KSK ist das ? Dann bist du doch schon bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert.
Ja, KSK die meiste Zeit mit PKV und dann Wechsel zur GKV. Nach Jobaufgabe nur noch freiwillig über GKV möglich, bzw. PKV.
KSK ist das ? Dann bist du doch schon bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert.
Ja, KSK die meiste Zeit mit PKV und dann Wechsel zur GKV. Nach Jobaufgabe nur noch freiwillig über GKV möglich, bzw. PKV.
Bin über die KSK versichert, nach Ausscheiden dann nur noch über die GKV freiwillig. Meine Frau ist (noch) kostenlos mitversichert. Ab 2028 soll die Familienversicherung 2,5% der Bruttoeinkünfte kosten. KVdR geht bei uns nicht auf, da wir erst vor 7 Jahren von der PKV in die GKV gewechselt sind.
Wenn das Geld etwas knapper wird, dann könntet Ihr (oder nur einer von Euch) ein paar Stunden arbeiten und somit Versicherungsschutz herbeiholen.
Falls der Minijob tatsächlich versicherungspflichtig werden sollte, dann wäre das mit noch weniger Einsatz zu erreichen.
Ja, den Gedanken hatten wir auch bereits. Aber solange wir mit den Erträgen nicht über den Grundfreibetrag kommen, und das wäre ja ohnehin nur in der Anfangsphase so, lässt es sich in Deutschland ähnlich günstig leben wie bspw. in Spanien. Dort gibt es keinen doppelten Freibetrag für Zusammenveranlagte, sind dafür aber unschlagbar günstig in der Krankenversicherung. Unterm Strich ist Deutschland erstaunlicherweise nur unwesentlich teurer.
Du suchst eine risikolose Anlage, die dir über einen Zeitraum von 25 Jahren eine positive Realrendite liefert. Kurzum, das wird dir nicht gelingen.
Aus genau diesem Grund sind solche "Frührentner- oder FIRE-Entnahmedepots", üblicherweise auch stark aktienlastig. Denn nur so kannst du eine ausreichend hohe Realverzinsung erzielen.
Was mich in deinem Post stutzig macht ist die "jahrzehntelange Selbstständigkeit" in Kombination mit dem Wunsch absoluter Risikofreiheit im Portfolio. Ich hätte von einem Unternehmertyp mehr Risikofreude erwartet.
Noch dazu erreichst du am Ende das genaue Gegenteil, du reduzierst das Risiko nicht, sondern du erhöhst es durch den garantierten, schleichenden Kaufkraftverlust.Meine Empfehlung: Aktien, jedoch als breit diversifizierter ETF und nicht in Form von Einzelaktien (oder gar High-Yield-Bonds), auch wenn du die letzten Jahre zufällig damit gut mit gefahren bist.
Sicher nicht was du hören wolltest, aber meine ehrliche Meinung.
Je mehr Anregungen, desto besser. Wir stehen gerade am Anfang unserer Überlegungen. Es gibt sicherlich noch mehrere und bessere Lösungsansätze. Dieses erste Szenario bildet primär den Wunsch auf baldige und unbegrenzte Freizeit ab. Die Zeit mit den Enkelkindern nimmt immer mehr an Bedeutung zu.
Als Selbstständiger habe ich subjektiv weniger Risiko als ein Angestellter, wenn ich mich im Freundes- und Bekanntenkreis umsehe. Die ersten Jahre waren wegen des übermäßigen Zeitaufwandes nervenaufreibend, aber riskant war es nie. Kommt natürlich immer auch auf das jeweilige Geschäftsmodell an.
Bei garantierter Inflationsrate?
Bei 2% schon, bei 4% wahrscheinlich nicht mehr.
Moment, Du willst 100K (extrem) risikoreich und 700k risokarm & renditearm anlegen?
Das ist sehr ungewöhnlich und widerspricht allen mir bekannten Theorien.
Ja, so der Plan. 100 K lassen sich weitaus entspannter und risikoreicher anlegen. Das ist mit Sicherheit keine empfehlenswerte Strategie für Leute die noch 35 Arbeitsjahre vor sich haben. Die können Schwankungen im Zweifel aussitzen. Aber aus meiner Sicht, als Mittfünfziger, sieht das anders aus.
Alles anzeigenDu willst Sicherheit. Und Sicherheit und Rendite passt schlichtweg nicht zusammen.
Das Sicherste in das Du als Deutscher Dein Geld investieren kannst wäre eine dt. Staatsanleihe. Die Rendite einer 10-jährigen dt. Staatsanleihe liegt aktuell bei 2,94% (vor Steuern!).
Alles was Du irgendwo mehr bekommst ist dann Marketingbudget (z.B. befristete Tagesgeldangebote mit teilweise 4%) oder höheres Risiko (z.B. Festgeld bei einer ausländischen Bank).
Muss man wissen, ob relevante Teile des eigenen Geldes für mehrere Jahre bei ausländischen Banken parken will. Aktuell finde auch nur 3,65% p.a. bei ausländischen Banken für langjähriges Festgeld. Dabei hast Du dann auch das Problem, dass Du immer die Einlagensicherung beachten solltest. Also maximal 100.000 pro Kunde pro Bank.
Bei 700K€ wären das also schon einige Festgelder die es braucht.
Staatsanleihen von Italien bieten z.B. einen höheren Zins als deutsche Staatsanliehen (aktuell 3,72%). Das ist aber auch nur eine Risikoprämie. Hier könntest Du auch Millionen direkt anlegen.
Die Frage, die Du für Dich klären musst: Darf es nicht auch etwas Risiko sein (aber auch höhere Renditechance) und dann ein Topfmodell: Also z.B. den mehrjährigen Finanzbedarf in einer Festgeldtreppe und eine langfristigere Anlage in Form eines Multi-Asset-ETF wie z.B. einen Vanguard Life Strategy 60 oder LS 40.
Staats-, Unternehmens-, Aktienanleihen etc. kommen leider nicht in Frage. Entweder zu wenig Rendite oder ein zu hohes Risiko. Der Stock soll garantiert eine fixe Summe über die gesamte Zeit bis 2051 abwerfen.
Das ist schlecht bei einem so langen Zeitraum. Mit deinem Cash Puffer hast du ja schon das Risiko reduziert. Der Rest darf daher ruhig Rendite bringen.
Ca. 100 K sollen kontrolliert in Einzelaktien oder High-Yield-Bonds. Bin ich die letzten Jahre recht gut mit gefahren.
Das "Problem" ist der Stock mit nur 3%. Denke nicht, dass es in 5 Jahren noch 3% aufs Festgeld gibt. Tagesgeld ist zu mühselig. Daher würde ich heute für die nächsten 10 Jahre lieber den Spatz in der Hand nehmen. 4% wären optimal.
Hm, Krankenversicherung bedacht?
Ja, wären freiwillig in der GKV versichert. Liegen deutlich unter der Mindestbemessungsgrundlage von derzeit 31.640 € jährlich für Zusammenveranlagte. Selbst bei 4% auf das Anlagevermögen lägen wir anfänglich noch drunter, später sowieso.
Hallo zusammen,
wir möchten ab 2027 bis 2051 nur noch von Zinsen und dem Ersparten leben.
Rente gibt's frühestens ab 2037, die wegen jahrzehntelanger Selbstständigkeit aber nicht mehr als 350 € mtl. betragen wird.
Es bedarf einem Rendite- und Entnahmeplan, der maximal risikoarm sein sollte, somit aber renditeschwach sein wird.
Unsere ersten Überlegungen sehen daher wie folgt aus.
Monatlich sollen ca. 3.400 € übrig bleiben. Fixkosten belaufen sich auf ca. 2.000 € monatlich.
Wir nehmen an, dass ca. 400 - 700 € monatlich nicht gebraucht werden und auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt werden könnten.
Die 700 K Anlagevolumen, mit angedachten 3% jährlich, dürfen bis 2051 komplett aufgebraucht sein.
Grundfreibetrag , Sparer-Pauschbetrag, Sonderausgaben-Pauschbetrag 26.768 € jährlich sind berücksichtigt, jährliche Inflation noch nicht.
Zusätzlich liegen auf einem Tagesgeldkonto ca. 150 K zum Investieren und für Sonstiges bereit.
Sollten wir nach 2051 noch munter sein, wird die Eigentumswohnung verkauft und es geht ab ins betreute Wohnen o. ä..
Was bisher noch unklar ist, wie und wo das Festgeld angelegt wird und ob eine monatliche oder jährliche Auszahlung erfolgt.
Nichtveranlagungsbescheinigung wird beantragt, setzt aber voraus, dass alles bei deutschen Banken angelegt sein muss.
Ansonsten soll es über die Steuererklärung und Günstigerprüfung laufen. Dabei ginge allerdings der Zinseszins verloren.
Zinsportale sind scheinbar die derzeit beste Lösung um das Anlagevolumen mit wenig Aufwand aufzuteilen, um die maximale Einlagensicherung zu gewährleisten.
Was mich beschäftigt ist die recht geringe Rendite von nur 3%.
Hat jemand einen Tipp oder kennt Banken die ab 4% aufwärts auf Festgeld zahlen, gerne auch bis 10 Jahre? Auf den einsehbaren Markt findet sich nichts.
ETFs, Anleihen jeder Art, Aktien sind alle schön und gut. Aber für das Anlagevolumen soll zwingend eine Konstante her.
VG Aussteiger