Beiträge von Jochen Emm

    Ich habe schon die Stunden gezählt bis dieser "ETF Entnahmestrategie-Thread" in Richtung eines "Dividenden-ETF-Thread" abgleitet ;)

    PS: ich hätte da einen grandiosen Tipp für den ultimativen "monatlich aggressiv ausschüttenden ETF": einfach einen Thesaurierer nehmen und davon jeden Monat so viel verkaufen wie du willst 8o

    Wie ich sagte.... Ich rede hier von einem irrationalem minimalem Anteil im Depot...Da kaufe ich z.B. Aktien einfach mal, nur weil der Name cool klingt oder ich die dahinsteckende Technologie spanndend finde....

    Ich WILL hier keine Berechenbarkeit oder optimale Rendite. Mal reicht die monatliche Dividende für ein Wochenende zu zweit in Rom....mal nur für einen Besuch beim guten Italiener im Ort....

    Seit 2023 hab ich das Ding....Es hat mir 6 Wochenendtrips nach Italien und unzählige spontane Besuche Beim Italiener finanziert...Und der Kurswert ist in den 3 Jahren sogar leicht gestiegen:thumbup:

    Vielen Dank!
    Wenn die TER mit 0,45 nicht so teuer, und es nicht nur 27 Positionen wäre, könnte man drüber nachdenken dort so richtig reinzugehen. Vielleicht wäre ja ein Versuch im Spieldepot lohnenswert.
    Ich halbiere einfach mal den Sparplan für mein Hydrogen-Spielzeug und nutze die andere Hälfte ab sofort mal für diesen. :thumbup:

    EDIT: Leider bei Flatex nicht handelbar und dafür extra einen neuen Depotanbieter zu beauftragen, das ist es mir nicht wert.

    Ratio sagt, dass Ding (Superdividend) ist unkalkulierbar und taugt vielleicht nichts....Mein Spieltrieb finden den trotzdem total spannend :)

    Ich bin allerdings im weltweiten Superdividend UCITS drin, der hat rund 100 Positionen.

    Für jemanden wie mich, der sehr lange in der pre-ETF Ära gelebt hat, ist alles unter TER 1% super günstig 8o

    Ich hab zu dem Thema schon vorher und auch hier ausgiebig gelesen und wurde zunehmend verwirrt. Daher hier meine Planung für Doofe:

    Wir haben genug in sicheren Anlagen (hauptsächlich Festgeldtreppe), dass wir fünf Jahre lang unsere - großzügig und unter Berücksichtigung auch etwas üblerer Inflation als aktuell - kalkulierte monatliche Rentenlücke auffüllen können, ohne ans Depot zu gehen. Neues Auto oder größere Arbeiten am Haus wären auch noch drin, wenn auch nicht beides - dann wird es eben ein Gebrauchtwagen. Wenn das Depot gut gelaufen ist, wird dieser Fünfjahresbunker Jahr für Jahr wieder aufgefüllt, und wenn es nicht gut gelaufen ist, dann entnehmen wir weiter aus dem dann eben schmelzenden Bunker und hoffen drauf, dass das Depot sich wieder erholt.

    Und wenn wir Pech haben, erholt sich das Depot fünf Jahre lang oder noch länger nicht und wir müssen peu à peu verkaufen. Ist dann halt so und Pech auch für die Erben.

    Ich handhabe es etwas anders:

    Renten und sichere Anlagen sollen dauerhaft(!) und vollumfänglich den Lebenstil den ich mir leisten möchte ermöglichen, das Ganze inflationiert mit 3,5% gerchnet. Bei der privaten Krankenversicherung habe ich 6% angenommen.

    Autos, Haussanierungen und ein Budget für Ungeplantes eingeschlossen.

    Wobei ich eine "gogo"-Phase (also hochaktiv und konsumgeprägt) bis zum 80. Lebensjahr angenommen habe, danach fallen teure Reisen weitgehend weg, weil ich da wohnen möchte wo andere Urlaub machen - sofern es mir gesundheitlich vergönnt sein sollte.

    Nur Kapital was darüber hinaus geht, packe ich hauptsächliche in Aktien ETF, einen Teil habe ich zum spielen mit allen möglichen Börseninstrumenten reserviert.

    Ich investiere monatlich schon seit Ende der Neunziger (damals waren es noch breitstreuende Aktienfonds, danach ETF)...Ich habe Anfang der 2000er eine rund 15 jährige Verlustphase bei Aktien mitgemacht - das was damals schon hart....Auf so eine Phase zwischen z.B. 65 und 80 habe ich so gar keine Lust....:) Da verzichte ich lieber auf Rendite zu Ungunsten meiner Erbmasse.

    Entnahme Stratgie:

    Ich nehme das was ich zusätzlich zur Rente benötige einfach vom Tagesgeldkonto oder verkaufe ein paar Geldmarkt ETF Anteile....Und als Spielgeld habe ich noch einen montlich agressiv ausschüttenden ETF:thumbup:

    Ich bin seit 3 Jahren bei TR. Habe manche Unstimmigkeit und Schlamperei toleriert, aber jetzt ist Schluss. Vollmundigen Versprechungen eines exzellenten Supports folgen tatsächlich nur Vertröstungen, Verschleierungen und keine inhaltlichen Auskünfte. Das Ticketsystem wurde aufgeblasen, leider gibt es Null Verbesserungen. Bloß weg von diesen Blendern.

    Mich würden konkrete Beispiele interessieren.

    Auch ich habe mich schon über TR geärgert (meine Steuerrückerstattung vom Finanzamt wurde als "verdächtig" klassifieziert und nicht angenommen, es wurde damit gedroht dem Finanzamt (sic!) diese Transaktion zu melden).

    Sehr ärgerlich:cursing:

    Auf der anderen Seite laufen mein (unkomplexes) Depot und damit verbundene Transaktionen seit Jahren ohne Probleme.

    Ergo Depot: ok

    Kontofunktionen: mangelhaft

    Wir bekommen höhere Zinsen und können uns damit etwas leichter das teurere Benzin/Diesel leisten? 8o

    Lass uns mal rechnen...jemand der fiktiv sein Vermögen komplett festverzinst angelegt hat bekommt jetzt 0,25% mehr....Macht nach Kapitalerstragssteuer (je nach Vermögen) vielleicht 1800 Euro im Jahr mehr....

    ---> Ja, damit kann man die gestiegenen Energiekosten kompensieren

    Da sollte aber genau gerechnet werden und auf die Kosten geachtet werden.

    Das ist nichts anderes als ein Sparvertrag, das geht oft auch selber günstiger und zur Not kommt man auch noch an sein Geld heran.

    Findige Versicherungsverkäufer nutzen diese Verträge gerne um mit angeblichen Steuersparmodelen die horrenden Kosten vor dem Sparer zu verstecken.

    Hier ist Vorsicht angesagt und kluges Nachrechnen.
    Es kann durchaus lohnende Beitragsentlastungstarife geben, aber das was ich bisher gesehen habe war leider Kostenverseucht.

    Nachrechnen sollte man immer, da stimme ich uneingeschränkt zu.

    Ich habe mich dafür entschieden und es hat sich für mich gut gerechnet:


    1. Beteiligung des Arbeitgebers zu 50%

    2. Beteiligung der Arbeitsagentur zu 100% (!)

    3. Steuerliche Absetzbarkeit

    4. Keine relevanten Kosten bei der Versicherung. Im Gegenteil, das Guthaben wurde zu rund 2% verzinst. (Ich habe mir den aktuellen Stand meines Guthabens vom Versicherer mitteilen lassen)

    Eventuelle Nachteile:

    Bei vorzeitigem Tod ist das Geld für die Erben futsch. Bei einem Wechsel in die GKV ist das Geld (großteils) auch weg.


    Konkret in Zahlen bedeutet das mir (Ende 50) folgendes:


    Aktueller PKV Gesamtbeitrag (Beitragsentlastungstarif habe ich jetzt gestoppt, weil ich nicht mehr arbeite): unter 400 €. Garantierte Beitragsentlastung ab 65 rund 250 Euro/Monat.


    Hätte ich in einen ETF Sparplan investiert, hätte dieser nach(!) Steuern mit mindestens 8% p.a. rentieren müssen, um zu einem gleichen Kapitalstock zu gelangen.

    Ich kann nur auf oben verweisen - es hat nichts mit Logik zu tun. Altersstarrsinn ist ein harter Knochen.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen.... Das hat noch nicht einmal was mit Altersstarrsinn zu tun, auch sehr viele jüngere Menschen agieren hier sehr gewohnheitsorientiert.

    Sparkasse und Volksbank genießen (ob zu recht oder unrecht) nun mal eine wahnsinnige Reputation in breiten Teilen der Bevölkerung.

    Das muss man auf jeden Fall respektieren, weil es ansonsten zu maximalem Unbehagen beim jeweiligen Anleger führen könnte.

    Ich habe es geschafft, eine nahe Verwandte zu überzeugen. Das hat aber ca. 10 Jahre gedauert und verlief in sehr kleinen Schritten: Nach 5 Jahren ein zweites Konto eröffnet, dann das dazugehörige Depot, dann mehrere Jahre erst mit kleine Summe experimentiert...schlussendliche eine hohe hohe Summe in einen Geldmarkt ETF gesteckt......

    Was aber in diesem Fall des TE wirklich helfen kann:

    Ein Gespräch mit dem Berater der Stammbank und den Hinweis auf anderen Angeboten am Markt. Das kann zu deutlich besser verzinsten Angeboten führen, als die allgemein ausgehängten beworbenen Konditionen. Insbesondere bei höheren Summen besteht hier durchaus Verhandlungsspielraum....


    Schau doch mal bei der Bank of Scotland. Die Homepage ist seriös ....

    Das eine seriös wirkende Homepage heutzutage kein brauchbarer Indikator ist, weiß sogar meine Großmutter ;)

    Finde ich lustig...du behauptest also, dass es in China entweder keine nur minimale planwirtschaftliche Anteile gibt und unabhängig von der Einordnung es dort super läuft, aber Europa hingegen wirfst du vor, dass es angeblich zu viele planwirtschaftliche Eingriffe gäbe und dies der Grund für wirtschaftliche Probleme sei.

    China hat halt viele leistungsfördernde Elemente....z.B. das das Gehalt bzw. die Steuerlast an die Schulnoten der Kinder gekoppelt ist....

    Und nicht ohne Grund investieren auch deutsche Konzerne, trotz aller politischen Risiken, sehr viel in China.

    Was sind die derzeit boomenden Wirtschaftsnationen? Indien, China, Indonesien, Vietnam und Taiwan.....

    Natürlich ist nicht alles "super" in China... Regulierungsdichte und Energiekosten sind eher gering...Auf der anderen Seite sind Subventionen für strategisch gewünschte Industrien sehr hoch.

    Hier möchte ich widersprechen. Man schaue nach China, wo man eine erstaunliche Balance zwischen Planwirtschaft (basierend auf langfristig geltenden Strategien) und (freier) Wirtschaft gefunden hat.

    So weit ich weiß, hat China schon lange keine Planwirtschaft mehr, sondern ein hybrides System...es nennt sich "sozialistische Marktwirtschaft" bzw. "Socialist market economy"....ähnlich wie in Vietnam, wo es gerade auch nicht wirklich schlecht läuft...Die wenigen Leitplanken die durch den Staat gesetzt werden, haben rein gar nichts mehr mit reiner Planwirtschaft wie in Nordkorea, der DDR oder dem maoistischen China zu tun.....

    Ich glaube außerdem, dass viele nicht bedenken, welche Kosten es für den Industriestandort Deutschland haben wird, wenn man weiter an veralteter Technik festhält, statt rechtzeitig in zukunftsfähige Lösungen zu investieren. Das schiebt man gerne auf die Politik und die Unternehmen. Aber Deutschland sind wir alle. Und wir alle sind Schuld, dass es so lange gedauert hat, bis ein Umdenken stattgefunden hat. Einfach weil man lange die kurzfristigen Vorteile direkt vor der Nase priorisiert hat und noch immer tut (siehe dieser Thread). Ich hoffe es ist nicht zu spät.

    Und nein, ich bin weder „Grüner“ noch „Idealist“. Ich habe allerdings Kinder und sehe, was geopolitisch und menschenrechtlich direkt und indirekt durch Öl passiert und wer am Ende die Zeche zahlen wird. Ich sehe auch was dieser Strukturwandel mit diesem Land macht. Ich finde es deshalb etwas zynisch, wenn man sich als Verbrenner-Fahrer über die ,,geringen Gesamtkosten" freut und kritisiert, dass BEV-Fahrer sich bei den Kosten etwas vormachen würden. Ich glaube es ist genau anders herum.

    Sorry - Ich komme aus der globalen Großindustrie und bringe einiges an Expertise mit. Seit 30 Jahren befasse ich mich mit Standortfaktoren und Großinvestitionen.

    Der Industrie wäre massiv geholfen, wenn man massive Deregulation betreiben würde bzw. betrieben hätte. Dann könnte sie selbst entscheiden welche Technologien derzeit und zukünftig wirtschaftlich sind und entsprechend das aktuelle Produktportfolio und den F&E Aufwand für Zukunftstechnologien zu steuern.

    Die planwirtschaftlichen Anteile haben in Europa in den letzten 20 bis 30 Jahren nicht mehr tragbare Ausmaße angenommen. Und Planwirtschaft, das zeigt die Historie wohl deutlich, hat noch nie zu Wirtschaftswundern geführt.

    Der Ölmarkt ist global. Es spielt keine Rolle, woher wir unser Öl unmittelbar beziehen. Fakt ist: Der Großteil des Öls wird in Staaten gefördert, die bei Menschenrechten und Friedfertigkeit keinen besonders guten Ruf haben. Du willst Öl jetzt doch nicht ernsthaft moralisch reinwaschen, oder?

    Soso... 20 Minuten am Schnelllader sind unbequemer als zur Tanke zu fahren. :rolleyes:

    Ich picke jetzt auf die nur mal zwei Punkte raus:

    Gehen wir mal von relativ günstigen Kleinwagen (z.B. ZOE) und 15000 km im Jahr aus.

    Klar sind jeden zweiten Tag für 20 Minuten Laden viel unbequemer als alle ein bis zwei Wochen beim Großeinkauf 5 Minuten fürs Tanken hintendran zu hängen. Viele Mehrfamilienhausbewohner (und überhaupt viele Menschen) können sich nicht unbedingt ein Modell mit großem Akku leisten.

    Ich kann jeden verstehen, der dies als äußerst unbequem empfindet und mir persönlich wäre meine Lebens- und Arbeitszeit auch zu kostbar dafür.

    Fakt ist weiterhin, dass in einer globalisierten Welt alle komplexeren Produkte Anteile an Komponenten aus moralisch nicht 100% einwandfreien Staaten haben. Lithium und Elektrodenmaterialien für Akkus gehören auch dazu....


    "Ich habe nie behauptet, dass jedes Elektroauto 400km Reichweite im Winter hat"

    Obwohl Du formal recht hast, klang das aber irgendwie anders:

    "Abends einfach zu Hause in der Garage anstecken und am nächsten Morgen stehen realistische 400-500 km Reichweite bereit. Währenddessen fährt der Verbrenner weiter zur Tankstelle, um fossilen Stoff aus Schurkenstaaten nachzukaufen."

    Wenn ich über meinen BMW i4 rede sage ich, dass bei empfohlenem Ladelevel von 80% realistisch 250 bis über 300 km Reichweite drin sind, je nach Witterung und Fahrprofil.

    Fossiler Stoff aus "Schurkenstaaten"? Ansichtssache. Hauptlieferanten in D sind (absteigend): Norwegen, USA, Libyen, Kasachstan, UK

    "An öffentlichen Ladesäulen zahlt man als normaler Nutzer mit Ladetarif nicht mehr als 0,46 €, bei EnBW teilweise sogar nur rund 0,36 €"

    Also ich habe schon ein paar Mal für das "ad hoc" laden 80 bis 99 Cent/kWh bezahlen müssen...Und bei EnBW kostet mich die kWh derzeit 0,56 Cent im kleinsten Tarif "S"...günstigere Preise erfordern Abos (auch wenn die diese nicht unbedingt teuer sind, sollte man das fairer Weise erwähnen).


    "günstigere Versicherung"

    Ich zahle im besten Tarif der HUK24 etwa 800 Euro pro Jahr für meinen i4. Mein vergleichbarer 3er hat mich zuvor 500 Euro gekostet. Insbesondere bei der VK stelle ich fest, dass BEV meist deutlich teurer sind als die Verbrenner Pendants.

    "Sorry, aber das „Tanken ist praktischer als Laden“-Argument wirkt inzwischen ziemlich konstruiert."

    Das mag für Eigenheimbesitzer wie mich meist zutreffen. Ich kenne aber viele die in großen Mehrfamilienhäusern wohnen. Entweder "Laternenparker", manchmal eigener Stellplatz ohne Lademöglichkeit.....In so einer Situation kann der regelmäßige Ladezwang schon ziemlich unkomfortabel sein....und immerhin 42% der Gesamtbevölkerung leben in Mehrfamilienhäusern.


    Ich fahre sowohl BEV (i4) als auch einen Diesel-Kombi....für mich und unser Familienfahrprofil die ideale Kombination.....

    Ich kenne aus der Sozialberatung aus vielen Jahren wirklich viele Menschen, die niemals irgendeine Altersvorsorge betrieben haben beziehungsweise auch in der Gegenwart keinerlei Altersvorsorge betreiben.
    Ich habe oftmals den Eindruck, dass dies sogar für ein überwiegenden Großteil der „Normalos“ gilt.

    Ich kenne in meinem Umfeld auch sehr viele davon. Allerdings sind diese kein Fall für die Sozialberatung.


    Z.B.: Doppelverdienende Ehepaare die zusammen um die 100 angesammelt Rentenpunkte haben oder Beamte....

    Alles Normalos, die ihre Ersparnisse oft in Wohneigentum und ihre Kinder gesteckt haben und mit dieser Konstellation (Mietfreiheit + staatliche Rente/Pension) gut zurechtkommen.


    Bei den meisten gehe ich davon aus, dass ihr Notgroschen relativ niedrig verzins bei ihrer Hausbank (oft Sparkasse) liegt.


    Was ist so schlimm daran?

    Ja, Sie verpassen sinnvolle Mehrleistungen.

    Dazu gehört

    1. die freie Arztwahl (Chef- oder Oberarzt haben am meisten Erfahrung) und
    2. wenigstens auch das Zweibettzimmer, besser Einbettzimmer. Nicht nur fürs Wohlfühlen zur schnelleren Genesung (vermutlich teilen Sie Ihr Zimmer auch wenn es Ihnen gut geht nicht mit fremden Leuten?), sondern insbesondere zur Reduzierung des Infektionsrisikos im Krankenhaus. Je Bett, desto Infektion.

    Deshalb unbedingt upgraden! Für Beamte mit Beihilfe sind die Mehrkosten doch wirklich sehr überschaubar.

    Zu 1.) Absolute Zustimmung, auch wenn der Stationsarzt in den meisten Fällen die beste Wahl ist, weil er tief im aktuellen praktischen Geschehen steckt. So ist eine freie Arzt Wahl dennoch empfehlenswert, weil der Stationsart wie erwähnt oft, aber eben nicht immer der beste Spezialist ist.

    Auf der anderen Seite wird z.B. auch bei GKV Patienten mit komplexeren Krankheitsbildern, immer der entsprechende Spezialist nach Erfordernis involviert.


    Bei 2.) möchte ich widersprechen. Ich habe vor Jahren mal eine interne Studie an einem Uniklinikum zur Eruierung von Infektionsrisiken begleitet. Auch wenn es auf den ersten Blick logisch klingen mag (mehr und verschiedene Besucher im Mehrbettzimmer), ließ sich hier keine Evidenz für vermehrte (Re-)infektionen finden. Andere Infektionsherde sind hier wohl sehr viel dominanter.

    Fürs Wohlbefinden, da stimme ich zu, ist ein Einbettzimmer Gold wert.


    Der TE sprach noch den Transport innerhalb Deutschlands an. Hier gebe ich zu bedenken, dass dies oft keine einfache Taxifahrt ist, sondern ggf. medizinisch begleitet werden musst. Das kann im Einzelfall gerne mal eine 5(!) stellige Eurosumme bedeuten.

    Sollte ein Helikoptertransport erforderlich sein, wird's nochmals teurer.

    Mein im Januar gebuchter Flug nach Thailand für Juni ist gerade ersatzlos storniert worden.

    Alternativen:

    Neue Buchung über den Nahen Osten für 600,- Euro (gleicher Preis) mit hohem Restrisiko eines Ausfalls oder eine relativ sichere Route für 1000,- Euro.

    Ich habe es schon öfter gehört mit dem Zeitraum 2000-2013. Das kann ich von meinem Depot nicht bestätigen. Oft betrachtet man nur die Kurswerte ohne Ausschüttungen. Aber noch öfter ist es eine schlecht balancierte Depotstruktur wie viele Techwerte 2000 und viele Finanzwerte 2007. Das war eine tödliche Kombi.

    Ich habe 1999 angefangen in Aktienfonds zu investieren... Anfangs regelmäßig, aber nicht monatlich, in MCSI Fonds, später in einen monatlichen MSCI ETF Sparplan....von Tech und Einzelaktien habe ich damals die Finger gelassen... Erst ab ca. 2013 war ich dann dauerhaft im Plus....Kein Drama, ich hatte ja noch Jahrzehnte Erwerbsleben vor mir....Und das letzte Jahrzehnt war ja überaus ertragreich 8)

    Trotzdem war es mein persönliches Learning, dass ich mit Einstieg in den Ruhestand (der sich so langsam nähert) genug Kohle aus Anleihen und Renten haben möchte, um komfortabel(!) davon Leben zu können....Aus Interesse und Hobby werde ich der Börse aber mit einem Luxusanteil treu bleiben....Zu bedenken ist, dass das konsumstarke Leben in der Regel (rein statistisch betrachtet, Ausnahmen bestätigen die Regel) bis ca. Mitte 70 stattfindet (und einem dann eine Erholung der Märkte mit Mitte 80 nicht mehr soviel bringt).....danach wird es ruhiger und preiswerter (das sagen zumindest Auswertungen der Banken und Kreditinstitute).

    Aber ganz klar....hier geht es um mein persönliches Setup, mit dem ich mich wohlfühlen muss :)

    Andere fühlen sich mit 90% Aktien am wohlsten, wiederum andere mit 90% Lebensversicherung;)