Beiträge von JDS

    Wenn du dann ein Plan hast was du in 5,10,15 Jahren erreichen bzw. erwerben willst, kannst du dich an einen Vermögensberater wenden.


    Ich würde dir ein Allfinanz Beratung empfehlen. ( DVAG, Tekis etc. )

    Also, die Typen, die du meinst, bezeichnet man nicht als Vermögensberater, sondern als Vermögensverbrater...


    In der Regel bekommt man es da, also bei den genannten und anderen, vergleichbaren Organisationen, mit Leuten zu tun, die Vermögen vom Hörensagen kennen.

    Wenn du beispielsweise Medizin studieren möchtest, fragst du sehr wahrscheinlich nicht beim örtlichen Bäcker nach, ob er dich zum Medizner ausbilden kann.

    Siehst du die Parallele?

    Und wenn, hat man die besten Jahre seines Lebens mit Sparen verschwendet, sich hier einen Urlaub nicht gegönnt, da einen Starbucks-Kaffee weniger, hier kein Auto. Sparen, wo es geht, ...

    Ich glaube, hier wird verdrängt, dass es neben Schwarz und Weiß auch unzählige Schattierungen von Grau gibt...


    Mit Sparen ist bei den etwas aufgeklärteren Zeitgenossinnen und Zeitenossen wohl gemeint, einen Anteil der Einkünfte auf die Seite zu packen, ihn also nicht jetzt nicht auszugeben. Frugalisten erhöhen i.d.R. ihre Sparquoten sehr drastisch im Vergleich zu den Otto-Normal-Sparern.

    Ob man sich den einen oder anderen Urlaub gönnt oder gönnen kann, hängt sicherlich auch von anderen Faktoren ab.

    Natürlich finden wir in unserer Gesellschaft auch Haushalte, deren Einkünfte so knapp bemessen sind, dass das Bilden von Rücklagen schwierig ist; unmöglich ist es dennoch nicht.


    Egal...


    Die wichtigen Fragen, die 'man' sich stellen darf, sind doch die: "Wovon lebe ich heute, und wovon lebe ich morgen?"

    Selbstverfreilich weiß ich nicht, ob ich 'morgen' noch leben werde. Das Risiko, dass ich morgen noch leben werde, ist jedoch als ziemlich hoch einzuschätzen. Folglich werde ich auch mit hoher Wahrscheinlichkeit 'morgen' etwas Geld benötigen, um mein Dach überm Kopf zu haben, und etwas wenigstens halbwegs Vernünftiges zum Essen und Trinken kaufen zu können. Inwiefern 'morgen' meine 'Ruhestandseinkünfte' ausreichen werden, um nicht in einen Zwangsfrugalismus zu verfallen, kann ich dir sehr wohl erzählen. Wie schaut's bei dir aus?

    Könnt ihr bitte monstermania zum Vernunft bringen.

    Wieso? Ist er denn sooo unvernünftig?


    Das finde ich schade, dass du mich Mundtot machen möchtest.


    Jede Diskussion profitiert von unterschiedlichen Meinungen.

    Jemanden mundtot zumachen, ist ne ganz andere Klamotte. Wenn jemand keine Bild lesen möchte, sondern die FAZ (zum Beispiel), dann abonniert er die FAZ und bestellt die Bild ab.

    Das hier ist jetzt ein Zitat von monstermania ... Irnswie funct die Zitierfunktion nicht: "So eine Betrachtung nutzt Dir aber nix, wenn Du mit einer Entnahmestrategie arbeiten willst. Da kommt dann eben irgendwann keine Sparrate mehr.

    Der Entnahmebetrag geht vom Depotwert X am Start Deiner Entnahmephase aus (siehe 4% Regel).

    Wenn man also mit einem Depotwert von 300.000€ plant und kurz vor Beginn der Entnahmephase der Depotwert auf 200.000€ einbricht hat das unmittelbare Auswirkungen auf die Entnahmerate in der Entsparphase.

    Bei Anwendung der 4%-Regel startest Du dann mit 8.000€ p.a. statt 12.000€ p.a. (vor Steuern)."


    Aaaaalso... Etwas praxisgerechter für die Sparplanfraktion wäre vielleicht, 3 bis 5 Jahre (oder so) vor Beginn der geplanten Entnehmephase Sparraten zum Aufbau bzw. der Erweiterung des Cashpolsters zu verwenden, statt die 'paar Öcken' , die kurz vor Ende (der Sparphase) eh relativ wenig Rendite einfahren (für gewöhnlich), weiter in den Sparplan zu packen ;)

    Mit einem Cashpolster, das für einige Jährchen reichen sollte, vergeigt man zwar etwas an Rendite, gewinnt aber an Gelassenheit und etwas an mehr Stabilität für die 'Privatrente'. Entnehmen (aus dem ETF) kann man dann ja, wenn's gerade 'günstig' ist.


    Auf die Gefahr hin, dass ich wieder mal geteert und gefedert werde... Besser gut ist es natürlich, wenn man ein Depot 'schafft', das etwa doppelt so fett wird/ist, als man für die private Mindestrente benötigt. Dann wird's entspannt... und deutliche Kurseinbrüche verlieren viel vom üblichen Schrecken.

    Ich weiß wohl, dass das nicht jeder schafft, erst recht nicht (mehr) im fortgeschrittenen Alter...

    Die Idee mit ETF kam vom Bekanntenkreis. Da wird geredet von jährl. Renditen bis 10%. Scheinbar lügen sich Manche selbst an, reden nur von Gewinnen nicht von Verlusten. Bei Aktien sind die Sprüche noch größer.

    Ich würde jetzt nicht gleich sagen, dass die Leute sich selbst belügen ;) Man muss einfach nur deutlich genug darauf hinweisen, dass solche Renditen (eher spürbar unter 10%) über sehr lange Zeiträume hinweg realisisert wurden und vermutlich auch realisiert werden können. Schwankungen um Kurs sind total normal... und damit muss man umgehen können.

    Und noch eine bessere Rechnung.... wie wohnt es sich denn so im 500.000 ETF-Sparplan? Bei Kälte und Regen wird's ganz schön ungemütlich....

    Mal ganz nüchtern... Es geht hier nicht um Wohneigentum vs. ETF!

    Das Wohnen ist neben der Frage nach Life Style auch eine der finanzielen Möglichkeiten; Wohnen muss man sich leisten können. Die Ausgaben, sei es für die Miete, oder die Finanzierung (und Unterhaltung der Immo), sollten in einem vernünftigen Verhältnis zu den einknften stehen.

    Der besonnene Mensch leistet sich beides, das wohnen und die Bildung von Rücklagen (auch fürs Alter).

    Ein aktuelles extremes Beispiel ist Siemens Energy. Die waren vor nicht allzu langer Zeit bei um die 7 Euro (Oktober 2023). Aktueller Kurs: 24,28.

    Wenn man eine einfache Stop Loss Order Strategie fährt, dann gibt man denen die Aktien, die sie komplett anders sehen, nämlich als günstige Einstiegschance.

    ... hier läuft man rasch Gefahr, mit Äußerungen der Päpste zum Eheleben verglichen zu werden ;)

    Dennoch... erlaube ich mir meine Gedanken hierzu zu teilen. Aaaaaalso...

    Ein 'vernünftiger' Aktien-Investor hält sich fern von IPOs. Schaut euch an, seit wann die Aktie am Markt ist und wie sie sich anfangs entwickelte. Für die ersten ca. 3 Jahre fällt mir nur der berühmte Griff ins Klo für Buy & Hold Anleger ein. MMn gehört/e eine solche Aktie, auch bei der Betrachtung bis heute, höchstens ins Depot Anderer... also nie-nicht in meins.

    Insoweit sind die +200% seit Oktober '23 lediglich für die Zockergemeinde von Relevanz...

    Ich möchte nun, als ersten Einstieg, 5000€ sicher anlegen. Eine Rendite von jährlich 5% würde mir reichen. (Mehr als TG/FG)...

    Lieber Marsianer, willkommen auf der Erde und im FT-Forum!

    In deinem Alter erstmals in Richtung ETF (MSCI world o.ä.) zu tendieren, ist bei dem genannten Betrag entscheidend, ob du im Monat eine Portin Eis mehr bem lokalen Italiener naschen kannst...

    Wer dir jetzt, losgelöst von deiner Gesamtsituation, Empfehlungen zur Geldanlage erteilt, gehört geteert und gefedert.

    Will sagen, stelle mal eine Übersicht über dein Gesamtvermögen inklusive der Aufteilung der Vermögenswerte auf, und erstelle eine Übersicht über Einnahmen und Ausgaben. Dann können wir weiterreden...

    Natürlich kann man auch anstelle von Dividende Teil-Verkäufe machen.

    Dazu muss man jedoch ständig überlegen bei welchem Wert mache ich das?

    Dividenden kommen einfach automatisch, genauso wie Mieten.

    Muss man wirklich ständig überlegen, bei welchem Kurs man Aktien (Fondsanteile) verkauft?


    Also... für gewöhnlich haben wir Älteren doch ein - je nach Gusto - ausreichendes Cash-Polster und füllen jenes etwa alle zwünf Jahre wieder auf, wenn denn die Kursentwicklung gerade - nach unserem Dafürhalten - passend scheint. Wer, wie du, mehr oder minder ausschließlich seine Ausgaben aus Dividendenzahlungen bestreiten kann, der braucht sich natürlich über Anteils- oder Aktienverkäufe keinen Kopf machen, weder ständig, noch überhaupt ;)


    Dass Dividenden automatisch kommen, ist eh klar. Uns etwas vermögenderen Zeitgenossen kann es dabei auch Jacke sein, inwieweit die Dividenden schwanken. Aber für jemanden, der sein Entnahmescenario mit einer etwas heißeren Nadel gestrickt hat, dürften Schwankungen durchaus auch einmal zwei bis drei Sorgenfalten auf die Stirn treiben.


    Wie dem auch sei... mMn gibt's hier kein klares Ent oder Weder.

    leben die Leute in anderen industrialisierten Teilen Deutschlands ihren Traum im Eigenheim und Garten und nach 20 Jahren könnten sie es locker fürs doppelte verkaufen....

    ... und haben damit keinen Gewinn gemacht. Leute, Ihr dürft nicht nach den Nominalwerten schielen, sondern solltet die Realwerte betrachen, die sich kaufkraftbereinigt ergeben.

    Könntet Ihr mir Ratschläge geben, wie wir dies am besten bewerkstelligen.

    Erst mal ein 'Herzlich willkommen!'

    Zum Zweiten Glückwunsch für die doch recht komfortable Ausgangslage.

    Nun zum Dritten...

    Dir oder Euch Ratschläge zu erteilen, wie ihr Euer Geld bestmöglich anlegen könnt, ist jetzt wenigstens zweitrangig.

    Ihr solltet eine etwas konkretere Vermögensbilanz erstellen (für Euch, nicht für uns) und den Bedarf skizzieren, also quasi die Lücke, die zwischen Nettorente und der Summe der (voraussichtlichen) laufenden Ausgaben entstehen wird. Dann kann man (gemeinsam) einen Entnahmeplan skizzieren (mit steigenden, der vermuteten Teuerungsraten angepassten 'Privatrenten'. Üblicherweise werden vom Vermögen X% als private Jahresrente ermittelt. Hier machen wir es mal umgekehrt; wir ermitteln die Höhe des Anlagevermögens anhand der 'Rente'. Ja nachdem, wie denn die Vorstellungen zur Höhe der Privatrente ausfallen, müssen entweder Abstriche gemacht werden, oder Ihr könnt euch noch entspannter zurücklehnen.


    So als Eckwerte zum groben Rechnen... Aus ner Mio zieht man für gewöhnlich 20 Jahre lang jährlich 50k, bis das nicht investierte Geld alle ist. Ohr Kapitalverzehr zieht ein Investor (mit ETF...) netto übern dicken Daumen jählich rund 30k, mit steigender Tendenz. Dazwischen liegen alle möglichen Varianten, die sich durch unterschiedliche Aufteilung auf Termingelder und die Anlage in Sachwerte ergeben.


    Will sagen, lest euch mal hinsichtlich der Entnahmepläne ein... und dann geht's hier konkreter weiter.


    Gruß

    John

    Wobei das ja schon damals beim Kurs von 100 $ - nach der ersten (?) Verhundertfachung von etwa einem Dollar aus - nur ganz wenige glauben wollten ...

    ... will sagen, ganz so unwahrscheinlich will eine weitere Verhundertfachung doch nicht erscheinen. Sei es drum.


    Wenn ich in die Vergangenheit schaue und dabei auch Gedanken - eigene und die anderer Leute - versuche zu rekapitulieren, so spielten solche 'Schieler' auf richtig fette Kursanstiege eine eher untergeordnete Rolle. Man tauschte - ich spreche von den frühen Bitcoin-Jahren - ein bischen FIAT in Coins, um tatsächlich im Falle eines Falles mal das Eine oder Andere (Wirtschaft-/Konsumgut) per coins bezahlen zu können. Ich habe 'damals' selbst für den Gegenwert eines kleinen Gebrauchtwagens (in toto weniger als die besagten 0,25% des Gesamtvermögens) ein 'paar' Bitcoins gekauft und jene in den Hype-Monaten vor dem ersten kräftigen Kursrutsch bei begrenzter Gier mit etwa 30.000% Kursgewinn vertickt... und Aktien dafür gekauft. Und als der Kurs wieder 'attraktiv' (für Käufer) war, habe ich 'von einem Teil des quasi geschenkten Geldes' erneut ein 'paar' coins gekauft (allerdings für mehr als die ominösen 0,25% des Gesamtvermögens), von denen ich etwa die Hälfte bei rund 2.000% Kursgewin verticken konnte. Die andere Hälfte 'schlummert' bei einem Plus von ca. 2.400% nahezu unbeachtet in der Wallet... Und die künftigen Kurse, sowie die Vola, sind mir sowas von Jacke... denn... ich habe mein Dach überm Kopf, ein warmes Bett, ausreichend zum Essen und Trinken und muss nicht nackig durch die Gegend laufen oder fahren ;)


    In diesem Sinne... Was in der Vergangenheit zufällig funktioniert hatte, muss sich nicht ebenso fortsetzen. Ein gehörige Portion Konjunktiv dürfte dabei mitspielen. Und mit 'pickeligen' 1k würde ich schon mal gar nix machen. Ent- oder weder! Garnicht oder richtig (einsteigen)!

    Welchen Impact sollte man mit einem Einsatz von 0,25% seiner freien Mittel erzielen können ... ?

    Na ja... das kommt auf die Kursentwicklung an ;) Wenn sich der Kurs verhundertfacht, dann bist du schon bei ungefähr 25% deines Vermögens :D , falls sich dein sonstiges Vermögen in jenem Zeitraum seitwärts bewegt. Alleine, an eine Verhundertfachung des Bitcoin-Kurse mag ich nicht so recht glauben ;)