Beiträge von andiii_98

    Das hilft nun aber nicht jedem weiter, weil es auch ein bisschen von der Risikoaffinität abhängt. Interessant, dass so viele hier das (offenbar nicht nur für sich) als besser ansehen, aber Elgob fragt keiner.

    Die Frage von Elgob war, ob wir keine fixe Asset Allocation haben. Darauf hab ich geantwortet. Ob sie das für sich auch so macht oder andere Foristen, ist immer die eigene Entscheidung.

    Ist ja spannend, offenbar gibt es doch relativ viele Leute hier, die nach der Safe-Asset-Floor Methode investieren, statt eine fixe Quote zu haben. Ich unterstelle mal, dass viele auch erst im Laufe eines Investorenlebens auf diese Idee kamen und nicht schon vor 10 oder 20 Jahren, so dass sicherlich ausreichend Vermögen vorhanden war, um den Safe Asset Teil gleich ausreichend hoch aufzufüllen.

    Vor 6 Jahren ☺️

    Habt ihr keine fixe Asset Allokation?


    Nein.

    Ich hab das schonmal erklärt. Ich habe einen bestimmten Betrag risikofrei und kurzfristig verfügbar, womit ich einige Zeit überbrücken kann, inkl. Kauf eines neuen Autos. Als Mieter hat man sonst nicht viele große Positionen.

    Dieser Betrag ist seit Jahren unverändert und bleibt das auch, bis ich ihn brauche.

    Durch die starke Entwcklung der Aktienmärkte verschiebt sich die Aufteilung immer mehr zu „risikoreich“. Ich sehe aber nicht, wofür ich Rebalancing brauchen würde.

    Ob Vertrag oder Prepaid muss man halt genau anschauen. Leistung vs Kosten.


    Es lohnt sich manchmal, bei Congstar zu schauen, Marke der Telekom und manchmal mit besseren Konditionen.


    Ansonsten bin ich bei einer Telekom-Marke seit vielen Jahren. Wo ich mich regelmäßig aufhalte, ist das Telekom-Netz das beste, wenn nicht das einzige. Roaming Schweiz ist seit kurzem neu dabei, was für mich ein weiterer Pluspunkt ist.

    Wo ist denn da der Vorteil zum S-Broker? Der ist kostenlos, wenn man entweder Depotvolumen über 10 k€ hat oder einen vierteljährlichen Sparplan (aus dem Gedächtnis zitiert).

    Wer nicht völlig blind war, konnte zumindest in den 90ern sehen, dass die GRV im Alter nicht ausreicht.

    Es geht da nicht nur um uns Finanznerds sondern um den Ottonormalbürger, dem erzählt wurde, dass Rieser reicht und ansonsten ein Haufen seines wenigen Geldes in horrenden Kosten für irgendwelche Veträgen versenkt wurde.

    :

    - die Kindern die die Rente bezahlen sollen sind nie geboren worden. Korrigieren lässt sich das nicht mehr.
    - die Zahl der Erwerbstätigen pro Rentner sinkt von 6 in den 60ern auf 2,1 heute auf 1,5 2030 auf 1,3 2045.

    (…)
    Wenn wir uns darauf verständigen können kann man drüber diskutieren welche Gegenmaßnahmen man hier treffen kann.

    Und damit das auch absehbar so bleibt, philosophiert Prien z.B. heute Früh im DLF über Kürzungen beim Elterngeld anstatt sich zu überlegen, wie man Familie und Job besser unter einen Hut bringen zu können.

    (Eine meiner Kolleginnen musste ihre Stunden reduzieren (ihr Mann auch), obwohl beide sehr gerne mehr arbeiten würden, die Betreuungszeiten aber nicht mehr hergeben.)

    Und die Boomer haben diese Vertrag mit ihrer Kinderlosigkeit gebrochen. Kein Vorwurf, geringe Geburtenraten sind ja ein weltweites Phänomen. Aber zu erwarten dass man trotzdem die Hand aufhalten kann - ja wie soll das denn bitte gehen?

    Es kann nicht gehen.

    Das ist aber keine neue Erkenntnis im Jahr 2026, sondern eine die seit Jahren existiert, aber versucht wurde totzuschweigen. Naja, es wurde totgeschwiegen.

    Das es gar niemand mehr gibt der ihre Rente bezahlen kann scheint ihnen völlig egal zu sein.

    Normalerweise, wenn der Geschäftspartner nicht gerade der Staat ist, erfüllen beide Seiten ihren Teil.

    Und damit ist das Problem auch benannt - das ist bei einigen Protagonisten inzwischen die Angst vor den Rechtsrandigen, die jegliche vernunftbasierte Entscheidung lähmt und auch jegliche stringente Erklärung von Sachverhalten und Lösungsversuchen.

    Wie ich die Mitforisten kenne: Reichen- und Vermögenssteuer, wegen der Solidaritröt...

    Wenn über dir über Fälle berichtet wurde, in denen Angestellte mit 58+ rausgeschmissen wurden, wäre meine erste Forderung, dass derartige Menschen eine Chance auf einen neuen Job bekommen. Ansonsten ist nämlich das Gebrabbel von Lifestyleteilzeit und "alle sind faul" substanzlos.

    Wie meinst Du das? Meinst Du, der Staat hat den ETF-Anlegern mit der Teilfreistellung ein kleines Geschenk gemacht?

    Die Teilfreistellung ist ein Ausgleich für die Besteuerung auf Fondsebene.

    Ich sehe Steuern als Geld, das ich dem Staat zur Verfügung stelle. Mein eigenes Geld kann man mir kaum schenken.

    Der Rest ist allerdings egal, wenn es um die Frage geht, wie hoch die Rendite sein muss, um die Inflation zu schlagen. Eigentlich sind es knapp 30% abzgl. Teilfreistellung.