Beiträge von Evaluise

    Das diente auch nur als reine Information, dass 10.000€ von der Gesamtsumme bereits aktuell anderweitig verplant sind.

    Das sind mehr als 10 % des aktuell anlegbaren Betrages - scheint mir etwas viel für "Spielgeld". Eigene Erfahrung aus jahrelangen Einzelaktienkäufen: noch Glück gehabt, nämlich so etwa mit plusminus Null rausgekommen, während die ETFs zugelegt haben. In ETFs wäre das Geld also deutlich besser angelegt gewesen.

    Die 36 Seiten voller Tipps konnten Dich also noch immer nicht überzeugen?

    Nee, sie haben nur meine tiefe emotionale Bindung zur Nuckelpinne gefestigt. Da ich nicht viel fahre, bräuchte ich vermutlich Jahre, um mich peu à peu umzugewöhnen. Ich hör doch nicht zum Jahresende mit meiner (schon zum Jahreswechsel 2022/23 stark reduzierten) Berufstätigkeit auf, um mir dann anderen Stress einzuhandeln und dafür auch noch 'ne Menge Geld auszugeben.

    Unabhängig davon finde ich es gut, wenn andere Leute Elektroautos fahren! In meinem Fall wäre es aber ein teurer demonstrativer Akt.

    Bei all dem, was ich hier so lese, werd ich immer glücklicher mit meiner schon früher im Thread getroffenen Entscheidung, die Nuckelpinne weiter zu fahren, solange es irgend geht. Die hat kaum Schnickis - oder wenn, dann hab ich die noch nicht gefunden und sie belästigt mich auch nicht damit. Ich wüsste auch kein Schnicki, das für mich interessant wäre ... naja, sollten irgendwann Autos Tee kochen und mit der richtigen Zuckermenge servieren, ändere ich meine Meinung vielleicht.

    Naja, bei immer noch 70 % Anlagen auch in Unerfreuliches würdest Du Dir schon ein bisschen in die Tasche lügen. Trotzdem verstehe ich Deine Überlegungen und hatte selbst ähnliche. Wenn Dir bei der 70-30-Aufteilung wohler ist als bei 100 % nicht-nachhaltig, mach es.
    Allerdings: wenn Du Dir die screened-Varianten genauer anguckst, wirst Du immer noch 'ne Menge Firmen da drin finden, die Dir auch nicht wirklich sympathisch sind.

    Ich habe zusätzliche eine höhere Summe geerbt. Mir wurde geraten, diese erst einmal 1 Jahr lang auf einem hochzinsigem Konto liegen zu lassen. Würdet ihr es (anders) machen?

    Ich hab es anders gemacht: nur ca. 12 % (Prozentsatz hat sich eher zufällig ergeben, weil mir gerade dieser Betrag noch zu dem angestrebten safe asset floor fehlte) in Festgeld, Rest in ETF.

    Meinem Bruder, der den gleichen Betrag geerbt hat, wurde seitens der Sparkasse übrigens auch solch ein "hochzinsiges" Konto empfohlen, null Ahnung wieso, und sonderlich hochzinsig war es auch nicht. Ich hatte ihn ausgiebig vor der Sparkasse gewarnt, aber seine Frau wusste wieder mal alles besser ...

    ich habe ein bisschen Angst vor dieser ATH - habe Angst frisches Geld in Aktien ETF zu investieren

    Kenn ich ... hat mich viel zu oft und viel zu lange vom Investieren abgehalten, und hinterher hab ich mich praktisch jedes Mal geärgert.
    Dein Beitrag hat mich dran erinnert, schleunigst zwei kleine Einmalsparpläne für morgen anzulegen (zwei, weil es verschiedene Depots betrifft), um die Ausschüttungen der letzten Tage gleich wieder anzulegen, danke! Ist nicht viel, aber ich brauch's gerade nicht, also weg damit. Das nächste ATH kommt bestimmt.

    => shakatak, da Du nicht per Sparplan, sondern per Einmalkauf alle halbe Jahre anlegen willst: Du musst jetzt keine Einfürallemal-Entscheidung treffen. Nimm einen von denen, die Du Dir ausgesucht hast (die Idee von Hmpf mit dem Dartpfeil ist nicht schlecht, wenn sie Deine Entscheidung beschleunigt) und leg los. Wenn Dir im nächsten Frühjahr ein anderer der empfohlenen ETFs besser gefällt, nimmst Du halt den. Welcher besser laufen wird, weiß jetzt sowieso niemand.

    (Könnte man natürlich auch bei sparplanmäßiger Anlage so machen, wäre aber fummelig.)

    Dabei lässt du die Mehrinvestition am Anfang völlig weg.

    Psychologisches Phänomen: die Ausgabe fürs Auto tut einmal weh, und dann richtig. Aber dem stehen -zig innere Triumphgeheule entgegen, wenn Benzin wieder teurer wird.

    Unsere PV-Anlage auf dem Dach wird sich angesichts unseres Alters wohl nie rentieren, und trotzdem bereuen wir die Installation nicht und freuen uns immer noch zusätzlich, wenn die Sonne scheint und wir irgendeine stromfressende Aktivität in die Sonnenstunden verlegen können.

    Und wenn man's rein finanziell betrachtet, ist doch sehr viel von den Ausgaben, die man so tätigt, einfach Stuss, ob's nun Schokolade oder ein schönes Kleidungsstück ist. Aber man freut sich halt drüber.

    Der einzige Grund explizit Frauen anzusprechen ist für mich nur, zielorientierte Werbung und Produkte verkaufen zu können

    ... na das wird finanztip ja hoffentlich nicht vorhaben.

    Ziemlich sicher gibt es aber mehr Frauen als Männer, die unbegründete Ängste haben: das ist sicher alles irre kompliziert, und ich kann da nicht viel Zeit reinstecken, bin ja schon froh, wenn ich abends nach Job+Familie+Hausarbeit noch wach genug zum Zähneputzen bin ...
    Diesen Leuten ein Angebot zu machen, ihnen aufs Pferd zu helfen, find ich okay.

    Vorschlag: noch bis 2027 warten, bis alle Angebote zum Altersvorsorgedepot auf dem Tisch liegen, dann zwei eröffnen. Zwangsläufig getrennt, ist aber auch gut so, egal ob verheiratet oder nicht. In der Zwischenzeit erstmal den Tagesgeld-Notfallbunker ansparen. So lange ist es ja nicht mehr hin bis 2027.

    Ab und an soll man sich auch mal was gönnen.

    So isses, und ich wünsch Euch viel Spaß + gutes Wetter!
    Meine bisherigen Auschüttungen im September reichen leider nicht so weit. Aber im Oktober kommen Vanguard-Ausschüttungen und die sollten für all die Beerensträucher nebst Tuppen und Erde reichen, mit denen ich mich letzte Woche amüsiert habe. Ich hab nämlich den bisher ausgeschütteten Erbanteil in einem Extradepot angelegt (weil ich immer noch nicht verinnerlicht habe, das der wirklich mir gehören soll) und dort nur ausschüttend: die Ausschüttungen darf ich verjubeln. Tu ich nicht immer, manchmal leg ich sie per Einmalsparplan auch wieder an - darf ich aber.

    Ich schließe mich Tomarcy und britty an; zusätzlich (weil bisschen Tagesgeld als Notfallbunker für shit happens gut ist): mag sein, dass die ING gerade vorübergehend gute Tagesgeldzinsen auf neu eröffnete Konten zahlt, aber generell ist die ING in puncto Tagesgeld lausig.

    Festgeld hat wie Tagesgeld bei größeren Beträgen den Nachteil, daß man über mehrere Banken splitten müßte, um die 100.000 Grenze nicht zu reißen, außer einem ist das egal oder die ist eh nicht relevant.

    Stimmt, und ich habe über mehrere Banken gesplittet. Solange man die freiwerdenden Festgelder auf Tages- und nicht aufs Girokonto überweisen lässt und anzulegende Festgelder nicht vom Giro-, sondern vom Tagesgeldkonto abbuchen lässt, ist das Hopping zwischen den Banken je nach gerade bestem Angebot ein bisschen fummelig.
    Aber auch nicht ernsthaft fummeliger, als ab und an ein paar Rollen Klopapier aus dem Vorratskeller ins Badezimmer zu transferieren oder ein paar Dosen Katzenfutter in die Küche.