Beiträge von coolhead

    Ja, die Bedingungen müssen genauestens gelesen werden. Wer die 4 % bekommen möchte und denkt:

    "Dann mache ich eben noch zusätzlich ein Girokonto auf und nehme auch noch eine Debitkarte - ist ja kostenlos, nutze ich aber nicht. Die 120€ Prämie brauche ich nicht und transferiere keine Daueraufträge"

    Irrtum: die drei Daueraufträge zum neuen Girokonto müssen trotzdem über den Online-Wechselservice beauftragt werden, sonst gibt`s hinterher die 4% nicht.

    Und nun lies dir in Ruhe noch mal deine Beiträge zu diesem "Vorfall" durch... Betrug.... etc. etc. beim nächsten Mal einfach locker durch die Hose atmen und weniger aufgeregt sein. Daran krankt aber eh die ganze Gesellschaft. ;)

    Dass die Gesellschaft krankt, dass alle Werte und Menschen nur noch in Euro/Dollar taxiert werden und dass ein Wort oder ein Handschlag Nichts mehr gilt, dass ist wohl richtig und leider eine unschöne Entwicklung.
    Aber wenn eine Bank ein Versprechen = Vertrag eingeht, dann gehe ich bei einer seriösen Bank auch davon aus, dass eine mir zustehende Auszahlung taggenau eingehalten wird. Und nicht, dass Nachfragen mit Unwahrheiten beantwortet werden und dass mein Geld irgendwann mal ausbezahlt wird. Jede Bank verlangt von mir ja auch ab dem ersten Tag horrende Zinsen, falls mein Konto mal in die Miesen kommt.
    Wahrscheinlich hast Du Recht, das Geld wäre wohl auch ohne mehrfache Nachfrage ausbezahlt worden, aber um solche Erfahrungen mit Anderen zu teilen, dafür ist doch dieses Forum da, oder?

    meine Antworten im ->

    Meine Eingangsfrage war ja die Bitte nach nach Erfahrungen, bei welchem Broker der Depotübertrag inkl. Daten zu Vorabpauschale funktioniert hat. Ich wollte keine lange Diskussion entfachen, ob überhaupt jemand Steuern auf die Vorabpauschale zahlt oder ob es sinnvoll ist, Belege aufzubewahren.

    ich wohne in Sichtverbindung zur Schweiz und da ist Fraenk neben der Telekom der einzige Anbieter ohne Mehrkosten für das unbeabsichtigte Surfen oder Telefonieren im Schweizer Netz.

    Seit mehreren Jahren bei Fraenk ohne Probleme, ab diesem Monat ist auch meine Frau bei Fraenk und hat 30GB für 10€ bekommen. Das reicht uns locker, aber die Anforderungen sind bei jedem verschieden, das "Schweiz-Problem" ist für uns entscheidend gewesen.

    Genau so geht es mir Micha-1,

    ich möchte nicht erst nach einem Verkauf hoffen, dass alle Daten (Einstandskurs und bezahlte Steuer auf Vorabpauschale) für alle Tranchen korrekt sind. Bei Fehlern, die erst nach einem Verkauf sichtbar wurden, kann ich dann nicht mehr die alte Depotbank dazu bringen, das zu korrigieren. Ich weiss ja gar nicht, wer den Fehler beim "manuellen" Übertrag gemacht hat.

    Deswegen möchte ich, dass die Daten nach dem Übertrag auch beim neuen Broker in der Web-Oberfläche sichtbar sind und ich nach einem Übertrag direkt eingreifen kann und ich nicht erst nach einem Verkauf nach etlichen Jahren alles aufdröseln muss.

    Meine Frage: bei welchen Brokern hat das bei Euch geklappt und wird das in der Oberfläche (nach einer gewissen Bearbeitungszeit) korrekt angezeigt?

    Bisherige Antworten : Flatex

    weitere ?

    Liebe Mitleidende,

    :)es gibt Hoffnung !

    Vor fünf Minuten auf die Auszüge des Referenzkontos geschaut (nicht das Brokerkonto), und da war er - der für spätestens März zugesagte Bonus zum Depotübertag WINTER 2025. War ja nur etwas über zwei Monate nach dem versprochenen Termin.

    Aufwand: zwei Mails und vier eröffnete Tickets in der App.

    Ich möchte hiermit auch mal etwas Positives über diesen Broker posten.:)

    Danke andiii_98,

    endlich, das ist die Antwort auf meine Frage. Genau so hatte ich es gehofft, dass es bei dem neuen Broker/Depot nach einem Depotübertrag dokumentiert ist. 5 verschiedene Kaufzeitpunkte und 5 zugeordnete Vorabpauschalen und natürlich auch 5 Kaufkurse. Dann werde ich wohl mal bei Flatex reinschauen.

    Danke natürlich auch an alle, die zur Lösung beigetragen haben.

    Prima Fred und Schlaubi, jetzt kommen wir meinem Problem schon etwas näher und ihr versteht, was ich meine. Nur, dass ihr das Depot noch nicht gewechselt habt.

    Meine Frage war, ob diese Daten auch korrekt zu einem neuen Depot übertragen werden. Bei meinen jetzigen Depotüberträgen hat man es noch nicht einmal geschafft, die Einstandsdaten korrekt im neuen Depot zu anzuzeigen, geschweige denn die bereits abgeführte Steuer zur Vorabpauschale.

    Mein Eingangsfrage war, ob diesbezüglich schon jemand Erfahrung hat. Micha-1 hat das Sichwort Taxbox gebracht.

    Kann ich in diese Taxbox reinschauen und ist das dann eine Quelle, die auch das Finanzamt bei Problemen bei einer Doppelbesteuerung akzeptiert? Bei irgendwelchen Dokumenten zu Anschaffungsdaten und Steuerabzügen kann das FA ja immer argumentieren, die in diesen Dokumenten aufgeführten Steuerzahlungen nicht dem jetzt verkauften ETF zuzuordnen sind.

    Die Anschaffung und die Steuerzahlungen über die vergangenen Jahre sowie der Depotwechsel liegen ja u.U. bei einem Verkauf bereits Jahrzehnte in der Vergangenheit.

    Da es eine quellen steuer ist, musst du das dem FA nicht nachweisen, sondern die Bank.

    Genau das ist der Punkt. Welche Bank ? Mit der ersten habe ich kein Vertragsverhältnis mehr. Und ob die Zweite davon weiss, dass ich bei der ersten Bank die Steuer schon vorab und in meinem Beispiel auch noch zuviel bezahlt habe - genau das ist meine Frage.

    Wenn zuviel Steuern bezahlt wurden, muss ich das leider dem Finanzamt nachweisen, und nicht die Bank, mit der ich kein Vertragsverhältnis mehr habe.

    ...

    Allgemein kannst du aber auch mit den Kaufbelegen die ja das Kaufdatum nachweisen jederzeit belegen, dass du entsprechend Vorabpauschale versteuert haben musst. Das wäre zumindest meine Auffassung, sollte die Bank die Belege verbaseln.

    Das ist ja nicht so einfach und aus den Kaufbelegen nicht ersichtlich.

    Annahme:

    Kauf im 1. Jahr 100€

    Kurs am Ende des 1. Jahres: 120€ -> Steuer auf Vorabpauschale bezahlt

    Kurs am Ende des 2. Jahres: 80€ -> Kein Vorabpauschale

    Übertrag im 3. Jahr mit Kurs 90€ zu einem anderen Broker (bei den meißten steht dann sogar fälschlicherweise 90€ als Anschaffungskosten, was wahrscheinich bei einem Verkauf wieder zu 100€ wird, aber das ist ein anderes Thema)

    Kurs am Ende des 3. Jahres: 100€ -> Steuer auf Vorabpauschale bezahlt

    Verkauf im 4. Jahr zu 100€ -> eigentlich steuerfrei, aber wird die bezahlte Steuer insbesondere aus Jahr 1 und Jahr 3 wieder erstattet?

    Das ist nur ein sehr vereinfachtes Beispiel. Es gibt z.B. monatliche Sparpläne oder Käufe des selben ETF zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Wie kann ich das kontrolieren bzw. dem Finanzamt jemals nachweisen?

    Hat schon jemand einen ETF mit bezahlter Vorabpauschale von einem Deopt zu einem anderen Anbieter übertragen? Die Anschafffungskosten werden wohl übertragen, aber wie sieht das mit der bezahlten Vorabpauschale aus ?
    Bei den Brokern, die ich nutze, wird in der Web-Oberfläche die bezahlte Vorabpauschale nicht ausgewiesen, geschweige bei einem Übertrag.

    Gibt es hierzu Erfahungen?

    Grüße ans Forum

    Mittlerweile habe ich das vierte Ticket eröffnet. Die drei davor wurden alle mit Auszahlungsversprechen geschlossen, die nicht eingehalten wurden. Auch in einer Mail wurde zugesagt, die Auszahlung sollte spätesten Ende Mai erfolgen. Alle Versprechen wurden gebrochen

    Das kommt mir vor, wie in einem schlechten Gaunerfilm, in dem der Schuldner immer wieder beteuert: "Morgen, ganz bestimmt, morgern bekommst Du Dein Geld".

    Nächste Schritte sind Verbraucherzentrale und natürlch künftige Neukunden vor diesem Broker zu warnen. KEIN HANDEL bei diesem UNSERIÖSEN Broker Das ZERO haben sie zurecht im Namen. Das Depot wird wieder zurück übertragen.

    Beste Grüße

    Update: Eine freundliche Mail habe ich vor einer Woche an den Support geschickt. Außer einer Eingangsbestätigung mit dem Hinweis, man würde sich umgehend um das Anliegen kümmern, ist wieder nichts passiert.
    Dafür hat FN Zero aber mein zweites Ticket geschlossen mit folgender Begründung:

    "Unsere dafür zuständige Abteilung ist selbstverständlich bereits dabei, die Unstimmigkeiten schnellstmöglich zu beheben, sodass die Einbuchung sowie Auszahlung so schnell wie möglich erfolgen werden.

    Eine genaue Prognose, wann die Auszahlung/Einbuchung stattfindet, können wir derzeit nicht abgeben."

    Im ersten Ticket sollte die Auszahlung noch innerhalb 2 Wochen laufen. Nun ist auf einmal keine Prognose mehr möglich. Und dass, obwohl als spätester Auszahlungstermin der 31.03.26 genannt wurde.

    Das klingt für mich nach systematischer Zahlungsunwilligkeit (-unfähigkeit) der versprochenen Prämie. Ein vertrauenswürdiger Broker handelt anders, insbesondere, wenn er neue Kunden gewinnen möchte.

    Ich werde dort nicht handeln.

    Das Angebot und der Zahlungstermin bei Finanzen.Zero war eindeutig.

    Zitat Anfang:

    Bis zu 300 Euro Wechselprämie

    Zusätzlich gibt es eine Wechselprämie, wenn ein bestehendes Depot übertragen wird. Die Staffel: 100 Euro ab 10.000 Euro Depotwert, 200 Euro ab 50.000 Euro, 300 Euro ab 100.000 Euro. Der Depotwechsel muss bis 31. Januar 2026 gestartet sein. Die Prämie wird bis spätestens 31. März 2026 ausgezahlt.

    Zitat: Ende

    Mittlerweile haben wir Mai und es wurde noch nichts ausgezahlt. Ein Ticket vom 10. April wurde geschlossen mit dem Hinweis, die Auszahlung würde beauftragt oder der Betrag würde innerhalb 14 Tagen "manuell" überwiesen. Nichts von Beidem ist passiert. Das zweite Ticket Anfang Mai geöffnet. Scheint schon ein System dahinter zu sein, dass die Leute die Prämie "vergessen".

    Mal sehen. Ich werde dran bleiben - solange nix passiert, werde ich keine Trades mehr bei Finanzen.zero machen. Nach einer gewissen Wartezeit wird das Depot wieder zurückübertragen an einen vertrauensvolleren Broker. Der allerdings dann etwas mehr Gebühren verlangt. Aber bei einem unseiösen Broker mit einseitig nicht eigehaltenen Vertragsbedingungen mache ich keine Geschäfte.