Beiträge von fotoman

    Da gibt es scheinbar einen Unterschied zwischen D und F.

    Was wiederum vom konkreten Depotanbieter und dessen Verrechnung abhängt. Wenn er "falsch" rechnet, muss man halt den Aufwand über ein passendes Franz. Formular treiben und hoffen, dass Frankreich sowas auch zeitnah umsetzt.

    Das kann man sich hier alles durchlesen, wenn man den KI-Angaben auf Google nicht traut:
    https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/quellensteuer/

    Wie kommen dann die 10k Startkapital zu stande?

    Das weisst nur Du, inkl. der (virtuellen) Frage, warum das Geld während dem Ansparen nicht bereits im Depot investiert wurde. Freigeschaufelt liest sich für mich weniger nach jahrelangem Ansparen sondern eher nach einer Umbewertung der Rücklagen für die ETW.

    Meinen ersten ETF habe ich mit 51 gekauft. Der hat sich finanziell in den 5 Jahren schon bedeutend mehr gelohnt wie die 20 Jahre Ansparphase für das in den ETF umgeschichtete Kapital.

    Wenn Dich weder die Finanztip-Artikel zum Thema ETF noch das Ergebnis der ETF-Sparplanrechner überzeugt, muss man sich u.U. fragen, ob es sich für Dich insg. lohnt und wie Du auf einen Markteinbruch reagieren würdest. Ich kenne durchaus Leute, für die ein Aktien-ETF mental nicht sinnvoll wäre.

    Gehe tatsächlich davon aus, daß es dafür schon zu spät ist. Es ist halt ein Wunsch.

    Wenn es über die Ausschüttung eines normalen Welt-ETF kommen soll, dann ist es zu spät (sorry, das sagen zu müssen). Außer, Du investierst ab 2033 die gesamte bisherige Kreditrate (das werden wohl nicht nur 100€ im Monat sein) zusätzlich in den ETF.

    Ein Welt ETF liefert ca. 1,5% Ausschüttung, die in der Höhe nicht exakt planbar sind. 300€ * 12 = 3600€ Ausschüttung im Jahr (Netto) oder ca. 4300€ Brutto. Das ergäbe eine heutige Kaufkraft von 286000€ Depotwert.

    Jetzt darfst Du noch die Infaltion dazu rechnen.

    Realistisch ist nur, das Depot ab Rentenbeginn über 30 Jahre zu entsparen. Dann würden ca. 100k€ mit hoher Wahrscheinlichkeit genügen, oder bei 2% Infaltion p.A. ca. 135k€ Depotewert in 15 Jahren.

    Der Mittelweg könnte sein, sowas wie den FTSE All-World High Dividend zu nutzen. Der lag in den letzten Jahren bei gut 3% Ausschüttung und vom Kurs her trotzdem recht nahe am normalen FTSE All-World.

    Wird das nicht immer gleich versteuert?

    Die Aktien liegen in einem Art Sammeldepot in Frankreich. Damit könnte F durchaus noch ein Wörtchen mitreden beim Verkauf.

    Dazu meint Google noch (mag aber KI-Seitig falsch haluziniert sein) dass es ggf. Steuervorteile bime Kauf gab, die heute aber verjährt sind (im Sinne einer Rückzahlung, da länger wie 5 Jahre gehalten).

    Was bisher mit den Dividenden geschieht, weiss auch nur Alabama. Ggf. ist auch dafür bereits heute mehr Aufwand nötig wie bei Dividenden in D. Ich habe mich um Auslandsdepots nie gekümmert, der damalige Aufwand mit den Dividenden aus CH hat mich abgeschreckt, auch wenn das in CH mittlerweile besser geworden sein soll.

    Zu Depot/Mitarbeiteraktien in Frankreich kann ich nichts sagen. Es wundert mich eher, dass diese dort nach Austritt aus der Firma weiter für Dich verwaltet werden. Ich habe mich damals, weil ich mich nicht drum kümmern wollte, gegen Mitarbeiteraktien (bei mir in CH verwaltet) entschieden.

    Die Google-KI meint, dass der Verkauf über das "Mitarbeiter-Portal unter dem Equiniti ESP Portal" oder ein landesspezifisches Portal erfolgt. Hast Du auf sowas noch Zugriff?

    Am Ende musst Du aber sowieso die Steuern zahlen und ggf. den Aufwand treiben, sie in F zu verkaufen (oder in Dein Depot zu überführen, falls möglich).

    Zusammen mit der Aussage "möchte ich meine Finanzen vereinfachen" würde ich mich daher direkt drum kümmern anstatt das erst auf den Rentenbeginn zu verschieben.

    Ob Du in der Rente wirklich bei weniger wie 26,375% Steuern (inkl. Verkaufsgewinn) liegen wirst, musst Du wohl selber ausrechnen. Das hängt ja nicht nur von Deiner Rente ab (ggf. inkl. 1-2 BAVs). Klar kannst Du, wenn Du nur knapp darunter liegst, auch über ein paar Jahre verkaufen und auf entsprechende Kursverläufe spekulieren. MIt KISS hat das für mich aber nichts zu tun.

    Wie die meisten Kollegen.

    Du hast also noch Kontakt zu Deinen früheren Kollegen, aber niemand von ihnen hat sich damals informiert, wie er irgendwann an die Aktien kommt?

    das was du sagst kann man aber auch anders rum ausdrücken: nur 10-20% der Miete spart man als Selbstnutzer wirklich.

    Dann mache ich anscheinend etwas falsch, wenn ich mein Hausgeld, den Renditeverlust durch das Vorhalten meiner Instandhaltungsrücklage im Tagesgeld (das Geld wäre sonst im Aktien-ETF) und die Miete für exakt diese Wohnung vergleiche. Auf nur 20% komme ich nur, wenn ich meine alte Miete von vor 10 Jahren in einer erheblich schlechter ausgestatteten Wohnung als Referenz hernehmen würde.

    Der verringerte Finanzbedarf bei abbezahlter ETW liegt hier langfristig eher bei 50-60% der Vergleichsmiete.

    Aber gut, diese Vergleiche, wie auch die Videos dazu, gehen natürlich immer auf die aktuellen Immo-Zinsen (meist auch noch mit sehr weing Eigenkapital). Da mag das anders aussehen.

    Lohnt es sich überhaupt noch, bei einem Anlagehorizont von max. 15-20 Jahren?

    Und was kommt dann? Willst Du mit 60-65 alles verkaufen?

    Mein ETF wird mit Renteneintritt langsam entspart, womit Teile davon auch in der Rente noch lange investiert bleiben.

    Wenn Du von den üblichen Annahmen des weltweiten Aktienmarktes ausgehst, dann sollte es sich für 15 Jahre mehr lohnen wie das Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen zu lassen. Auch, wenn Du mit den genannten Werten keine große Zusatzrente ab 65 erzielen wirst.

    Eine mögliche Sparrate wird bis 2033 eher gering ausfallen(~200€ max).

    Du hast zusätzlich 10.000€ geschreiben, die vermutlich nicht als Rücklage fürs Haus gedacht sind?

    Über diesen Rechner komme ich bei nur 5% Rendite p.A. und der Sparrate auf 7.529,70€ Rendite (Brutto) bis 2033. Und gehe ich ab dann von keiner zusätzlichen Sparrate mehr aus, wären es in 15 Jahren immerhin 16.841,65€ Rendite oder ca. 51k€ im Depot. Schaffst Du es, die Kreditrate dann zusätzlich zu sparen, dürfte sich für die gesamte Rentenzeit eine relevante Zusatzrente ergeben.

    Aber natürlich weiss niemand, wie sich der Markt ab morgen entwickelt.

    https://www.finanzfluss.de/rechner/sparrechner/

    Du kannst halt schlecht mit einem Stück Haus beim Bäcker deine Brötchen bezahlen. Und du würdest es auch nicht verkaufen wollen, um dreimarkfuffzich Rechnung zu bezahlen.

    Für beides brauche ich weder jetzt im Vorruhestand noch in der Rente mein Vermögen. Beides ist soweit abgesichert, dass der gesamte Finanzmarkt zusammen brechen muss, damit die entsprechenden Versicherungen garnichts mehr zahlen.

    Dazu kommt die DRV, die ihre Zahlung auch nicht einstellen wird ohne dass ganz D pleite ist es also auch keine Grundsicherung mehr gibt.

    Nachbar ist in Rente mit großem Haus. Marktwert um die 500k. Zum Leben ist aber kein Geld da, da werden die Kinder angepumpt, die selbst zur Miete wohnen.

    Zum Leben genügt die kommenden Jahre der Barwert meines Lebensarbeitszeitkontos (ich rechne nicht mit einer Pleite der R+V) und danach die DRV+BAV. Dank ETW spare ich mir die Miete, die Instandhaltungsrücklagen zählen nicht zu meinem Vermögen und das Hausgeld ist erheblich günstiger wie die Vergleichsmiete wäre.

    Mein Vermögen dient nur (noch) dem Luxus.

    Wieso läuft es eigentlich bei diesem Forum so oft auf Immobilie vs etfs hinaus?

    Weil es in der Ausgangsfrage nicht um das Ziel des Vermögens ging, sondern nur um das, was Hmpf direkt beim Bäcker versetzen kann. Haus mit Garten und Selbstversorgung zählt dort nicht.

    Für mich gehören alle Wertgegenstände mit ihrem aktuellen Wert zum Vermögen, da es mir nicht um eine fiktive Zahl geht sondern darum, mind. meinen gewünschten Lebensstandard abzusichern.

    Die da wäre? Frage aus reinem Interesse.

    Habe ich schon mehrmal hier gepostet:

    Das Lebensarbeitszeitkonto bei meinem AG (bzw. bei dem durch ihn beauftragten Versicherung). Darüber erhalte ich die kommenden 7 Jahre ein monatliches Gehalt, das mehr wie meine Lebneshaltungskosten deckt. An das Geld komme ich anders nicht mehr heran.

    Jetzt kann man sich, neben der zeingenden Auszahlung über 7 Jahre, natürlich im Sinne des Vermögens noch fragen, ob man das Geld garnicht ansetzt (ist für mich genauso nicht liquidierbar wie meine ETW) oder ob ich den Restbetrag als Brutto, Netto oder Barwert (zukünftige Zahlungen) bewerten sollte. Da aber auch Rückkaufswerte von Versicherungen nicht zum Vermögen zählen, bleibt das wohl genauso unbetrachtet wie sonstige illiquide Vermögenswerte.

    Ist umsetzbar und liegt in meiner Hand

    Ich käme nicht auf die die Idee, meine Rentenabschläge auszugleichen. Wieviel soll man da überhaupt spenden? Die Politik kann ab 2027 die Rente nach 35 BJ und Abschlägen von 63 auf 64 anheben (das wird zeitnah gefordert, Vertrauensschutz gibt es nur für die abschlagsfreie Rente, der Rest an Neurentnern ist irrelevant, die meckern nicht laut genug) oder die Abschläge pro Monat massiv erhöhen. Was am Ende dabei heraus kommt, ist auch unklar, falls man nicht dauerhaft nur mit dem heutigen Gegenwert eines Rentenpunktes rechnet.

    Macht man alles selber, muss man sich halt sicher sein, dass man sich um seine Finanzen bis an sein Lebensende selber kümmern will und muss. Wirklich sinnvolle Entnahmepläne gibt es m.M.n. bei Brokern noch nicht, auch wenn FT immer wieder davon träumt.

    Okay. Merke für die nächste Umfrage: Formulierung „in der Regel“ verwenden

    Auch die Regel gibt es bei mir nicht.

    Im August gibt es keine Ausschüttungen, mein Geld ist investiert. Also gab es den Blick ins Depot genau am 04.08. Abends, als der Sparplan vom 01.08. real ausgeführt war.

    Im Sept. gibt es zwei Ausschüttungen, plus Sparplan und ggf. eine Einmalanlage. Macht also, falls sich die Tage nicht zufälig überschneiden, mind. viermal den Blick in die Depot-App.

    Ansonsten verfolge ich den Wert der ETFs ohen den Blick ins Depot nahezu täglich, falls ich nicht unterwegs bin. Dazu reicht mir der Blick auf den aktuellen Stand meines Haupt-ETFs (>85% aller ETF Anteile) im Internet.

    Es geht nicht um den Depotwert sondern um die grobe Abschätzung, was in der Börsenwelt los ist. Eine Reaktion gibt es aber erst, wenn der Drop sehr groß wäre (>20% von meinem ATH). Dann würde ich über eine temporäre Neubewertung meiner Rücklagen im TG/Geldmarktfonds nachdenken, ggf. Teile zusätzlich investieren und meinen Sparplan umstellen.

    Den Wert des Zweit-Depots, in dem aber nur ein Geldmarktfonds liegt, sehe ich häufiger, da es in der Banking-App angezeigt wird.

    Ist es nicht sogar ratsam mindestens monatlich ins Depot zu schauen, um zu kontrollieren ob Ver/-Käufe und Dividenden richtig verbucht wurden, bzw. auch Sparpläne?

    Wenn ich meinem Broker nicht traue, dann wäre ich da ganz schnell weg. Insb. wenn er das Geld für den Sparplan vom Girokonto einzieht, dann aber nicht investiert.

    Zu Einzelkäufen gibt es eine Push-Nachricht, zu Dividenden und Zinszahlungen auch.

    Ich kann das wiewder nur für uns (großer AG mit IGBCE-Bindung) sagen:

    D.h. ich verstehe es so, ich könnte z.B. 3-4 Monate den Maximalbetrag einzahlen und dann im Anschluss 3 Monate frei nehmen.

    Die Entnahme wird bei uns auf Basis der realen Monats-Bruttozahlung der letzten 12 Monate definiert (mit der Wahl zwischen 70 und 100% davon). Damit zählen weder Sonderzahlungen (Urlaubsgeld und co.) dazu noch die Zahlungen in das ZWK in diese Berechnung.

    Sprich: für 3 Monate Freistellung muss/kann man nicht den Gegenwert von 3 vollen Monatsgehältern einzahlen. Man kommt mit der Einzahlungsweise aber auch nicht auf 100% des gewöhnlichen Tarifgehaltes. Und man muss natürlich die 3-4 Monate vorher mit dem Minimalbeitrag leben können.

    Bei Urlaub und Sonderzahlungen bin ich mir nicht ganz sicher, ich glaube es entsteht während der Freistellung kein Anspruch - aber das müsste ich nochmal genau nachlesen.

    Regelmäßige, tarifgebundene Zahlungen ohne spezielle Bedingungen werden dort weiter gezahlt. Das müsste mind. für das Urlaubsgeld gelten, ggf. auch für ein 13. Monatsgehalt, nicht aber für einen leistungsabhängigen Jahresbonus (3 Monate Freistellung = es gibt im kommenden Jahr nur für 9 Monate einen Bonus, falls dieser irgendwie "global" berechnet wird).

    Der Urlaub für die Freistellungszeit kann in der Freistellung angerechnet werden, muss es aber nur bei Freistellung für ein komplettes Jahr. Du könntest in dem Beispiel also bei 30 Urlaubstagen im Jahr entweder 7,5 Tage in die Freistellung anrechnen lassen (=Du musst das Geld für die 7,5 Tage nicht selber aufbringen) oder Du nimmst den Urlaub vor bzw. nach der Freistellung im selben Jahr.

    Was ggf. auch noch relevant sein könnte: während der Freistellung gehen Krankheiten zu Lasten des AN. Wird man während der Freistellung krank, ist das Dein Problem. Weder wird die Freistellung pausiert, noch besteht Anspruch auf Krankengeld (jedenfalls bezogen auf die GKV).

    Und (die Frage kam bei uns immer wieder von Leuten, die ihren "angeblichen" Vorruhestand damit finanzieren): da der Arbeitsvertrag weiter besteht, sind Nebentätigkeiten formal beim AG anzumelden. Man kann zwar einen 100% Job während der Freistellung ausüben (da man dem AG keine Arbeitsleistung mehr schuldet, Steuern und Sozialversicherung außen vor gelassen), man darf aber meist nicht für die direkte Konkurrenz arbeiten.

    Wie würdet ihr den jetzigen ist-Zustand, wie oben beschrieben 200k etf und 450k sichteinlagen unter den aktuellen Marktgegebenheiten anpassen?

    Ich glaube nicht, dass Dir hier jemand konkrete Vorschläge nennt. Die sind halt extrem von den eigenen Vorlieben abhängig und auch davon, wie sehr Du Dich um Deine Entnahmen kümmern möchtest. Ich werde, so lange ich mich noch geistg fit dazu fühle, mit getrenntem Welt-ETF und Tagesgeld arbeiten. Und mit Glück finde ich früh genug den Absprung um das ales in einem MultiAsset ETF umzuschichten (aber auch mind. 60/40 mit 60% Aktien), der mir ab dann automatisch im Monat miene Auszahlung liefert.

    Mir wäre, auch mit 60 (bin 56) der Aktienanteil zu gering und damit die Chance auf mehr Vermögen in den ersten 10-15 Jahren des Ruhestandes zu schlecht. Andererseits reicht Dein Vermögen um die gewünschte Entnahme zu tätigen (der Kauf des Autos und ggf. eines weiteren mit Mitte 70 ist m.M.n. nicht eingerechnet).

    Ich hatte bis vor kurzem eine 10/90 Aufteilung (Tagesgeld/Aktien-ETFs), jetzt aufgrund von Geldzufluss mit 56 eine von ca. 16/84. In dem Bereich wird es auch bis zu meiner Rente mit 63 (oder 64) bleiben.

    Mit Renteneintritt werde ich bei eher schlechter Marktentwicklung ab heute (mein Excel rechnet nur mit 3% Rendite p.A. im ETF) temprär auf 70/30 kommen (Einmalzahlungen von PRV und BAV).

    Was dann kommt, wird der Markt zeigen. Und vermutlich noch viel mehr meine garantiert uneinheitliche Entnahme und mit Pech die viel zu geringe Entnahme, wie sich dann mit 85+ herausstellen wird (falls ich das noch aktiv mitbekomme)

    Das ist aber keine Strategie für irgendwen anders.

    könnte etwas seltsam rüberkommen

    Ist das ein so kleiner AG, dass Dein Chef Deine reale Auszahlung kennt und kontrolliert?

    könnte ich dann trotzdem über einen relativ kurzen Zeitraum per Maximalbeitrag einiges an Freistellung generieren.

    Da Du die Bedingungen nicht genannt hast, gibt es dazu entweder bei euch keine oder Du hast sie nur noch nicht "bemerkt".

    Bei uns waren längerer Auszeiten 6 Monate vor Freistellung mit dem Vorgesetzen zu klären (Ausnahme: Freistellung wegen Pflege oder kürzer wie ein Monat). Und nach einer längeren Auszeit war eine Pause vom einem Jahr einzuhalten, bevor man die nächste Auszeit antreten durfte.

    maximale Einzahldauer eigentlich von Vorteil.

    Wenn Du es Dir leisten kannst, dann ggf. ja. Bei uns musste vom Bruttogehalt bei der Einzahlung mind. die Geringfügigkeitsgrenze übrig bleiben, damit man zwingend weiterhin Sozialversicherungspflichtig bleibt.

    Es ist halt kein Sparkonto. Aber selbst, wenn ich am Ende nur ca. 75% der "Zeit" für die vor 15 Jahren eingezahlten Stunden heraus bekommen hätte (bei einer Entnahme von 100% des aktuellen Tarifgehaltes), war ich am Ende trotzdem über die mind. 20% der Entnahmesumme froh, die ich damit schon angespart hatte.

    Bei uns gibt es auch viele ältere MA, die sich mit dem Geld eine Teilzeit finanzieren ohne Teilzeitgehalt zu beziehen. Da man laut Arbeitsvertrag als Vollzeitbeschäftigter gilt, wirkt sich das (im Vergleich zu echter Teilzeit) nicht nur auf die Sozialbeiträge aus, sondern auch auf Sonderzahlungen.

    Gibt es für 2027 durch das Altersvorsorgereformgesetzt hierzu positive Änderungen?

    Nur die, welche Finanztip auch schon in dutzenden Videos und vermutlich auch Artikeln genannt hat:

    Es SOLL die Möglichkeit zum Wechsel in ein Altersvorsorgedepot geben. Welche Produkte es für das AVD geben wird, was diese kosten und was am Ende die Umwandlung in eine Rente oder die gestreckte Auszahlung kosten wird, steht bisher (öffentlich) in den Sternen.

    Wie würdet ihr mit so einem Produkt in Zukunft am besten verfahren?

    Persönlich würde ich spekulieren, was in meiner Zukunft für mich passieren dürfte und mir dann durchrechnen, was für mich am Besten sein könnte.

    Darunter fallen u.A. Alter, Förderung, der Einfachheit, die 4% des Bruttos aufzubringen, die zu erwartende Auszahlung bei Kündigung sowie so Dinge wie die Lust, sich selber (lebenslang) um die eigenen Finanzen zu kümmern oder die Gefahr, an ein selber angespartes ETF Depot zu gehen, wenn man gerade meint, dass es nötig wäre oder wenn, ganz trivial, der Wert der ETFs mal für ein paar Jahre im Minus ist (soll ja Leute geben, die bei sowas Panik bekommen).

    Dazu kommen dann (für einige reale, für andere abwegige) Gedanken, ob man bis zur Rente mal in Grundsicherung fallen könnten (Riester ist geschützt, das eigene ETF-Depot nur bis zur Höhe des Schonvermögens).

    Weil Riester, und auch das AVD am Ende zwingend in einer rentenähnlichen Auszahlung münden, ist das auch im Alter etwas anderes wie die Entnahme aus einem ETF-Depot. Um letzteres muss man sich lebenslang aktiv kümmern, falls man nicht mit einer minimalen Auszahlung zufrieden ist.

    Am Ende ist es natürlich auch noch die Frage, ob von dem Geld im Riester irgendwas zugesichert ist oder nicht. Der ETF kann genau einen Tag vor der geplanten Umschichtung für Entnahme im Alter massiv fallen und dann sind halt zum Zieltermin 20-50% weniger im Depot. Oder man schichtet so früh um, dass die vor XX Jahren erhoffte Rendite ausbleibt.

    Die Frage ist halt wie am besten mit den 100.000 umgehen bzw. anlegen.

    Ohne dass ihr für euch wisst, was ihr (ansatzweise wann) mit dem Geld machen wollt, wird das schwierig und als außenstehender unmöglich.

    Von "soll vererbt werden" über "wird hoffentlich erst in >15 Jahren für die Pflege benötigt" bis hin zu "soll uns den Ruhestand verschönern, os lange wir noch gesund sind" ist da alles drin.

    Ich würde mir bei 2,2% dauerhaft aufs Tagesgeld schon ernsthaft überlegen, ob ich das Geld wirklich in einen Geldmarkt-ETF stecken wollte. Bzw. persönlich würde ich es nicht tun. Das kann man immer noch machne, wenn die Bank/der Broker die Zinsen massiv senkt.

    Wenn das Geld nicht genutzt werden soll (ggf. in 15-20 Jahren für Pflege) dann würde ich große Teile einfach in einen weltweiten ETF stecken. Da ich eher FTSE Indizes mag, in den FTSE All-World oder, wenn es auch um Dividenden geht, in den FTSE All-World High Dividend. Oder einen von Deinen in der ausschüttenden Variante.

    Sind Teile des Gelder zeitnah (die kommenden 5-10 Jahre) für Ausgaben eingeplant, dann würden diese bei mir auf dem TG des Brokers landen oder bei Dir halt bei Comdirekt bleiben.

    Und wäre das (Day)Trading nicht mein Hobby, würde ich alle Einzelaktien in den ETF umschichten.

    Wie soll er denn das SORR absichern, wenn er zu 100% in einem Aktien-ETF investiert?

    Da man kein Langlebigkeitsrisiko sondern eine vorher fest definierte Zeit absichter muss, spricht für mich bei relativ kurzen Zeiträumen bis 10 Jahren nichts gegen TG oder zusätzlichen Festgeld/Laufzeit-ETFs wenn man Angst vor einer Nullzinsphase hat.

    Persönlich würde ich für 2-4 Jahre niemals irgendein Roisiko eingehen, wenn ich vom Geld abhängig wäre und sonst keine Einnahmen hätte.

    Ob man den nötigen Betrag ansparen kann, hängt für mich viel zu sehr vom eigenen Bedarf ab. Finanziere ich mich nur selber oder die Familie, brauche ich eher 2500€ oder 5000€ Netto jeden Monat.

    Wer es im Jahrzehnt vor der Rente nicht schafft, 120k€ Netto (4*12*2500€) über >=10 Jahre im ETF anzusparen, dürfte auch nicht das Geld dafür haben, den entsprechenden Bruttobetrag bei den genannten Voraussetzungen/Kosten im ZWK anzusparen.

    Ich hätte meinen Betrag nicht aus meinen Beiträgen ansparen können, da ich realistisch nur 5 Jahre dafür gespart habe. Der übrige Betrag kam durch eine seltsame, von mir früher nicht überblickte Vorgabe des AG zustande.

    Wie schon mit Zahlen belegt, der bürgergeldbezieher der das System ausnutzt ist rein von der Finanzierung vollkommen irrelevant. Das wirkliche Problem ist eigentlich nur das es dafür zu Recht keine Akzeptanz gibt

    Wo sprach ich von den Leuten, die das Systme ausnutzen? Außer Du definierst jeden, das BG nicht nur als UNterstützung bezieht, als jemanden, der das System ausnutzt.

    Weiterbildung hat mit Sicherheit seine Berechtigung und schadet nicht. Daraus das typische Tellerwäscher-Millionärsszenario abzuleiten ist aber nicht korrekt, da es nicht funktioniert in der Masse.

    Auch davon sprach ich nicht. Warum muss jemand 45 Jahre Steine schleppen.

    Wenn wenig stimmt, muss das Schmerzensgeld natürlich angepasst werden.

    Für die Erhöhung darf man gerne auch selber sorgen, wenn einem der Job oder ds Gehalt nicht passt. Aber vermutlich ist die Entlohung nur im Technikbereich nicht bundesweit einheitlich, womit der Lockin an den Traumwohnort keinen Unterschied macht.

    Na, da bin ich gespannt, was KI dann da leisten wird.

    Ich finde die Fortschritt in Japan dazu schon sehr interessant. KI heißt nicht nur ChatGPT.

    Warum werden eigentlich keine Kanalarbeiterinnen gesucht?

    Die erste Ausschreibung, die ich dazu finde, sucht "Kanalreiniger (m/w/d)".

    Oder auch sowas "Ich suche einen LKW - Fahrer (m/w/d) für meinen Betrieb. Von Vorteil wären Kenntnisse in der Branche Kanal- und Rohrreinigung." um wieder in den Bereich der Fortbilung auf Eingenverantwortung zu kommen.

    Der Diskussion von 3,x Prozent sichere Auszahlungsquote folgend, würdest Du eine extrem hohen Kapitalbedarf benötigen, den Du mit der freien Sparrate niemals erreichen würdest.

    Warum muss das Geld für die vergleichbare Freistellung per ETF 20-30 Jahre reichen? Es muss exakt für die Zeit der Freistellung reichen, ggf. inkl. Sparbeiträgen für die eigene Altersvorsorge, wenn man das mit einbeziehen möchte.

    Da (bei mir) der Auszahlungsbetrag aus dem ZWK über die Jahre identisch bleibt, wäre im ETF (nein, in einem Tagesgeldkonto als Netto gerechnet) etwa der Betrag nötig, den ich Brutto im ZWK hatte (GKV Beiträge bei Eigenfinanzierung schon eingerechnet, auf DRV Beiträge würde ich liebend gerne in der Phase verzichten).

    Ob hier der AG Sonderzahlungen (13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und co) auch in der Freistellung zahlt, muss akstr in seinen Unterlagen nachlesen bzw. den AG fragen. Dann sieht die Rechnung natürlich anders aus.

    - Sind die oben genannten Bedingungen einigermaßen akzeptabel bzw. was man eben von einem Zeitwertkonto erwarten kann? Oder komplett unterirdisch?

    Ist das Finanzielle überhaupt Dein Hauptpunkt?

    Denn nein, ich finde die Kosten extrem hoch: 0,82% Verwaltungskosten und 1% Verzinsung heißt für mich, dass Du quasi auf 0 heraus kommst. Mit den 2,2% Beitragsbezigenen Kosten bist Du damit extrem lange (eigentlich lebenslang) im Minus.

    Denn zu bedenken ist: Du zahlst heute den Gegenwet deines Stundensatzes ein, musst zur Freistellung aber den Gegenwert Deines dann gültigen Stundnesatzes entnahmen.

    Seit ihr nicht tarifgebunden und der AG zahlt darüber ggf. einen Tarifzuschuss?

    - Wieviel würdet ihr einzahlen? Nur Überstunden oder auch vom Brutto?

    Bei mir waren die Bedingungne besser, daher bin ich jetzt 7 Jahre auf Basis des Zeitwertkontos meines AG freigestellt (unter Weiterzahlung aller Sozailbeiträge). Je nach politischem Entschluss gehe ich direkt anschließend mit 63 in Rente oder nahc 1 bis 1,5 Jahren (und möglichst langer ALG1 Zeit).

    Es stellen sich aber mit 45 für mich einge Fragen:
    - was möchtest Du mit dem Geld machen (z.B. zusätzlichen Urlaub, Teilzeitarbeit mit Vollzeitgehalt, Freistellung vor Rente)
    - wie sicher ist Dein Job, der AG im Allgemeinen und Dein Wunsch, bei diesem AG bis zur Auszahlung des Kontos zu bleiben?

    Zudem sind die Kosten sehr hoch. Da kannst du dein Geld lieber in die hier immer wieder empfohlenen ETFs stecken.

    Hängt sehr stark von der Nutzung ab und was einem Freizeit wert ist.

    Während der Freistellung muss der AG die Sozialbeiträge weiter zahlen (man selber auch) und er sollte auch den Gegenwert der Urlaubs zahlen.

    Länger wie einen Monat Freiustellung ohne Lohnfortzahlung führt dazu, dass man selber die KV Beiträge (vollständig) aufbringen muss und dazu keine Rentenbeiträge und keine AV Beiträge mehr zahlt.

    Warum sollte man so etwas tun?

    Ich habe das liebend gerne (wenn auch mit geringeren Kosten bzw. mehr AG-Zuschuss) getan. Ich hätte von dem selben Geld niemals privat 7 Jahre Vollfreisgtellung inkl. Sozailbeiträgen zahlen können, außer ich hätte über die Einzahlungszeit (also nicht nur die 6 Jahre, in denen ich recht viel eingezahlt habe) 20% p.A. im ETF erhalten.

    Es hängt halt davon ab, wie wichtig das Geld sonst für den Lebensunterhalt ist, was man mit der Zeit machen möchte (mit oder ohne Familie/Partner) usw.

    Die Problematik bei solchen Konten ist

    Das ist zumindest noch mathemtisch irgendwie ausrechenbar. Für mich ist das Problem viel eher, dass es zunächst an den AG gebunden ist. Ob das Geld an die DRV übertragbar ist, wenn der AG in die Insolvenz geht, einem betriebsbedingt kündigen möchte oder man selber den AG wechseln möchte, wäre für mich vorab ebenfalls zu klären.

    Sonst tritt in einem solchen Fall der "Störfall" ein und das angepsarte Geld ist umgehend voll zu versteuern und zu verbeitragen (wer PKV ist, hat da einen Vorteil).

    Aber das kann man evtl auch relativ kurz vor dem Ausscheiden durch hohe Einmalzahlungen regeln, da müsstest du in deine Bedingungen reinschauen, was da möglich ist.

    Was sich (a) auf das eigene Netto auswirkt, (b) auf den möglichen Entnahmebetrag (die genannten 70-130% der letzten 12 Monate vor Freistellung) und (c) ggf. auch zu seltsamen Reaktionen im Betrieb führen soll (hatten wir hier im Forum jedenfalls schon, ist mir allerdings schleierhaft, wie das gehen soll).

    Klar, wenn es nur um ein paar Monate Freistellung vor Rente geht, dann sieht es ggf. anders aus. Bei mehreren Jahren sollte der AG hoffentlich die Urlaubstage bei der Auszahlung mit einrechnen. Trotzdem bekommt man den Betrag nur dann innerhalb voin 1-2 Jahren eingezahlt, wenn man (problemlols) von 50-70% des bisherigen Bruttos leben kann/will.

    Garantiert sind leider genau 0€. Am besten wähle ich einfach die monatliche Rentenzahlung und werde 150 Jahre alt.

    Auch bei Deinem weltweiten Aktien-ETF sind exakt 0€ garantiert, der Rest ist nur Deine Hoffnung bzw. Dein Vertrauen auf den Markt. Nur damit sind die erhofften Rendite überhaupt möglich.

    Ansonsten fressen die Gebühren meinen Steuervorteil auf.

    Welche Steuervorteile genau? Die Versicherung ist von 2004, also ist die Auszahlung als Einmalbetrag steuerfrei, die Auszahlung als lebenslange Rente nicht. Hoffentlich hat die KI das korrekt haliuziniert. Irgendwie wird sie ja auch Deinen pers. Steuersatz in der Rente erraten haben um die Steuern auf den Ertragsanteil au zwei Nachkommastellen korrekt zu berechnen.

    Am Ende bleibt nur der Vergleich der Umschichtung in einem "besseren" (was auch immer das für Dich heißen mag) Fonds gegenüber der Auflösung und der Selbstanlage. Jeweils mit oder ohne Anlage der monatlichen Beiträge.