Beiträge von Kursowi

    Bei vollständiger Geldanlage der 30.000 EUR (mit Darlehen in einer Summe, ohne Darlehen 14.800 EUR + 79 Monate 205 EUR) wäre die Annahme des Darlehens mit ca. 800 EUR zu meinem Nachteil (Zinsen für das Darlehen inkl.). Ich habe einen Nettozins von 1,65 % angenommen.

    Ich rechne aber auch nochmal die Geldanlage ohne Darlehen. Aber wer weiß ob das hier überhaupt jemanden interessiert :D.

    Im Grunde besteht bei dem Darlehen zu BSV1 die gleiche Frage wie zu den Sondertilgungen beim normalen Bankdarlehen. Am Ende ist es irgendwo eine philosophie Frage, wie man mit Schulden im selbstgenutzen Eigentum umgeht. Bei einem Darlehenszins >2 Prozent würde ich auf jeden Fall in die Sondertilgung gehen.

    Das ist richtig. In diesem Punkt hast du recht. Ich habe doch mal angefangen zu BSV1 was mit Excel gegenüberzustellen. Ist aber nicht so einfach, da man irgendwie immer Äpfel mit Birnen vergleicht. Klar, die zusätzlichen Schulden bringen im Falle des Verkaufs nicht unbeding einen Mehrwert außer mehr Liquidität auf einmal. Dafür muss ich sie aber natürlich zurückzahlen. Die Ansparhase lasse ich hier außen vor, denn diese ist nahezu gelaufen.

    Dies ist bei BSV2 natürlich anders. Mit diesem BSV muss ich aber erst noch anfagen.

    Genau deswegen bin ich hier angemeldet. Danke für deine Beiträge. Ob es schlechte Entscheidungen waren ist Ansichtssache. Ich sehe BSV als Finanzierungsbaustein nicht so schlecht wie sie hier dargestellt werden.

    BSV1 gibt mir ein Darlehen in Höhe von 15,5 K für durchschnittlich 9,05 Euro Zinsen im Monat. Da er bald zuteilungsreif ist, werde ich ihn in Anspruch nehmen. Es macht sicherlich weniger Sinn das Geld mit geringem Zinsen herumliegen zu lassen. Er ist nunmal da und ich denke die insgesamt 30 K sollte ich mir dann auch auszahlen lassen.

    BSV2
    Alternativen wären 170 Euro in die Sondertilgung, von der du zum Beispiel abrätst, aber trotzdem eine höhere Restschuld nach 10 Jahren in Kauf zu nehmen. Den Betrag anderweitig anlegen und somit eine noch höhere Restschuld in Kauf zu nehmen. In beiden Fällen würde ich auf ein 22 K Darlehen zu 0,95 Prozent verzichten. Aufgrund der liquiden Mittel kein Problem aber dann müsste der Geldmarkt Anteil zu Lasten der Aktienqoute erhöht werden.

    Hier werde ich mir aber mal was über Excel basteln.

    Meine Hausaufgaben werde ich machen. Das ETF-Portfolio wird auf jeden Fall deutlich schlanker und Experimente werde ich auch keine machen und BSV schließe ich auch keinen mehr ab ;). Dies nehme ich fürs erste aus diesem Forum mit.

    Genau deswegen bin ich hier angemeldet. Danke für deine Beiträge. Ob es schlechte Entscheidungen waren ist Ansichtssache. Ich sehe BSV als Finanzierungsbaustein nicht so schlecht wie sie hier dargestellt werden.

    BSV1 gibt mir ein Darlehen in Höhe von 15,5 K für durchschnittlich 9,05 Euro Zinsen im Monat. Da er bald zuteilungsreif ist, werde ich ihn in Anspruch nehmen. Es macht sicherlich weniger Sinn das Geld mit geringem Zinsen herumliegen zu lassen. Er ist nunmal da und ich denke die insgesamt 30 K sollte ich mir dann auch auszahlen lassen.

    BSV2
    Alternativen wären 170 Euro in die Sondertilgung, von der du zum Beispiel abrätst, aber trotzdem eine höhere Restschuld nach 10 Jahren in Kauf zu nehmen. Den Betrag anderweitig anlegen und somit eine noch höhere Restschuld in Kauf zu nehmen. In beiden Fällen würde ich auf ein 22 K Darlehen zu 0,95 Prozent verzichten. Aufgrund der liquiden Mittel kein Problem aber dann müsste der Geldmarkt Anteil zu Lasten der Aktienqoute erhöht werden.

    Hier werde ich mir aber mal was über Excel basteln.

    Meine Hausaufgaben werde ich machen. Das ETF-Portfolio wird auf jeden Fall deutlich schlanker und Experimente werde ich auch keine machen, und BSV schließe ich auch keinen mehr ab 8). Dies nehme ich fürs erste aus diesem Forum mit.

    Vielen Dank für deinen Beitrag. Vielleicht hätte ich mehr auf die Historie hinwiesen sollen. Der erste BSV wurde als Anschlussfinanzierung für die Restschuld des Hause 2027 gedacht. Wäre super aufgegangen. Die ETW hatte ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht.

    Den 2. BSV hätte ich mir wohl verkneifen sollen. Wobei ich bis vor kurzem noch gar nicht an einen Hausverkauf gedacht habe und ich mir hier den günstigen Zins (0,95 %) sichern wollte. Das ich die ETW selbst bewohne war auch bis vor kurzem nicht absehen. Aber natürlich hast du recht das BSV insgesamt sehr teuer sind und hauptsächlich die Provisionserträge der Bankhäuser nach oben treiben.

    Was die Depotplanung betrifft habe ich verstanden, dass man es lieber einfach halten sollte. Die 15 K in Ethereum sind zum zocken, das ist klar aber wenn ich ansonsten ohne doppelungen auf entsprechende ETF setze und eine ausreichende Reserve in einen Geldmarkt-ETF habe, passt das wohl für mich.

    Ich bestelle dann mal das Buch :thumbup:

    Nach dem Verkauf wäre es nur noch eine Immobilie (selbstgenutzte ETW). Natürlich ist es am Ende immer meine eigene Entscheidung und wie ich mich selbst kenne, werde ich wahrscheinlich doch Sondertilgungen machen, weil es sich einfach gut anfühlt Schulden abzubauen. Aber aktuell habe ich noch ein Problem damit so günstiges Geld zurückzuzahlen. Ich werde das geannten Buch lesen und dann ohne große Experimente (außer etwas Krypto) entscheiden und anlegen.

    Danke für´s erste.

    Nur zur Klarstellung und bestimmt nicht was du lesen möchtest:

    Du bist in einem kostenlosen Forum von Laien, die ihre Meinung schreiben und nicht bei einem von dir bezahlten Berater, dem du Vorschriften machen kannst. Du hast hohe Ansprüche an das Forum, fühlst dich bei harmlosen Aussagen schon angegriffen, teilst aber selbst ordentlich aus. Ich habe den Eindruck, dass du nur Bestätigung suchst, das ist aber nicht der Sinn des Forums. Vielleicht bist du hier einfach falsch.

    Da magst du recht haben aber so einen überflüssigen Smiley kann man sich trotzdem sparen. Und ich denke, dass ich mit Horst Talski in einem gar nicht so schlechten Austausch bin. Wir nähern uns langsam an ;). Aber natürlich muss man auch mal was aushalten. Da hast du sicherlich recht. Mir geht es aber nicht um Bestätigung sondern um hilfreiche Tipps oder Anregungen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich verstehe so eine Reaktion nicht. Warum kann man solche Posts nicht einfach sein lassen und seine konstruktive Meinung zu einer Geldanlage über 300 K schreiben. Der eine BSV über 40 K hat damit nun wirklich nichts zu tun. So einen blöden Smiley kann man doch einfach sein lassen.

    Naja, so schlimm war das mit den BSV jetzt auch nicht. Aber du darfst das natürlich anders sehen. Grundsätzlich geht´s mir aber weniger um den BSV als um die Geldanlage der 300 K und ggf. noch die Frage Sondertilgung ja oder nein. In der Vergangenheit liegende Entscheidungen wurden so getroffen und haben mit der zukünftigen Geldanlage nichts zu tun. Somit wären konstruktive Tipps oder Hinweise für die Zukunft hilfreicher.

    Ja Excel ist gut geeignet. Es ist natürlich auch komplexer als man denkt, da man erstmal wissen muss was einem wichtiger ist (Sicherheit z. B. Geldmarkt-ETF oder auch über Sondertilungen oder Chancen über einen hohen Aktien-ETF Anteil). Diese Entscheidung kann einem keiner abnehmen, das ist mir klar. Aber Anregungend können vielleicht helfen.

    Das Darlehen über 105 K läuft bereits seit fünf Jahren. Die Tilgung wurde ausgesetzt und beginnt erst ab Oktober 2028 (kann ich aber wieder ändern), da ich diese in das damals selbstgenutzte Haus habe fließen lassen (Zins 2,39 %). Aus meiner Sicht bei einer vermieteten ETW eine sehr sinnvolle Entscheidung. Nun hat sich das Blatt aber unerwartete Weise gewendet.

    Ich könnte auch die persönliche Lebensphasen (leider auch Schiksalschläge) der letzten 7 Jahre aufzählen. Auch diese haben noch immer Einfluss auf die jetzige Situation und sicherlich auch auf meine entgültige Anlageentscheidungen. Aber ich denke, dass gehört hier nicht hin.

    Meine Frage war ob du an meiner Stelle den 40 K BSV auf Eis legen würdest. Damit hätte ich dann eine Restschuld von 85 K ohne Sondertilgungen und würde auf eine 22 K Darlehen zu 0,95 % verzichten, könnte die 170 EUR (Regelbesparung) aber natürlich auch gewinnbringender anlegen oder als Sondertilgung nutzen (Restschuld dann ca 67.000).

    Und opfert dafür liquide Mittel. Aber grundsätzlich kann man ja nach Markt entscheiden. Ich würde da kein Mantra drauf legen. Je nach Marktsituation kann man ja trotzdem eine sondertilgung (max. 10k jährlich) machen. Aktuell gibt es für ein Jahresfestgeld bei Klarna 2,21 Prozent (1,63 netto).

    Dann sind dir schon ein ganzer Haufen an Kosten entstanden.
    Bausparen Kann in einigen Fällen für den Sparer günstig sein, aber auch nur dann wenn die Zinsen zum Darlehensabruf passen und die Bausparkasse dann auch wirklich zahlt.
    Hast du nur als „Freudsparer“ gespart hast du schon einen Haufen Geld verloren.

    Guten Morgen,

    ich hatte die BSV weniger als Geldanlage gesehen sondern mehr als Finanzierungsbaustein für die Anschlussfinanzierung. Aber du hast natürlich recht, es ist aktiv was verkauft worden und ich musste dafür zahlen. Außerdem würde sich durch den Verkauf des Hauses jetzt die damalige Planung ändern und dafür sind die BSV unflexibel. Aber ändern lässt es sich jetzt eh nicht mehr und aus damaliger Sicht waren sie als Sicherheitsbaustein nicht falsch und wie du sicherlich gesehen hast, passen die Zinsen in der Darlehensphase.

    Aber ich bin hier um mögliche Fehler zu vermeiden und hoffe auf weitere nützliche Tipps.

    Nein, nicht „teilweise“. Sondern nur und ausschließlich und gar nichts anderes. Der S&P 500 ist USA und sonst nichts.


    An Deiner Stelle würde ich einen Aktien-ETF (ACWI IMI), einen Geldmarkt-ETF, einen Gold-ETC (Euwax Gold II) und Bitcoin nehmen. Fertig, nicht mehr.


    Schon die Kombi aus Geldmarkt-ETF und Tagesgeld ist komisch …

    Das teilweise war auf den ACWI bezogen, da dieser ja „nur“ zu 60 % USA Anteil hat. Die Rücklage soll in den Geldmarkt ETF. Tagesgeld nur für Kleinkram und Urlaube und spielt in dieser Betrachtung gar keine Rolle. Ich denke auch das es gerade teilweise verkompliziert wird. Mit ging’s nur um konstruktiven Input. Den habe ich an einigen Stellen bekommen. Das man hier meine gesamte Situationen nicht beurteilen kann ist völlig klar.

    Die genau Strategie überlege ich mir und werde ggf. auch eines der Bücher lesen. Grundsätzlich hatte ich auch über Dividenen-ETF nachgedacht aber diesen Gedanken erstmal, aufgrund meines Einkommens, verworfen.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Ok danke, genau deswegen bin ich hier um mir diesen Input zu holen. So gesehen würde der ACWI IMI ggf. noch um Europa ergänzt also reichen?

    Den S & P 500 hatte ich dazugeholt, da dieser in den letzen fünf Jahren eine bessere Performance hatte. Aber teilweise ist es natürlich eine zusätzliche USA-Gewichtung.

    Hallo Horst, danke für deinen Post aber warum so persönlich? Die beiden Bausparverträge kommen aus einer ganz andern Lebensphase und machen (machten) als Finanzierungsbaustein durchaus Sinn. Da ist nichts wirklich schlechtes dran. Man kann natürlich darüber nachdenken, den einen nicht weiter zu besparen (der andere ist ja bald zuteilungsreif) aber warum sollte man für die Zukunft auf das zinsgünstige Darlehen verzichten. Natürlich kann man anderer Meinung sein aber Polemik hilft da meiner Meinung nach nicht weiter.

    Damit ich das Risiko gering halte was in den Sand zu setzen informiere ich mich hierüber und an anderen Stellen. Ich denke 200 K in breit gestreute und allgemein anerkannte ETF und 65 K in Geldmarkt/Tagesgeld können so falsch nicht sein. Über den Rest kann man diskutieren und den KI/Robo ETF werde ich sicherlich überdenken.

    Ok, danke für die Meinungen. Bisher habe ich ja nichts gekauft sondern mache mir Gedanken und versuche mir Input zu holen ohne „unnötige“ Provisionen zu zahlen. Ich kann auch einige Punkte in den antworten nachvollziehen. Die 15 K würde ich nur in Ethereum investieren und wären nur zum zocken. Muss man nicht gut finden. Den Cash Anteil könnte man für die Immobilie erhöhen aber 25 k ist da schon recht ordentlich. Und die 40 k sind für den Notfall auch noch da. Natürlich kann man je nach Markt sondertilgungen vornehmen, bei dem Zinssatz besteht aber eigentlich kein Grund dazu. Aber das werde ich dann ich Zukunft sehen. Eine betriebliche Rentenversicherung in Form einer Entgeltumwandlung ist auch noch vorhanden.