Beiträge von Evaluise

    Na das sind doch optimale Voraussetzungen! Dann könntest Du tatsächlich alles in einen Welt-ETF stecken - angesichts der aktuellen Lage vielleicht nicht alles auf einmal, sondern häppchenweise. In der ETF-Suche bei finanztip findest Du sicher was.

    Ob thesaurierend oder ausschüttend, ist Geschmackssache. Ausschüttend macht mehr Spaß: dann kommt ab und an ein größerer Betrag und Du kannst je nach Lust+Laune entscheiden, ob Du davon neue Anteile kaufst oder ihn auf den Kopp haust für irgendwas, was nicht sein muss, Dir aber Freude macht, ihn spendest oder was weiß ich was damit machst. Thesaurierend hat dagegen den Vorteil, dass Du Dich um rein gar nichts mehr kümmern musst.

    Pantoffel-Portfolio ... brauchst Du denn überhaupt einen "sicheren" Anteil, also einen zweiten Pantoffel?

    Immobilienkauf erledigt oder nicht geplant? Denn wenn du innerhalb der 13 Jahre plötzlich sehr viel Geld, nämlich >50K brauchst, kann es sein, dass egal welche Anlage gerade ganz mies steht.

    Andernfalls könntest Du mutig alles in einen Welt-ETF (inclusive Emerging Markets und Small Caps, also so "welt" wie's geht) stecken.

    Rein rational betrachtet wäre ein LS60 ideal. Wenn die Grundbedürfnisse einigermaßen durch die gesetzliche Rente o.ä. abgedeckt sind, könnte er jedes Jahr einfach zum Beispiel 1/35 seiner Anteile verkaufen und davon (und den Ausschüttungen) das ,,monatliche Extra" finanzieren.

    Nochmal danke Irving, bist'n Goldstück.

    Die Ersparnisse dürften pi mal Daumen bei Null liegen und die normale Altersrente plus Erwerbsunfähigkeitsrente der körperbehinderten Ehefrau könnte so gerade eben knirsch hinhauen - bloß wird es ja ziemlich sicher nix mit normaler Altersrente. Mit jährlich nur 1/35 des zu erwartenden Erbes plus Ausschüttungen kämen die beiden nach meiner Schätzung aber gut hin, solange sie nicht durchdrehen.

    Eine Anlage mit größerem Aktienanteil als 60/40 ... hast schon recht, ist nix für die beiden. Wenn's im Depot zwischendurch kürzer oder länger mal abwärts geht, bin ich es natürlich alles schuld, hmm, vielleicht sollte ich zwecks Familienkrachvermeidung empfehlen, einen Teil in Tages-/Festgeld zu stecken.

    Ich denke einfach, dass wer einen größeren Betrag erhält (Erbschaft, Schenkung,...) ist mit einem solchen Produkt gut aufgestellt und vermeidet sehr große Fehler. Wer in dieser Situation beginnt (oft mit wenig Erfahrung am Kapitalmarkt) selbst mehrere Produkte zu kombinieren, erzeugt häufig nur Stress, ohne einen echten Mehrwert zu erzielen.

    Hmm, dann wäre Vanguard LifeStrategy, sei es 60/40 oder 80/20 (oder halbe/halbe => 70/30) vermutlich die richtige Empfehlung für meinen Bruder, wenn das Nachlassgericht endlich in die Gänge kommt und die Erbschaft ausgezahlt werden kann? Er hat null Ahnung von Finanzkram und erzählte mir, dass er sich deshalb von der Sparkasse beraten lassen will ... war aber immerhin einverstanden damit, vorher mal mit mir zu reden.

    Ja, mit der ZOE bin ich zufrieden, vor allem in der jetzigen Werkstatt .

    Da ich ja mit dem R5 liebäugele und außerdem ein elektrischer Twingo im Nachbarkaff gerade günstig angeboten wird: Problem mit den beiden Diesel-Kangoo-Lieferwagen waren die Achsschenkel - einmal noch während der Garantiezeit ausgeschlagen und einmal erst danach. Seitdem bin ich auf Renault nicht mehr so gut zu sprechen. Unglücklicherweise gibt's hier viel Kopfsteinpflaster und ich wohne in einer langen Straße mit enorm huckeligen ebensolchem: Hast Du damit Erfahrungen, falls ja, welche? Oder kommen huckelige Strecken bei Dir eher selten vor?

    Deshalb kommt übrigens Stellantis/Peugeot für mich nicht in Frage: Die klappern auf Kopfsteinpflaster oder schlaglochträchtigen Straßen so, dass man jedesmal erleichtert ist, wenn bei Ankunft noch alle Teile dran sind.

    Ich schrieb übrigens nicht, dass sie es sich nicht leisten können, es ging eher darum, ob das unter diesen Bedingungen eine sinnvolle Anschaffung ist, gerade hier im Reich der Sparplaner.

    Na gerade in diesem Sparplaner-Reich gibt's vermutlich mehr Leute als prozentual sonstwo mit einem ordentlichen Bunker für shit happens (Zusammenbruch von Schwiegermamas Uraltkiste) oder "unschlagbares Angebot beim örtlichen xy-Händler". Den Betrag für den von Irving erwähnten Renault-Twingo hätte ich jedenfalls dicke im Tagesgeld. Gerade dieser sagt mir zwar nicht zu, dessen Größe wäre aber ungefähr richtig.

    Und da beim zu versteuernden Einkommen Vermögen nicht mitgerechnet wird (oder etwa doch?) und Göttergatte+ich altersbedingt nur noch bisschen teilzeitberufstätig sind und eher miese Renten haben, würden wir sogar die Förderung kriegen.

    Da fällt mir der hier ein. Kostet 20.000 Euro. Abzüglich Staatsprämie und Händlerrabatt wird das ein verdammt billiges Auto für die Stadt oder das Kaff. Neuwagen! Schon ärgerlich und peinlich, dass VW so lange braucht in diesem Segment.... Der ID.Up kommt wohl erst in ein paar Jahren.

    https://www.renault.de/elektromodelle…elektrisch.html

    Ja, hab ich auch gesehen, als ich mir den R5 näher angucken wollte. Leider bin ich nach zwei Firmen-Kangoo-Lieferwagen (und auch zwei Renaults im Bekanntenkreis, einer davon ein Twingo) nur mäßig wild auf Renault - weshalb mein Geliebäugele mit dem R5 vom Göttergatten verständlicherweise ohne jegliche Begeisterung betrachtet wird.

    Fährt hier jemand einen elektrischen Kleinwagen, den es noch als Neuwagen gibt?


    P.S. Hier kommen so viele Antworten (vielen Dank schonmal!), dass sich meine Antworten dauernd mit neuen Beiträgen überschneiden.

    Mir ist an der Stelle nicht ganz klar, warum du unbedingt woanders aufladen willst, wenn du die Möglichkeit zur Wallbox hast.

    Nee, will ich nicht ... ich hatte beim Schreiben bloß gerade 'ne Klemme im Kopp. Natürlich will+kann ich schlicht an der eigenen Steckdose aufladen, und da das Auto auch tagsüber meistens rumsteht und sich langweilt, wäre das auch zu stromproduzierenden Uhrzeiten ohne weiteres möglich. Der Abstand zwischen Wallbox und Zählerkasten ließe sich reduzieren - dann wird das Auto eben nicht im Carport geladen, sondern gleich neben dem Haus. Da steht es sowieso oft rum, weil ich nach dem Ausladen von Einkäufen oft zu faul bin, es nach dem Ausladen noch untern Carport zu fahren.

    Tatsächlich fahre ich wenig, hauptsächlich im Kaff bzw. Nachbarkaff, und eine gelegentlich gefahrene längere Strecke beschränkt sich auf <200 km. Bei weiter entfernten Familienbesuchen kommt sowieso Göttergattes geliebter alter Diesel zum Einsatz.

    Tja, da spricht wohl einiges für ein E-Auto. Ist nicht akut, denn eigentlich hab ich an der vorhandenen Nuckelpinne nix auszusetzen ... aber zumindest ist das Thema nicht vom Tisch und könnte akut werden, wenn Schwiegermamas solide volljähriger und schon -zigmal wieder zusammengebastelter Kleinwagen mal nicht mehr zusammenzubasteln ist.

    Damit der Crash-Thread nicht weiter zugemüllt wird: Hier bitte Eure Erfahrungen mit E-Autos schildern, natürlich nur, wenn Ihr eins fahrt. Leute, die einen Verbrenner fahren, mögen sich - sofern sie nicht Fragen stellen wollen - bitte woanders austoben.

    Ich fahre selbst einen kleinen Benziner, der erst dreieinhalb Jahre alt und m.E. rundherum liebenswert ist, aber der Renault R5 reizt mich schon ... PV-Anlage ist vorhanden und Wallbox wäre nachrüstbar, aber: Im Winter hat die PV-Anlage so gut wie nix produziert und hier im Umkreis gibt es nicht viele Möglichkeiten, ein E-Auto aufzuladen, nämlich ein Supermarkt im Kaff und einer im Nachbarkaff, null Ahnung zu welchen Kosten. Nun hab ich irgendwo gelesen, dass im Winter die Akkus bei weitem nicht so leistungsfähig sind wie vom Hersteller angegeben, so dass man viel öfter nachladen muss als kalkuliert - haben die E-Auto-Fahrer hier die gleiche Erfahrung gemacht? Oder geht es nur um einen sehr überschaubaren Prozentsatz?

    Ich hätte allerdings vor 45 Jahren gerne so ein Medium gehabt, dann wären mir einige grobe Schnitzer erspart geblieben.

    Oh ja!
    Und trotzdem verhält sich ziemlich sicher ein großer Teil der Leute, die heute so alt sind wie ich es vor 45 Jahren war, mindestens genauso dusselig wie ich damals.

    Angestrebte Aufteilung:

    10% Tagesgeld

    50% werterhaltend (Inflationsausgleich) in einem Geldmarktfonds

    40% Moderat Renditeorientiert in einen ausschüttenden Welt-ETF

    Das scheint mir sehr konservativ für eine Frau, die anscheinend keine bedrohliche Rentenlücke zu befürchten hat ... ich würde von 50 % "werterhaltend" auf 30 % runtergehen => 60 % in ausschüttenden Welt-ETF legen.

    Andere/zusätzliche Überlegung: Kann man die Immobilienkredite vorzeitig zurückzahlen? Du ahnst nicht, was für ein herrliches Gefühl es ist, wenn man sowas von der Backe hat!