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Seit 1,5 Jahren beschäftigt sich das Netz mit dem Thema „Klumpenrisiko USA“.
Wenn Du das Komma entfernst, stimme ich Dir zu.
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Seit 1,5 Jahren beschäftigt sich das Netz mit dem Thema „Klumpenrisiko USA“.
Wenn Du das Komma entfernst, stimme ich Dir zu.
Andreas Beck hat mal in einem seiner Videos gesagt, dass man mit einem Marktkapitalisierten ETF voll in jede Blase reinlaufen würde....
Ich würde es anders formulieren wollen:
"Mit einem marktkapitalisierten ETF akzeptiert man die Bewertungen wie sie sind."
Dann muss man sich nicht immer wechselseitig etwas von Blasen erzählen. Das Wort "Blase" impliziert, dass man weiß, wann sie platzt. Andernfalls ist es sinnlos darüber zu reden.
Guter Plan?
Kommt darauf an, was das Ziel ist.
Wie wäre es mit den Zinsen/Kupons, die durch die enthaltenen Wertpapiere ausgeschüttet werden? Ist doch durchaus vergleichbar mit Dividenden und wie bei Aktien ETFs auch. Auch da werden die Ausschüttungen (Dividenden/Zinszahlungen) erstmal im Fonds gesammelt und dann zum Ausschüttungszeitpunkt (ggf. auch durch Anteilsverkäufe) praktisch in entsprechender Höhe liquidiert ausgeschüttet.
Sicherlich nicht! Zinsen und Dividenden werden natürlich sofort innerhalb des Fonds reinvestiert. Vor der Ausschüttung wird dann entsprechend verkauft. Wie soll man sonst den Index genau tracken?
...Und dann wurde mir von Bankmitarbeiterin erzählt, "Diese Kosten merken Sie doch gar nicht")
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...Den Personen, die aufgrund solch einer Regelung Deutschland verlassen, fehlt der Solidargedanke und sie sind meiner Ansicht nach etwas zu egoistisch.
...was sie nicht daran hindert, Deutschland zu erlassen. Wir sind ja frei, oder?
Keine Angehörigen, günstige Mietwohnung, kein Auto.
Handy?
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Ob das ein Ingenieur mit 6.000 € Gehalt, 70.000 Euro Neuwagen und 20.000 € Depot ist oder
jemand, der eine Million geerbt hat und ein behindertes Kind versorgen muss,
oder ein Azubi, der nicht weiß, ob er seinen 20-Euro-Sparplan auf drei oder sieben ETFs aufteilen soll.
Natürlich ist das wichtig. Aber es muss nicht wahr sein. Das ist für Sachdiskussion auch völlig egal.
Was spielt es denn für eine Rolle, ob die Rahmenbedingungen des einzelnen wahr sind oder nicht? Es geht doch um die Sachinhalte, oder?
…..mir schwirrt der Kopf und ich wäre dankbar für Unterstützung. LG Andrea
Keine so gute Ausgangslage:
Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass größere Chancen am Kapitalmarkt immer auch mit einem entsprechend höheren Risiko einhergehen. Mit einer "relativ sicheren Geldanlage" wird es nicht getan sein. Anderseits kann man die Situation auch einfach nehmen wie ist und das Geld langsam verbrauchen.
Wenn man 200k zu 50% breit gestreut in Aktien und 50% sicher in kurzlaufenden Bundesanleihen anlegt, sollte man nach menschlichem Ermessen 6000 Euro jährlich (brutto) entnehmen können, ohne dass das Geld in 30 Jahren aufgebraucht wird. Aber ob das hier eine sinnvolle Herangehensweise ist, weiß ich nicht, weil Du dann noch immer sehr wenig hast und auf Unterstützung vom Staat verzichten musst. Vielleicht wäre es hier besser, das Aufbrauchen des Geldes durchaus zu akzeptieren.
Auf jeden Fall solltest Du lesen:
- Souverän investieren für Einsteiger, ein Buch von Gerd Kommer - Campus Verlag
- Sicher Geld anlegen: Dein Geldanlage-Plan für 2026
- ARERO_genial_einfach_investieren_ebook.pdf
Wenn Du einen menschlichen Berater benötigst, dann sollte es die örtliche Verbraucherzentrale sein, keinesfalls die Sparkasse.
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Ich ahne es schon….. die Finanzindustrie ( besonders die Volksbanken und Kreissparkassen) werden ihr Klientel schon richtig in die teuersten und dümmsten Produkte lenken…
Mit "ahnen" hat das nichts zu tun, sondern mit Wissen. Was sollen die denn sonst tun? Sollen die ihren Kunden Geld dazu geben?
Ein Autohändler macht nichts anderes.
Vor dem Hintergrund der steigenden Staatsverschuldung habe ich die Sorge, dass auch Deutschland langfristig zu solche Mitteln greifen wird. Und so ein Schritt wäre erneut nur ein weiterer Zwischenschritt ...
Es gibt gemessen am BIP (und nur das ergibt Sinn) keine steigende Staatsverschuldung.
Verschuldung von Deutschland gemäß Maastricht-Vertrag zum BIP bis 2024| Statista
...auch nicht in den letzten Jahren.
Was es gibt sind steigende Ausgaben.
Wenn man unrealisierte Gewinne versteuern soll, wäre es doch naheliegend, diese immer sofort zu realisieren. ...
Und was wäre damit gewonnen? Man zahlt seine Steuern dann eben früher.
...Wenn das dann zum allgemeinen Trend werden würde, hätte es Auswirkungen auf die Kurse, obwohl NL wahrscheinlich zu klein ist um relevant die Märkte zu bewegen.
Wie das? Ist davon auszugehen, dass diejenigen, die "realisieren", nie wieder kaufen?
Kommt darauf an, ob wir das atomare Wettrüsten und den Klimawandel eindämmen können. Falls nicht, haben wir irgendwann vielleicht nicht mal Bäume und Bananen.
1.) Es gibt kein atomares Wettrüsten, welches man eindämmen könnte.
2.) Das atomare Wettrüsten, welches es mal gegeben hat, hat den Einsatz von Atomwaffen wirksam verhindert.
3.) Der Klimawandel führt nicht dazu, dass die Menschheit nichts mehr hat, sondern dazu, dass es nur noch für wenige reichen wird.
...Historisch betrachtet läuft der Aktienmarkt regelmäßig in Bewertungsspitzen...
Historisch betrachtet hat die Menschheit die meiste Zeit ihres Bestehens auf Bäumen gehockt und Bananen gegessen. Wann kommt das denn mal wieder?
Aber kein einzelner Rechtsraum liegt bei 70% und keine 7 Unternehmen aus einer Branche aus mehreren Tausend nehmen über 20% ein. ...
Wenn Du weißt, dass das bei BIP nicht vorkommen kann, ist es ja gut. Ich fragte ja lediglich, vorher Du das weißt?
...120 Jahre Kapitalmarktdaten zeigen jedoch zwei Dinge:
Die zeigen nichts, was für zukünftige Entscheidungen bedeutsam ist.
- Ein BIP-Ansatz nimmt große Bewertungsspitzen heraus.
Wie kommt man denn immer auf das schmale Brett, dass es beim BIP keine Spitzen gibt? Immerhin liegen die Schwellenländer schon bei über 40%.
Das stimmt schon. Trotzdem musst du entscheiden wo diese Schwelle liegt und musst aktiv werden. ...
Naja, das führt jetzt zu der Diskussion "was ist noch passiv". Niemand weiß es!
Ja, man muss auch beim passiven Investieren gewisse Entscheidungen treffen, so wie ich entscheiden muss, wie häufig ich mir die Zähne putze. Diese Entscheidung ist aber nicht von äußerlichen Faktoren, wie z.B. den Äußerungen des US-Präsidenten oder einer Wahl in Japan abhängig.