Ich halte die Kritik an dem 4-ETF Portfolio für übertrieben. Es ist einfach irgendeine der zig Varianten eines "nachgewürzten" Portfolios, alle mit dem Ziel den USA-Anteil zu senken. Dabei stellt man sich zwangsläufig in irgendeiner form gegen den Markt. Ja, vielleicht gibt es bessere Varianten als diese. Aber für alle gibt es immer eine mögliche Begründung, die sich logisch anhört. Aber das entscheidende ist, dass man mit jedem Ereignis auf der Welt, mit jeder Zeitungsmeldung oder Forumsmeinung aufs Neue zu grübeln beginnt, und womöglich am Portfolio rumschraubt. Mit einem 1-ETF Portfolio löst man dieses Problem.
Genau das ist mein Punkt. Damit beschäftige ich mich ja selbst jetzt gerade schon. Und ich möchte nicht ständig in Versuchung geraten etwas optimieren zu müssen. Der eine sagt weniger USA, der nächste meint 30% EM rein, der nächste meint nach BIP usw, dies und das. Und wie du schreibst: es gibt für alles irgendwie gute Erklärungen, teilweise auch mit Zahlen belegt etc. (Zumindest kurzfristig war jede Variante mal im Vorteil). Aber das macht einen (bzw. mich) ja auf Dauer verrückt bei 40 Jahren Anlagehorizont.