Hallo Forum,
ich habe eine Frage:
Ich habe zwei Riesterverträge. Der eine ist ein "Wohnriester", sprich da hatte ich angespart und bei einem Wohnungskauf das Geld entnommen. Das muss ich dann die Steuer bei "Fälligkeit" bedienen, da warte ich bis ich in Rente bin. Dann ist der Steuersatz niedriger.
Der zweite ist ein "Riester-Rentenvertrag" der Zusatzkasse (KVBW), dort bezahle ich einmal im Jahr den Höchstsatz (Weihnachtsgeld) ein. Meine Frau hat noch einen sogenannten "Rucksackvertrag", dort bezahle ich 60 € im Jahr ein und sie bekommt (wegen meiner Maximaleinzahlung) 165 € Riester-Förderung vom Staat. Ist also auch ein bisschen Geld.
Wenn ich jetzt aber den jährlichen Ertrag anschaue und auch sehe, das das Anschwellen der gesetzlichen KV (die man ja seit ein paar Jahren bei der Riesterauszahlung auch bedienen muss) sehe, wird mir Angst und Bange das ich die letzten Jahre eine Regierungslüge aufgesessen bin und am Schluss fast weniger rausbekomme als ich einbezahlt habe.
Deshalb meine Frage: Ich habe noch 3 x Weihnachtsgeld bis zu meinem geplanten Renteneintritt (der hoffentlich von der Regierung nicht nach hinten verlegt wird), was soll ich tun??
Die letzten 3 Jahre weiterhin in den bisherigen Plan (siehe oben) einbezahlen oder die Riesterrente im November stilllegen und das Weihnachtsgeld 3 x in einen ETF einbezahlen?
Ich habe das wirklich wenig Ahnung!
Vielen lieben Dank für Eure Antworten.
Viele Grüße
Helmut