Beiträge von Namoni

    Hallo alle zusammen,

    jetzt hat es ein bisschen gedauert, weil das Leben dazwischen kam, aber das war gar nicht schlecht, weil Finanztip die Festgeld-Empfehlungen in der Zeit erneuert hatte ;)

    Nun habe ich das Geld auf 3 Jahre für 2,8% bei der SWK angelegt.

    Warum nur drei Jahre? Nun ja, dank euch bin ich ja auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht worden, dass wir den Kredit vielleicht ja sogar frühzeitig ablösen könnten.

    So bin ich jetzt für die nächsten drei Jahre erstmal beruhigt und mach mir dann 2029 wieder neue Gedanken. In drei Jahren kann sich ja auch wieder einiges ändern.

    Vielen Dank für euren ganzen Input!!!

    Alles Liebe,

    Namoni

    Ist die Rechnung denn so, dass ihr nach 10 Jahren die übrigen 220.000€ angespart/sondergetilgt habt oder könnten diese auch schon früher erreicht sein?
    Ich bin im Team safety first und würde so lange in sichere Produkte sparen bis ich mit den noch fälligen Zinsen auf Guthaben sicher die Restschuld beisammen habe und dann erst auf ETF wechseln.

    Es liest sich ja so, dass dir dass auch lieber wäre, anstatt einen neuen Kredit aufnehmen zu müssen, weil der Aktienmarkt gerade im Keller ist.

    Also, das Zehn-Jahre-Sonderkündigungsrecht ist bei uns im Jahr 2032. Wenn wir wie bisher weitersparen und unsere Sondertilgungen machen, beläuft sich die Restschuld auf die 220000, die wir bis dahin - eigentlich problemlos - angespart haben.

    @Meins23 hat das auch geschrieben mit dem vorzeitigen Kündigen. Daran hatte ich so gar nicht gedacht, aber ich denke, das wäre eine wunderbare Option, die ich mir jährlich nochmal genauer anschauen müsste.

    Und wir sind Team safety first auf höchstem Niveau! Aufrunden bei Ausgaben, Abrunden bei Einnahmen und alle möglichen worst cases mit einkalkulieren ;)

    Mal an alle hier, die hier so tolle Beiträge leisten!

    Vielen lieben Dank für euren ganzen Input!

    Mir ist jetzt einiges viel klarer geworden und ich werd mich am Wochenende mal hinsetzen und das alles angehen. Ich mag es halt bequem und hab seit Jahren alles bei der ING.

    Aber der grobe Plan steht: Festgeld auf 5 Jahre. Und das freigewordenen Extrakonto werde ich dann für monatliche Einzahlungen zum Ansparen der jährlichen Sondertilgungen nutzen. Einfach nur, damit es bisschen übersichtlicher ist.

    Danke nochmal!!!

    Wir nutzen erst seit zwei Jahren die maximale Sondertilgung. Vorher war das nicht möglich, weil beim Haus noch Arbeiten anstanden. Von dem Geld das wir hierfür eingeplant hatten (wir haben tatsächlich mit mehr gerechnet) plus geschäftlichem Erfolg, der vorher nicht einplanbar war, ist die Ansparsumme entstanden. Beim Hauskauf war ich gerade frisch Mutter geworden und konnte nicht absehen, ob meine Selbstständigkeit weiterhin wirtschaftlich ist. Ging dann aber alles doch.

    Festgeld auf 5 Jahre ist jetzt auch der Weg, den ich dank euren Beiträgen hier am sinnvollsten finde. Und deine Idee mit der vorzeitigen Kündigung, also nicht nach den zehn Jahren, kam mir auch schon. Danke für dein Rechenbeispiel, ich denk da viel zu kompliziert! Das könnte tatsächlich eine Option sein. Die letzten Jahren liefen ja viel besser, als wir kalkuliert hatten ;)

    Danke dir vielmals!

    Ich denke auch, dass mit sicheren Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld und Geldmarkt-ETF kein positives Zinsdifferenzgeschäft möglich ist, von kurzfristigen Lockangeboten abgesehen.

    Sondertilgungen würde ich daher soweit möglich ausschöpfen. Für den großen Batzen Tagesgeld eine möglichst lukrative Parkmöglichkeit suchen (Vorschläge kamen ja schon)

    Namoni könntet ihr den Tilgungssatz erhöhen, also die monatliche Rate? Bei unserem Kredit war das einmal während der Laufzeit möglich. Wenn ihr sicher seid, deutlich mehr tilgen zu können, könntet ihr so im Laufe der Jahre den ein oder anderen Euro an Zinsen sparen.

    Wir sind schon recht hoch mit der monatlichen Rate. Klar, würde mehr gehen. Da ich selbstständig bin, traue ich mich das nicht. Manchmal läuft es super, aber irgendwas geht ja immer schief. Deswegen soviel Sondertilgung wie möglich.

    Das klingt doch schon sehr solide.

    Da würde ich es glatt riskieren, die 184k stehen zu lassen und nunmehr durchaus riskanter anzulegen. Wenn die Aktien in 6 Jahren schlecht stehen, muss man eben nochmals neu abschließen. Hauptsache die Darlehenssumme ist dann nicht mehr so groß.

    Das Geld, welches fristgerecht benötigt wird, gehört in eine Bundesanleihe mit der entsprechenden Endfälligkeit.

    Aaah, deswegen ja überhaupt der Post. Jetzt komm ich wieder ins Schwanken. War gerade sehr von Festgeld überzeugt.

    Bei mir spielt da der Kopf so eine große Sache. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wir aus irgendeinem Grund die Mittel in sechs Jahren doch nicht zur Verfügung haben und wir den Kredit weiterlaufen lassen müssen, das fühlt sich gar nicht gut an. Aber es fühlt sich auch nicht gut an, dass unser Depot nahezu den gleichen Stand wie vor dem Hauskauf hat. Und es fühlt sich auch schlecht an, wenn sich das jetzt nach Jammern anhört, weil ich weiß, dass wir in einer ziemlich guten Situation sind...

    Sondertilgung ergibt bei 2,5% Zinsen aber schon Sinn.

    Mit Kapitalertragssteuer musst du fast 3,5% Zinsen selber erzielen und das ist Risikolos nicht möglich.

    Also maximal Sondertilgen soviel wie geht und den Rest zwischen Sicher und Rendite aufteilen.

    Danke dir für die Bestätigung. Ich hab sehr viel rumgerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen, das weg mit den Schulden so bald wie möglich, der beste Weg ist.

    Ja, genauso ist die Situation. Wir gehen beide gern auf Nummer sicher und Schulden ist so gar nicht unser Ding.

    Danke dir!

    In 6 Jahren kann an den Börsen viel passieren, daher würde ich dringend gebrauchtes Geld, nicht in ETFs investieren. Leider ist man erst hinterher schlauer was am besten gewesen wäre. Da ihr aber einen genauen Bedarfstermin habt, kann man neben dem Tagesgeld auch Festgeld mit in die Überlegungen einbeziehen. Ebenso Geldmarkt ETFs, im Moment bringen diese allerdings nur um die 2%. Auf jeden Fall die 100k pro Bank einhalten, damit alles Safe ist.

    Super Tipps, vor allem das mit den 100000. Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm!

    uha

    Auf dem Tagesgeld gibt es aktuell leider nur noch 0.75%. Und andere Angebote sind ja immer nur für ein paar Monate, da ist mir das Gehoppe von einer zur anderen Bank ehrlicherweise zu anstrengend 😅

    Wäre halt schön, so schnell wie möglich das Haus schuldenfrei zu bekommen. Und Glückwunsch, dass du es geschafft hast, muss sich toll anfühlen!

    ETF kann man wirklich nicht voraussagen, dennoch ist da rein psychologisch dieser große Betrag, der wegen Inflation ja eher Minus macht. Festgeld kommt mir jetzt spontan in den Sinn, da müsste ich mich noch einlesen. Sparbriefe hatte ich auch schon lange keinen mehr.

    Liebe Community,

    als stille Mitleserin traue ich mich nun eine Frage zu stellen.

    In sechs Jahren erreichen wir die Frist für das Sonderkündigungsrecht (nach zehn Jahren) unseres Kredits. Dafür besparen wir fleißig unser Tagesgeldkonto, damit wir neben der jährlichen Sonderzahlung, den Kredit vollständig ablösen können.

    Wegen des Hauskauf besparen wir unsere Etfs zwar noch, aber nur mit einer überschaubaren Rate, um unser Ziel des Abbezahlens erreichen zu können.

    Sechs Jahre ist allerdings schon eine Zeit und ich frage mich, ob wir das Risiko eingehen sollten, das Geld nicht doch in die ETFs zu stecken.

    Mir ist bewusst, niemand hat eine Glaskugel, mich würde nur die allgemeine Meinung interessieren, wie ihr das an unserer Stelle angehen würdet.

    Vielen Dank vorab!