Beiträge von Referat Janders

    Diese Theorie und deren Verbreitung ist wenig zielführend und nicht im Sinne des vernünftigen und wertschätzenden Umgangs, den wir hier im Forum anstreben. Daher empfehle ich, diesen Themenkomplex zu verlassen oder bilateral (per PN) fortzuführen, falls es denn ein Anliegen ist.

    Kein Plan, mich hat keiner gefragt.:(

    Ich brauche den Bumms nicht. Ich lese hier keine wissenschaftlichen Texte, sondern Freizeitäußerungen. Falls mir da eine zu lang oder zu verquer ist, dann höre ich auf zu lesen und ignoriere die Bleiwüste. Aus meiner Sicht kann dieses Angebot zur Selbstentmündigung gerne wieder eingestampft werden.

    Irgendwo muss man ja anfangen:

    Wieviele nehmen denn eine Erwerbsminderungsrente in Anspruch? Nach Erreichen des Regelrenteneintrittsalters bekommen diese dann doch ihre "reguläre" Altersrente, jedoch mit geringerer Rentenhöhe, weil sie weniger lange einzahlen konnten - oder?

    Und wieviel gehen mit und ohne Abschläge vorzeitig in den Ruhestand? Darunter befinden sich vermutlich sowohl a) Leute, die es sich einfach leisten können und wollen, vorzeitig in Rente zu gehen, als auch b) Leute, die z.B. aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht mehr weiterarbeiten können, für die aber (abschlagsfrei) vorzeitig in Rente zu gehen, die bessere oder einzige Möglichkeit ist - weil z.B. eine Erwerbsminderungsrente geringer ist oder abgelehnt wurde(?)


    Zahlen? Bitte:

    https://rvaktuell.de/02-2026/aktuelle-zahlen-6-2026/

    Aus der Erwerbsminderungsrente kann man auch in eine vorgezogene Altersrente wechseln. Außerdem wird für die Berechnung der Erwerbsminderung das Versicherungsleben fiktiv verlängert, daher ist sie eher höher als eine Altersrente.

    Hat jemand Zahlen für den statistischen Vergleich von gesetzlichem Renteneintritsalter und dem tatsächlichen Renteneintrittsalter - für die in Rente gehenden Leute? Ich bin mir nicht sicher, aber ich vermute, dass bei einer blossen Erfassung der Verteilung des Renteneintrittsalters pro Jahr des Renteneintritts, Informationen verlorengehen. Ich würde gerne wissen, wieviele Renter erst mit ihrem gesetzliches Renteneintrittsalter in die Rente gegangen sind und wieviele Rentner es nicht bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter geschafft haben (aus verschiedenen Gründen - u.a. auch gesundheitlichen Gründen oder weil ihr Arbeitgeber ältere Arbeitnehmer eher abbauen wollte oder weil sie mit oder ohne Abschläge vorzeitig in Rente gegangen sind).

    Daraus müsste man doch ablesen können, ob eine Erhöhungs des Renteneintrittsalters wirklich ein Mittel ist, um z.B. dem Fachkräftemangel entgegenzuwirklen. Oder ob eine Erhöhung des Renteneintrittsalters am Ende vielleicht nur eine Rentenkürzungsmaßnahme ist.

    Die Begrifflichkeiten irritieren mich ein wenig.

    Sofern man direkt in Altersrente geht (und nicht aus der Erwerbsminderungsrente kommt), dann entspricht das tatsächliche Renteneintrittsalter dem gesetzlichen Renteneintrittsalter, zumindest wenn man die jeweilige Rente zum frühestmöglichen Zeitpunkt beansprucht.

    Für jemanden mit erfüllter 35-jähriger Wartezeit beträgt das gesetzliche Renteneintrittsalter 63 bzw. 62, sofern ein gültiger Schwerbehindertenausweis vorliegt.

    Die Regelaltersgrenze ist vom Jahrgang abhängig, aber deren Erreichen als gesetzliches Renteneintrittsalter anzusehen, verkennt dass es ja 4 (bzw. 5) Arten von Altersrenten gibt, die alle, genau wie die Regelaltersrente, gesetzlich geregelt sind.


    Nach Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen bei Altersrenten ist ein Rentenbezug kein Argument gegen eine Weiterbeschäftigung. Die Fachkraft steht so lange zur Verfügung, wie sie kann und will. Falls es dem Arbeitgeber nicht gelingt, den älteren Arbeitnehmer zu halten, nur weil dieser ein bedingtes Grundeinkommen erhält, dann sollte er den Fehler vielleicht zuerst bei sich im Betrieb suchen.

    Ein Zeitwertkonto ist kein langfristiges Sparprodukt, sondern ein Vehikel für eine Auszeit oder die Ausgestaltung des Übergangs in den Ruhestand.

    Für den konkreten Zweck kann es ein geeignetes Werkzeug sein, es ist aber kein Multitool.