Vielleicht verändert sich der Kapitalbedarf.
Positiv oder negativ?
Vielleicht verändert sich der Kapitalbedarf.
Positiv oder negativ?
spopovicwas passiert denn wenn dein Beziehungsstatus sich ändert?
Was soll dann sein?
Da das hier abdriftet in eine gewisse Richtung. Heute bin ich kein Millionär wo und wie ich genau investiert bin und welches Vermögen dahinter steckt ist doch ebenfalls für die Frage nicht relevant. Man kann doch einfach für die Fragestellung und den Gedankengang didie Vorsorge für die Rente als gegeben hinnehmen.
Wollte finanztip schreiben... automatische Korrektur ist manchmal kein Helfer:)
Meinst du das?
Das meinte ich, danke dir.
Ist doch interessant wie gering die Unterschiede am Ende wirklich sind.
Warum investierst du weiter, wenn du dein Ziel erreicht hast?
In den letzten Monaten hab ich einiges mehr für Lifestyle ausgegeben aber gemerkt dass das auch kein sinn stiftendes Modell ist. Daher einfach unsinnig. Letztlich hab ich das Geld also über
Was heißt das konkret?
Dass ich finanziell gut aufgestellt bin und die Rentenlücke (mind. Rente) gut übersteige.
Hallo,
ich habe ein Luxusproblem... Ich investiere schon lang und hatte immer das Ziel gut für die Rente aufgestellt zu sein. Soweit das alle Statistiken und Berechnungen zulassen habe ich das Ziel mittlerweile erreicht und seit dem geht meine Motivation leider stark runter weiter zu machen. Mein größtes Problem ist, dass ich dabei investiere aber immer davon ausgehe erst in 30 Jahren was davon zu haben. Das dann unter dem Hintergrund dass das später zwar nochmal nett ist aber nicht zwingend erforderlich...
So ohne klare Ziele fällt es mir also schwer das sinnvoll zu betreiben und ich Frage mich ob es hier auch andere gibt die an diesem Punkt sind und etwas den Faden verloren haben?
Habt ihr z. B. umgestellt und angefangen in andere Dinge zu investieren die euch früher schon ein gutes Gefühl vermitteln?
Ich komm immer wieder an den Punkt in Dividenden ETFs zu investieren. Die sind zwar steuerlich unattraktiver aber der Gedanke, dass das Jahr für Jahr etwas mehr wird und damit auch Jahr für Jahr die Notwendigkeit eines bestimmten Einkommens durch Arbeit weniger wird gefällt mir schon sehr... Da kommen mir Gedanken, dass ich ggf. bei gleichem verfügbaren Einkommen zu heute ggf. 1 Tag in der Woche weniger arbeiten muss weil die Dividende das kompensieren kann. Eine Sache auf die ich dann nicht 30 Jahre warten muss sondern ggf. nur 5-10 Jahre, bzw. einfach einen viel greifbareren Horizont erreiche.
Es gibt von Finanzfluss ein Video in dem verschiedene ETF-Arten verglichen werden. Glaube das war mit 4 fiktiven Personen die in Thesaurierend, Dividenden, und Mischmodelle investieren. Leider finde ich das nicht mehr denn für mich wäre interessant wie groß der Unterschied wirklich ist und ob das für mich eine Größe ist die mich davon abhält es nicht zu tun..
Hast du dir das mal konkret durchgerechnet? 3% Ausschüttung sind keine 400€ im Jahr. Pro Quartal dann ca. 100€. Nach Abzug der Steuern 73€. Und dann gehst du alle 3 Monate davon groß essen?
Nun etwas mehr wird dann mittelfristig nötig sein das mag wohl richtig sein. Trotzdem ist es eine für mich interessante Angelegenheit.
Dividenden-ETFs haben zudem grundlegende Schwächen, weil Dividenden keine Faktorprämie sind und man für das höhere Risiko nicht ausreichend entlohnt wird.
Besser: einen „normalen“ ausschüttenden ETF wählen und die Ausschüttungen über einen Dauerauftrag gleichmäßig aufs Girokonto überweisen.
das mag in gewisser Weise schon so sein. aber man müsste auch sehen wie sich das ganze in Krisen verhält.
aber wie dem auch sei. Am Ende geht es hier nicht um eine Altersvorsoge oder ähnliches sondern um ein Betrag der jetzt ein wenig das Leben versüßt. am Ende dürften es max. 1000€ im Jahr sein die als Ausschüttung kommen. Mehr ist von meiner Seite nicht angedacht
Soll auch nicht monatlich bespart werden usw.
Ist mir schon bewusst dass das irgendwie linke Tasche rechte Tasche ist. aber das Geld hab ich "übrig" und ich willst nicht so anlegen dass ich erst in vielen Jahren was davon hab.
okay verstehe. Im Grunde ja, ich schöpfe die 1000€ Freibetrag bereits aus. ich würde aber den nötigen Anteil auf den dividenden etf legen um die Beträge steuerfrei zu bekommen. das wäre in Summe für mich am interessantesten
ok hab ich ein Missverständnis?
Einzelne Aktien als Dividende habe ich bisher ausgeschlossen weil mich immer der Aufwand/das Ärgernis mit der Quellensteuer und der Handarbeit diese zurück zu bekommen abgeschreckt hat. Darauf habe ich auch bei einem ETF keine Lust. Ist das damit nicht gemeint?
Das ging schnell, danke dir. Damit ist er eigentlich raus
Hallo,
ich habe 12 000€ die ich gerne in einem Dividenden/Ausschüttenden ETF anlegen möchte. Schön wäre wenn der ETF nicht einmalig jährlich ausschüttet sondern Quartalsweise oder ggf. monatlich. Die Ausschüttung sollte in etwa 3-4% betragen, ich will es nicht zu sehr versteifen. Aber unter 3% ist mir zu wenig, über 4-5% ist eher nicht nötig. Bzw. gehe ich davon aus, dass das dann für das langfristige Wachstum schädlicher wäre.
Weiter ist die Idee dass die Anlage in sich wertstabil bleibt, also weitestgehend Inflationsgeschützt ist.
Ich möchte auch nur einen ETF wählen da ich rs bei 12 000€ für unsinnig halte auf 2 oder gar 3 ETFs zu verteilen.
Im weiteren hat mein Hauptdepot schon eine gewisse Größe, so dass die 12 000€ nicht wirklich ins Gewicht fallen. Daher keine Einschränkung bei der Auswahl. Soll heißen ein reiner USA ETF wäre im Prinzip auch möglich, auch wenn ich breit diversifiziert natürlich vom Grundsatz bevorzugen würde.
Ich möchte die Ausschüttung auch nicht reinvestieren.
Steuerlich werde ich einen Teil von meinem Freibetrag auf diesen ETF legen um die Auszahlung steuerfrei zu erhalten.
Im Moment habe ich den VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (WKN A2JAHJ) im Auge.
Die Entwicklung ist in Summe gut, er zahlt quartalsweise aus und schlägt sich im Vergleich zum MSCI World auch nicht schlecht. Ebenso halte ich diesen für gut diversifiziert.
Es gibt schon auch noch andere, ähnliche ETFs aber mir scheint als wäre das nicht so noch dramatisch welcher es nun im Detail ist.
Welchen würdet ihr mir bei den genannten Bedingungen empfehlen?
Gibt es einen World oder ACWI der in jedem Fall 3% ausschüttet? Ich habe das leider nicht gefunden wäre aber auch sehr interessant
Wenn würde ich das erstmal vollständig virtuell machen. Das heißt ein etf der nicht ausschüttet. das vorhande Depot würde ich dabei gedanklich gar nicht mit einbeziehen wollen.
So schwebt mir vor ein neuen world/acwi aufzusetzen und kleinere Zielbeträge anzuvisieren. So nach dem Motto, wenn 50k drin sind kann ich mir durch den Zins ein Hobby von mir leisten, oder ein bisschen erweitern. Oder die Fitness und Vereinskosten bezahlen. Selbst dann wenn ich in die Situation komme dass die Einkünfte mir noch das mindeste abdecken können.
So Schritt für Schritt eben. So dass man dann bei 100k xy hätte
Da wäre dann ggf. auch ein Dividenen Depot spannend. Oder aber eben mehr Risiko um das ganze eben zu beschleunigen. Wobei ich glaube dass Risiko auch hier nicht der Ansatz sein kann. Denn dann hätte man wieder mehr Gefahr von Verlust.
Ich bin z.B. bei Finanzen immer auf Sicht gefahren
So ähnlich geht es mir da auch. Ich hab sehr jung meine Wohnung gekauft. Da haben mich auch alle für verrückt erklärt in dem Alter schon so hohe Schulden und wenn dann... Heute ist die Situation so dass ich quasi fertig bin mit dem Abzahlen während die früheren Kritiker teilweise immer noch rechnen wie es funktionieren könnte und gar nichts haben. So ähnlich ist es mit dem ETF, Aktien sind böse und Glücksspiel und man sollte das auf keinen Fall machen. Ich hab es gemacht und bin jetzt in einer Situation in der ich starke Tendenzen dazu habe für die Rente schon fertig zu sein.
Finde die Idee gut, macht so doch viel mehr Spaß dafür zu sparen als nur für ein ödes Schließen der Rentenlücke.
Ja das ist einer der großen Punkte, es soll Spaß machen. Spaß ist hier ggf. etwas relativ aber Hinblick darauf dass ich irgendwann die Wohnung abbezahlt habe und diese mir gehört hat viel geholfen dran zu bleiben. Das selbe gilt für die Vorbereitung auf die Rente, auch hier hat es mir geholfen ein Ziel zu haben.
Jetzt habe ich seit vielen vielen Jahren zum ersten mal kein richtiges Ziel mehr. Mentale Buchführung ist zwar eher nicht so zu empfehlen aber mir hilft es trotzdem ein Ziel zu wählen und dieses dann zu verfolgen. Ob es dann so kommt dass ich das Ziel umsetzen möchte steht auf einem anderen Blatt.
Aktuell überlege ich ob ich meine Idee den frühzeitigen Ruhestand etwas anders angehen soll. Die große Idee auf kleine Ziele aufteilen und diese dann zu verfolgen. Das könnte anfangs z. B. die simple Idee sein die kosten fürs Hobby abzudecken, danach vielleicht die Kosten für Strom und Handy/Internet, dann ggf. für Essen&Trinken und im nächsten Schritt die Nebenkosten fürs Wohnen.
Wenn man sich so lange und intensiv mit der philosophischen Frage beschäftigt dann wird man eben zu einem Standpunkt kommen, jeder für sich.
Mir ist schon klar dass es auf einen Zeitraum der 20-30 Jahre in der Zukunft liegt unwahrscheinlich viele Bedingungen gibt die dazu führen können dass es nicht aufgeht. Ich halte aber nichts davon mich von Ungewissheiten zu sehr einschränken zu lassen. In diesem Forum, wie auch bei reddit oder sonst wo, gehen die Tendenzen leider immer sehr schnell dazu dass es eigentlich nie reicht und man besser immer den äußerst vorsichtigen Weg gehen sollte. Wenn man das machen möchte dann sollte man das tun. So ängstlich und defensiv möchte ich mein Leben aber auch nicht gestallten.
Nun steht also die Frage im Raum wie man das alles weiter angehen kann. Das Rentendepot welches ich vorbereitet habe + die ETW + Riester scheint nicht verkehrt zu sein fürs Rentenleben.
Jetzt stelle ich mir die Frage wie ich die Zeit davor anpeilen kann und gerne erfahre ich wie das andere machen.
Ich überlege schon ob ich nicht mehr ins Risiko gehen soll... Vielleicht ein zweiten World/ACWI und 50% in diesen und die anderen 50% mit mehr Risiko in NASDAQ oder ggf. auch auf einzelne Unternehmen.
Ich mag Technologie, interessiere mich dafür und weiß auch über einiges bescheid. Das reicht aber vermutlich nicht um Renditen zu erahnen. Aber besser so wie z. B. Spekulationen auf Weizen.
Wie sieht denn z. B. eine Risikofreudige Anlagestrategie aus. Wie machen das andere?
Bei deinen immer genannten 2000€ denke immer daran. dass, wenn du vor 70 in gesetzliche Rente gehen willst, auch noch Krankenversicherung und Pflegeversicherung zahlen musst. Das kann bis dahin auch noch evtl. einen Tausender extra kosten.
Und denke immer daran, dass der etf vielleicht am Ende nur die Hälfte Gewinn auf dem Buckel hat. Die Vergangenheit mit 5-7% kann man "nicht ungestraft" in die Zukunft projezieren.
Mir ist schon bewusst dass das auch schief gehen kann. Dann hab ich Pech gehabt. Aber ich bin auch der Meinung dass die Chance höher ist wenn man früher anfängt. Demnach ist das ja ok
Mit deinen 3000€ kannst du natürlich recht haben
Also bei 1700,- Sparquote mit einem Zeitraum von 20 Jahren, finde ich deinen Plan sehr gut. Du willst ja nicht mit 40 in Rente gehen sondern pro zwei Monate sparen einen Monat eher - guter Plan.
Das war eben so der erste Gedanke. 2 Monate sparen ergeben 1 Monat Verbrauch. In einem world etf sollte damit die Inflation als minimal Rendite schon machbar sein. So schwarz sehe ich die Zukunft nicht. Salop gerechnet sind dann nach 17 Jahren bei 5% 550 000€ im Depot. Also grob gerechnet mit 55 Jahren diese Summe, auch hier steht der kapitalverzehr im Raum. Ohne weitere Zuwächse gerechnet würde das ja auch schon 23 Jahre reichen. Mehr als genug um entweder mehr als 2000€ zu verbrauchen, oder doch noch etwas mehr Puffer in die Rente zu übertragen. Ganz zu schweigen davon dass die Summe ja durchaus erstmal noch lange weiter im etf für mich arbeitet was den entnahmezeitraum nochmal gewaltig Strecken würde
Magst Du noch mal präzisieren, was Du mit dem Begriff "Rentendepot" meinst? Mir ist das unklar.
Darunter verstehe ich das Depot welches zum Renteneintritt die Rentenlücke schließen soll. Die staatliche Rente die ich erwarte sind 1 000€, eine Annahme die ich getroffen habe um nicht zu optimistisch zu sein. Diesen Betrag abgezogen von den zu erwartenden Lebenskosten ergibt dann das Depot welches ich zu diesem Zeitpunkt haben will. Die Größe zu definieren ist leider nicht immer so einfach, aber ich geh von 2 000€ aus die ich zum Leben haben will. Es fehlt also ein Betrag von 1 000€ x 12 Monate x 25 Jahre was dann 300 000€ sind.
Unter der Annahme, dass das heutige Depot die nächsten 29 Jahre im Jahr 5% Steigerung hat kommen 425 000€ raus.
Rechne ich mit einem vollständigen Kapitalverzehr wäre es also so dass ich heute schon genug im Depot habe und keine weitere Einzahlung mehr brauche.
Die Riesterrente könnte man stehen lassen oder aber aufkündigen und ins Depot packen. Dann wären es in der gleichen Rechnung schon 595 000€. Ich denke dass das dann in jedem Fall reicht.
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Anknüpfend an diesem Gedanke ist natürlich die Frage wie man weiter macht. Die heutige Sparrate verprassen macht für mich kein Sinn. Das Rentendepot noch weiter aufzubauen auch nicht, zumindest nicht als direkt geplant. Also ist der Gedanke ja nicht fern zu überlegen ob man nicht früher in Rente kann. Unabhängig davon ob man es später mal macht oder kann.
Interessant ist natürlich sich andere Meinungen einzuholen. Aber ich vertrete nicht die Meinung astronomische Summe in Richtung 1 Mio. In der Rente zu brauchen. Ich glaube nicht dass es am Ende so ein verheerende Desaster wird und wenn es so kommt ist es vielleicht klüger früher das Geld zu verbrauchen, denn man weiß ja nicht ob es einem später noch so viel bringt.