Beiträge von Evaluise

    Festgeld hat wie Tagesgeld bei größeren Beträgen den Nachteil, daß man über mehrere Banken splitten müßte, um die 100.000 Grenze nicht zu reißen, außer einem ist das egal oder die ist eh nicht relevant.

    Stimmt, und ich habe über mehrere Banken gesplittet. Solange man die freiwerdenden Festgelder auf Tages- und nicht aufs Girokonto überweisen lässt und anzulegende Festgelder nicht vom Giro-, sondern vom Tagesgeldkonto abbuchen lässt, ist das Hopping zwischen den Banken je nach gerade bestem Angebot ein bisschen fummelig.
    Aber auch nicht ernsthaft fummeliger, als ab und an ein paar Rollen Klopapier aus dem Vorratskeller ins Badezimmer zu transferieren oder ein paar Dosen Katzenfutter in die Küche.

    Ich müsste mal schauen was ich für den Besitz von Autos ausgegeben habe. Vermutlich bekommt dann der eine oder andere hier Schnappatmung

    ... ganz sicher ich als überzeugte Nuckelpinnenfahrerin. Aber was soll's, wenn Du meinst, dass es Deine Lebensqualität merklich steigert. Meine Leidenschaft für Obst- und Gemüseanbau im Garten ist wirtschaftlich auch Blödsinn, macht mir aber Freude. So haben wir halt alle unsere privaten Meisen.

    In Euren bisherigen Ausgaben (möglicherweise typisch für ein double-income-no-kids-Paar) steckt wirklich einiges an Abspeckmöglichkeiten, und wenn das mit dem Kind / den Kindern klappt, werdet Ihr auch kräftig abspecken müssen. Sooo schwierig wird das auch gar nicht sein, denn für einiges, wofür Ihr jetzt Geld ausgebt, werdet Ihr dann sowieso keine Zeit und/oder keine Kraft mehr haben, und anderes wird Euch einfach nicht mehr wichtig genug sein.
    Vielleicht jetzt schonmal hinterfragen, welche Ausgaben bzw. welcher Teil davon Eure Lebensqualität wirklich merklich steigert und was einfach nur Gewohnheit ist?

    Ja oder spontan eine Yacht oder einen Rembrandt kaufen oder so. Wer kennt das nicht?

    Dafür dürfte ein fünfstelliger Betrag nicht reichen ... ist halt Temperamentssache. Manche neigen zur Vorratshaltung: Klopapier, Katzenfutter, Zahnpasta und eben auch jederzeit aufs Girokonto zu holendes Tagesgeld. Und bei dieser Vorratshaltung ist ihnen wohl und sie behalten sie bei, obwohl es ihnen noch nie passiert ist, dass Klopapier/Katzenfutter/Zahnpasta ausgegangen oder nicht kurzfristig zu beschaffen gewesen wären.
    Ich bin selbst so jemand, und die Opportunitätskosten isses mir wert.

    Gestern las ich, das SKODA ab 2028 den Fabia als E-Auto weiter leben lässt, das wäre mir aber noch zu lange hin.

    Na halleluja, hoffentlich bleibt's dabei, denn der gefiel mir immer gut und auf den könnten Göttergatte und ich uns vielleicht einigen.
    Ansonsten bestärkt fast alles, was hier in den letzten Tagen geschrieben wurde, mich in meinem Beschluss, die Verbrenner-Nuckelpinne weiter zu fahren.

    Ich habe mir einen ID Polo Style mit 52 kWh, 155 kW, Grenadillschwarz metallic ...

    Du hast aber dran gedacht, dass man bei Metalliclackierung kleine Kratzer nicht so gut selbst reparieren kann und sich anthrazit bzw. schwarz in der Sonne doll aufheizt und Du Dir bei einem anthrazitfarbenen bzw. schwarzen Auto auf dem Supermarktparkplatz oder im Parkhaus (oder Alptraum, der glücklicherweise weniger oft vorkommen dürfte: IKEA-Parkplatz) immer merken musst, wo die Kiste steht, weil Du Dich sonst dusselig suchst?
    Alles Erfahrungen mit dem Wagen meiner Mutter: VW-Polo dunkelgrau metallic.

    Also der ID Polo sieht schon relativ schick aus...

    Find ich auch und vielleicht gibt's den ja auch als Viertürer, aber ich bin vom Fahrzeugwechsel ja wieder abgekommen. Kürzlich hab ich bei einem Bekannten den Hyundai Inster gesehen, den er mit Begeisterung fährt - "rundgelutscht" kann man diesem Wagen nicht vorwerfen, der ist (hab ich natürlich nicht laut gesagt) so potthässlich, der hat schon wieder was ...

    würdest du sagen, dass der Aufwand zwar nervig ist, aber trotzdem nichts, wofür du einen zusätzlichen Dienstleister beauftragen würdest?

    Ich zumindest würde das sagen, allein schon deshalb, weil ich damals als Vertreterin der Erbengemeinschaft drauf geachtet habe, das Geld zusammenzuhalten. Es gab da eine in der Erbengemeinschaft, die förmlich drauf gewartet hat, mir ans Bein zu p...

    Und das wirklich Zeit- und Nervenraubende bei einer teilweise schwierigen Erbengemeinschaft, einem Haus mit Anschaffungen aus >50 Jahren und einer Verstorbenen, die ziemlich viel online gemacht und nur ab und an mal was ausgedruckt hat (und sich dann auch noch alle paar Jahre ein neues Ordnungssystem für die Papiere ausgedacht hat), wäre vermutlich trotzdem auf mir hängengeblieben.

    Reines Glück, dass der Todesfall erst passiert ist, als ich altersbedingt ohnehin nur noch in Teilzeit gearbeitet habe.

    Ich verstehe nicht ganz was mit 3x10 Finanztip gemeint ist.

    Man soll pi mal Daumen alle zehn Jahre einen neuen ETF besparen. Dann hat nämlich bei Renteneintritt der zuletzt besparte wahrscheinlich am wenigsten Gewinn gemacht (er liegt+arbeitet ja noch nicht so lange) und dessen Anteile werden peu à peu zuerst verkauft => weniger Gewinn, weniger Steuern => netto mehr für Dich.

    Wenn Du Dich zwischen den beiden von Dir genannten ETFs nicht entscheiden kannst, lass Dich davon nicht zu lange bremsen. Die sind beide okay. Du kannst auch den einen von dem bereits gesparten Geld kaufen und den Sparplan auf den anderen laufen lassen, wenn Dir das die Entscheidungsfindung leichter macht. Oder würfeln.

    Ich habe es bei meinen wenigen Einzelkäufen versucht zu timen ... Die Kurse machen einfach nie was man will.:evil:

    Genau, und deshalb haben Einmalkäufe den zusätzlichen Nachteil, dass man sich alle Naselang hinterher über sich selbst ärgert, weil es doch einen günstigeren Zeitpunkt gegeben hätte. Bei einem Sparplan dagegen zuck ich mit den Schultern und sag mir, dass das halt Schicksal war. Ist besser für die Stimmung.

    Egal, mach ich dann manuell, 2-3x um Monat.

    Hab ich 'ne Zeitlang versucht. Abgesehen davon, dass es mich mehr Kaufgebühren gekostet hat als nötig (sind Einmalkäufe bei scalable wie Sparpläne gratis??), hat es mich total nervös gemacht und im Endeffekt nix gebracht.
    Mag ja sein, dass sich hinterher rausstellt, dass der Versuch des Markettimings dann doch erfolgreich war oder gewesen wäre. Der Unterschied wird aber nicht groß genug sein, um sich dafür den Alltag zu versauen, indem man -zigmal täglich die Kurse verfolgt und hinundherüberlegt.

    Alles auf einen MSCI ACWI IMI ... ?

    Da Du schon bei der ING bist (mit TR kenn ich mich nicht aus und will es auch gar nicht): der würde aktuell in beiden Varianten (A40F93 = ausschüttend, A1JJTD = thesaurierend) nur ömmelige 1,90 Euro Kaufgebühr kosten. Enthält alles außer Small Caps; TER ist 0,17 %.

    Der neue A42B1N bzw. A42B1M von Vanguard kostet allerdings nur 0,07 % TER und der Maximalbetrag von 69,90 Euro bei der ING fällt angesichts der anzulegenden Summe kaum ins Gewicht. Da sind auch Small Caps mit drin. Ob man die braucht und in welche Richtung die sich auswirken ... da gehen die Meinungen auseinander und man wird es erst hinterher wissen.

    Vermögensverwalter? Dir kommen die neu angekommenen 100.000 Euro vielleicht irrsinnig viel vor, aber es ist nicht genug, um davon solchen Leuten was in den Rachen zu werfen.