Beiträge von Jungner

    Hallo Oddo,

    also erst mal vielen herzlichen Dank für Deinen riesen Beitrag.

    Also, ...

    Egal ob Stadtwerke oder Stadt, beide zahlen in die KVBW.

    https://www.kvbw.de/pb/startseite/…chaeftigte.html

    Dort bezahlt der Arbeitgeber in die ZVK-Rente (egal welcher), das ist das was Du unter Betriebsrente verstehst. Zusätzlich hat man die Möglichkeit eine ZVKPlusRente aufzubauen. Das Ganze wird wie die normale Rente mit einem Punktesystem vergütet, sprich je nachdem wieviel Du einbezahlst bekommst Du "Rentenpunkte" und ergeben am Schluss Deine Rente.

    Also
    Stadtwerke ==> ZVKRente
    Stadt ==> ZVKRente

    ZUSÄTZLICH gab es bei den Stadtwerken einen Betrag (ich habe da aber nur noch den Versicherungsschein), das man monatlich per Entgeltumwandlung in eine ZVKPlusRente einzahlen konnte. Das habe ich ab 2013 gemacht. Nachdem ich dann 2017 zur Stadt wechselte gab es diesen Betrag nicht mehr, dafür konnte ich dann die Jahressonderzahlung auf Entgeltumwandlung auf Riesterbasie in die ZVKPlusRente einbezahlen. Auch dort gibt es Punkte siehe oben, die dann den Auszahlungsbetrag ergeben. Nur bei der Auszahlung gelten wieder irgendwelche Sonderregeln des Öffentlichen Dienstes (Freibeträge etc.), die dann bei der Auszahlung berücksichtigt werden. Also wieder

    Stadtwerke ==> Entgeltumwandlung monatlich in ZVKPlusRente
    dann wurde der Vertrag auf Riester umgestellt (alles innerhalb der KVBW ZVKPlusRente)
    Stadt ==> Entgeltumwandlung Jahressonderzahlung / Riesterbasis ZVKPlusRente

    Mehr kann ich Euch nicht sagen, mehr weiß ich nicht. Ich bin jetzt ein paar Wochen im Urlaub und habe keinen Laptop dabei, von daher kann ich die nächste Zeit nicht reinschauen.

    Viele Grüße

    Helmut

    Nein, das bei den Stadtwerken war auch eine Entgeltumwandlung (frag mich nicht mehr was es genau war, aber so stand es auf dem Versicherungsschein drauf), das war ein Entgelt das man monatlich bekommen konnte. Also das passt. Beim Wechsel wurde dann der eine Vertrag stillgelegt und der Betrag zum neuen Riestervertrag hinzugenommen. Das war möglich weil es der selbe Anbieter war.
    Das Wort "Rucksackvertrag" soll nichts negatives ausdrücken, das war der O-Ton vom Anbieter weil dieser Vertrag quasi als Rucksack an meinen Vertrag angehängt wurde. Du hast natürlich recht, das sind keine riesen Erträge, "hübscht" aber die ganze Geschichte ein wenig auf.

    Ich hatte ja geschrieben das ich Ende 2028 dann, wenn ich den Riestervertrag weiter bedienen würde, ~ 26.000 € einbezahlt hätte (ohne den Vertrag meiner Frau). Wenn ich dann zum 01.01.2029 monatlich (hochgerechnete) ~135 € ausbezahlt bekäme hätte ich nach 16 Jahren meine Einzahlung zurück und ab dann das Plus ...

    Plus "das bisschen" von meiner Frau ...

    Wenn ich halt das Ganze jetzt abbreche und die noch ausstehenden 6.000 € anders investiere (ETF??) wird das nicht unbedingt mehr Ertrag bringen, vor allem weil ja die 6.000 € dann auch noch durch Steuer und Sozialkassen durch müssen und dann erst angelegt werden können.

    Ich bin kein Fan von Riester, ich habe mich (leider) in jungen Jahren nicht groß um Finanzen gekümmert sondern mich, wie von den Eltern vorgelebt, den Sparkassenberatern und Co. angeschlossen. Heute sehe ich das Ganze mit anderen Augen. Aber wie heißt es doch so schön? Die reichste Familie ist die Familie "HÄTTE". Hätte ich in ETFs angelegt und nicht in Sparkassen-Briefe, hätte ich mehr Rendite erzielt, hätte ich die Aktie länger gehalten, ..., hätte ich die Aktie abgestoßen ... (etc. p.p) ...

    Ich habe aktuell ~ 18.500 € einbezahlt, das ist dann bis zum Renteneintritt ~ 24.500 €.
    Wenn Zulagen dann wie gesetzlich.
    Ich habe jetzt einmal die Werte über alle möglichen Portale hochgerechnet und über heydorn ausgewertet. Da sind also Altersrente, Betriebsrente, Riesterrente. Und da stehen dann nach Abzug aller Freibeträge und bei der Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer jeweils 0 € drin. Ich bin mir aber nicht sicher ob das berücksichtigt wird, das die Riesterrente aus Entgeltumwandlung angespart wurde.

    Was ist denn der Stand deines Rentenvertrages?

    So ganz ohne Zahlen ist es wirklich schwierig dir irgendwas zu raten .

    Es soll ja auch gute Verträge geben…..

    Ich hatte eine Entgeltumwandlung der Stadtwerke und habe dort von 08/2013 bis 12/2016 monatlich in einen ZVKPlusRente einbezahlt. Diese wurde beim Wechsel zur Stadt in eine ZVKPlusRente auf Riester-Basis (auch Entgeltumwandlung) mit jährlich machbarer Höchstzahlung umgestellt.

    Das Ganze soll laut Bescheid 31.12.2024 monatlich 109,12 € BRUTTO bringen. Was dann da weg geht (es gibt für KV und Steuer irgendwelche Freibeträge) kann mir niemand genau sagen. Das wissen die erst wenn sie in die finale Ausrechnung gehen wenn meine erste normale Rentenzahlung und die Zusatzrente der Stadt (auch ZVK-Rente)vorliegt ...

    Hallo Forum,

    ich habe eine Frage:

    Ich habe zwei Riesterverträge. Der eine ist ein "Wohnriester", sprich da hatte ich angespart und bei einem Wohnungskauf das Geld entnommen. Das muss ich dann die Steuer bei "Fälligkeit" bedienen, da warte ich bis ich in Rente bin. Dann ist der Steuersatz niedriger.

    Der zweite ist ein "Riester-Rentenvertrag" der Zusatzkasse (KVBW), dort bezahle ich einmal im Jahr den Höchstsatz (Weihnachtsgeld) ein. Meine Frau hat noch einen sogenannten "Rucksackvertrag", dort bezahle ich 60 € im Jahr ein und sie bekommt (wegen meiner Maximaleinzahlung) 165 € Riester-Förderung vom Staat. Ist also auch ein bisschen Geld.

    Wenn ich jetzt aber den jährlichen Ertrag anschaue und auch sehe, das das Anschwellen der gesetzlichen KV (die man ja seit ein paar Jahren bei der Riesterauszahlung auch bedienen muss) sehe, wird mir Angst und Bange das ich die letzten Jahre eine Regierungslüge aufgesessen bin und am Schluss fast weniger rausbekomme als ich einbezahlt habe.

    Deshalb meine Frage: Ich habe noch 3 x Weihnachtsgeld bis zu meinem geplanten Renteneintritt (der hoffentlich von der Regierung nicht nach hinten verlegt wird), was soll ich tun??

    Die letzten 3 Jahre weiterhin in den bisherigen Plan (siehe oben) einbezahlen oder die Riesterrente im November stilllegen und das Weihnachtsgeld 3 x in einen ETF einbezahlen?

    Ich habe das wirklich wenig Ahnung!

    Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    Viele Grüße

    Helmut