Beiträge von JDS

    ... ja, es beschreibt etwas, aber auf eine Art, die keine Bewertung, Einordnung oder qualitative Aussage ermöglicht.

    Nicht aufregen! Es ging hier nur um eine 'flache' Beschreibung der Geschichte mit den Dividenden. Latürnich spielt auch die Teuerungsrate eine nicht unerhebliche Rolle.

    Wer zur richtigen Zeit Apple gekauft hat, hat den Markt deutlich geschlagen.

    Für die Apfel-Aktie gab es in den vergangenen etwa 3 Dekaden viele viele viele 'richtige Zeitpunkte' ;)


    Hat man sich aber für Wirecard entschieden, sieht das leider anders aus.

    Und Wirecard konne man rechtzeitig verkaufen - es gab übrigens auch damals, als verkaufen angesagt war, noch immer genügend 'geblendete' Käufer ;)

    Aber wenn sich der Kurs halbiert, und die Dividende bezogen auf den Kurs prozentual gleich bleibt, halbiert sich leider auch die „persönliche Dividende“.

    Völlig klar! Deswegen, also wegen der schwankenden Dividendenrenditen, sind ja Cash-Puffer so angesagt.

    Und zu dem Thema "wenn sich der Kurs halbiert" wieder einmal eine Steilvorlage für 'Aufreger'... Das Halten von Aktien und/oder Anteilen auf Teufel komm raus, weil sich ja der Kurs irnswann wieder erholen könnte, ist mMn Tünnef. Für Sparplan-Sparer-Investoren mag dies zum Teil noch ok sein, aber für aufgeweckte Investoren sind 'Handelsstrategien' angesagt.

    ,,, Was würdet Ihr empfehlen?

    Moin an einem sonnigen Sonntag,


    ich würde mir erst einmal (falls noch nicht geschehen) einen guten Überblick über mein Netto-Vermögen und mögliche Spar-/Investitionsraten machen, sowie halbwegs die 'Lücke' zu definieren, die du mit 'nenneswerten Gewinnen' ausgleichen möchtest. Denn, erst dann, wenn du deine 'Gesamtsituation' schwarz auf weiß vor Augen hast, kannst du sinnvolle Entscheidungn treffen. Jetzt primär auf Finanzprodukte zu schielen, ist mMn nicht so wirklich zielführend.


    Also sobald du deine Gesamtsituation kennst und du in Sachen private Finanzen nicht ganz so auf Vordermann bist, schaust du dir - für dich - sinnvolle Entnahmestrategien an. Banales Beispiel: Viele Leute 'füttern' ihre Fonds und/oder Deptots - je nach Cash-Reserve- bis etwa 5 Jahre vor Beginn der Entnahmephase und bauen dann das Cash-Polster so weit aufoder aus, dass - ohne Aktien/Fonds verkaufen zu müssen - diese Reserve die 'Zusatzrente' für rund 5 Jährchen deckt. Dabei unterstelle ich, dass Ausschüttungen während der 'Sparphase' investiert werden.

    Mit einem vernünftigen Cash-Polster gleicht man, so die Theorie, Schwankungen von Kursen und/oder der Höhen der Ausschüttungen aus.


    Ob man 'später' von schwankenden Dividendenzahlungen oder Verkäufen von Anteilen leben mag, ist eher Geschmacksache.


    Bei Dividenden sollte man übrigens nicht nur auf die Höhe der Dividenden in Prozent schauen, sondern eher die 'persönliche Dividendenrendite' im Auge haben. Angenommen, du hast vor 12 Jahren 'ein Paket' aus Aktien und/oder Aktienfonds oder Dividendenfonds geschnürt und dieses 'Paket' mit einer Einmalinvestition von beispielsweise 50.000 Öcken finanziert. Anfangs hat das Ding - sagen wir - 2% ausgeschüttet... also 1.000 Öcken. Inzwischen hat sich dein 'Paket' im Kurs verdoppelt; es werden nach wie vor 2% in Form von Dividenden ausgeschüttet, also 2.000 Öcken. Diese 2.000 Öcken sind deine 'persönliche Rendite' (bezogen auf die ursprüngliche Investition - in Höhe von 4%.

    Ich bin Ü75 und habe erst vor rund 5 Jahren mit der Anlage in ETFs begonnen.

    Alledings ärgere ich mich heute schon darüber weil ich jetzt durch die neue Vorabpauschal-Steuer jedes Jahr Gewinnsteuer zahlen muss auf Kursgewinne die nur auf dem Papier stehen und morgen schon wieder weg sein könnten.

    Moin McProfit aus dem Schwabenland,


    ganz so neu ist die Vorabpauschale nun doch nicht. Ich habe zufällig das hier überflogen: https://www.capital.de/geld-ve…abpauschale-34381840.html


    Über jenes Medienerzeugnis und die Schreiberlinge mag man geteilter Meinung sein, aber der Informationsgehalt in diesem Artikel ist eigentlich ganz ok.

    Sind wir mit Mitte 60 zu alt, um in ETFs "einzusteigen".

    Moin und willkommen hier im Forum der DIY-Investoren.


    Also... um eure Frage (nicht) zu beantworten, erst mal was grundsätzliches. Vernünftige Tipps kann man nur dann loswerden, wenn die sog. Gesamtsituation halbwegs bekannt ist.


    Hängt die Beratung vom Alter des Beraters ab.????

    Für gewöhnlich nicht. Bei den 'Beratern', denen ihr in den Banken gegenüber gesessen hattet, sind die 'Beratungsergebnisse' meist von deren eingener Ignoranz, dem kleinen Horizont, den ureigenen Vorstellung über den Life Style bis hin zu den Vorgaben deren Chefs, was Verkaufszahlen und die zu bevorzugenden Produktschienen betrifft, abhängig.

    Eventuell hat er sich ausgerechnet, damit Geld zu verdienen ... ?

    Das ist ja auch legitim... und clever!


    Wenn ich möglichst risikoarm via passivem bis moderat-aktivem Investieren Geld verdienen will, dann tue ich das tunlichst mit fremden Geldern ;)

    Eben nach diesem Motto wurden und werden Finanzprodukte und Finanz-Dienstleistungsmodelle entwickelt und betrieben.

    Vielleicht ist jemand hier in der Lage,mir eine stringente und konkludente Argumentation zu liefern.


    Abgesehen davon dass es Rechts- und/oder Steuerberatung auf dieser Plattform erst wieder am 30.02.2024 geben wird, erlaube ich mir einige Hinweise ;)


    Da jibbet wat, und zwar zum 'Plattformen-Steuertransparanzgesetz':

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Internationales_Steuerrecht/Allgemeine_Informationen/2023-02-02-anwendungsfragen-zum-plattformen-steuertransparenzgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=1


    Da steht drin, wann und was gemeldet wird.


    Ferner gibt's noch etwas, was mit privaten Veräußerungsgeschäften zu tun hat. Nach Kenntnisnahme der entsprechenden Regelungen erübrigen sich auch jegliche Spekulationen über eventuelle Gewinne ;)

    Jeder macht mit seinem Geld was er für richtig hält, den wenigsten ist es gelungen den Markt zu schlagen, wenn dann meistens nur sehr kurzfristig und mit etwas Glück.

    Jawohl... ein glückliches Händchen und ein guter Riecher kann nicht schaden. Der mMn wichtigere Rest sind Fleiß, Disziplin und ein sinnvolles Handelsprinzip. Fleiß, um sich mit der Materie an sich zu befassen, inklusive der aufmerksamen Beobachtung der relevanten 'News'. Disziplin, um am Ball zu bleiben - da ist nix mit 'ääääh, heute will ich nicht... mein Goldhamster hat seine Tage'... und Disziplin, um seine Handelsprinzipien zu befolgen, oder sie ggfs. anzupassen, um sie fürderhin zu befolgen, bis sie evtl. wieder einmal angepasst werden sollen...

    niedrige volatilität sichert in krisen ab und es gibt noch zwei klare kriterein nach denen aktien ausgewählt werden sollen:


    1. volatilität niedrig

    2. trend langfristig positiv (ist schon sooo gut gelaufen, zählt also nicht)

    3. gutes "income" des betriebes

    Moin und willkommen im Forum.

    Ich erlaube mir mal 2 deiner 3 Punkte zu ergänzen ;)


    1. volatilität niedrig (war in der vergangenheit niedrig, zählt also nicht)


    3. gutes "income" des betriebes (war in der vergangenheit gut, zählt nicht)

    Ich bin früher<tm> auch schon bei Hauptversammlungen gewesen, habe die Lobesreden und die teils unqualifizierten Fragen von Kleinaktionären über mich ergehen lassen und hinterher die Bewirtung.

    Hmm... ich habe ähnliches erlebt, dies- wie jenseits des Großen Teichs. Relevante Informationen gab's nicht; was hinter verschlossenen Türe lief, wurde der 'Öffentlichkeit' vorenthalten... was angesichts der relativ hohen Deppendichte, vor wie auch hinter dem Podium, mMn auch gut war. Für viele der Kleinaktionäre, besonders in Deutschland, hatte, so zumindes mein Eindruck, der Besuch einer HV einen ähnlichen Stellenwert, wie irgendwas zwischen dem eines Besuchs einer Theaterveranstaltung und dem einer Bambi-Verleihung.

    Interessehalber, welche Aktien sind denn derzeit in Deinem Depot?

    Also... da wäre zu nennen... die Apfel-Aktie, Microsoft, Nvidia, Tesla, Amazon, Alphabet, Mastercard, Visa, Amex, MSCI, McDonalds, Cola und Pepsico. Mithin ein überschaubares Depot. Alles keine Geheimtipps ;)

    Streuung und Klumpenrisiko gehen mir übrigens links am Beutel vorbei. Wieso? Weil mein bescheidenes Depot inzwischen dreimal doppelt so fett ist, wie ich mir anfangs als Ziel gewünscht hatte.

    Ich habe auch ein paar Einzelaktien, aber nicht mit dem Ziel, schnell (innerhalb von Tagen/Wochen/Monaten) wieder zu verkaufen und Gewinn zu machen.

    Dann hast du meinen knapp gehaltenen Kommentar in die falsche Kehle bekommen. Ich habe nie Aktien mit dem Ziel gekauft, sie morgen oder übermorgen wieder zu verkaufen. Allerdings war (und bin) ich vorbereitet, sie im Falle eines indizierten Kursrutsches morgen oder übermorgen verkaufen zu können.

    NUR deutsche Unternehmen wären mir auch zu riskant, Diversifizierung und so, aber warum sollte man (fast) gar keine haben?

    'Man' kann so viele deutsche Aktien haben, wie 'man' will. Sicherlich sind da auch ne handvoll halbwegs interessante Titel zu finden.

    'Meine Liste' ist nicht als radikale Empfehlung für andere Leute zu verstehen, sondern lediglich als 'meine Liste'. Ich, als teilzeit Privatinvestor, hatte und habe keine Zeit und Lust, mehr als rund 20 Titel zu beobachten und ständig nach weiteren 'Kandidaten' Ausschau zu halten.

    Gut, mit Klimawandel und mehr extremen Wetterereignissen könnten deren Kalkulationen in den nächsten Jahrzehnten schlechter aufgehen...

    Aaaalso... diese Liste hat sich im Laufe von 3 bis 4 Dekaden 'entwickelt' und schon in den 80ern und 90ern 'bewährt'.

    Meine Betrachtungen waren nienicht auf Jahrzehnte der Zukunft ausgerichtet. Außerdem habe ich mehr darüber nachgedacht, welche Aktien/Unternehmen in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten 'performen' könnten... und dabei sind Abhängigkeiten von Unvorhersehbarem (politisch, Klimatisch...) zu berücksichtigen (gewesen).

    Langfristige bedeutet für mich, auf Sicht in Aktien zu investieren. Für den einzelnen Titel ist 'langfristig' durchaus ein Zeitraum von nur einem Börsentag ;)

    Und Fluggesellschaften (nur um die Liste ein Stück weit zu vervollständigen)

    Absofuckinglutely right!


    * keine Banken

    * keine Versicherer

    * keine Autobauer (wobei TSLA anfangs nicht als Autobauer zählte)

    * keine Fluggesellschten

    * Keine Reiseunternehmen

    * niemals IPOs

    * nahezu keine deutschen Unternehmen