Beiträge von Saidi

    Hi, wir bekommen im allgemeinen gutes Feedback zu den Spezial-Newslettern, die auch von wirklich vielen gelesen werden. Gerade auch die Expertengespräche sind mittlerweile zu einer echten Institution geworden, die in den meisten Fällen super gut besucht sind.

    Aber wenn Dir/Euch das zu viele Emails sind, verstehe ich das. Genau deswegen haben wir ja eingerichtet, dass man sich gesondert abmelden kann

    Ich habe eine Frage: Könnt ihr mir erklären, woher Eure Wahrnehmung kommt, dass wir es für Anfänger oder unbedarfte Investoren kompliziert machen?

    Ich habe mich bemüht, folgendes klarzustellen und auch zu wiederholen:
    1. Du fängst an mit dem Investieren? => Nimm einen IMI ETF
    2. Du hast einen MSCI World ETF? => Stell bei Gelegenheit Deinen Sparplan auf einen IMI ETF um
    3. Du beschäftigst Dich ohnehin intensiv mit Deinem Portfolio? => dann kommt 8:1:1 für Dich infrage

    Wir stellen v.a. Lehrmaterial zur Verfügung und informieren gute 8.000 Lehrkräfte mit einem Newsletter.

    Wir bieten im Rahmen des Möglichen Lehrkräftefortbildungen an.

    Wir prüfen derzeit, ob und wie wir selbst Fortbildungen an Schulen (in begrenztem Rahmen) anbieten können.

    Das ist ja furchtbar! Konntest du irgendwie Rückmeldung geben?

    Finanztip Schule hat ja leider hier keinen Account, aber vielleicht kann Saidi das mal aufnehmen?

    Hallo zusammen,

    zunächst mal, um was richtig zu stellen: Die Veranstaltungen werden vom Zukunftstag konzipiert und durchgeführt, nicht von Finanztip. Finanztip Schule wendet sich in erster Linie an Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren: https://www.finanztip.schule/

    Wir finden die Motivation des Zukunftstags gut und haben sie in der Vergangenheit finanziell unterstützt. Allerdings sehen wir auch das Problem mit der Unabhängigkeit der Referenten. Wir haben unsere Unterstützung des Zukunftstags zum Jahreswechsel beendet.

    VG
    Saidi

    Woher kommen die 0,2%? Vielleicht habe ich das überlesen. Finanztip hat doch schon gesagt, dass sie mit Brokern gesprochen haben die keine Gebühren erheben werden.

    Bevor ihr was falsch versteht: Das sind alles Annahmen bzw unsere Hoffnung.

    Die Anbieter wissen auch noch nicht genau, wie die Verwaltung der AV-Depots (Stichwort: Zulagenstelle) genau laufen wird. Die Befürchtung ist, dass das alles wie so oft in Deutschland nicht so digital sein wird wie man hoffen könnte.

    Ein mögliches Szenario ist auch, dass die Kosten erstmal eher etwas höher liegen, also statt 0,2 vlt doch 0,4 oder so, und dann durch die Konkurrenz mit der Zeit sinken - hat man bei Depots (und bei ETFs) ja auch so gesehen.

    Wird spannend, und wir bleiben so nah dran wie es geht.


    PS: Zur Klarstellung, wir reden hier immer von all-in Kosten, also inkl. TER der Kapitalanlage.

    Vielleicht antwortet Saidi dir ja auf deine Frage.

    Man, hier ist ja was los …..

    Ich glaube die Antwort wurde schon gegeben.
    Die Diskussion bzgl. prozentualer vs Fixkosten kann man führen, aber würde m.E. wie hier schon gesagt zu hohen und unattraktiven Kosten für Kleinverträge führen.

    Wir haben prozentuale Kosten (0,5% p.a.) gefordert, weil diese sich am Markt am leichtesten vergleichen lassen. Und damit auch insbesondere die Versicherer zwingen, sich endlich mal auf eine vergleichbare Kostenzahl zu fokussieren. Die sind nämlich gut darin, ganz verschiedene Kostenarten in so einen Vertrag einzubauen: Abschlusskosten, Verwaltungskosten, Kapitalanlagekosten....

    Ich versuche ein paar Dinge zusammenzufassen:
    - die max. (!) 0,5% sollten für alle Varianten gelten. Keine Schlupflöcher. Es geht v.a. darum zu verhindern, dass wieder Millionen Menschen in teure Versicherungen oder aktive Fonds reinverkauft werden

    - die 0,5% sollten wirklich all-in sein, also inkl. TER für Kapitalanlage

    - gegen ein staatliches Produkt (Staatsfonds o.ä.) spricht nichts. Würde für weiteren Kostendruck am Markt sorgen

    - aus dem AC-Depot wird man aller Voraussicht nach jederzeit raus verkaufen können (natürlich Gewinn versteuern). Geld ist also verfügbar. Allerdings wird die Förderung dann abgezogen - die damit erzielte Rendite jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht

    Jetzt noch mal im richtigen Thread. :)

    Nun offiziell: GKV wird 2026 massiv teurer! Der Bundesrat hat am Freitag zugestimmt, damit steht fest: Zum 1.1.2026 steigen die GKV-Beiträge um satte 7,42 %.

    Neuer Höchstbeitrag: 1.261,31 € pro Monat!

    Und das ist nur die Basis. Viele große Kassen warnen bereits, dass der kalkulierte durchschnittliche Zusatzbeitrag nicht ausreichen wird. Die tatsächlichen Kosten dürften noch höher liegen.

    Für alle, die die Wahl haben, gilt mehr denn je: Jetzt prüfen, ob der Wechsel in die private Hashtag Krankenversicherung sinnvoll ist.

    Danke für die Klarstellung, dass die Aussage zu den 7,.42% nicht richtig ist, sondern sich auf den Höchstbeitrag bezieht.

    Ein Wechsel ist in die PKV sollte sehr gut überlegt und mit Weitsicht geplant sein und lohnt sich typischerweise für deutlich weniger Menschen als auf den ersten Blick erkennbar. Wichtige Hinweise, wie die PKV nicht zum langfristigen Finanzproblem wird:

    Wechsel in die PKV: Wer sich privat versichern sollte
    In die PKV zu wechseln lohnt sich für einige Arbeitnehmer, Studenten & Beamte. Wir zeigen, worauf es ankommt und worauf man achten muss. | Inkl. Checklist
    www.finanztip.de

    Es soll nicht der Kern sein. Aber wichtig wäre in Finanzbildungsbüchern, junge Frauen auf Selbständigkeit in Finanzdingen hinzuweisen.

    Wie sieht das in solchen Büchern mit den Illustrationen aus? Ist auch relevant.

    Ich verstehe Deinen Angle absolut. Mir war wichtig herauszustellen, wie wichtig Selbstständigkeit in Finanzdingen für alle Menschen ist.

    Bei den Illustrationen haben wir ebenfalls darauf geachtet, möglichst alle anzusprechen.

    Gibts in deinem Buch auch Frauenspezifisches zu lesen? Heraus aus Abhängigkeiten, Schwangerschaft, Teilzeit z.B., hat ja alles Auswirkungen auf die Rente und sollte ausgeglichen werden.

    Ich habe einige Abschnitte drin, in denen ich das Thema Finanzen für Paare behandle. Sowohl was Altersvorsorge angeht, aber insbesondere das ganze Thema Immobilie, das man ja meistens zu zweit angeht

    Zum Thema magisches Dreieck:

    Ich hatte kurz darüber nachgedacht, aber es war mir zu theoretisch. Das Buch ist ja extrem lösungsorientiert - wie Finanztip halt so ist. Und da schien es mir einfacher zu sagen: Teil dein Geld zwischen Tagesgeld und Aktien-ETf auf und schieb den Regler zwischen den beiden Töpfen so hin und her wie du es brauchst

    Ich schwanke nicht mehr. Dank der Ausführung von adrianberg und weiterer Überlegungen, zuerst unterbewusst, dann heute nochmal bewusst, bin ich zum Entschluss gekommen, das Buch doch zu kaufen. Nicht für mich selbst zum besseren Verständnis meines finanziellen Tuns, sondern für mich selbst, um andere vielleicht noch besser beraten zu können. Es kommen nämlich durchaus oft Leute auf mich zu mit Finanzthemen und als Lehrer bin ich einfach so gestrickt, dass ich mein Wissen gerne weitergebe. Und hier kommt die Ausführung von Adrian ins Spiel, nämlich das, was er unter dem Stichwort Mindset erwähnt hat. Da würde ich gerne die Punkte, die Saidi anbringt, mit meinen abgleichen. Dieser Aspekt taucht nach meinem Geschmack in den bisherigen Büchern, die ich gelesen habe, zu wenig auf.

    Diesbezüglich ne Nachfrage: Macht es bzgl der Positionierung in Buchhandlungen eigentlich einen Unterschied, ob ein Buch in physischer Form oder als eBook gekauft wird? Ich bin nämlich leider eher der Typ für eBooks. Leider, da ich eigentlich physische Gegenstände mehr mag, aber ich empfinde es als viel angenehmer, meinen kleinen eBook-Reader in der Hand zu halten, als ein physisches Buch 🙄

    Nein, das spielt keine Rolle. Es hilft jede Form, in der ihr das Buch kauft. Danke!

    Hallo zusammen, freue mich über alle Kommentare und Einschätzungen zum Buch und natürlich wenn Ihr es kauft und verschenkt! Danke!
    Nach allem was ich hier lese, habe ich mit dem Buch das gesteckte Ziel erreicht. Besonders schön finde ich die Beschreibung "kann auch eine Auffrischung sein".
    Neben Einsteigern hatte ich genau das im Sinn: Dass wir ja alle bei Themen, mit denen wir nicht täglich zu tun haben, immer wieder mal was vergessen oder nicht mehr sicher sind...

    Ich stimme Euch zu, ein differenzierter Artikel (ich würde hauptsächlich den Tipp zum Anleihen-ETF kritisieren, der nur für wirklich Vermögende relevant ist), aber eine haarsträubende Titelzeile, die in der Tat viele nur verunsichert und der Sache einen Bärendienst erweist.