ermittelt wird und das die Versicherung mit Auszahlung erlischt.
Ich habe die Versicherung nun mehrfach kontakiert und konnte zumindest klären, dass die Versicherung nach den 3 Wochen rückwirkend gekündigt wird. Ich bin aber über diese Haltung der Allianz insgesamt extrem verärgert.
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Ich habe nach langem zögern endlich meine private Rentenversicherung bei der Allianz gekündigt (anderer Beitrag). Ich habe dies fristgemäß gem. der Allgemeinen Bedingungen Teil A Absatz 9.1 zum Ende des Monats gemacht:
ZitatSie können Ihre Versicherung vor Rentenbeginn jederzeit zum Ende des Monats in Textform (zum Beispiel Brief, Fax, E-Mail) kündigen.
Nun hat mir die Versicherung geantwortet, dass sie meinen zuständigen Berater (der mir die Versicherung vor 9 Jahren verkauft hat) kontaktiert hat und diesem erstmal 3 Wochen Zeit gibt, um mich zu kontaktieren. Erst danach wollen sie die Kündigung bearbeiten.
Ich habe daraufhin die Versicherung aufgefordert meiner Kündigung gem. Vertrag nachzukommen, woraufhin diese darauf verwiesen hat, dass eine Provisionshaftung der Beraterfirma vorliegt und sie deshalb erst nach Bestätigung durch die Beraterfirma tätig werden können. Auf meine Frage wo das denn im Vertrag stehen würde, wurde mir mitgeteilt das stände im Vorsorgekonzept des Berater, welches aber scheinbar weder mir noch der Versicherung vorliegt.
Hat jemand schon mal so etwas erlebt? Es scheint mir nicht rechtens der Allianz hier gegen den mit mir geschlossenen Vertrag zu verstoßen.
Darüber hinaus verstehe ich es so, dass sich die Allianz die Provision vom Berater anteilig zurückholen wird. Diese wurde mir aber ja schon in den ersten Jahren auf den Vertrag drauf geschlagen. Hier kassiert die Versicherung doch dann doppelt ab oder habe ich etwas übersehen?
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Verkäufer
Ab zur Versicherungsombudsfrau.
https://www.versicherungsombudsmann.de/Danke für den Tipp. Wenn sich nicht sehr zeitnah etwas tut werde ich einen Fall eröffnen. Ich glaube es lohnt sich hierzu noch ein eigener thread im Forum, da ich zur provisionshaftung bisher nichts gefunden habe.
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Finde ich schön, dass Du Dich meldest und berichtest wie es weiter gegangen ist.
Hast Du mal grob überschlagen, was Du an Opportunitätsverlusten angesammelt hast, weil Du die letzten 8 Jahre nicht am Aktienmarkt partizipiert hast?
Ich denke mal, die damaligen 600€ pro Kopf waren verglichen damit eher die Sprichwörtlichen Peanuts.
Wie ist denn hier der Stand? Hat das mit dem Hauskauf geklappt und wie hat sich der Fonds-Riester entwickelt?
Zu 1) Ausgerechnet habe ich es nicht, aber ich kann es mir gut vorstellen und denke lieber nicht über entgangene Gewinne nach. Ich habe ja schon vor ein paar Jahren parallel angefangen ein Depot aufzubauen. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende oder?
Zu 2) ja der Hauskauf hatte damals geklappt. Ich habe mir in den letzten Wochen sehr gut überlegt wie ich nun die Kredite zeitnah tilge und zu dem Plan gehört eben auch endlich die (schlechten) Versicherungen loszuwerden.
Der Riester läuft zwar im Plus, aber auch hier sind die Kosten hoch. Und was ich nie wirklich bedacht habe ist, das die jetzigen Steuervorteile später von der Besteuerung wieder verzehrt werden. Ist aber sehr schwer auszurechnen und ich finde die Verträge alle sehr intransparent. Für meinen Riester warte ich erstmal ab was sich die Regierung in den nächsten Wochen überlegt und sonst würde ich Wohnriester beantragen und alles entnehmen, damit ich auch diesen Vertrag loswerde. -
Leider habe ich die Zugangsdaten nicht mehr (alte email gelöscht) und musste mich neu registrieren.
Traurig aber wahr konnte ich mich ganze 9 Jahre nicht durchringen den Verlust zu realisieren und habe die Versicherung bis jetzt laufen lassen.
Nun habe ich aber gekündigt und werde etwas weniger Geld als Uber 9 Jahre eingezahlt zurück erhalten (hohes Lehrgeld).
Jetzt kommt aber noch ein Knaller. Man verschleppt die Kündigung min. 3 weitere Wochen, damit sich der Berater noch mal melden kann. Auf meine Aufforderung sofort die Kündigung durchzuführen, wurde mir mitgeteilt, das ginge nicht wegen der Provisionshaftung. Diesen Begriff kannte ich bisher nicht und es steht auch nichts dazu im Vertrag, dort steht klar Kündigung immer zum 01. des Monats. Auf diese Anrwort hin wurde mir mitgeteilt das stünde im Vorsorgekonzept des Beraters, das weder ich noch die Allianz kennen…
Was ist das für ein Verein {durch Mod zum Schutz des Verfassers redigiert}, der mir die Mündigkeit abspricht eigene Verträge zu kündigen und dabei gegen die eigenen Vertragsbedingungen verstößt.