Beiträge von TaroR

    Dann kommt es darauf an wie der persönliche Steuersatz ist. Wenn der recht hoch ist, ist die heutige Riester-Förderung deutlich besser

    Weil man beim alten Riestern bis 2.100€ eine Förderung bekommt und lt. Entwurf nur bis 1.800€? Wäre der Betrag identisch, wäre die Summe Zulage + Steuerersparnis für hohe Einkommen identisch nur die Summanden unterschiedlich hoch, oder habe ich grad einen Knoten im Kopf? :)

    Bei mir werden 25 % QSt für Frankreich berechnet und zusätzlich nochmal deutsche Abgeltungssteuer. Bei Berechnung der deutschen Abgeltungssteuer wurden aber nur 15 % der bereits an die Franzosen gezahlten 25 % angerechnet....

    Bei mir hat es mit den 12,8% bei LVMH geklappt. Im April 2025 auch schon, davor war es wie bei dir - immer 25%. Die Aktie habe ich seit Sommer 2023 im Depot. "Girosammelverwahrung in Deutschland" steht bei mir auch.

    Wo zahlt ihr denn sonst regelmäßig eure Steuern, in FR oder in DE?

    In DE, ausschließlich.

    Also eure Staatsangehörigkeit hat erstmal nichts damit zu tun. Die Doppelbesteuerung kann theoretisch entstehen, weil die Schenker in Frankreich leben und die Freibeträge dort niedriger sind.

    Die Schenker zahlen aber keine Steuer, sondern nur die Beschenkten, richtig?

    Man findet mit Google einen schönen Text über französische Schenkungsteuer und hat damit gleich eine Kanzlei, die sich damit auskennt. Freibeträge deutlich geringer (100 T€ in direkter Linie), Steuersätze höher. :(

    Danke, lese ich mir mal in Ruhe durch :)

    Hallo zusammen,

    die Eltern meines Mannes besitzen ausschließlich die französische Staatsangehörigkeit und leben in Frankreich.

    Mein Mann besitzt die französische und die deutsche Staatsangehörigkeit und lebt seit 2014 in Deutschland. Ich habe ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit (, wobei ich nicht sicher bin, ob mir aufgrund der Ehe die französische Staatsangehörigkeit zustünde).

    Die Eltern meines Mannes wollen uns nun Geld schenken, Höhe unbekannt, ich vermute einen 5-6-stelligen Betrag.

    Hätten wir diesen Frankreichbezug nicht, wüsste ich, was zu tun wäre: Schenkung dem Finanzamt melden und falls der Betrag größer als 400.000€ wäre: Schenkungssteuer zahlen.

    Aber nun? Kennt sich jemand aus?

    Danke euch :)

    Hallo zusammen,

    in meinem YouTube-Feed wurde mir heute dieses Video von Überfluss vorgeschlagen und ich habe es mir angeschaut.

    Ab 1:38 geht es um das Ausnutzen des jährlichen Freistellungsauftrages durch Verkauf und Neukauf. Es wird angedeutet, dass je nachdem, wie man es gestaltet, es als Steuerhinterziehung ausgelegt werden könnte (Minute 2:02).

    Mir ist das ja eh viel zu aufwändig, aber dennoch hat mich die Aussage überrascht und ich kann das kaum glauben. Wie seht ihr das?

    Leider eben kaum Details bei der ING, daher ja auch meine Suche. Die Gesamtmenge der gehaltenen Anteile, die VAP vor Teilfreistellung pro Anteil, nach Teilfreistellung …. that‘s it.

    Das ist immerhin mehr als bei TR, dort habe ich nur die gehaltenen Anteile und die berechnete VAP. Die VAP pro Anteil kann ich mir daraus ja auch nicht herleiten, berechnete VAP/Anteile ist ja nicht richtig, wenn ich Sparplanausführungen habe, die anteilig eingehen.

    Aber umso besser, dass in der ING-Abrechnung offenbar die VAP pro Anteil gelistet ist :) Falls nicht zu viel Aufwand, würde ich mich freuen, wenn du mal einen Screenshot anonymisiert hier einstellen könntest.

    Auf den verschiedenen Finanzportalen (s.o. mein Beispiel zu OnVista) wird ja auch der KVG Kurs veröffentlicht.

    Achso, dann hatte ich dich falsch verstanden:

    Der Betrag je Anteil wird von der KVG ermittelt und an das BZSt gemeldet.

    Ich dachte, mir "Betrag" ist hier die VAP pro Anteil gemeint und nicht der Kurs. Daher die Frage, ob ich die VAP pro Anteil irgendwo finde. Schade :)


    Was mich zusätzlich noch interessieren würde: Ist ein Depotübertrag für die Berechnung der VAP relevant - in dem Sinne, dass sie nur anteilig ab Eingang bei der neuen Bank berechnet wird? Vermutlich nicht, oder? Die Kaufdaten werden ja mitgeliefert.

    Der Betrag je Anteil wird von der KVG ermittelt und an das BZSt gemeldet. Diese stellt die Daten für alle in Deutschland zugelassenen Fonds und ETF online bereit.

    Haben wir Normalos darauf auch Zugriff? Das würde mir tatsächlich reichen.

    Genau so erging es mir auch beim Nachrechnen.

    Mir auch, das hat dann zu diesem Thread geführt :)

    Ob ich richtig liege, weiß ich, wenn die ING mir die nächsten Abrechnungen schickt.

    Wie detailliert sind die Abrechnungen der ING zur Vorabpauschale - findet man dort den Wert pro Anteil? Ich bin erst dieses Jahr zur ING gewechselt und kenne bisher nur Trade Republic (gar keine Details) und finvesto (sämtliche Details, alle Daten pro Kauf).

    Hallo zusammen,

    eventuell weiß es ja jemand: Für die Berechnung der Vorabpauschale ist der sog. Basisertrag relevant. Dieser setzt sich zusammen aus Kurs zum 1.1. (oder 2.1., da 1.1. Feiertag?) x Basiszins x 0,7.

    Weiß jemand, welcher Kurs, d.h. von welcher Börse, herangezogen wird - oder ist das nicht einheitlich geregelt?

    Grüße :)

    Ich kenne einen Redakteur bei der Wirtschaftswoche. Sende doch bitte eine kurze Mail an die Redaktion mit einem Screenshot dieser interessanten Nachricht.
    Dir sammeln gerne solche Sachen und irgendwann wird der Artikel kommen.

    Ich denke mal drüber nach :) Hast du eine Mailadresse - gern sonst auch per PN.

    Verrückt… ich hab drei Aktien übertragen, also auch drei Depotüberträge, war zusammen im guten 100k Bereich. Noch hab ich keine Mail erhalten. Aber echt ein starkes Stück!

    Meine Überträge waren Mitte September. Also nicht mehr ganz so frisch.

    Also hast Du offensichtlich nicht lediglich ein Depot bei Trade Republic, sondern auch eins bei der ING.

    Den Übertrag kann man ja machen; ich hätte das vermutlich ohne Not nicht angestoßen. Du hättest die ETFs ja einfach liegen lassen und bei der ING einen neuen Sparplan anlegen können. Das hat den Vorteil, daß Du genau weißt, welche Posten wann gekauft wurden.

    Mittlerweile ja, Betonung lag auf "bis vor kurzem" :) Mein innerer Monk mag es lieber, alle ETFs in einem Depot zu haben.

    Hallo liebe Leute,

    ich hatte bis vor kurzem lediglich ein Depot bei Trade Republic, in dem sowohl die ETF-Sparpläne liefen als auch "Spielereien" mit Aktien etc.

    Aufgrund vermehrter Fehler in Steuerberechnungen und des schlicht nicht vorhandenen Kundensupports habe ich beschlossen, die ETFs auf mein Depot bei der ING übertragen zu lassen. Da wird im Laufe der Jahre eine erhebliche Summe zusammenkommen, ich fühle mich einfach besser, wenn ich für den Fall der Fälle einen funktionierenden Kundensupport habe. Damit habe ich bei der ING sehr gute Erfahrungen.

    Es ist so, dass man den Depotübertrag TR -> ING nur über die TR-App anstoßen kann, nicht über die ING. Gesagt, getan - aber eben nicht das Gesamtdepot, sondern lediglich die drei ETFs. Aktien bleiben bei TR. Also im Prinzip drei Depotüberträge, da nicht anders möglich.

    Mittlerweile sind die auch durch, ging recht reibungslos.

    Heute bekam ich aber eine Nachricht von TR:

    Zitat

    ...

    Im Rahmen unserer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass über Ihr Depot wiederholt ausgehende Wertpapierüberträge initiiert wurden.

    Ausgehende Überträge sind kein Standardvorgehen — sie sind dafür vorgesehen, einen vollständigen Übertrag eines Depots zu einer anderen Bank oder einem anderen Broker zu ermöglichen.

    Das derzeit in Ihrem Depot beobachtete Nutzungsmuster stellt einen Missbrauch der Plattform und der Übertragsfunktionalität dar. Dies führt auf unserer Seite zu einem erheblichen Aufwand. Sollten wir weiterhin wiederholte Anfragen für ausgehende Überträge aus Ihrem Portfolio feststellen, sehen wir uns gezwungen, Ihr Depot zu kündigen und zu schließen.

    ...

    Also keine Kündigung, aber die versteckte Botschaft "mach uns keine Arbeit, sonst kündigen wir dir". Hat schon mal jemand eine solche Nachricht von TR erhalten?

    Evtl. ist auch einfach nicht gewünscht, dass man bei TR mit geringen Gebühren einkauft und die Position dann zu sich in sein Stammdepot holt. Das sollte aber offensichtlich sein, dass ich das nicht tue.

    LG!

    Ist völlig richtig.
    Aber das Kind ist ja jetzt in den Brunnen gefallen (Vertrag läuft seit einigen Jahren). Somit keine kleinere Erhöhung des Vertrages und einfach laufen lassen. Im Verlaufe der Jahre kann parallel dazu eine ETF Position aufgebaut bzw. ausgebaut werden. Die Vertragsgebühren werden relativ zum verfügbaren Einkommen schon alleine durch die Kerninflation immer weniger. Steuerlicher Überlegungen sind auch richtig, aber sollten nicht prioritär sein. Die Verrentung von Kaptital ist ein Thema für sich.

    Das ist im Prinzip die Frage: verkaufen oder weiterlaufen lassen. Dieser 1% Kosten macht gut 22k aus, wie mir Katti.diba oben vorgerechnet hat. Das ist weit mehr als der Verlust (dreistellig).

    Daher habe ich noch nicht begriffen, wieso ich den Vertrag laufen lassen soll (ohne Dynamik).

    Die Steuer bekommst Du offensichtlich nicht aus dem Kopf. :)

    :) Hehe, sagen wir so: ich weiss halt gern, was mich erwartet und was das in letzter Konsequenz bedeutet. Und die Frage, ob ich den Verlust aus der FRV mit anderen positiven Gewinnen verrechnen kann, stellt sich mir, weil ich in diesem Jahr Gewinne realisiert habe (musste), fernab des gemeinsamen Freibetrags. Von daher bin ich über eine Antwort sehr dankbar.

    Gute Nacht :sleeping: