Beiträge von Sabine95

    Guten Tag werte Gemeinde.

    Ihr habt mir ja in den letzten Wochen schon ein paar sehr hilfreiche Tipps zu meiner Anlage gegeben.

    Jetzt werde ich einen weiteren brauchen, auch wenn das Thema ein anderes ist.


    Ich habe vor kurzem einen großteil meines Kapitals zwecks Vermögensaufbau für die Rente in einen breit gestreuten Welt ETF angelegt.

    Zwar bin ich erst 31, aber man weiß ja leider nie, was einem im Leben so passiert. Und da meine Familie leider nicht mehr all zu groß ist, wäre meine Mutter im Ernstfall die alleinige Erbin.

    Das Problem ist, sie hat mit der Börse und Wertpapieren quasi gar nichts am Hut - und ich möchte ihr in ihrem Alter auch ehrlich gesagt nicht mehr zumuten, sich in dieses Thema zu vertiefen.

    Es bleibt also die Frage, was im Ernstfall mit dem angelegten Kapital passiert. Wie stelle ich sicher, dass sie ohne große Hürden an das Geld ran käme - und würde das Depot (bei einer Direktbank), bzw. die Wertpapiere überhaupt automatisch vererbt werden?


    Das sind Fragen, die ich mir nur ungerne stelle, aber Vorbereitung muss nunmal sein.

    Wäre super wenn Ihr mir auch hierbei ein paar hilfreiche Tipps geben könntet :thumbup:


    Grüßle

    Sabine

    Es ist kein großer Unterschied, je früher investiert ist auf lange Zeit gesehen besser.

    Hast du schon einen Sicherheitsbaustein, ein paar Monate Tagesgeld?

    Ich habe ein Tagesgeldkonto mit aktuell etwas mehr als 10.000 € als Notgroschen.

    Die Summe wird noch auf 20.000 augestockt (mehr als nötig, aber lasst mich ruhiger schlafen). Ich will aber erstmal.so viel wie möglich in den ETF stecken, deswegen nur die 10.000.

    Guten Tag werte Gemeinde.


    Ich möchte nun mit dem langfristigen Vermögensaufbau mit ETFs beginnen.

    Ich habe mir soweit einen Plan zurechtgelegt und über die letzten Tage für mich vereinfacht und optimiert.

    Ziel ist es, ein Vermögen rein für die Rente aufzubauen. Kurzfristige oder risikoreiche Investitionen wird es nicht geben. Ich behalte mir nur ein kleines Sandbox Depot mit 100 Euro vor, um zwischendurch zu lernen und zu experimentieren.

    Mein Stratkapital beträgt genau 100.000 €, wobei ich jahrlich nochmal 1.000 bis 2.000 € zusätzlich einzahlen kann, je nachdem wie viel ich im Jahr zusammen sparen kann. Der Zeitraum bezrägt 30 Jahre.


    Ich habe mir hier mal vier ETFs rausgesucht, die in Frage kämen.

    Ich würde Euch nur darum bitten mal kurz drüber zuschauen und mir Feedback zu geben, bzw. mir zu sagen, welche geeignet sind und welche nicht.

    Mir geht es dabei primär und Sicherheit, niedrige Kosten und Rendite.


    - iShares Core MSCI Japan IMI UCITS ETF

    IE00B4L5YX21


    -iShares MSCI USA UCITS ETF (Acc)

    IE00B52SFT06


    -iShares Core MSCI World UCITS ETF

    IE00B4L5Y983


    - iShares Core MSCI World UCITS ETF

    IE00B4L5Y983


    Ich würde mich über jeden Kommentar, bzw. Jede Kritik fruen, egal in welche Richtung :thumbup:

    Vllt. klingt die Frage dumm, aber lässt sich denn schätzen, wie hoch die Rendite bei typischen Welt ETFs so im Schnitt ist?

    Ok - Von einer Frage zur Finanzplanung einer Anfängerin zu einer religiösen Diskussion.

    Well, that escalated quickly :thumbup:

    Also ich glaube von dem Core-Sattelite geh ich erstmal weg. Dann hätt ich da aber noch ne Frage.

    Wenn man dann wirklich uber 20, 30 Jahre oder mehr anlegt, lohnt es sich dann überhaupt auf mehrere WeltETFs zu setzen oder reicht da einer im Grunde aus? Ich meine die großen sind ja schon recht weit gestreut.

    Guten Morgen allerseits.

    Also, ich möchte jetzt, da ich mir ein gewisses vermögen durch Sparen, Erbe und Abfindung zusammen gespart habe, beginnen es langfristig anzulegen um in der Rente etwas davon zu haben.

    Vorweg: Ich bin nicht darauf aus, schnell reich zu werden, sondern nur um meine Rente soweit aufzubessern, dass ich mir im Alter noch den ein oder anderen Traum erfüllen kann.

    Entschieden hab ich mich für ein Model, das im Grunde auf vier Säulen Steht.


    - 1. Leben:

    Hier ist einfach nur das Girokonto auf das mein Gehalt geht und von dem ich lebe.

    Hier liegt außerdem noch ein Tagesgeldkonto, auf dem ich monatliche Überschüsse lege, wenn mal was übrig bleibt. Das wird dann von Zeit zu Zeit auf andere Säulen verteilt, je nachdem wo es gerade gebraucht wird.


    - 2. Sicherheit:

    Hier liegt bei einer anderen Bank auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto eine Rücklage von 20.000 €. Ist laut den meisten Ratgebern zu viel, aber mich lässt es einfach ruhiger schlafen, wenn ich weiß, dass ich auch bei einer größeren finanziellen Kriese abgesichert bin. Sollte hier mal etwas fehlen, liegt die Top-Priorität erstmal auf dem aufstocken.


    - 3. Vermögensaufbau:

    Hier arbeite ich in zwei getrennten Depots (für die Übersicht) bei einer Direktbank mit dem Core-Satellite Model.

    Dabei gehen 80.000 € (der Großteil meines ersparten) in einen breit gestreuten, günstigen ETF mit wenig Risiko und 10.000 € in Trend- und Nischen-ETFs mit potentiell höheren Renditen, aber auch höheren Kosten und Risiken.


    4. Sandbox:

    - Hier lade ich einmal bei einem Neobroker wie Trade Repuplic 2.000 € auf um damit zu spielen, experimentieren und vllt. das ein oder andere zu lernen.

    Krypto, Aktien, Trends u.s.w.

    Gewinne die über das "Startguthaben" hinaus gehn, werden abgeschöpft und verteilt.

    Sollte ich Misst bauen und alles verzocken, dann betrachte ich das Lehrgeld und lösche die App samt Depot. Die 2.000 € betrachte ich dabei im Grunde schon als verloren.

    Nun die Frage an Euch, bzw. die unter Euch die sich besser mit Finanzen auskennen als ich oder das schon länger machen:

    Ist mein "Plan" solide, muss ich da noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen oder ist das alles kompletter Blödsinn und kann weg?