Beiträge von nimsaja

    Rechnung damals gemacht? Von welchen Annahmen bist du ausgegangen (Kosten, wie viel Geld monatlich zur Seite gelegt werden muss etc)?

    So genau habe ich das jetzt nicht gemacht. Ich versuche halt diese Mehrkosten in der Berechnung meiner Rentenlücke und den damit resultierenden Vermögens-Zielwert einzukalkulieren. Dabei berechne ich die Verringerung des zu versteuernden Einkommens und den Zuschuss durch die RV natürlich mit ein.

    Genau diese Info suche ich auch. Nach meinen bisherigen, Recht dürftigen Infos macht das wohl jeder Anbieter anders. Du kannst aber kurz vorher wohl noch zu einem wechseln, der es für dich am besten macht. Mögliche Vorgehensweisen die ich bisher gefunden habe:

    - Kapital wird unverändert investiert und die monatliche Auszahlung berechnet sich dann jeweils Kapital/restliche Anzahl Monate.

    - wie oben aber monatliche Berechnung mit Prozent z.b. 3 oder 4% des Anfangskapitals/12

    Wie schon von jemandem erwähnt verringert sich auch im Rentenalter das zu versteuernde Einkommen durch die Zahlung der PKV Beiträge. Sonstige Kosten die du evtl noch nicht einbezogen hast: Zuzahlung zu Medikamenten, Physiotherapie, Zahnarzt bzw die dann nötige Zahnzusatzversicherung.

    Ich bin selbst in der PKV. Nicht weil ich momentan weniger zahle, wie mein Partner mit gleichem Gehalt, sondern durch die bessere Versorgung. Ich habe mehrere Beispiele im Familien/Bekanntenkreis und auch an mir selbst erlebt. Ich weiß dass ich jetzt schon einrechnen und sparen muss, was später in der Rente zusätzlich auf mich zukommt, aber das ist es mir wert. Viel Glück dir, dass du die richtige Entscheidung triffst ☺️

    Ich mach Excel, weil ich Spaß dran habe, irgendwelche Formeln zu entwickeln. Kleiner Nerd 🤓 Aber auch eher so im Nachhinein. Jeden Monat. Sehe dann was ich ausgegeben habe und was mein monatlicher Bedarf ist (Gehalt minus ETFs , Sparen und private Rente), so dass ich hochrechnen kann, was ich brauche wenn ich aufhöre zu arbeiten bzw was ich im Depot brauche etc etc 👩🏻‍💻

    ich habe gerade noch mal den artikel von finanztip.de gelesen. da steht unter punkt 10

    angenommen der ungefoerderte wert im depot ist 150k dann sind nur 17 % davon steuerpflichtig. also ~25k. was bei 10% ~2,5k steuern waeren.

    wenn man in den 150k 50% gewinne annimmt, also 75k, und die 30% teilfreistellen und mit kest versteuern muesste, waeren das ~13k.

    das kann nicht stimmen oder? :P

    Ich steige durch Deine Rechnung nicht ganz durch. Aber wenn ich die Steuerlast richtig verstehe, musst Du auf die ungeförderten Gewinne die Hälfte mit Deinem Grenzsteuersatz versteuern. Und der ist wohl höher als die KeSt. Aber ich bin auch total verwirrt 😵‍💫 Finanztip hat nen AV Depot Rechner, da kann man sich den Rechenweg ansehen. Allerdings nehmen die in der Rente denselben Steuersatz an wie vorher, was ja etwas hochgegriffen wäre 😂

    Können eigentlich auch Rentner mit Jobs die Prämien abgreifen?

    Mich würde auch mal interessieren, was passiert, wenn ich, sagen wir mal 10 Jahre eingezahlt habe, und dann 2 Jahre vor der eigentliche Rente aufhöre zu arbeiten. Läuft das Depot dann weiter ohne dass ich einzahlen darf? Die Rechner die ich bisher gefunden habe, gehen alle davon aus, dass man exakt bis zum Auszahlpunkt auch einzahlt

    ich glaube bei den 12 Jahren ging es darum ab wann man an das Ersparte drankommt ohne die Förderung zurückzahlen zu müssen und um die Gewinne nur halb versteuern zu müssen. Und da stellt sich dann die Frage ob es für einen 57 jährigen noch ausreicht (mein Partner ist so alt und wartet darauf was ich ihm empfehle zu tun 😂)

    Du siehst dann in deinen Abrechnungen vom Ertrag (Dividenden wahrscheinlich) dass 26,xx% abgeführt wurden. Die werden automatisch bezahlt, brauchst nichts machen. Und wenn dir das mit dem Verkaufen einzelner Anteile zu kompliziert ist. Lass es einfach. Irgendwann wirst du mit Vorabpauschale eh drüber sein. Und wenn dir noch 200€ fehlen, heißt das ja nicht, dass du 200€ sparst. Du musst nur auf die 200€ keine Steuern zahlen. Wenn du es ausreizt, sparst du also etwas über 50€ (26,xx% von 200€). Da kann man sich den Stress auch sparen 😉

    Wenn du bei deinem Broker/Bank einen Freistellungsauftrag über 1001€ hast, brauchst du in der Steuererklärung nichts machen. Wenn du jeden Cent rausholen möchtest und den Freistellungsauftrag komplett ausnutzen möchtest, könntest du, wenn dieser am Ende des Jahres noch nicht vollständig ausgereizt ist, Anteile verkaufen um die Steuern später zu sparen. Muss man aber nicht. Kann man sich überlegen ob sich das für einen lohnt

    Das geht nicht nur bei der ING. Ich mache das regelmäßig bei der DKB. Nachteil ist halt, dass du nicht sofort kaufst (erst am nächsten Sparplantag) und du keine Limits setzen kann. Aber für langfristiges Investments ist das gut. Allerdings gibt es bei der ING ein Limit von 1000€. Bei höheren Beträgen müsstest du also mehrere Sparpläne ausführen