Beiträge von Bondgamer

    Ich finde Hochdeutsch auch entspannter, höflicher, naja eben der normale Ton in den diversen Foren. Sollte eigentlich Standard sein, naja,....

    ABER: Das ist ja auch Hochdeutsch, nur eben Buchstabensalat den jeder lesen kann :D

    " Biem Leesn leeistt usner Girhen Elasthrienucs. Für das Veserhetn enies Texets knnöen die Butbahecsn der eeelinznn Wörter in bbeeeiglir Renolhfgiee anrodneegt sien. Das ezniig Wgtiiche ist, dass der etsre und ltteze Bubhsctae kroekrt sind. Der Rest knan zluäflig gicshemt sein, und trzdeotm kann man den Txet ncoh fast ohne Peblomre lesen. Kalr ist, dass bei zudeeehnnmr Länge der Wröter ein ketrkeors Versteehn iemmr swgihiercer wrid."

    Mein endgültiges Rezept ist noch nicht "in Stein gemeißelt", ich bin noch am Probe kochen. Die Geschmäcker hier im Forum sind verschieden und das ist auch gut so

    Du machst schon mal nichts verkehrt und bist investiert, und dein Plan ist sicher auch nicht verkehrt. Wenn jeder den selben grünen Wagen fahren würde, wäre es auf den Straßen auch recht langweilig.

    Ich rate nur dazu, langjährige Erfahrung, nicht ständig das Depot umzubauen sondern wenn man seine Auswahl getroffen hat es auch so zu belassen. Gut, ab und an was Feintuning soll gegönnt sein, aber das große Mutterschiff sollte immer auf Kurs bleiben. Viel Erfolg! :)

    Das regelbasierte, emotionslose Kaufen und dabei bleiben ist wohl der größte Stellhebel für den Vermögensaufbau.

    Ja, früher war es schon komplexer Zugang zur Börse zu bekommen, der Termin und Weg zum Bankberater war da schon Pflicht. Heute geht das gemütlich mit dem Handy am Strand und ..räusper...Toilette. ;)

    Und ja, wir sind auf einer Welle, dran bleiben, die Zeit und der Zinseszins sind die ständigen Begleiter. Die ersten 10 bis 20 Jahre steigt es je nach Sparquote mühselig bis zackig. Und ja, es gibt auch Jahre die nicht toll laufen, einfach ignorieren, stur den Sparplan durchziehen. Die ersten 100k sind die schwierigsten in meinen Augen, aber ab da sieht man wirklich die Macht des Zinseszins die unaufhörlich das Depot verdoppelt, vervierfacht usw. Da kommst du sicher auch noch hin, das ist nur ein langer Marathon der sich lohnt.

    Von daher finde ich, um bei Thema mal zu bleiben, Sparpläne nicht schwierig.:thumbup:

    Eine spannende Investmentreise. Hättest du Lust diese HIER detaillierte vorzustellen?

    Wenn ich mal die Muse habe, werde ich mich da mal "Nackig" machen und mein Depot vorstellen, und mit knapp 20 Positionen auch recht überschaubar.

    monstermania , Julian-2 : ich habe weder Backtest noch Vergleiche angestellt, wie es gelaufen wäre wenn ich stur den Sparplan hätte laufen lassen, diese Frage wurde mir schon oft gestellt. Ich machte da nie eine Wissenschaft draus, kaufte am Tag x und Betrag y, freute mich wenn die Kurse zwischen zeitig immer mal zurück kamen. Das ist ja meist auch nur ein bis zwei mal im Jahr das die Kurse nach unten gehen, ich freute mich dann immer und kaufte mit der "Schöpfkelle" ein, mehr war/ist das nicht. Bei den kürzlichen TACO Trades war ich auch immer gerne dabei.

    Bin seit 1990 bis heute ununterbrochen investiert, Anfangs Union Fonds, die tauschte ich irgendwann in ETFs und stinklangweilige Einzelaktien, läuft prima, Depot im höherem 6 stelligem Bereich.

    Mein Hauptaugenmerk und größte Asset Klasse im Depot mit rund 60% Depotgewichtung sind aber HighYield Anleihen im Renditebereich von 6% - 12%,B und C Ranking. (Disclamer: kein Schrott, alles gute Schulnder m.E. 8)). Aber das soll hier jetzt nicht das große Thema sein.

    Und wie 90 Prozent Aktien schon schrieb, Disziplin ist die große Kunst beim händischen Kaufen, am besten emotionslos. Und gerade da sind Sparpläne interessant, die diese Disziplin eben nicht mitbringen oder sich gar groß damit beschäftigen wollen, Autopilot an und 40 Jahre laufen lassen, völlig in Ordnung.

    Wäre ich heute noch mal 20 mit dem Wissen von heute - All World ETF- Sparplan - 40 Jahre plus Fire and Forget. :thumbup:

    Du empfindest natürlich rein subjektiv. Hast du denn auch mal rein objektiv die Zahlen geprüft?

    Ich pflege seit rund 18 Jahren eine Libre Office Tabelle. Die wird am Monatsende aktualisiert, allein der Erfolgskontrolle. Anfangs sehr verhaltener Wachstum ist es heute ein reißender Fluss im Zinseszins Hochland geworden, der ohne Sparquote nun von allein wächst.

    Ich kann nur immer wieder sagen, dran bleiben und stur durchziehen, mit den Jahrzehnten kommt der Erfolg, nicht in Stunden und gar nicht in wenigen Jahren.

    ... wann sind die Kurse günstig und wann ist denn der beste Zeitpunkt für einen Kauf ...?
    Was machst du, wenn die Kurse nach deinem Kauf noch günstiger sind ...?

    Ich hatte das immer so gehalten: alle 3 Monate am 1. schaute ich ins Depot, kletterten die Kurse, kaufte ich verhalten mit der üblichen Sparrate nach, vielen die Kurse kaufte ich immer ein Häppchen mehr, floss das Blut in den Straßen konnte ich mich nicht bremsen und kaufte was das Zeug hielt. Rückwirkend gesehen empfinde ich keinen Nachteil.

    Ich muss immer schmunzeln, wenn es um die US Frage geht, der böse Zeitgeist.

    Alles und jeder wacht mit einem Apfel Telefon auf und putzen sich die Zähne mit Colgate, nutzt Microsoft, Google, Paypal, AMEX,VISA, Mastercard, Einkauf bei Amazon, Essen bei Mc Donald, Kasten Cola kaufen. Fahren mit dem Tesla ins Wochenende, zahlen mit Paypal, schreiben Textnachrichten und facebooken rund um die Uhr und am Abend wird mit der Meta VR Brille oder der xbox gezockt, Intel und NVIDIA lässt grüßen.

    Und im Depot spukt auf einmal der U.S. Geist, und nur weil alle sagen habt Angst, haben alle Angst!

    Ich gehe den anderen Weg, ich habe vor zwei Jahren als die ersten exUSA ETFs geboren wurden, mein Depot noch U.S. freundlicher eingestellt und zu meinem World ETF einen S&P500 ETF dazugesellt. Das ist meine pers. Wette auf die USA, bisher läuft alles wie am Schnürchen. Bitte nicht nachmachen, Totalverlust ist möglich. 8)

    Aber ich kann auf der anderen Seite jeden verstehen, der trotz allem sein Depot ein weniger US lastig aufstellen möchte, denn ja, auch ich bin mir des Klumpens bewusst, kann aber sehr gut leben damit.

    ETF Sparpläne sind schon sinnvoll, wenn man es einfach, unkompliziert und Nerven schonend haben möchte. Ist aber nicht jedermanns Sache, das liegt in der Natur der Menschen.

    Ich war/bin kein Freund von Sparplänen, als ich vor knapp 17 Jahren mit einem Welt ETF anfing waren Sparpläne "relativ" teuer, Käufe bei der ING ab 1000 Euro allerdings kostenlos. So fing ich also an alle 3 Monate zu Kaufen für mindestens 1000,- und bei fallenden Kursen dann auch gern mal das Doppelte oder gar Dreifache, je nach dem was auf dem Verrechnungskonto lag, für mich war das wie ein Angebot im Supermarkt, wo man einfach zuschlagen muss.

    Diese Vorgehensweise disziplinierte mich sehr, anfangs zögerlich, mit der Zeit dann immer konsequenter. Ich erinnere mich 2020 im Corona-Tal, der ETF lag um die 40% im Minus, kaufte ich im kleinen 5-stelligem Bereich nach. Irgendwie freute ich mich wie ein Schneekönig, trotz der Hohen Buchverluste. Ein Jahr später kam dann der Bumerang zurück, und das mit voller Wucht.


    Aber ja, mit Sparplänen ist alles sehr viel einfacher, und Bruchstücke sind heute auch kein Hexenwerk mehr. Meine Tochter und Frau haben Sparpläne, meine Frau hat in all den Jahren noch nie ins Depot geschaut. Auch ne einfache Lösung damit umzugehen, jeder wie er mag, keiner ist gleich, das wäre ja auch zu langweilig. :)