Morgen ist die Börse wahrscheinlich wieder relativ rot.
Mein FTSE All World ist im Plus mit 0,24% für heute
Das zeigt mal wieder schön, dass Markettiming nicht funktioniert
Morgen ist die Börse wahrscheinlich wieder relativ rot.
Mein FTSE All World ist im Plus mit 0,24% für heute
Das zeigt mal wieder schön, dass Markettiming nicht funktioniert
Ich hatte diesen Fall selbst noch nicht. Aber ich würde annehmen, dass die ING dir dafür eine Steuerkorrektur oder einen Verlusttopf zukommen lassen muss.
Denn du hast ja beim Verkauf Anfang Januar den kompletten Kursgewinn versteuert, und nun wurde zusätzlich die Vorabpauschale für 2025 versteuert. Diese wird ja eigentlich vom zu versteuernden Gewinn beim Verkauf abgezogen, was bei dir aber nicht der Fall war.
Auffällig auch die Synchronisation zu Sparplanausführungen... immer wenn es zur Ausführung kommt, ist das Kursgewitter vorbei und alles wieder teuer.
Ich glaube da interpretierst du etwas viel rein. Trump wird sein Verhalten sicher nicht an den Sparplanterminen deutscher Broker ausrichten.
Ich hatte meiner Meinung nach vor wenigen Tagen ca. 2% Rendite - kann jetzt nicht sagen, ob es mehr, oder weniger war. Danach habe ich nochmal nachgekauft und bin der Meinung, die Rendite hat sich nach dem neuen Kauf reduziert. Jetzt schaue ich - ich habe mich am 2.1. eingedeckt - und dann nochmal Mitte des Monats und sehe ich habe knapp über 1% Rendite.
Du kaufst einen Anteil für 100 Euro. Dieser steigt um 2% auf 102 Euro. Dann kaufst du einen weiteren Anteil für 102 Euro.
Du hast nun 2 Anteile im Wert von 204 Euro, für die du 202 Euro bezahlt hast. Damit bist du nun noch 1% im Plus.
Verhagelt die Depot-Performance
Performance ist für mich die Summe aus Kursgewinnen und Ausschüttungen. Die Performance zwischen Ausschütter und Thesaurierer sollte also nahezu identisch sein. Durch die Vorabpauschale sollte auch die Steuer identisch sein. Da die Ausschüttungen unterhalb des Basiszins liegen.
Wie will man denn einen halben Goldbarren verkaufen?
Ich denke, du wirst nicht drum herumkommen, den Barren komplett zu verkaufen und dann von einem Teil des Erlöses wieder in kleinerer Stückelung nachzukaufen.
Du musst meines Wissens nach zwei mal mit 0,7 mulitplizieren. Einmal für die Teilfreistellung und einmal "einfach so", weil das in der Berechnung der Vorabpauschale so vorgesehen ist.
Ohne Limit würde ich persönlich nie kaufen und habe ich auch nicht. Sparpläne sind natürlich was anderes.
Ist aber irgendwie auch nicht konsequent oder? Du würdest nie ohne Limit kaufen, aber gleichzeitig hast du einen Sparplan, bei dem du ohne Limit kaufst.
Ich habe gerade etwas interessantes festgestellt:
In den letzten Tagen wurden bei mir bei der ING diverse Vorabpauschalen abgerechnet, die Steuer wurde wie erwartet rückwirkend zum 2.1. abgebucht.
Heute kam dann auch die erste Abrechnung der Comdirect und dort wurde die Steuer mit 20.1. wertgestellt.
Es scheint also nicht zwangsläufig bei jeder Bank die rückwirkende Wertstellung zu erfolgen.
Kann ich das Geld dann heute (20.1.) bereits wieder investieren, also vor dem Wertstellungsdatum, oder entstehen dann Kosten in Form von z.B. Überziehungszinsen
Ja das kannst du. Die Wertstellung ist immer 2 Tage nach dem Kauf/Verkauf. Sprich, wenn du heute kaufst, dann ist Wertstellung für den kauf erst am 22.1. und damit ist dein Konto zu keiner Zeit im Minus.
Mit dem Schweizer Steuerrecht kenne ich mich nicht aus. Aber ich bin mir ziemlich sicher dass du weder in der Schweiz, noch in Deutschland ein Depot für deine volljährige Tochter eröffnen kannst. Das muss sie schon selbst wenn sie das möchte.
Buche ich diese 500 Euro dann aber am 15.1. ab (oder gebe sie aus) und bringe damit das Konto auf Null und erfahre aber erst Ende Januar oder Anfang Februar, dass die Steuern fällig sind (wie bei mir letztes Jahr), dann laufe ich mit dem Verrechnungskonto doch nachträglich ab dem 15.1. in die Miesen und müsste Dispozinsen ab dem 15.1. zahlen.
Das muss nicht zwangsläufig so sein. Ich habe auch schon gehört, dass die Bank die Steuer dann einfach nicht abbucht, wenn das Konto nicht gedeckt ist. Die Bank versucht es dann ggf. später nochmal abzubuchen und wenn das auch nicht klappt, dann musst du die Vorabpausche selbst über die Steuererklärung versteuern.
Auf die 19.000 Euro Gewinn werden nach Teilfreistellung 3.325 Euro Steuern völlig. Den Soli vergessen wir mal, weil abgeschafft.
Das ist falsch. Der Soli wurde nie abgeschafft. Für niedrige Einkommen ja, aber für höhere Einkommen und für Kapitalerträge wird ganz normal Soli fällig.
Ich halte dieses Vorgehen der Banken für skandalös. Es widersprich jeglichem seriösen Geschäftsgebahren, einen Betrag irgendwann abzubuchen, der vor der Abbuchung nie mitgeteilt wurde und dann für eine angebliche Überziehung Zinsen zu fordern.
Die Bank ist das falsche Ziel für deinen Unmut. Du müsstest dich über den Gesetzgeber aufregen, denn dieser hat das Gesetzt ja so geschrieben. Die Bank führt es nur aus.
Der Gesetzgeber verlangt eine Wertstellung zum 2.1. Die Bank bekommt aber die Daten für die Abrechnung vom entsprechenden Datenlieferanten erst Mitte Januar. Sie kann also die Steuer erst Mitte Januar abbuchen. Wenn die Bank nun mit Wertstellung mitte Januar abbuchen würde, dann müsste die Bank die entsprechenden Strafzinsen bezahlen, denn sie muss ja auch zum 2.1. ans Finanzamt überweisen. Und warum sollte die Bank die Zinsen bezahlen für deine Steuerschuld?
Ich persönlich überschlage das einfach, indem ich 25% vom Verkaufserlös abziehe. Damit ziehe ich bewusst zu viel Steuer ab, aber ich rechne bei solchen Dingen immer eher konservativ.
Und ganz exakt kann ich es sowieso nicht ausrechnen, da meine Entnahmephase noch 20 Jahre in der Zukunft liegt und sich die Steuergesetze bis dahin noch ändern können.
Naja, nun plane ich ja auch keinen Verkauf, bin zu dem Zeitpunkt bestimmt auch wieder in einem anderen Land.
Und dieses andere Land hat dann wieder andere Steuergesetze. Aber nun weißt du ja, worauf es zu achten gilt.
Wobei ich mir vorstellen kann, dass es beim Umzug in ein anderes Land tatsächlich einfacher sein kann, alle Aktien zu verkaufen und im neuen Land dann neu zu kaufen. Ist vermutlich nicht immer die günstigste Option, aber man muss sich nicht mit dauernd wechselnden Besteuerungen rumschlagen.
Nur als Beispiel: Deine ETF erzeugen nun hier in Deutschland jedes Jahr Vorabpauschale, die du versteuern musst. Solltest du den ETF in Deutschland irgendwann verkaufen, dann wird das gegengerechnet. Wenn du beim Verkauf aber in Land X steuerpflichtig bist, dann könnte ich mir Vorstellen, das dort keiner was von einer Vorabpauschale weiß und du im Zweifel wieder zu viel Steuer beim Verkauf zahlen müsstest.
Frage Haben wir es bei den steigenden Aktienkursen wirklich mit einer Übertreibung zu tun? Oder spiegelt er eher den Wertverlust des Geldes wider, als den Anstieg des Assets "Aktie"? Warum sollen sich Aktien anders verhalten als Gold und Immobilien?
Ich würde sagen: beides.
Ein teil der steigenden Aktienkurse ist sicher der Inflation geschuldet. Und ein Teil dem Wachstum der Firmen. Darum steigen Aktien (weltweit; nicht einzelne Titel) langfristig stärker als die Inflation.