Beiträge von Referat Janders

    Ich mache mich jetzt mal unbeliebt. Zuerst muß man unterscheiden zwischen Einfamilien- bis Reihenhäuser und auf der anderen Seite Mehrfamilienhäuser. Die erste Kategorie fällt aus meiner Sicht allein schon wegen des immensen Platzverbrauchs raus aus der Kategorie Umweltschutz. Für mich ein persönliches Beispiel: Ich wohne in einem 44-Parteien-Haus, Wohnungsgröße von ca. 90 bis 140 qm zwei Eingänge, Balkone, Terassen, Altbau, zum Einzug vor ca. 20 Jahren komplett saniert, vor dem Haus ein Allee, im ganzen Stadtteil nach meinem Empfinden sehr viel Grün. Auf der Grundfläche des Hauses könnten ca. 3 Einfamilienhäuser oder vielleicht 5 Reihenhäuser stehen, im Vergleich zu 44 Parteien, also ca. das 10-fache. Ich behaupte mal ganz frech, da könnten die, wenn man nur Reihenhäuser nimmt niemals so umweltfreundlich beim Bau und Unterhalt sein um den Platzverbrauch auszugleichen.

    Energiekosten pro Quadratmeter Wohnraum dürfte auch unschlagbar sein.

    Ja gab es zu meiner Schulzeit 1985 bis 1998 jedes Mal zum Beginn des Schuljahrs. "Wir raten dringend zu dieser Zusatzversicherung. Da wir viele Ausflüge machen, erwarten wir, dass da jede*r seine 1 DM für den WGV nächste Woche mitbringt. Ist ja auch sehr günstig für eine tolle Absicherung."

    Das ist mir deshalb in so guter (damals schrecklicher) Erinnerung, weil ich jedes Jahr der einzige war ohne die Mark. Mein Vater als Jurist hat es strikt verboten (wollte es mal vom Taschengeld zahlen): Bringt eh nix, entweder bist gesetzlich über die Unfallkasse versichert oder eine Ausschlussklausel greift (die musste ich mir dann anschauen). Und überhaupt, geh mal in eine Gerichtsverhandlung mit dem WGV, die zahlen nur, wenn sie müssen.

    War mir sehr peinlich jedes Jahr, aber im Nachhinein hat es mir eine gesunde Skepsis vermittelt und ein Faible, mir die Versicherungsbedingungen tatsächlich anzuschauen. 😂

    Okay, danke für die Bestätigung.

    Wobei mich interessieren würde, ob für den Mumpitz irgendwer in Schulverwaltung oder Ministerium seinen/ihren Hut nehmen musste.

    Man erhöht die deutsche Speicherkapazität um 10%, nennt das "nationale Gasreserve" und will dann eine zusätzliche Umlage hierfür erheben? Warum? Wer verwaltet denn jetzt die "deutsche Speicherkapazität"? Und warum wird das nicht im ausreichenden Ausmaße vorgehalten, weswegen man nun zusätzlich eine "nationale Gasreserve" braucht?

    Schreibe nicht der Bosheit zu, was mit Dummheit hinreichend erklärbar ist.

    Merci für euer vieles Gehinschmalz. interessant war die Info, dass bei Auszahlung des staatl. AV-DepotsSozialabgaben fällig werden können, oder hab ich das falsch verstanden. Beim ETF sei es nur Abgeltungssteuer auf die Zinsen. Meine Krankenkasse will aber immer mal wieder wissen, welche Einnahmen ich habe, da zählen auch Kapitalerträge dazu. Also auch hier könnten also Sozialabgaben fällig werden, oder nicht?

    Riester/AVD ist eigentlich sv-frei, aber wenn Du als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Kasse versichert bist, dann zahlst Du ja ohnehin auf alles KV-Beiträge.

    Richtig, und da reicht es auch aus wenn nur einmal im Jahr ein Minijob ausgeübt wird mit freiwilliger Rentenversicherungspflicht.

    Ist halt die Frage wie das mit einem Minijob geregelt ist oder wenn sie noch als Haufrau Zuhause ist. Denn die Kinder brauchen noch länger Betreuung.

    Fiktives Beispiel:

    Die Schwiegermutter Deiner Frau lässt sich durch Deine Frau die Weihnachtsdeko aufhängen und weil Deine Frau dafür auf die Trittleiter steigen muss und abgesichert sein will, meldet die Schwiegermutter sie per Haushaltsscheckverfahren an, wobei Deine Frau die Rentenversicherungspflicht nicht abwählt. (An- und Abmeldung in einem Schritt möglich.)

    Schon ist in Sachen Riester/AVD alles easy.

    Man ist nicht gezwungen direkt in den ETF zu springen.

    Du kannst auch die Entsprechung einer klassischen Rentenversicherung abschließen.

    Rentenbezug heißt nicht zwingend Ende der Rentenversicherungspflicht.

    Ein Tag Rentenversicherungspflicht pro Jahr reicht aus. (Oder Minijob mit Eigenanteil.)

    Der Auszahlplan kann von 70 bis 85 gehen, wenn Du willst. Oder er gibt halt eine Einmalzahlung mit einmal ein wenig Steuerlast.