Vermögensaufbau - Solider Plan oder Müll?

  • Guten Morgen allerseits.

    Also, ich möchte jetzt, da ich mir ein gewisses vermögen durch Sparen, Erbe und Abfindung zusammen gespart habe, beginnen es langfristig anzulegen um in der Rente etwas davon zu haben.

    Vorweg: Ich bin nicht darauf aus, schnell reich zu werden, sondern nur um meine Rente soweit aufzubessern, dass ich mir im Alter noch den ein oder anderen Traum erfüllen kann.

    Entschieden hab ich mich für ein Model, das im Grunde auf vier Säulen Steht.


    - 1. Leben:

    Hier ist einfach nur das Girokonto auf das mein Gehalt geht und von dem ich lebe.

    Hier liegt außerdem noch ein Tagesgeldkonto, auf dem ich monatliche Überschüsse lege, wenn mal was übrig bleibt. Das wird dann von Zeit zu Zeit auf andere Säulen verteilt, je nachdem wo es gerade gebraucht wird.


    - 2. Sicherheit:

    Hier liegt bei einer anderen Bank auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto eine Rücklage von 20.000 €. Ist laut den meisten Ratgebern zu viel, aber mich lässt es einfach ruhiger schlafen, wenn ich weiß, dass ich auch bei einer größeren finanziellen Kriese abgesichert bin. Sollte hier mal etwas fehlen, liegt die Top-Priorität erstmal auf dem aufstocken.


    - 3. Vermögensaufbau:

    Hier arbeite ich in zwei getrennten Depots (für die Übersicht) bei einer Direktbank mit dem Core-Satellite Model.

    Dabei gehen 80.000 € (der Großteil meines ersparten) in einen breit gestreuten, günstigen ETF mit wenig Risiko und 10.000 € in Trend- und Nischen-ETFs mit potentiell höheren Renditen, aber auch höheren Kosten und Risiken.


    4. Sandbox:

    - Hier lade ich einmal bei einem Neobroker wie Trade Repuplic 2.000 € auf um damit zu spielen, experimentieren und vllt. das ein oder andere zu lernen.

    Krypto, Aktien, Trends u.s.w.

    Gewinne die über das "Startguthaben" hinaus gehn, werden abgeschöpft und verteilt.

    Sollte ich Misst bauen und alles verzocken, dann betrachte ich das Lehrgeld und lösche die App samt Depot. Die 2.000 € betrachte ich dabei im Grunde schon als verloren.

    Nun die Frage an Euch, bzw. die unter Euch die sich besser mit Finanzen auskennen als ich oder das schon länger machen:

    Ist mein "Plan" solide, muss ich da noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen oder ist das alles kompletter Blödsinn und kann weg?

  • Kater.Ka 7. März 2026 um 05:00

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Herzlich willkommen im Forum.

    Da du so direkt fragst, ob das „alles totaler Blödsinn“ ist, darf ich dir Meinung sagen:

    10.000 € in Trend- und Nischen-ETFs mit potentiell höheren Renditen, aber auch höheren Kosten und Risiken.

    Blödsinn

    4. Sandbox:

    - Hier lade ich einmal bei einem Neobroker wie Trade Repuplic 2.000 € auf um damit zu spielen, experimentieren und vllt. das ein oder andere zu lernen.

    Totaler Blödsinn.

    Lass mal den Spieltrieb komplett weg. Der hat nichts mit Geldanlage zu tun und stört dich mental beim entspannten Erreichen deines Ziels.

    Ins Detail muss ich gar nicht gehen, es ist einfach schädlich.

    In einer meiner Yoga-Gruppen hat mir Sophie erzählt, dass sie bei Trade Republic „gespielt“ hat nun überall im Minus ist.

    AXA, Prudential, LVMH, Microsoft, Apple, Viking Thera-Irgendwas, Bitcoin, Etherum , Mercedes….

    Also zusammen wohl deine 2.500 Euro,

    Wenigstens spart sie 400 Euro im Monat im Sparplan.

  • Ich möchte in einem Punkt widersprechen. Die Sandbox zum Spielen ist wichtig für die Motivation, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich habe am Anfang nur zwei einzelne Aktien gekauft, um mal zu schauen, wie das alles so funktioniert. Habe ein wenig gespielt und ganz viel gelesen. Nach circa 4 Monaten war klar, dass ich im Wesentlichen auf zwei ETF setze.


  • Beispielsweise Hartmut Walz’ erste Wahl sind Core Satellite und ein wenig Zocke zwar nicht, aber in Kenntnis der menschlichen Psyche lehnt er es nicht völlig ab.

    Man lernt nicht gehen ohne hinzufallen. Man muss nur drauf schauen dass es bei blauen Flecken bleibt und nicht zu Trümmerbrüchen kommt.

    Allerdings ist das Wort „solide“ wirklich nicht die passendste Assoziation zum Sandkasten.

    Solide ist ein Welt Etf und fertig.

  • Alles ok. Beginners Gestaltungsdrang :)

    Hab auch ein seriöses Altersdepot mit globalem FTSE, EUWAX ll, Emerging-Markets-ETF, Small Caps-ETF sowie ein Spaßdepot. Letzteres enthält einige Einzelaktien sowie Themen-ETF. Dazu ursprünglich 1k BC, nicht die beste Idee gewesen.

    Themen-ETF sind fast wie Einzelaktien, beobachten und im Laufe der Zeit ändern notwendig. Gewinne/Dividenden gehen in den FTSE.

    Die Entwicklung geht mit der Zeit fast automatisch Richtung Vereinfachung;)

  • Kannst du gerne alles so machen. Ist ja auch schliesslich dein Geld ;) Wunder dich nicht, wenn du in ein paar Jahren alles nur noch in einen einzigen Welt-ETF packst, weil du keinen Bock mehr auf Komplexität hast ^^ Aber auch das muss man erst lernen.

  • Die Sandbox zum Spielen ist wichtig für die Motivation, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

    Ich habe dieses Argument noch nie ganz verstanden. Dennoch wird es regelmäßig (auch von durchaus seriösen Experten) vertreten: Man solle sich ein kleines „Zockerdepot“ halten, um der eigenen irrationalen Seite Raum zu geben.

    Ist das nicht erstaunlich ambitionslos? Im Grunde lautet die Botschaft doch: Ich weiß, dass es keinen Mehrwert bringt, aber ich habe mich nicht ausreichend unter Kontrolle, also begrenze ich den Schaden.

    Das erinnert ein wenig an die Logik: lieber gelegentlich ein Joint, damit man nicht auf Heroin kommt.

    Aber gibt es im Leben nicht genügend andere Spielwiesen für irrationalen Spieltrieb als ausgerechnet die Kapitalanlage? Wenn jemand wie der TE schon so weit ist und erkannt hat, dass es eine Spielerei ist, die sehr wahrscheinlich mehr schadet als sie bringen wird, kann man es doch auch einfach lassen, oder? Worin liegt in diesem Fall genau der Lerneffekt? ,,Wusste ich es doch. Zum Glück waren es nur 2000 Euro!"?

    Es gibt in diesem Fall nur zwei Szenarien und beide sind schlechter, als es gar nicht zu tun:

    1. Man underperformt und verliert einen großen Teil oder sogar die gesamten 2000 Euro.
    2. Man verdient viel und rutscht in einen Overconfidence Bias, der später zu noch größeren Verlusten führt.
  • Sehe ich auch so. Und die Spielwiese ist natürlich gefährlich.

    Da wird dann fröhlich rumgespielt für 1 Euro und …schwups ….jetzt kaufe ich zusammengeschossene oder komische Werte……und dann steigen die um 20 % !!

    Hammer !!!! Brutto 80 Euro verdient mit Beiersdorf und Schaeffler..,.Geil !!!!

    Und plötzlich sitzt das Teufelchen auf der Schulter und flüstert ins Ohr : „Siehst du !!! Du statt für jeweils 200 Euro auch für 20.000 Euro Beiersdorf und Schaeffler kaufen können !!

    Roland hat sich jetzt in der Yoga-Gruppe „geoutet“ … er hat bei Trade Republic nach monatelangem Zögern 15 Pfizer Aktien gekauft und 345 Euro ausgegeben.
    “Spielwiese“ sagt er. Und im Quartal gibt’s noch etwas über 6 US-Dollar brutto als Dividende..

    .

  • Guten Morgen allerseits.

    Bis Du zufällig ein Fan von Heribert Faßbender ? Der hat dem "allerseits" - als Teil seiner Begrüßung - ja zu einer Art Kultstatus verholfen.

    Der guten Ordnung halber vorab: Für meinen Teil bin ich nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter - mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen (investiere seit > 50 Jahren u. a. in Aktien und Immobilien aber auch in Edelmetalle (als "Versicherung") und Tangible Assets). Überflogen habe ich nur Deinen Beitrag Nr. 1

    Aus meiner Sicht: Wenn Dein Finanz-Ziel (lediglich) ein finanziell auskömmlicher Ruhestand ist, Du schon etwas Geld hast und noch relativ jung bist (Sabine95 könnte ggf. auf Anfang 30 hindeuten ... ?) scheint es mir sinnvoll, das Ganze übersichtlich zu halten. Sprich ein kurzer Check der Versicherungsseite (das Versichern existenzieller Risiken kommt meines Erachtens vor jedem Anlegen oder Investieren - soweit die wichtigsten Versicherungen zu vertretbaren Preisen einkaufbar sind; Stichwort: BU - eine PHV sollte ohnehin obligatorisch sein), eine adäquate Rücklage für Notfälle bereit stellen und - gemäß Deiner objektiven Risikotragfähigkeit und subjektiven Risikobereitschaft (Risikotoleranz) - den Rest der freien Mittel in einen risikoarmen und einen risikoreichen Anteil aufteilen (*). Im letzten Schritt jeweils das passende Vehikel zwecks Umsetzung dazu auswählen. Bei (noch) sehr überschaubaren Volumina (wie in Deinem Fall) sollte für den risikoreichen Anteil ein weltweiter Aktien-ETF völlig reichen.

    (*)

    Nach meinen Erfahrungen verhält es sich folgendermaßen

    Im Leben ist nur der Tod "sicher" und im Bereich private Finanzen sind die einzigen "Sicherheiten" - wie schon mehrere Male hier erwähnt - die Inflation, die Steuern und die mit jedem Investment verbundenen (mehr oder weniger) hohen Gebühren sprich Kosten.

    Die Begrifflichkeiten "risikoarm"/"risikoreich" (samt den damit verbundenen Renditeerwartungen) finde ich daher treffender - als von "Sicherheiten" zu sprechen.

    In dem Kontext:

    ETF mit wenig Risiko

    Sollte damit ein Aktien ETF gemeint sein: Aktien gehören zu den risikoreichen Anlageklassen.

    Apropos "Sandbox": Da gibt es heutzutage sicherlich auch diverse Möglichkeiten "virtuell" sprich mit einem "fiktiven" Depot zu spielen - statt mit wirklichem Geld. Dazu kommt, daß Du mit einer solchen Minisumme (2.000 €) ohnehin keinen großen Hebel oder relevante Möglichkeiten hast. Würde ich, jedenfalls an Deiner Stelle, lassen. Lernen und informieren kann man sich auch gut auf anderen Wegen.

    Dein entscheidender Hebel für Dein Finanzziel ist Dein Humankapital samt der daran hängenden regelmäßigen Sparquote (nicht beispielsweise irgendwelche "Trend- oder Nischen-ETFs oder Kryptos").


    Dir gutes Gelingen !

  • Ich finde den Entwurf durchaus gelungen.

    Die Höhe des Notgroschens ist grundsätzlich davon abhängig, mit welchen Ausgaben man rechnen muss. Als Hausbesitzer oder bei einem Selbständigen muss der größer sein als bei einem Arbeitnehmer mit sicherem Job.

    Beim Vermögensaufbau fehlt mir die Berücksichtigung eines risikoarmen Bausteins. Wenn ich es richtig verstehe, hattest Du bisher keine Aktien. Von null auf 100 fände ich schon heftig. Darüber solltest Du noch mal nachdenken.

    Core Satellite kann man machen, bei mir sind es im Lauf des Anlegerlebens etliche Satelliten geworden mit mehr oder weniger viel Erfolg. Meine Satelliten sind tendenziell aber auch eher solide und nicht stark konzentriert auf irgendein Spezialthema. Grundsätzlich erhöhen Satelliten die Möglichkeit, Fehler zu machen. Eine Mehrrendite bekommst Du dabei nur mit mehr Risiko. Umgekehrt führt aber eine Erhöhung des Risikos nicht zwingend zu einer Erhöhung der Rendite. Ich lege mittlerweile mehr Wert darauf durch Satelliten, das Risiko im Aktienteil zu dämpfen auch wenn das Rendite kostet.

    Die Sandbox/Spieldepot macht für unterschiedliche Anleger Sinn. Man kann als unerfahrener Anleger Erfahrungen sammeln ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Insbesondere Männer haben bisweilen einen fatalen Spieltrieb und so ein separiertes Depot bietet die Möglichkeit, den zu begrenzen. Große finanzielle Gewinne würde ich davon nicht erwarten und man muss auch nicht alles ausprobieren im Leben.

    Zu guter Letzt solltest Du Dir über Deine Sparziele Klarheit verschaffen. Geht es nur um die Altersvorsorge oder eventuell um einen Immoblienerwerb oder ein späteres Sabbatical? Einfach sich Gedanken machen und idealerweise auch zu Papier bringen. Diese Überlegungen möglichst jährlich aktualisieren. Was noch fehlt ist die Festlegung Deines Risikoprofils. Nicht ganz so entscheidend aber praktisch auch bedeutsam ist die Wahl eines geeigneten Brokers für das Hauptdepot.

  • Tomarcy Andere spielen Jahrzehnte Lotto, ein oder zwei Kästchen und nicht mehr ......

    Mir hat das Abkippen von Teamviewer gereicht. Bleibt als Mahnung im Depot.

    Nichtsdestotrotz ists neben dem Spaß auch ein Lernen. Gewinne mitnehmen, Kauf und Verkauf zu vernünftigen Zeitpunkten, Rebalancing Sicherheitsbaustein/Depots. Für alles sind AnfängerInnenfehler möglich. Die besser früher als später. Es ist ganz etwas anderes, etwas zu erleben als davon zu lesen.

  • Ich finde die Depot-Struktur des TO gut ... so ähnlich bin ich auch aufgestellt.

    Die Sandbox dient mir allerdings dazu, die Rendite des grds. eher mau verzinsten Notgroschens aufzubessern, indem ich mit einem kleineren Anteil dort swing-trade.

    Das funktioniert bisher recht gut, da ich ETFs handle, die ich auch sonst im Portfolio habe. Heißt: Wenn die Position mal klar abschmiert, widme ich die dazughörige Sparplanrate in den Notgroschen um.

    Gegen meine Trades rechne ich die Opportunitãtskosten der TG Anlage, ich bin gut im Plus. TG Zinsen sind ja auch voll zu versteuern, ETF Gewinne nur zu 70%.

  • Ich habe dieses Argument noch nie ganz verstanden. Dennoch wird es regelmäßig (auch von durchaus seriösen Experten) vertreten: Man solle sich ein kleines „Zockerdepot“ halten, um der eigenen irrationalen Seite Raum zu geben.

    Ist das nicht erstaunlich ambitionslos? Im Grunde lautet die Botschaft doch: Ich weiß, dass es keinen Mehrwert bringt, aber ich habe mich nicht ausreichend unter Kontrolle, also begrenze ich den Schaden.

    Das erinnert ein wenig an die Logik: lieber gelegentlich ein Joint, damit man nicht auf Heroin kommt.

    Aber gibt es im Leben nicht genügend andere Spielwiesen für irrationalen Spieltrieb als ausgerechnet die Kapitalanlage? Wenn jemand wie der TE schon so weit ist und erkannt hat, dass es eine Spielerei ist, die sehr wahrscheinlich mehr schadet als sie bringen wird, kann man es doch auch einfach lassen, oder? Worin liegt in diesem Fall genau der Lerneffekt? ,,Wusste ich es doch. Zum Glück waren es nur 2000 Euro!"?

    Es gibt in diesem Fall nur zwei Szenarien und beide sind schlechter, als es gar nicht zu tun:

    1. Man underperformt und verliert einen großen Teil oder sogar die gesamten 2000 Euro.
    2. Man verdient viel und rutscht in einen Overconfidence Bias, der später zu noch größeren Verlusten führt.


    Dem kann ich nur zustimmen. Aber bei mir ging es um die Motivation. Es gab jeden Tag einen Kick, wenn ich auf meine beiden Aktien sah. Der spornte mich enorm an, um mehr über das Thema zu erfahren. Aber ich versuche auch immer die Ratio gewinnen zu lassen und mich nicht von meinen Gefühlen leiten zu lassen. Mir war natürlich vollkommen klar, was da passierte und wie gefährlich das ist . Vermutlich wie bei allen Suchtmitteln.

  • Mir war natürlich vollkommen klar, was da passierte...

    Genau der Punkt ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn man schon weiß, dass es nix ist, warum macht man es dann? Das ist genau wie mit diesen ganzen Core-Satellite-Strategien und „Beimischungen“. Am Ende priorisiert man ohnehin: Es gibt Dinge, die man für sinnvoll hält (die schaffen es in den Core), und Dinge, die man für weniger sinnvoll hält, aber doch irgendwie gut findet und an die man besondere Erwartungen hat. Statt dann aber konsequent zu sein und die weniger sinnvollen einfach ganz wegzulassen, reduziert man sie einfach und nennt das Diversifikation, Satelliten oder Beimischungen. Oder wie hier ,,Sandbox".

    Und dann noch hier ein bisschen was, dort ein kleiner ETF. Dann noch etwas mit Dividenden, etwas gegen den Klumpen, und noch dies und noch das … Am Ende blickt kein Mensch mehr durch. Und am Endergebnis ändetr es auch nix.

    Dieses „bisschen schwanger“ ist erstaunlich tief verwurzelt. Man glaubt immer, dass mehr automatisch auch besser sei. Bei der Kapitalanlage stimmt das aber oft nicht. Mehr Positionen, mehr Ideen und mehr Strategien bedeuten häufig einfach nur mehr Komplexität ...und mehr Fehlerquellen.

  • Ich finde das im Prinzip gut so, es scheint ja nach reiflicher Überlegung deiner Risikobereitschaft zu entsprechen. Die 2000 Euro finde ich eine gute Investition in deine Finanzbildung, aber bei den ETFs würde ich alles in einen breiten stecken.

  • Den einzigen Nischen ETF den ich gelten lasse ist der VanEck Dividenden ETF

    Das ist eine Faktorstrategie mit diesem VanEck ETF.
    Man kann also problemlos z.B. 90 % Welt-ETF und 10 % VanEck Dividenden ETF ansetzten.
    Man kann viel:

    Z.B. auch 80 % Welt-ETF , 10 % VanEck und 10 % Small Caps.

    In 15 Jahren wird alles wahrscheinlich ähnlich sein.

    Man kann auch den „Gerd-Kommer-ETF“ kaufen….wobei ich mir da Gedanken über die Langlebigkeit mache.

  • Gewinne die über das "Startguthaben" hinaus gehn, werden abgeschöpft und verteilt.

    Solange Du das durchhältst und die Gewinne in den "langweiligen" Standard-ETF (welcher isses denn?) steckst, find ich das okay. Allerdings liegen bei Deinen "unsicheren" Anlagen mit 10K + 2K gut 13 % in spekulativen Anlagen - wäre mir ein bisschen zu viel.

    Einen Haken an Deiner Aufteilung sehe ich darin, dass Du Deine spekulativen Anlagen dann ständig im Auge haben solltest - bist Du sicher, dass das gewährleistet ist? Oder gibt es bei Dir Stressphasen, in denen Du wochenlang schon froh bist, wenn's vor dem Einschlafen noch zum Fingernägelschneiden reicht?

    Die 20K im Tagesgeld finde ich übrigens nicht zu viel, denn je nachdem, welcher und wie oft shit happens, können die ganz schnell weg sein.

  • Wow, erstmal viel vielen Dank für die reuchliche Resonanz :)

    Jetzt hab ich erstmal einiges zum drüber nachdenken und ich glaube ich werde die ein oder andere Idee verwerfen und andere aufnehmen.