Nein, ich glaube nicht, dass Du das falsch siehst. Du willst zwei Dinge, und beide sind legitim. Später etwas haben und jetzt leben. Das ist kein Denkfehler, das sind einfach zwei Ziele.
Mein Eindruck ist, dass es sich nur deshalb nach zu viel auf einmal anfühlt, weil beides aus demselben Topf kommt. Solange das so ist, nimmst Du bei jeder Entscheidung dem einen etwas weg, um dem anderen etwas zu geben. Wenn Du die beiden Ziele erst trennst und danach entscheidest, wie viel in welches geht, ist es plötzlich nur noch eine Aufteilung.
Bei mir wurde es genau an dem Punkt leichter. Ich habe erst alles aufgeschrieben, wofür überhaupt, und dann geschaut womit.
Weißt Du schon, wofür der Teil gedacht ist, den Du Dir zwischendurch gönnen möchtest? Bei mir hat diese Frage einiges leichter gemacht und meinen Blickwinkel verändert.
Eigentlich war geplant, wo ich noch mit Dividenden gedanklich gespielt hatte, das ich dann das Geld auf mein Verrechnungskonto für Urlaub, Reparaturen und so verwenden kann und eventuell später mal einen Umzug damit bezahlen kann. So sah eigentlich mein Gedanke aus. Jetzt mache ich aber einen neuen Plan, wie vorher schon beschrieben.