Hallo,
Ich hab mit meinen 38 die letzten Tage damit verbracht einen Kassensturz zu machen um meine Situation für die Rente, die ja noch weit weg ist, zu beurteilen und ein Gefühl für die Gesamtsituation zu bekommen.
Im Moment sieht es so aus:
Eigentumswohnung mit Kreditrestlaufzeit 2,5 Jahre
Etf-Depot mit 100k 80/20 world/nasdaq100
Riesterrente mit 55k
Bei der Rente hab ich mit 1000€ (als minimalsatz) vom Staat gerechnet.
Dadurch dass ich in der Rente günstig im Eigenheim wohnen kann und aus dem etf Depot wahrscheinlich nochmal gut entnehmen kann (Kapitalverzehr) fühle ich mich da für ein bürgerliches Leben schon gut aufgestellt.
Ich geh davon aus, dass ich 2000€ im Monat in der Rente verbrauche.
Ich will auch nichts vererben, also ist es am besten wenn am Ende 0 raus kommt.
Meine Überlegung ist jetzt das Rentendepot nicht weiter zu besparen und die Sparrate in ein neuen world oder acwi zu setzen.
Im Monat spare ich 1000€. Meine Überlegung war alle 2 Monate ein Monat früher in Rente zu können. Das würde bei einem Verbrauch von 2000€ im Monat eine inflationgeschützte Rendite für den ETF bedeuten. Was ich für sehr wahrscheinlich halte.
Heißt in einem Jahr wäre ich ein halbes Jahr früher in Rente oder in 5 Jahren 2,5 Jahre früher, oder in 10 Jahren 5 Jahre früher oder aber in 22 Jahren, wenn ich 60 bin, 11 Jahre früher in Rente.
Wie seht ihr das, totaler Unsinn oder vielleicht schon möglich?
Mich würde auch sehr interessieren wie andere von euch das angehen wenn klar ist das nichts vererbet werden soll und man auch nicht den großen Reichtum erst in der Rente erleben will.