ETF-Auszahlung für Rente, Steuern berechnen

  • ich kann mir kaum vorstellen, dass mehr als 15-20% das überhaupt derart strukturiert angehen.

    Ich weiss nicht, warum sich in der Rente mein Finanzbedarf und deren Verteilung übers Jahr grundlegend ändern sollte, dass ich plötzlich eine fest definierten Betrag im Monat ausgeben muss (Entnahme und Reinvest ergibt für mich keinen Sinn).

    Selbst ohne Berücksitigung von Einmalzahlungen des AG habe ich in der Ansparphase niemals konstante Ausgaben jeden Monat. Es gibt einen konstanten Grundbedarf, aber schon sowas triviales wie Versicherungen (soweit sie auch in der Rente weiter laufen) werden nur einmal im Jahr abgebucht. Reisen oder größere Anschaffungen finden auch nicht jeden Monat statt.

    Strukturiert würde die Entnahme bei mir nur, wenn ich zu 100% als Privatier davon leben müsste. Wobei sich auch dann die Struktur nur auf Basis des zwingenden Finanzbedarfes ergibt, der Rest (sonst würde ich so nicht freiwillig leben wollen) bleibt dynamisch, kann wegen kurzfristiger Ereignisse ausfallen oder vorgezogen werden.

    Ob nun Prozentwert des Depots zu Beginn des Renten/Pensionseintritts oder eine dynamisierte Prozententnahme anhand des jeweiligen Depotwertes

    Nur weil ich weiss, dass mein Depot mind. den von mir gewünschten Grundbedarf decken kann, muss ich nicht die berechnerte Summe stur jeden Monat entnehmen.

    Dazu kommen in den ersten Jahren der Rente noch einmalige Auszahlungen von zwei BAVs (deren Rentenfaktor unterirdisch ist oder deren Wert zur Verrentung zu gering ist).

    würde ich das jedenfalls an die Situation anpassen (wie vermutlich jeder).

    Nicht nur bei sowas wäre bei mir jegliche Planung hinfällig. Aber auch da gilt wieder, dass nur der Teil der Entnahme dynamisch ist, den nicht mind. einer der Partner für seinen Lebensabend zwinged benötigt. Was nützen einem ein paar (vorher ungeplant teurere/schönere) Jahre mit dem Partner, wenn der überlebende am Ende mit zu wenig Geld auf der Straße sitzt.

    Und schon muss man sich überlegen, was man unter der Rentenlücke verstehen will und wieviel Luxus man dort einrechnet, den man dynamisch umplanen kann.

  • muss ich nicht die berechnerte Summe stur jeden Monat entnehmen.

    Das sollte man sowieso nicht. In guten Jahren umschichten in Cash, diesen verzehren, Depot wieder anwachsen lassen. Dabei sollte man seine Reserven so planen, das man den Entnahmezeitpunkt auch mal 2-3 Jahre schieben kann. Aber Vorsicht: das kostet Rendite!

  • Hi dude ich habe auch noch viele Jahre bis zur Rente aber entgegen der Meinung vieler anderer hier sehe ich es nicht als unnötig an sich bereits heute mit ein paar (logischerweise) Annahmen dem Thema zu nähern.

    Viele Parameter wie Bruttoeinkommen im Erwerbsleben, KV/PV Freibeträge, Steuern, Inflation, vorhandene Betriebsrenten und Kinder spielen eine Rolle bei Rentenansprüchen und entstehender Rentenlücke.

    Probiere hierzu mal den Rechner aus: https://finanzfaible.com/rentenlueckenrechner

    Und darauf aufbauend danach den Rechner:

    Finanzberater | Finanzberatung | Finanzfaible


    Ich finde die funktionieren ziemlich gut und decken große Teile der entstehenden Fragen ab. 👌😊