Beiträge von Schwachzocker

    Zitat

    Dividendentitel haben den Vorteil, an der Börse in turbulenten oder schwachen Marktphasen besser abzuschneiden und sich stabilisierend auf das Depot auszuwirken. Dies, weil die Dividendenzahlung als Zustupf an die Aktionäre ausbezahlt wird und so jederzeit reinvestiert werden kann.

    Bei einem solch offenkundigen Blödsinn gleich im ersten Absatz habe ich nicht mehr weiter gelesen.

    Im finanztip Artikel sagt finanztip, man soll dax etf verkaufen und msci World dafür kaufen weil dax über 25000 ist.

    Ich finde da ist ein großer Denkfehler drin.

    Durch den Verkauf wird auch die Steuer ausgelöst.... Beim fifo achtet finanztip auf sowas und jetzt soll man einfach dax etf mit schönen gewinnen verkaufen. Finde ich falsch!

    Sollte man denn Deiner Meinung nach überhaupt noch irgendetwas verkaufen, was im Plus ist? Schließlich wird dadurch Steuer ausgelöst.

    ...

    Das ist irrelevant. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Du gegen die Bank spekulierst. Eher hofft die Bank auf einen Erfolg des Produktes, da Du dann das Folgeprodukt kaufen wirst. IdR dürfen Emittenten keine Aktienanleihen auf Basiswerte emittieren, die das Hausresearch negativ bewertet.

    Du willst mir ernsthaft erzählen, dass die HSBC irgendetwas "hofft" und darauf ihr Geschäftsmodell aufbaut?

    ...

    Ich wollte mit 2000 € evtl. einsteigen.

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dieses Angebot richtig beurteile. Bitte gebt mir eure persönliche Einschätzung dazu.

    Warum gibst Du nicht zuerst Deine eigene Einschätzung?

    Wer, glaubst Du, kann die Zukunft der Fa. Bayer besser einschätzen? Du oder HSBC Trinkaus & Burkhardt GmbH?

    Vielen Dank! Vielleicht zur Einordung, weil ich den Eindruck habe, dass ich missverstanden werde: mir geht es nicht darum, zu diskutieren, ob der Kapitalismus nun ein "schlechtes", "gutes" oder "sogar das beste" System ist.


    Ich möchte gerne wissen, ob, und wenn ja warum, ihr glaubt, dass unser Wirtschafts- und Finanzsystem in seiner aktuellen Form langfristig Bestand haben wird und somit langfristig in ETFs zu investieren die rationale Entscheidung ist, um langfristig Vermögen aufzubauen.

    Eben weil es gut ist. Deshalb glauben wir das.

    Aber darüber möchtest Du ja nicht diskutieren.

    Sollte der Kapitalismus abgeschafft werden, wäre das eine Katastrophe. Dann kann uns das ETF-Depot auch egal sein.

    ...Angesichts dessen, dass es wir den Klimawandel bewältigen müssen und es auch weltweise eine immense Unzufriedenheit mit fehlreguliertem Kapitalismus gibt: Mit welchem guten Grund sollte man darauf wetten, dass sich unser weltweites Wirtschafts- und Finanzsystem nicht grundegend ändern wird?

    Bin gespannt, wie ihr das seht!...

    Die Sichtweise wird Dir nicht gefallen.

    Der Kapitalismus ist das beste, was der Menschheit je passiert ist. Es ist lediglich nicht perfekt.

    Den Klimawandel müssen und werden wir nicht bewältigen. Er ist einfach da.

    Hallo zusammen :),

    ich bespare seit längerem den Msci World für meine Altersvorsorge (bin 30). Mittlerweile habe ich allerdings die Frage, ob ich zusätzlich noch eine kleinere Rate in einen Emerging Markets ETF stecken soll oder stattdessen komplett auf den MSCI Acwi umsteigen soll (v.a. geht es mir darum, nicht so sehr von den USA abhängig zu sein)....

    Das kann niemand für Dich entscheiden. Das kannst nur Du!


    Zudem würde ich gerne einen ETF besparen, um evtl. in 10-15 Jahren davon zu profitieren (neues Auto, Wohnung,...). Ich möchte es aber klar getrennt von meinem Vermögen für die Altersvorsorge haben.

    Es ist aber unsinnig, das zu trennen.

    Du hast nur ein Vermögen. Und jede Komsumausgabe wird unweigerlich Deinem Ziel der Altersvorsorge zuwiderlaufen. Und selbst wenn Du Dir nur eine neue Hose kaufst, dann läuft das auch der Altersvorsorge zuwider.


    Und drittens möchte ich eine sehr kleine monatlich Rate (10-15€) für meinen Neffen anlegen, um ihm das Geld zu seinem 18. Geburtstag zu schenken.

    Was sind eure Empfehlungen für meine 3 Sparziele?

    Schenke ihm etwas von Deinem Geld, wenn Du es möchtest. Auch das läuft dann der Altersvorsorge zuwider.

    Goggle mal nach "mentale Buchführung".

    Meine Ratschläge:


    1.) Fasse einen Entschluss und hinterfrage dann nicht mehr.

    2.) Mache eine prozentuale Aufteilung. Eine Aufteilung in absoluten Zahlen ergibt keinen Sinn, weil die Wertentwicklung der einzelnen ETF sehr unterschiedlich sein kann. Du wirst die Aufteilung der Sparraten anpassen müssen.

    3.) Teile Dein Vermögen prozentual in einen riskanten und einen sicheren Anteil auf und halte die einmal beschlossene Gewichtung.

    Das ist das wichtigste überhaupt, nicht wieviele ETFs Du hast.

    Wie ich zu Beginn bereits schrieb:

    Mehr habe ich von den kostenlosen & freiwilligen Kommentatoren hier natürlich nicht erwartet.
    Allerdings möchte ich vehement bestreiten, dass man in Sachen Finanzen besser beraten wird, wenn man etwas dafür (direkt oder indirekt) bezahlt hat. Sämtliche meiner Erfahrungen bei Sparkasse, MLP, Versicherungen und sogar einem Honorarfinanzanlagenberater sprechen klar dagegen. "You get what you pay for" stimmt in diesem Kontext eindeutig nicht.

    Wenn Du das beurteilen kannst , ist doch alles gut. Du weißt es jedenfalls besser.

    ...

    Auf Grund der Zinsentwicklung ist der ETF nun 12% im Minus und ich frage mich (und nun euch), ob es sinnvoll ist, die Verluste zu realisieren und z.B. in einen Geldmarkt-ETF zu investieren oder es eine realistische Chance gibt, dass der ETF irgendwann wieder „auf Null“ kommen könnte, z.B. wenn alte Anleihen durch neuere ersetzt werden oder die Zinsen wieder fallen.

    Ja, es gibt die realistische Chance, dass der Kurs wieder steigt. Diese Chance gibt es bei anderen Produkten aber genauso. Die Fragestellung ist deshalb ohne Bedeutung. Es ist egal.

    Liebes Forum,

    von ein paar Jahren, in der Phase von niedrigen Zinsen, hatte ich die geniale Eingebung, etwa 30K als „Sicherheitsbaustein“ in den folgenden ETF zu investieren: SPDR Bloomberg Euro Aggregate Bond UCITS ETF (A1JJTM). Der ETF bildet einen Index nach, der festverzinsliche (auf Euro lautende) Anleihen mit Investment Grade abbildet, die von Staaten und Unternehmen ausgegeben werden.

    Auf Grund der Zinsentwicklung ist der ETF nun 12% im Minus und ich frage mich (und nun euch), ob es sinnvoll ist, die Verluste zu realisieren und z.B. in einen Geldmarkt-ETF zu investieren oder es eine realistische Chance gibt, dass der ETF irgendwann wieder „auf Null“ kommen könnte, z.B. wenn alte Anleihen durch neuere ersetzt werden oder die Zinsen wieder fallen.

    Wie man an der Frage wohl erkennen kann, bin ich kein Experte in Sachen Anleihen und würde mich über fachkundige Einschätzungen freuen.

    Was hast Du denn gelernt?

    Soll man in etwas investieren, was man nicht verstanden hat?

    Hast Du die Funktionsweise von Geldmarkt-ETF verstanden?

    Soll man auf das hören, was andere empfehlen, ohne es selbst verstanden zu haben?

    ...Falls die Antwortet lautet, es in die 4 ETFs zu investieren: Würdet ihr alles auf einmal reinpacken? Oder SChrittweise?

    Auf jeden Fall sollte das, was ohnehin investiert werden soll, sofort investiert werden. E gibt keinen rund auf irgendetwas zu warten.

    Zuvor sollte allerdings eine Asset-Allocation hergestellt werden, also die Gewichtung zwischen sicher und riskant. Das scheint mir bisher noch nicht geschehen zu sein.

    Schwierig! Es beinhaltet 100,5%

    Bist Du sicher, dass Du auf 0,237% Value Factor verzichten kannst?