Beiträge von Saidi

    Eigentlich ist schon alles gesagt: Wir empfehlen ETFs für 15 Jahre aufwärts.

    Ich vermute dass Du einen Teil Deines Geldes erst ab 73 planst zu verbrauchen. Dieser Teil kann in einen ETF. Auch im Alter kann man gut Aktien halten, da man das Geld ja (wenn überhaupt) über lange Jahre (langsam) aufbraucht.

    Aber natürlich genug verfügbar halten für die Wechselfälle des Lebens: Pflegefall, Krankheitskosten o.ä.

    Vorweg: Wenn die Dynamik nicht superwichtig ist, weil Deine BU viel zu niedrig ist - stopp die Dynamik, denn wahrscheinlich zahlst du bei jeder Erhöhung wieder ordentlich Abschlusskosten. Jede Erhöhung ist praktisch wie ein kleiner Neuvertrag.

    Dann: Die BU ist wahrscheinlich wertvoll. Also nicht einfach kündigen.

    Leg mal 3 Jahresabrechnungen nebeneinander, vergleiche in einem Excel wieviel du eingezahlt hast und wie ein vergleichbarer ETF (zB MSCI World, wenn weltweite Aktienfonds drin sind) gelaufen sind. Ich weiß, das ist mühsam, aber da gehts ja um richtig viel Geld bei Dir.

    Dann hast Du einen groben Eindruck, was das Ding Jahr für Jahr kostet.

    Wenn zu teuer, könntest du

    - versuchen eine neue BU abzuschließen? Zu teuer? Wenn machbar, LV entweder versuchen zu verkaufen (schwierig) oder tatsächlich kündigen.

    - den Beitrag für die LV (Hauptversicherung) zu senken, OHNE den Beitrag für die BU zu senken. Alles schriftlich mit der Versicherung machen, leider auch mühsam

    Wenn da richtig viel Geld in dem Vertrag drin ist (30k?), kannst Du Dich auf die Suche nach einem Versicherungsberater (!) machen, der Dich dazu gegen Honorar berät. Leider auch nicht leicht.

    Saidi

    Zunächst einmal: Vielen Dank für den sehr informativen Podcast und die gut und einfach erklärten Inhalte. Da ärgere ich mich fast, dass ich mir in den vergangenen Jahren viele Infos schon mühsam selbst recherchiert und erarbeitet habe ;)

    Achtung, jetzt kommt das große "Aber", das aber wiederum wirklich nett und konstruktiv gemeint ist: Deine Sprechgeschwindigkeit und das Luftholen. Insbesondere in der letzten Folgen ("8. Geldanlage zum einfachen Selbermachen (#7)" war das derart stressig, dass immer wieder abschalten musste. Man hat das Gefühl, Du wärst auf der Flucht und musst dann alle drei bis vier Sätze nach Luft ringen. Bitte hör die die Folge nochmal selber an. Vielleicht fällt es Dir dann auch selbst auf.

    Bitte nicht falsch verstehen: ansonsten alles top

    Danke fürs Feedback.

    Ja das mit dem Atmen, da muss ich was mit dem Mikro machen, das ist mir auch schon aufgefallen. Bei unseren anderen Mikros gibts das Problem nicht...

    Sprechgeschwindigkeit: Da werde ich es nie allen recht machen. Im Grunde rede ich genauso wie in den Videos - aber auch da finden es die einen zu schnell, die anderen stellen auf 1,5fache Geschwindigkeit...

    richtig

    Ich weiß nicht wo du "keine ETF Orderkosten" gelesen hast.

    Die Orderkosten bei TR betragen 1€. Sind kein Teil der TER.

    Sparpläne auf iShares ETFs sind in der Tat kostenfrei.

    Saidi

    Mit Online-Bestellungen halte ich mich wirklich zurück. War noch nie so meins.

    Der Aufwand mit dem Nachpinseln in der Tabelle ist überschaubar. Ich erfasse aber auch nur meine Finanzströme. Meine Frau hat da keine Lust zu. Die bestellt auch häufiger als ich im Internet. ;)

    ...und schon hat das Konzept Lücken bzw das Fass Löcher im Boden :D;)

    Hey Saidi,

    in deinem letzten Podcast ging es um das Tagesgeld und da meintest du, man solle keine Scheu vor ausländischen (europäischen) Banken haben, würdest aber dringend von einem Tagesgeldkonto bei einer Bank in Großbritannien abraten (wegen der ungewissen Einlagensicherung außerhalb der EU).

    Nun habe ich ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland. Auf deren Internetseite steht direkt nach dem Login: "Die Bank of Scotland hat ihren Sitz im Herzen von Berlin. Die Bank of Scotland ist im deutschen Privatkundengeschäft tätig und bietet ihren Kunden verschiedene Kreditprodukte sowie Tagesgeldkonten an." Hat die Bank of Scotland hier sozusagen ein Tochterunternehmen gegründet, bei dem ich bin und da dieses in der EU seinen Sitz hat, greift hier für mich im Fall der Fälle die Einlagensicherung, oder sollte ich doch lieber zu eine der von euch empfohlenen Banken wechseln?

    Das ist halt alles im Moment total ungeklärt. Ich würde behaupten keiner kann genau vorhersagen, wie es mit diesen Ablegern weitergeht. Das ist jetzt kein Grund zur Panik aber ich würde mir an Deiner Stelle das gut anschauen und überlegen, ob es diese ungewisse Situation wert ist.

    Saidi

    Heute hatte ich wieder zu tun, da kam der Podcast als Begleitung wieder ganz gut. :thumbup:

    Selbst wenn wir in Sachen Haushaltsbuch unterschiedliche Philosophen fahren, so hilft es dennoch eine andere Meinung zu dem Thema zu hören. Vielleicht braucht man zwischendurch auch einmal ein finanzielles Lektorat.

    Aber da kannst Du machen, was Du willst. Mein Haushaltsbuch bleibt in Excel und meine Transaktionen möglichst in bar. :P

    Gegen Excel spricht ja nichts, sofern man den Aufwand nicht scheut. Ich glaube halt dass die Mehrheit der Leute (mich eingeschlossen, trotz guter Excelkenntnisse) da nicht konsequent genug ist.

    Zum Thema bar:

    Wie machst Du das denn ganz praktisch gesehen? Bestellst Du nicht so viel online?

    Denn daran scheitert es bei mir und bei sehr vielen, die ich kenne. Bei mir gehts da schlichtweg um die Zeitersparnis. Keine Zeit zum Shoppen ;)

    Hey Saidi,

    zunächst einmal vielen Dank für deine zahlreichen informativen und verständlichen Videos sowie Beiträge zum richtigen Umgang mit Geld und dessen Anlage.

    Meine Frage zu deinem letzten Podcast (Tagesgeld): Kann ich für das Ansparen meines "Notgroschens" auch das bereits existierende Verrechnungskonto meines Depots (welche beide bei einer anderen Bank sind und das ich nicht wöchentlich einsehe) verwenden? Natürlich vorausgesetzt, dass die Verzinsung eine untergeordnete Rolle spielt.

    Im Optimalfall könnte man ja sogar dasselbe Verechnungskonto des Depots nutzen über den der ETF-Sparplan läuft, da man dieses ja auch so wenig wie möglich einsehen sollte?

    Vielen Dank im Voraus!

    Danke für die Frage - die kommt im nächsten Podcast dran ;)

    @chris2702 hat (natürlich ;) schon viele wertvolle Hinweise gegeben.

    Von mir nur folgendes noch:

    Die Bonusrente ist offensichtlich ein Riestervertrag. Folgendes Vorgehen:

    - Lohnt sich Riester für Dich überhaupt? Hast Du 2 oder mehr Kinder? Oder bist Du Gutverdiener, d.h. >65.000€ brutto? Wenn nein, hat sich die Sache wahrscheinlich erledigt, beitragsfreistellen oder kündigen, nach @chris2702 Tipp.
    - Wenn doch, dann auf anderen Riester wechseln.
    - neuen Riester bei uns auf der Seite raussuchen und abschließen
    - wenn alter Riester deutlich im Minus, also Einzahlungen + Zulagen >> Vertragswert, einfach beitragsfrei ruhen lassen

    - wenn alter Riester: Einzahlungen + Zulagen <= Vertragswert, dann auf neuen Riester übertragen

    Bausparverträge: wie hoch ist der garantierte Sparzins? Wenn die recht alt sind mit sagen 1,5% Sparzins, kannst Du die als konservativen Anteil in deiner Geldanlage auch laufen lassen. Wenn nicht, weg damit ;)

    Kater.Ka

    Ich fände es schade, wenn Du Dich hier zurückziehen würdest.

    Das sehe ich allerdings auch so! ;)

    Und: Keiner hat gesagt, dass wir das Forum irgendwie vernachlässigen oder so - sonst hätten meine Kollegen nicht ein halbes Jahr (!) Mühe reingesteckt, endlich mal die Software upzudaten und den Anmeldeprozess zu verbessern.

    Wir hoffen, dass durch das Update wieder etwas mehr los sein wird. Gleichzeitig wissen wir aber auch, wie schwer es ist, das Forum zu pushen.

    Wir schicken fast jede Einzelanfrage, von denen wir tausende per Email bekommen, hierher. Wir hoffen wie gesagt, dass das Update diese Leute auch wirklich dazu bewegt, hier ihre Fragen zu schreiben.

    Und so viel zur Frage, ob Ihr hier helft: Natürlich tut ihr das! Macht Euch immer klar, dass jeder Post nicht nur dem hilft, der gefragt hat, sondern potentiell von ein paar hundert passiven Lesern gesehen wird.

    An der Stelle wieder einmal Danke für Eure tolle Arbeit an den Menschen da draussen!

    Und übrigens: Bot-Profile schmeisst Anika recht konsequent raus.

    Nur zum Thema Aufteilung sicher (GRV/Riester) und ETFs:

    kuck vll. mal mein Video zur Altersvorsorge für Paare. Ihr solltet alles für Euch beide zusammen sehen, nicht jeder für sich einzeln. Denn im Fall der Trennung (Zugewinngemeinschaft) wird das eh alles gesplittet. Also kannst Du auch mehr ETF Anteil machen, was durch ihren höheren sicheren Anteil ausgeglichen wird.

    Und GRV ist sowieso immer ein "sicherer" Anteil



    Dreist finde ich natürlich Youtube-Kommentare auf die gleiche Stufe wie das Forum zu stellen, da sich hier viele bemühen qualitativ hochwertige Inhalte bereitzustellen. Instagram ist nicht zugänglich ohne Konto bei der NSA, daher kann ich nicht beurteilen was dort an Inhalten durch Nutzer bereitgestellt wird.

    Hab ich doch gar nicht gesagt, dass ich YT Kommentare auf die gleiche Stufe stelle. Aber Du wirst auch nicht verneinen können, dass wir auf Youtube Menschen erreichen, mit denen wir interagieren und die auch dort gleichgesinnte (und andersgesinnte!) finden, mit denen sie sich austauschen können.

    Nicht mehr und nicht weniger ist eine lebendige Community.

    Dass die Fachlichkeit hier im Forum ungleich höher ist, will ich gar nicht in Abrede stellen und soll auch so bleiben.

    Aber: Auch auf den anderen Kanälen sind fachlich sehr gute Leute unterwegs.

    Hallo alle,

    wie Ihr bestimmt festgestellt habt, heißt die Community nun auch nicht mehr Finanztip-Community, sondern eben Finanztip-Forum.

    Zum einen wollen wir damit auch nach außen ganz klar sagen, worum es sich handelt - um ein Forum eben.

    Zum anderen sehen wir die Finanztip-Community mittlerweile weiter gefasst als "nur" hier im Forum. Das Forum gehört genauso zur Finanztip-Community wie die Community auf Youtube, wie die auf Instagram etc. (zumal es sowieso Überschneidungen gibt) ;)

    @Finanzminister
    Ich denke leider, dass du die gröbsten Posten schon beseitigt hast.
    Bei den Autorücklagen ist nicht viel zu machen. Es gibt leider keine guten Anlagen für einen mittelfristigen Zeitraum von sagen wir 3-5 Jahren.

    Du schreibst Autos. Ich gehe mal davon aus, dass Ihr zwei davon auch braucht. Denn die sind und bleiben halt nunmal ein großer Kostenpunkt, auch wenn es solide gebrauchte sind. Ansonsten bleiben noch radikalere Maßnahmen wie näher an eine Arbeitsstätte ziehen und dadurch ein Auto einsparen? Im gegenzug natürlich: Wie sieht die neue Miete dann aus?

    Einen Punkt habe ich noch: Ich habe keine Anzahl Kinder gelesen, aber es hört sich für mich danach an, dass zwei Riesterverträge nicht wirklich Sinn machen. Es ist richtig, die Rendite an sich auf Riester ist wg der Garantie mickrig. Riester macht nur Sinn wenn gutes Verhältnis Eigenbeitrag : Förderung. Und angesichts Deines sinkenden Einkommens stelle ich infrage, ob das bei Dir noch gegeben ist.
    Vll. nimmt erstmal nur Deine Frau die Zulagen mit?
    Aber das ändert natürlich nichts dran, dass es den Eigenbeitrag für die Altersvorsorge wahrscheinlich doch braucht - der könnte dann zumindest vorläufig (Riester beitragsfrei) in den ETF Sparplan...

    Hallo,

    Gibt es von den Podcasts auch Abschriften? Mir dauern Podcasts immer viel zu lange und enthalten häufig auch Stellen, die mich nicht interessierten.

    Mit der Abschrift des Podcasts, könnte jeder Interessent direkt zu dem für ihn relevanten Teil vorspringen und nur diesen lesen.

    Nein, es gibt keine Abschriften, denn der Podcast basiert ja größtenteils auf diversen alten Videos (quasi in der "richtigen" Reihenfolge). Ich nehme mir im Podcast einfach mehr Zeit, das jeweilige Thema asuführlicher zu erklären (zumal ja die visuelle Unterstützung fehlt). Die Kurzfassung für Dich wäre also das jeweils alte Video...


    Ich verstehe das Problem. Leider ist es weder per Video noch per Podcast gut lösbar, dazu ist es zu viel Einzelbetrachtung, die Verträge und die Unterlagen sind zu unterschiedlich aufgebaut etc. etc.
    Es ist wirklich ein Riesenproblem, denn gute Berater dazu sind weder leicht zu finden noch günstig.

    Ich kann Dir nur mit dem Grundprinzip weiter helfen, wozu ich gerne mal ne Podcastfolge machen kann:
    - mind. 3 Jahresabrechnung nebeneinander legen
    - Jahreswerte und jeweils eingezahlte Beiträge vergleichen (Achtung: Dynamik?)
    - überschlagsweise Jahresrenditen berechnen
    - falls fondsgebundene Versicherung: mit Rendite eines vergleichbaren Index/ETF (MSCI World bei weltweiten Aktienfonds bspw.) vergleichen

    Habe vor kurzem erst einen fondsgebundenen Vertrag von der WWK gesehen, der im Vergleich um MSCI World pro Jahr etwa 1000€ zurücklag (bei ca. 40000€ Vertragswert). Da ist es egal, ob das schlechte Fondsperformance oder Verwaltungskosten oder was auch immer in der Black Box ist - das kann sich nicht lohnen