85 Jahre und Geldanlage

  • Es muss nicht immer ein Geldmarkt ETF sein, teilweise ist es günstiger einen klassischen Geldmarktfonds direkt über die Fondsgesellschaft zu kaufen, wenn der Broker das anbietet. Die Targobank bietet dies glaube ich kostenfrei an. Das Direktdepot ist dort auch kostenlos, falls man den Postversand von Kontoauszügen abwählt.

  • Es muss nicht immer ein Geldmarkt ETF sein, teilweise ist es günstiger einen klassischen Geldmarktfonds direkt über die Fondsgesellschaft zu kaufen, wenn der Broker das anbietet. Die Targobank bietet dies glaube ich kostenfrei an. Das Direktdepot ist dort auch kostenlos, falls man den Postversand von Kontoauszügen abwählt.

    Hast du einen Vorschlag? Februar muss ich mir Gedanken machen, Geldmarkt-ETF, das gefällt mir irgendwie nicht.

  • Ich habe die beiden Fonds

    DWS ESG Euro Money Market Fund LU0225880524

    ODDO BHF Money Market Euro Fund DE000A0YCBQ8

    Musst nur schauen, ob dein Broker auch den außerbörslichen Kauf und Verkauf direkt bei der Fondsgesellschaft anbietet.

  • Ich habe die beiden Fonds

    DWS ESG Euro Money Market Fund LU0225880524

    ODDO BHF Money Market Euro Fund DE000A0YCBQ8

    Musst nur schauen, ob dein Broker auch den außerbörslichen Kauf und Verkauf direkt bei der Fondsgesellschaft anbietet.

    da steht Fondgesellschaft

    End of Day Kursversorgung

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  • Ich habe die beiden Fonds

    DWS ESG Euro Money Market Fund LU0225880524
    ODDO BHF Money Market Euro Fund DE000A0YCBQ8

    Musst nur schauen, ob dein Broker auch den außerbörslichen Kauf und Verkauf direkt bei der Fondsgesellschaft anbietet.

    Beim ersten von beiden steht in den Daten "maximale Rücknahmegebühr 2,50%". Man muß immer die Augen offenhalten, ob sich die Finanzindustrie etwas Kreatives ausgedacht hat, mit dem sie dem Anleger das Geld aus der Tasche ziehen kann. Es ist nicht gesagt, daß der Handel mit der Fondsgesellschaft in jedem Fall günstiger ist als über die Börse.

  • Es empfiehlt sich einen Broker auszusuchen, der das nicht nimmt. Ausgabeaufschläge und Rücknahmegebühren sind in der Ex-Ante-Kosteninfo zu sehen.

    Sagen wir mal so: Gebühren interessieren mich nicht, mich interessiert der Endpreis. Wie das im Einzelnen heißt, was man mir zusätzlich berechnet, ist mir egal. Mich stört allenfalls das Daß.

  • Sagen wir mal so: Gebühren interessieren mich nicht, mich interessiert der Endpreis. Wie das im Einzelnen heißt, was man mir zusätzlich berechnet, ist mir egal. Mich stört allenfalls das Daß.

    Genau. Deswegen einen Broker nehmen, der nichts berechnet. Für das Beispiel wären es z.B. 1822direkt oder Consorsbank.

  • Auch wenn man sich vielleicht wünscht, dass der Pflegefall nicht eintritt, ist es vermutlich richtig, zumindest finanziell einigermaßen dafür aufgestellt zu sein. Und da ist Flexibilität dann ausschlaggebend.

    Da ein Bankwechsel für uns nicht in Frage kommt, konkurrieren 0,6% aufs Tagesgeld mit einem Geldmarkt-ETF. - Da fällt die Entscheidung dann wohl auf den Geldmarkt-ETF.

    Was wir mit dem Aktienanteil im Depot machen, muss ich mit meinen Eltern noch einmal besprechen, aber vermutlich macht es Sinn auch da aus dem Risiko zu gehen.

    Die Diskussion gleitet mal wieder ab.

    Deine Eltern sind beide 85, leben in einer (vermutlich bezahlten) Immobilie einigermaßen "mietfrei"*, haben nicht besonders viel Rente (mit der sie aber vermutlich zurecht kommen, andernfalls hättest Du das geschrieben) und ein eher kleines Vermögen von etwa 120 T€. Die Hälfte davon ist ein Festgeld, das demnächst zur Verlängerung/Neuanlage ansteht.

    Einen Bankwechsel schließt Du aus, also beschränkt sich die Auswahl auf das, was das aktuelle Geldinstitut (vermutlich eine Sparkasse) anbietet. Damit dürfte das an sich sinnvolle Instrument Geldmarktfonds ausfallen, weil die Handelsgebühren beim aktuellen Geldinstitut so hoch sind, daß beim Kauf ein halbes Jahr Rendite draufgeht und beim Verkauf wieder.

    Rendite ist bei alten Anlegern sekundär (wenn sie ihr Geld selber verbrauchen möchten). Fragt sich dennoch, ob das gesamte Vermögen sofort liquidierbar sein muß oder man es graduell verbrauchen möchte.

    Soll es komplett sofort liquidierbar sein, bleibt als Option nur das Tagesgeld bei den schmalen 0,6%, die das aktuelle Geldinstitut bietet.

    Möchte man es graduell verbrauchen, könnte man die bei Sicherheitsanlegern beliebte Festgeldtreppe bauen, indem man die jetzt freiwerdenden 60 T€ etwa in 3 Teile teilt, die man dann 1, 2 und 3 Jahre anlegt. Damit muß man dann in diesem Jahr mit den etwa 25 T€ Tagesgeld + Girokonto auskommen, ab dem Januar 2027 hätte man weitere 20 T€. Wenn man das Geld dieses Jahr nicht gebraucht hat, setzt man das, was im Januar 2027 frei wird, vielleicht wieder hintendran an die Schlange, kauft also wieder ein 3jähriges Festgeld davon (wahlweise auch ein passendes Bundespapier). Schade, daß es die früher so beliebten Bundesschatzbriefe nicht mehr gibt. Die waren für Anleger wie diese hier geradezu ideal. Ich fände es schon aus sozialen Gründen für günstig, wenn diese Möglichkeit wieder aufleben würde.

    Mit den Aktienfonds stellt sich immer die gleiche Frage: Läßt man sie stehen, dann können sie eine gute Rendite bringen, aber auch abschmieren, oder liquidiert man sie. Diese Frage kann ich nicht für Dich entscheiden. Generell ist man mit Wertpapieren flexibel, kann sie zu jedem Zeitpunkt umsetzen (und sei es mit Verlust!), wenn es sich nicht gerade um die hochbeliebten Festgelder geht.

    Viel kniffliger wird der Umgang mit der Immobilie sein, wenn es dann so weit ist. Von einer Immobilie kann man anders als von einem Wertpapierdepot nicht herunterknabbern. Wenn man Geld aus ihr herausziehen will, muß man sie komplett verkaufen und sich dann überlegen, wo man selbst bleibt.

    *Hier hat neulich die Erbpachtgeberin Kirche die Erbpacht von einem nominalen Betrag auf echtes Geld angehoben. Die Erbpachtnehmer haben große Augen gemacht. Grund und Boden ist in dieser Gegend teuer geworden. Ich kann nichts Schlimmes daran finden, daß die Eigentümerin pro Jahr vielleicht 5% dieses Wertes als Pacht sehen will, die Erbpachtnehmer, die bisher nur Peanuts fürs Grundstück bezahlt haben, sehen das begreiflicherweise anders.

  • Auch bei der Postbank (Deutschen Bank) möglich. Bei der ING wird zum Beispiel eine Gebühr beim Verkauf fällig. Deshalb vor dem Kauf immer die möglichen Kosten beachten.

    Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    1) Kosten für Kauf/Verkauf, die von der Bank berechnet werden.

    - Fonds (nicht ETF!) kann man bei DKB, Consorsbank, Deutsche Bank, 1822direkt und anderen ohne Kosten bei der Fondsgesellschaft kaufen und verkaufen.

    - Fonds kann man bei der ING ohne Kosten bei der Fondsgesellschaft kaufen, zahlt aber für den Verkauf die normalen Gebühren (bis - ich glaube - knapp 70 €).

    - Bei den Neobrokern gibt es die Option "Kauf über Fondsgesellschaft" oft nicht.

    2) Ausgabeaufschlag und Rücknahmegebühr durch die Fondsgesellschaft

    Auf den Dokumenten zum Fonds finden sich dazu meist Angaben wie "max. 5 %". Ob der gewählte Broker das wirklich berechnet, kann man entweder der Fonds-Info beim Broker entnehmen oder der Ex-Ante-Kosteninfo.

  • DKB berechnet nur die Ordergebühr

    und smartbroker+ ebenfalls. Bei beiden gibts ab und an Zuwendungen, die in der ex ante Übersicht die Kosten erhöhen.

    Also bei LU0225880524 berechnet die DKB nix, wenn man über die Fondsgesellschaft kauft.

    Und die Zuwendungen sind Zahlungen der Fondsgesellschaft an die Bank. Die wirken sich nicht auf den Kunden aus, der den Fonds kaufen will.