Hallo zusammen,
zunächst @Mods: falls das Thema in "Ihr gutes Recht" gehört, bitte einmal verschieben und sorry für die falsche Einordnung.
Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr ist mein Bruder verstorben und ich unterstütze meine Eltern (Erben) bei der Abwicklung diverser finanzieller Themen.
Mein Bruder hatte unter anderem ein Depot bei Trade Republic. Wir haben bereits zeitnah nach seinem Tod (März 25), den Auftrag an Trade Republic gegeben, die Aktien und den Cashwert auf das Depot meiner Mutter bei der comdirect zu übertragen.
Zunächst hat es von unserer Seite etwas gedauert, da wir den Erbschein erst im Juli vorliegen hatten, ab diesem Zeitpunkt ging dann der Vorgang bei Trade Republic in die Bearbeitung.
Abgesehen davon, dass die Kommunikation ziemlich schwierig war und sich ewig hinzog, ist nun folgendes passiert:
Trade Republic hat einen Teil der Aktien korrekt übertragen, den Großteil aber einfach verkauft und zusammen mit dem Cash auf das Konto meiner Mutter bei der comdirect überwiesen.
Gemessen am Wert der Aktien zum Todestag meines Bruders ein 5stelliger Verlust. Wir wollten die Aktien solange halten, bis sie wieder den Wert vom letzten Jahr gehabt hätten und dann veräußern (bitte keine Grundsatzdiskussion über Sinnhaftigkeit, meinen Eltern geht es hier auch um moralische Themen, da zb. ein hoher Betrag in Tesla steckt)
Der Auftrag an TR war immer der der Übertragung und niemals der Veräußerung.
Haben wir hier rechtlich irgendwelche Handhabe? Der Schriftverkehr liegt uns natürlich zum Beweis noch komplett vor.
Danke euch für eine Einschätzung.