Beiträge von Evaluise

    Vielleicht bin ich auch zu doof.

    Na dann sind wir schon zu zweit ...
    Ich denke, rechnerisch hast Du völlig recht. Nur eine Überlegung: Wenn das Depot nicht ganz so sehr abkracht, hindert das vielleicht einige Leute dran, alles panisch zu verkaufen und zukünftig alles nur noch in Tagesgeld zu stecken - und ihrer ganzen Umgebung zu erzählen, dass ETFs Mist sind.

    Wie gut, dass die ING mir die Entscheidung leicht macht: Sparplan läuft auf Vanguard FTSE-AllWorld, weil als Sparplan kostenlos. Und Einmalanlagen gehen auf SPDR-IMI, weil der zur Zeit nur 1,90 pro Transaktion kostet.
    Ohne diese Entscheidungshilfe würden mich die hiesigen Diskussionen seit dem FT-Umschwung tendenziell irremachen.

    Ja wie könnte man das Problem jetzt nur umgehen, so dass du vielleicht doch teilnehmen kannst? :S

    Auf die Idee, mich drei Jahre jünger zu machen, bin ich natürlich auch gekommen, aber das würde die Statistik versauen. Sowas mach ich nur wenn's sein muss, und hier muss es nicht sein. Ich wüsste einfach gerne, was sich die Studienerstellerin dabei gedacht hat.

    ... Die Strategie dahinter nennt sich das "Man fängt mal klein an mit 1-2 Sparplänen ohne nennenswertes Hintergrundwissen, verstrickt sich in ein paar Optimierungsversuche, sieht und akzeptiert aber dass sich das Depot auch im Chaos recht gut und gewollt langweilig entwickelt, hat die Sparrate zudem sehr stark abhängig von schwankenden Zusatzeinnahmen, die nicht immer so kommen werden, und investiert daher lieber heute z.B. in gleich 6 All World (und vergleichbar) statt nur in einen, fühlt sich damit auch gut, packt evtl. noch einen 7. bald dazu und weiß, dass das absolut keine Strategie zum Nachahmen/Empfehlen ist und kritische Stimmen hervorruft aber sch***egal"-Prinzip.

    Sind wir verwandt?!

    Ich werd immer verwirrter:

    1. Die Beimischung von EM kapier ich ja, denn in dem Fall, dass plötzlich eine Unterhosenfabrik aus Namibia den Unterhosen-Weltmarkt aufrollt, wäre die wg. Namibia im MSCI oder im dev.FTSE nicht mit drin.

    2. Aber die Beimischung von Small Caps ... wozu? Wenn eine kleine Firma plötzlich groß wird, landet sie doch eh über kurz oder lang sowohl im MSCI als auch im dev.FTSE, sofern sie nicht aus einem der EM-Länder stammt, aber dann greift ja die EM-Beimischung.

    Sollte diese Frage dusselig sein und beweisen, dass ich nix kapiert habe, bitte Nachsicht: ich bin blond.

    So wie ich es verstehe, würden die meisten von Euch aber jetzt doch mit eiem Ausschütter beginnen, wenn Ihr nochmal neu anfangen würdet?

    Nein. Ich hatte damals wenig Ahnung und noch viel weniger Zeit, mich um Wiederanlage von Ausschüttungen zu kümmern oder auch nur zu überlegen, was ich damit machen will (es vergingen oft Monate, in denen ich nicht ins Depot geguckt habe) => thesaurierend war damals genau richtig.
    Das ist jetzt anders, alleine schon weil mich der Entnahmephase nähere, aber für meine damalige Situation war es die richtige Entscheidung.

    Wie könnte ich mein Portfolio noch erweitern?

    Och da gibt es viele Möglichkeiten ... aber warum willst Du das überhaupt tun? Spieltrieb? Versteh ich durchaus, aber verkneif's Dir besser, wenn - wie Du schreibst - das Budget recht überschaubar ist. Dann bist Du in einem Allworld, in dem ja zu einem gewissen Prozentsatz auch EM enthalten sind, am besten aufgehoben.

    Ähm,
    wozu die 10.000€ unverzinst auf dem Girokonto?
    Ich habe höchstens kurz um die Gehaltszahlung mal viel mehr als 1.000€ auf meinem Girokonto.
    Überschüsse ziehe ich immer umgehend auf das Tagesgeldkonto oder es wird investiert. Geld vom TG-Konto bekomme ich ja binnen Tagesfrist wieder auf mein GK rüber.

    Seh ich zwar auch so, aber wenn die Mutter das Tagesgeldkonto bei der Sparkasse hat, macht das kaum einen Unterschied - die dortigen Tagesgeldzinsen sind üblicherweise irgendwas zwischen lächerlich und Frechheit.

    Maximal 1000€ und fast nen Monat warten. Das hat mich etwas schockiert.

    Das 1.000-Euro-Limit lässt sich durch Einrichtung mehrerer Sparpläne umgehen, und bei der Einrichtung wird anscheinend standardmäßig der folgende Monat vorgegeben, aber das kann man auf den laufenden Monat ändern. Hab ich selbst gerade erst rausgekriegt.

    Kenn ich ... vor Jahren hatte unsere kleine GmbH bei der Sparkasse (da läuft auch das Geschäftskonto) ein Tagesgeldkonto eröffnet; damals waren die Zinsen dort halbwegs anständig. Jahre später forderte die Sparkasse uns dann auf, das Konto zu löschen: als GmbH hätten wir es gar nicht eröffnen dürfen! Insofern seltsam, als wir es damals nicht einmal online, sondern in der Filiale beim Filialleiter eröffnet hatten.

    Inzwischen haben wir ein Tagesgeldkonto bei der ING. Guck mal unter "Business Banking": gerade läuft wieder eine Aktion mit anständigen Zinsen für ein paar Monate.

    Die 100.000-Euro-Grenze dürfte allerdings auch hier greifen (so viel hatten wir nie, war also für uns kein Problem); geht es bei Deiner Firma um mehr?

    Ist ja spannend, offenbar gibt es doch relativ viele Leute hier, die nach der Safe-Asset-Floor Methode investieren, statt eine fixe Quote zu haben ... Wenn man aber ggf. da von mehreren Monatsgehältern, ggf. sogar 1-2 Jahresgehältern ausgeht, spart man ja jahrelang in einen Geldmarkt-ETF ohne jegliche Rendite und lässt die gewinnbringenden Aktien aussen vor. Was macht ihr also in so einer Situation?

    Wie meistens, wenn ich mich so gar nicht entscheiden kann, aber endlich aus dem Quark kommen will: halbe/halbe.

    An welchen Kriterien bewertet ihr eure Auswahl der All-World ETF (Vanguard, Xtrackers usw)?

    Etwa nur daran wie teuer dieser ist? Oder habt ihr noch weitere Bewertungskriterien?

    Hauptsächlich an den Kosten, denn die sonstigen Detailfragen kapier ich bis auf weiteres sowieso nicht. Interessant fand ich auch eine Tabelle, die Irving(?) kürzlich gepostet hat: da ergab sich, welche Anbieter wie oft ETFs wieder einstampfen, was ja leider auch steuerschädlich passieren kann. Unabhängig davon: Blackrock ist mir schlicht unsympathisch.

    Und dann hab ich mal 'nen Taschenrechner zu Hand genommen: Beispielsweise macht ein Kostenunterschied von 0,02 % TER selbst bei einem Depotwert von 'ner halben Million gerade mal 100 Euro pro Jahr aus.

    Ich habe mich deshalb für den Vanguard FTSE All-World entschieden. Aber was soll's - solange noch Geld zum Investieren da ist oder reinkommt, kann ich mich ja jederzeit umentscheiden.

    nun, bestellt hat der Makler den Notar, ich kannte ihn vorher nicht

    War bei mir genauso und die Käuferinnen haben die gesamten Notarkosten getragen. Als ich kurz vor Vertragsunterzeichnung gegenüber dem Makler die Sorge äußerte, dass die Damen noch abspringen, sagte er "neenee, allein durch den Vertragsentwurf sind schon irre Kosten entstanden, jetzt springen die nicht mehr ab". Woraus ich schloss, dass die Notarkosten generell das Problem der Käuferseite sind.

    Bei einem Grundstücksverkauf vor ein paar Jahren war es nach meiner Erinnerung auch so, dass die gesamten Notarkosten von den Käufern getragen wurden.

    An der Stelle bitte nicht vergessen, das Besitz flexibel macht. Den Leasingvertrag musst du durchziehen, ein Besitzauto kannst du in 20 Minuten zum Verkauf einstellen. Fährt man deutlich mehr oder deutlich weniger als geplant, zahlt man nicht willkürliche Mehr- und Minderkilometer, sondern was es real halt kostet. Wenn man einen Kratzer reinfährt, hat man die Freiheit ob und wie das repariert wird.

    Und genau das wäre für mich entscheidend und ggf. auch einen Aufpreis (sofern es den tatsächlich gibt - so ganz scheint das ja immer noch nicht klar zu sein) wert.

    Welche Krankenkassenzuzahlungen sollen denn das sein?

    Möglicherweise geht's da um die Befreiung von den Zuzahlungen, die man nach meiner Erinnerung nach geleisteten 2 % (bzw. bei chronisch Kranken 1%) des Einkommens bei der Kasse beantragen kann. Leider weiß ich nicht, ob dabei nur Einkommen/Rente berücksichtigt oder ob auch nach sonstigen Einnahmequellen gefragt wird. Müsste aber jede Krankenkassen-Hotline ausm Kopp beantworten können.

    Sehe gerade: hat sich mit Tomarcys Post überschnitten.