Da Du eines Tages eine Erbschaft erwartest, würde ich jetzt einen Kredit nur mit der kleinstmöglichen Tilgung 1 % machen wollen.
Nä, die Erbschaft würd ich nicht einkalkulieren. Da kann sonstwas passieren, auch bei Einzelkindern.
Da Du eines Tages eine Erbschaft erwartest, würde ich jetzt einen Kredit nur mit der kleinstmöglichen Tilgung 1 % machen wollen.
Nä, die Erbschaft würd ich nicht einkalkulieren. Da kann sonstwas passieren, auch bei Einzelkindern.
Goldie, am billigsten kämst Du bei der ING weg, wenn Du nur den SPDR nimmst: Einmalanlage für ömmelige 1,90 Euro Gebühr und kostenloser Sparplan. Die ING bietet auf den Invesco ja leider keinen Gratis-Sparplan an. Meine Überlegung war, dass Du besser 69,90 Euro Gebühr für die Einmalanlage im Invesco zahlst (oder vielleicht auch dreimal, wenn Du die 100K splitten willst), als noch wer weiß wie lange zu überlegen, welchen ETF Du denn nun nimmst - und in der Zwischenzeit völlig kirre wirst.
Deine Frage zur verschenkten Rendite kapier ich gerade nicht - von zwei Depots war nicht die Rede. Bei zwei ETFs wären es halt zwei Zeilen in der Depotaufstellung statt nur einer - und welcher der beiden ETFs zukünftig besser läuft, weiß jetzt eh niemand.
Alles anzeigenEinen einzigen ETF kaufen, einfach die Einmalanlage 100k, dann monatlich 600 Euro Sparplan und ansonsten das Thema jahrelang "vergessen", sich gar nicht darum kümmern, nichts lesen dazu, nichts recherchieren, nicht ins Depot schauen (höchstens 1 Mal im Jahr).
Denn ehrlich gesagt bin ich eher der Typ, der sich Sorgen macht und dann jahrelang keine ruhige Minute mehr und riesig Stress hat, wenn ich einmal entdeckt habe, dass meine Anlage (relevant) im Minus ist (so ab ca. 5 % Minus oder so). Deshalb wegen des Seelenfriedens lieber diese Strategie. Und in 10 Jahren gucke ich dann rein und bin dann idealerweise am gewünschten Ziel.
Würde sicher jetzt nochmal drüber nachdenken und ein paar Tage drüber schlafen. Insgesamt möchte ich es - Stand jetzt - so schnell wie möglich hinter mich bringen, also anlegen. Vielleicht mache ich es aber auch wie empfohlen, dass die 100k in 2-3 Teilen verteilt über einige Monate angelegt werden. Nur können die nicht angelegten Teile in dieser Zeit auch nichts verdienen (außer schmalen Tagesgeldzinsen) und würde mich gedanklich doch ständig beschäftigen (was vermieden werden soll).
Außerdem bliebe dann noch die Entscheidung zwischen dem von fabioso empfohlenen
SPDR MSCI ACWI IMI
https://www.justetf.com/de/etf-profile…TY66#uebersicht
und dem von britty empfohlenen (deute ich mal als Empfehlung)
FTSE ALL-World UCITS
https://www.onvista.de/etf/Invesco-FT…TF-IE000716YHJ7
Die Qual der Wahl
Goldie, je mehr Du liest, desto verwirrter wirst Du werden. Ging/geht mir jedenfalls so. Du schläfst möglicherweise sehr viel mehr als nur ein paar Nächte drüber, denn dann liest Du wieder woanders was ...
Die Wahl, wo Du Dein Depot eröffnest, ist gar nicht sooo wichtig, denn Du willst ja nicht ständig handeln - nur dann wäre ein Neobroker die bessere Wahl. Bei der ING wärst Du mit Deinem aktuellen Plan gut aufgehoben. Und die Wahl des ETFs: Inzwischen schwankst Du ja nur noch zwischen zwei ETFs. Steck doch die Einmalanlage in den einen und den Sparplan in den anderen. Der Invesco ist leider bei der ING nicht gratis sparplanfähig. Ich würde daher den großen Betrag in den Invesco stecken und den Sparplan in den SPDR. Ja, der Kauf des Invescos bei der ING würde Dich (bei Einmalanlage) 69,90 Euro kosten, und wenn Du den Kauf auf mehrere Happen verteilst, sogar mehrmals 69,90 Euro. Na und? Ich brauch bloß in meine Kleiderkammer zu gucken, was da an Zeugs einstaubt, das mehr als 69,90 Euro gekostet hat, und schon ein einziger Wocheneinkauf im Supermarkt kann diesen Betrag erreichen.
Wäre das die beste Lösung? Nö, es gibt sicher bessere. Aber es wäre eine Lösung, die schnell geht und Deine zur Zeit anscheinend ziemlich angespannten Nerven beruhigt.
Ich wüsste nix besseres.
Der A1JJTD reicht eigentlich. Kannst ja alle paar Jahre oder nach einem bestimmten Betrag wechseln, um später das Entsparen steuergünstiger zu machen.
die Frage ob Ausschüttend oder Thesauriernd muss ich mir noch genauer erarbeiten - auch bzgl der Steuern. Da bin ich bei euren Beiträgen nicht ganz mitgekommen, hat da zufällig jemand einen Link für mich?
Mach Dich da bloß nicht verrückt - das wird hier im Forum andauernd diskutiert. Nach all dem, was ich bisher gelesen habe: aktuell ist es Jacke wie Hose. Mag mal anders gewesen sein und kann sich auch wieder ändern, aber niemand weiß wann. Mach es also so, wie es für Dich am praktischsten ist.
Wenn Du bewusst ab und an mal was verjubeln willst, wäre ein ausschüttender Fonds für Dich tatsächlich gut geeignet, und Du hast ja schon mitgekriegt, dass man dann, wenn man die Ausschüttung gerade nicht verjubeln will, sie per einmaligem Sparplan oder mehreren Sparplänen auch wieder anlegen kann (gratuliere, ich selbst hab peinlich lange gebraucht, um das zu kapieren).
Wenn Dir der Vanguard LifeStrategy 60/40 zuwenig Aktien enthält: Es gibt auch eine Version mit 80/20. Schüttet genau wie der 60/40er Anfang Juli bzw. um die Jahreswende rum aus.
Naja, Efeu gerade nicht. Ich kann mir etwas vor bzw. an meiner Fassade vorstellen, nicht in meiner Fassade.
Nicht jede Efeusorte frisst sich in den Putz, und Du wirst kaum was finden, was so preisgünstig ist und komplett wintergrün und dann auch noch enorm schnellwachsend.
Falls Du in der Nähe von Berlin wohnst ... ich hätte reichlich abzugeben: wir kommen mit dem Schneiden kaum hinterher.
Ich halte auch nicht viel von einem festen prozentualen Verhältnis. Ich habe für mich einen festen Geldbetrag definiert, der mir einen 'sicheren' Schlaf ermöglicht. Dieser Geldbetrag lag anfangs bei 42% meines liquiden Vermögens.
Inzwischen macht dieser Geldbetrag, der im Laufe der Jahre auch etwas größer wurde (Inflation) noch rund 20% meines liquiden Vermögens aus.
Seh ich auch so, scheint mir vernünftig und vor allem simpel. Mit einem ordentlichen Polster in Tagesgeld/Festgeld/Geldmarktfonds wirst Du einen Crash verhätnismäßig entspannt aussitzen können. Ich würde dieses Polster allerdings eher im niedrigen sechs- als im niedrigen fünfstelligen Bereich planen.
Spannendes Themenfeld, wie ich finde.
Ja. Ich befürchte aber, Ihr seid gerade dabei, oliverp zu vergraulen. Wenn mir erzählt worden wäre, was ich alles lesen soll und in was ich mich alles einarbeiten soll, bevor ich investiere, wäre ich heute noch beim Postsparbuch. Oder in der Überzeugung, dass das alles zu kompliziert wäre, wenn man noch gelegentlich was anderes zu tun hat, wie oliverp bei einem Vermögensverwalter gelandet.
Verkauf doch erstmal den ganzen Käse, der im Minus ist. Dann entsteht Deinem Verlusttopf ein Guthaben, für das Du ein paar Positionen verkaufen kannst, die zwar nicht im Minus, aber doch enttäuschend verlaufen sind. Durch die Verlusttopfausnutzung dürfte die Steuerbelastung dann nicht so hoch sein.
Wäre immerhin ein Anfang, sozusagen zum Warmlaufen.
War da nicht auch mal was mit so einer 3x10 Strategie? Vielleicht passt das ja jetzt ganz gut
Ja, das passt gut. Bei 185K hast Du wahrscheinlich schon ziemlich lange investiert, und wenn's noch keine zehn Jahre, sondern erst fünf Jahre oder noch weniger sind: drauf gepfiffen. Man kann auch in kürzeren Abständen oder immer nach einer bestimmten Investitionssumme wechseln.
Also dass Trigger 0401 aggressiv das Haus abbezahlt und bisher nicht in ETFs investiert hat, fällt ja nun unter "hätte hätte Fahrradkette". Jedes andere Verfahren hätte auch in die Hose gehen können, und wir haben's genauso gemacht wie Trigger 0401.
Und jetzt ... wir waren damals schon deutlich über 50 und haben es ziemlich einfach gemacht: Rund 90 % der wegfallenden Kreditrate haben wir hälftig am Aktien-/Fondsmarkt bzw. in Tages-/Festgeld angelegt. Unseren damaligen Fehler, dabei auch Einzelaktien und Themen-Fonds zu kaufen, statt schlicht in einen Welt-ETF zu investieren, wird Trigger0401 ja hoffentlich nicht machen!
Als wir dann den Eindruck hatten, dass genug in Tages-/Festgeld (oder halt Geldmarktfonds, aber wir haben uns eben anders entschieden) für fast jede Variante von shit happens liegt, wurde der Anteil, der in ETFs gesteckt wurde, größer. Und genau so würde ich es wieder machen, wenn ich erst knackige 50 Jahre alt wäre. Dann würde ich übrigens auch beim AV-Depot zugreifen - ich lass doch keine Gratisförderung liegen.
Kannst Du Dein letztes Posting noch überarbeiten und Deinen Namen rausnehmen oder schwärzen? Der geht uns doch nix an.
Es fallen doch dann als erstes direkt Kapitalertragssteuern an?!
Nur auf die Gewinne, und wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ja nur eine Position, die ordentlich Gewinn gemacht hat. Oder sind die lausiger laufenden Produkte schon alle bei der Umschichtung verkauft worden?
Helena0608, wie viel Luft ist denn in Eurem bisherigen Budget?
Sind die gut 300.000 Eigenkapital zusammengespart oder Euch z.B. durch Erbschaft zugefallen? Falls zusammengespart: Seit das Kind da ist, hat sich vermutlich die Sparrate verringert - auf wieviel pro Monat?
Ebenfalls seit das Kind da ist, habt Ihr wahrscheinlich auf einige Ausgaben wie z.B. häufiges Aus- und Essengehen oder ausgedehnte Fernreisen schon verzichtet - oder wäre da noch Einsparpotential, wenn's eng wird?
Kennst Du den Kerl schon selbst? Gerade Leute, die gerne andere tyrannisieren, reagieren oft überraschend positiv, wenn man ihnen contra gibt und klare Grenzen zieht, evtl. (muss nicht sein, käme aber als Steigerungsvariante in Frage) in genau dem fiesen Tonfall, den sie selbst am Leibe haben.
Warum gute Chefs so rar gesät sind ... och DidiRich, ich kann doch nicht überall sein.
Ich spekuliere noch drauf, dass die Ärztelobby gegen die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die sofortige Pflicht zur Krankschreibung protestiert. Die Praxen haben nämlich auch nicht gerne kotzende Leute im Wartezimmer.
Ich bin noch länger bei Bank11 (die hatte 'ne Zeitlang gute Zinsen für Festgelder) und es sind nur ömmelige 0,75 % aufs Tagesgeld. Von 3,5 % kann ich selbst für Neukunden nichts finden, geschweige denn für Bestandskunden.
Super, dass Du das jetzt so durchziehst! Du hattest vor einiger Zeit einen Thread, wo es genau darum ging, oder?
Ja, jedenfalls hab ich's irgendwo schonmal geschrieben, als es mich gerade umtrieb. Das Nette daran: Wenn ein Dip kommt, kann ich immer noch beschließen, jetzt doch mal einen größeren Betrag anzulegen. Dann laufen die Sparpläne eben nicht mehr so lange. Ob ich bei einem Dip allerdings die Nerven habe, mit einem größeren Betrag einzusteigen ... aber sollte ein Dip kommen, werde sicher nicht nur ich mir den Kopf zerbrechen => es wird bestimmt irgendjemand hier einen Thread dazu eröffnen.
Warum sollte ein Euro den Du aus Deinem Vermögen als Dividende, Ausschüttung oder Zins überwiesen bekommst irgendwie mehr motivierend sein als der monatliche Gehaltseingang?
Ist doch schnuppe, Hauptsache motivierend. Und Gelegenheiten, sich zu freuen, kann man doch gar nicht genug haben.