Beiträge von fotoman

    Und noch logischer wird es, wenn man wie ich vermutet, dass im AVD eh nix ausgeschüttet wird.

    Was hat das AVD ab Anfang 2027 mit einer ETF-Emittieurng Ende 08/2026 zu tun?

    Der IE000CVUM3N6 (All-Cap Dist) wird an Xetra und an der Börse Stuttgart bereits gehandelt:
    Xetra 24.08.2026: Tagesumsatz in Stück: 315.359

    Das Problem für die Broker dürfte eher sein:
    Min. Quotierungsvolumen (Xetra): 100.000 EUR
    Und das bei einem Kurs unter 5€/Stück.
    Unter 25.000 Stück ist anscheinend derzeit kein Handel an Xetra möglich, und da auch noch kaum ein Verkäufer Anteile verkaufen dürfte, müsste der Market Makter erst einmal Anteile für 100k€ kaufen ohne das Interesse der Privatanlager abschätzen zu können.

    Also bündeln sie das Interesse erst einmal auf den uninteressanten Acc-ETF. So kann auch keiner auf die Idee kommen sich eine erhoffte Ausschüttungsrendite auszudenken.

    Der IE00B3RBWM25 (FTSE All-World Dist) hat dagegen ein Min. Quotierungsvolumen: 2.500 Shares.

    Sonderwünsche dann ja vielleicht auf Nachfrage.

    Das dürfte, wie bei allen ETFs, die es als Acc und Dist gibt, am Ende der selbe interne ETF sein, von dem einige als Acc und einige als Dist verwaltete werden.

    Sieht man auch schön, wenn man z.B. das Fondsvolumen des FTSE All-World auf extraETF und Finanzfluss vergleicht. FF hat das früher mal in einem ihrer Videos zur ETF-Suche beschrieben.

    Ich habe ja auch noch mein Portfolio fürs Alter wenn wirklich mal was grösseres ansteht.

    Damit hast Du schon den große Unterschied zu all den (auch von Finanztip immer wieder spekulierten) Annahmen genannt. Die Videos und Rechnungen gehen immer davon aus, dass jemand seine Immobilie gerade so bis zum Renteneintritt abzahlen kann und es mit extrem viel Glück noch schafft, das Geld für die nötige Instandhaltung anzusparen.

    Leute, die es neben der Immobilie noch schaffen, ein ausreichendes Vermögen anzusparen, sind bei den Betrachtungen immer genauso Außenseiter wie diejenigen, die doch tatsächlich keine Rentenlücke haben werden.

    Ob deine Rechnung passt, ist höchst individuell. Für mich ist bei sowas einerseits das identische Objekt als Mietobjekt zu betrachten, andererseits aber nicht ein Neu-Mietvertrag sondern der, den man ggf. genauso lange hätte wie man in der eigenen Immobilie lebt.

    Jetzt frage ich mich allerdings warum die eigene Immobilie hier immer so kritisch gesehen wird

    Für mich aus zwei Gründen:

    Betrachtungen im Internet beziehen sich immer auf einen aktuellen Käufer, aktuell vermutlich mit ca. 4% Immobilienzins, eine Zeitlang vorher auch noch mit einer 110% Finanzierung. Diese schaffen es meist gerade so, den Kredit zu tilgen und neben ihrer Lebenshaltung noch Rücklagen für die Instandhaltung aufzubauen.

    Auch, wenn Du schreibst, dass Du bisher vieles selber machen kannst: wie lange hält das an (hoffentlich sehr lange) und ist danach das Geld vorhanden, dass sich jemand um Garten und das größere Haus kümmert? Oder wird vom Eigentümer erwartet, dass dies der "depperte" Angehörige macht, und zwar "gefälligst" kostenlos. Meine Oma war so drauf.

    Wenn, wie bei Dir, alles passt, ist das m.M.n. ok. Ich lebe selber so, wenn auch in der abbezahlten ETW.

    Problematisch kann es u.U. werden, wenn bei Partnern einer ins Pflegeheim muss und die sonstige Absicherung nicht für die Kosten ausreicht.

    Dazu kommen noch Softfacts, die man ggf. heute noch garnicht absehen kann. Als meine Eltern ihre ETW gekauft haben, gab es in der Nähe noch einige Nahversorger, die über die letzten 20 Jahren nach und nach geschlossen haben. Heute ist man entweder auf ein Auto angewiesen oder muss alles per (oft nicht barrierefreien) ÖPNV nach Hause schleppen.

    Das gilt aber ebenso für ein Mietobjekt, oder?

    Grundsätzlich ja, wobei ich bei Miete ggf. nochmal umziehen kann, wenn die Nahversorgung absehbar wegbricht. Oder ich suche mir im Alter beim hoffentlich letzten Umzug eine Gegend aus, von der ich erwarte, dass die kommenden 15-20 Jahre die Nahversorgung erhalten bleiben wird.

    Schnell eine Immobilie zu liquidieren ist wohl eher schwierig, da braucht es schon Zeit.

    Insb. die Vorbereitung benötigt Zeit, wenn man bei klarem Kopf umziehen will und nicht ein Vormud den gesamten Inhalt des Hauses auf den Müll kippt.

    Ich wüsste ja auch erst mal gar nicht,welches Fluchtland möglich wäre,wenn hier gar nichts mehr geht

    Wenn Du erst flüchtest, wenn hier garnichts mehr geht, ist es zu spät.

    Wie kann man sich solche Gedanken machen, aber als Rentner (also mit mind. 62) und anscheinend Finanzinteressiert keine einzige dazu auch nur ansatzweise passende Doku gelesen/gesehen haben?

    Was wäre denn im WW2 der passende Fluchtzeitpunkt gewesen? Und wohin wärst Du geflüchtet, wenn ein Auswandern in Friedenszeiten nach Übersee nicht in Frage kommt? Alles unter der Annahme, dass WW3 wieder überwiegend Europa betrifft.

    Was Dir ggf. passieren kann, wenn Du zu spät mit Deiner Flucht dran bist, dürfte Russland seit ein paar Jahren zeigen. Von daher ist Revolut oder jede digitale Aufbewahrung nur sehr eingeschränkt sinnvoll.

    Wäre z.B. Südamerika sinnvoll?

    Das erscheint mir sehr sinnvoll, wenn ich mir die Entwicklung dort (z.B. in Argentinien) in den letzten Jahre so ansehe.

    Finanzfruss hatte gerade ein schönes Video zu Teilen Deiner Angst. Interessant (da mir so nicht bewusst) war auch die Aufstellung zu Aktien in D ab Zeitpunkt 10:45 und insb. ab 12:00:

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    Revolut wäre wahrscheinlich weniger günstig,da unternehmensmässig nah an russischer Grenze liegendend?

    Du rechnest also mit einem Angriff von dort? Ich sehe noch ein paar andere Despoten auf der Welt, die mit Pech auch auf den falschen Knopf drücken könnten.

    Oder frei nach meiner Einstellung vor der Wende in D: wenn es zum Atomangriff kommen, dann bitte direkt neben mir. Denn dann habe ich es überstanden.

    Wenn dann aber der "Fall der Fälle" (BU) eintritt

    Man kann sich durchaus die Frage stellen, was dauerhaft BU für einen selber und seinen Arbeitsplatz bedeuten würde.

    Werde ich als ITler dauerhaft BU (ein Jahr lang gibt es Krankengeld, wenn man sich das bei einer PKV nicht auch gespart hat), dann bin ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch gleich EM, also nicht mehr fähig, irgendwas (lange genug am Tag) zu machen.

    Dazu kommt die Einschätzung des eigenen AG. Wird man da eher gekündigt oder wird er sich um einen kümmern (ja, sowas gibt es noch) und einem, wenn es doch "nur" eine Einschränkung ist, mit der man als BU eingestuft wird, unterstützen.

    Mir fällt nur sehr wenig ein, mit dem ich die letzten 20 Jahre dauerhaft BU ohne EM geworden wäre und wo ich, mit passenden Hilfsmitteln, nicht mind. einen Teil meiner Tätigkeiten bei meinem AG hätte weiter führen können.

    Wäre ich EM geworden, hätte neben der gesetzlichen EM Rente auch mind. eine BAV eine Rente gezahlt. Auch sowas kann man sich mit 40 ggf. durchrechnen.

    Du kannst das Endalter der BU bsbw. auf 60 Jahre setzen.

    Sowas würde ich nur machen, wenn sonst absolut kein Geld für die BU vorhanden ist, man aber eine haben möchte. Ende mit 60 bedeutet auch, dass die bei anhaltende BU ab 60 nichts mehr zahlt und nicht nur, dass neue Fälle ab 60 nicht mehr abgesichert sind.

    Ich finde die Frage spannend ob es ab einem bestimmten Alter und Summe x angelegt dann sinnvoll wäre die BU zu kündigen.

    Genau ab dem Punkt, ab dem Dein gesamter Lebensunterhalt ohne aktive Arbeit gesichert ist. Allgemein wird sowas "finanzielle Freiheit" genannt.

    Der Bedarf ist bei jedem anders. 600k€ hätten für mich pers. mit 50 nicht ausgereicht. Selbst mit einer aggressiven Entnahmerate und unter Einbeziehung der bis dahin eingezahlten Rente und BAV ab 63/67. Meine Immobilie war mit 50 noch nicht abbezahlt, womit auch 5% Brutto-Entnahme (bis zur Rente) nicht gereicht hätten, um einen für mich brauchbaren Lebensstil zu finanzieren (wieder: dauerhaft BU aber nicht EM). Und solche Raten sind nur bei anhaltend sehr guter Marktlage denkbar.

    Ab 600k€ Netto hätte ich u.U. anfangen können zu rechen. Das dann für "mickrige" (sorry, siehe meine Rechnung oben) 120€ im Monat, wenn das Geld fürs Depot nicht aus einem 600k€ Erbe kam sondern aus hohen Sparraten?

    Ich habe diesen Punkt mit 56 erreicht, aber nicht auf Grund meines Depotwertes. Wobei ich meine BU auch schon mind. 6 Monate früher hätte kündigen können. Der Punkt war bei mir also eher mit 55,5 erreicht. Den Rest hätte ich mit Krankengeld überbrücken können (ja das wird länger gezahlt, hätte mir aber nichts genützt).

    Rechne selber und dann weisst Du mit ein paar Zeilen LibreOffice, wieviel Geld Du inkl. KV/PV bis zur Rente benötigst und wieviel höher Deine Rentenlücke dabei im Vergleich zum Arbeiten bis 63/67 ist. So lange Du einen sicheren Arbeitsplatz hast, kannst Du weitere Rentenpunkte und ggf. BAV Einzahlungen recht genau abschätzen.

    Wird Kleidung in unterschiedlichen Größen behalten?

    Die Kleidung ist mir entweder zu klein oder kaputt. Warum sollte ich zu kleine Kleidung aufheben, ich brauche wohl noch mind. 20 Jahre bis sie altersbedingt wieder passen könnte.

    Werden doppelte Dinge als Ersatz aufgehoben oder aussortiert?

    Doppelte Dinge habe ich entweder, weil ich sofort Ersatz benötige (meine alte Kamera liegt oft im Auto, wenn ich mit der neuen unterwegs bin, das bringt mir mehr wie sie für en paar Euro zu verkaufen) oder sie sind so alt/schrottreif, dass man allenfalls noch einen Retro-Sammler dafür finden könnte.

    Geht ihr ab und zu euren Haushalt durch und sortiert Dinge aus, die ihr nicht mehr braucht?

    Das Zeug wird eher garnicht erst angesammelt. Oder es steht aus historischen Gründen in einer Ecke, wo es die kommenden 10+ Jahre hoffentlich nicht stört.

    Der Rest, der mir zufällig in die Finger kommt, fliegt meist sofort in den Müll. Der Aufwand, das Zeugs zu sortieren, entstauben und ggf. auch noch zu versenden, ist mir viel zu hoch.

    Bei der Auflösung der Wohnung meiner Eltern merke ich gerade wieder, wieviel Mist sie angesammelt haben. Die allermeisten Sachen will entweder niemand mehr, sie sind zu persönlich, als dass ich sie aus der Hand geben würde oder sie sind, im Gegensatz zur Meinung von vor 20 Jahren, doch Massenware, deren Verkauf sich nicht lohnt. Soll sich der Entrümpeler drum kümmern, wenn er noch einen Markt dafür kennt.

    Am Ende ist es das Problem von Nachkommen, die offensichtlich zuviel Geld verdienen und angespart haben. Einiges davon könnte man noch mit unendlich viel Zeitaufwand (und auch Lagerplatzbedarf) zu Geld machen.

    genaue Definition von "ordentlich" kenne ich noch nicht

    Wenn Du das nicht kennst (inkl. der von Dir akzeptierten Standzeiren beim Nachladen), wird es wohl schwierig. Falls der Mercedes CLA als Referenz dienen sollte (gut 700km gemäß WLTP) und Du den in der gewünschten Ausstattung für 40k€ bekommst, wird es vermutlich bei einem anderen Hersteller schwierig.

    Aber wozu, so lange der Diesel wirklich nur die 2000€ Reparaturkosten in absehbarere Zukunft haben sollte. Also z.B. auch nichts an Achsen und Antrieb. Du scheinst ja mit ihm zufreiden zu sein und er dürfte auch keinen sinnlosen EU-Zwangsassistenten zu haben, die man beim neuen Auto nur mit Glück einfach abschalten kann.

    Ich würde bei den Bedingungen beim vorhandenen Diesel bleiben (zweifele aber auch, dass Du den CLA Elecrto für 40k mit Deiner Ausstattung bekommst) so lange Du nicht befürchtest, dass da in naher Zukunft größere Reparaturen kommen oder er gar "unmotiviert" mit einem Defekt liegen bleiben könnte.

    um halt damit für schlechte Zeiten vorzusorgen.

    Überlege Dir mal was passiert, wenn der BU-Fall eintritt, bevor Du Deine eigene Absicherung aufbauen konntest. Was bietet der AG u.U. an (und zwar in welchem Fall, also "nur" bei voller Erwerbsminderung ober bei BU).

    Um mal den BU-Fall in ein paar Jahren außen vor zu lassen (dann hast Du noch kein Vermögen aufgebaut), wie weit kommst Du, wenn Du z.B. mit 50 Jahren BU werden solltest?

    Bei Deiner Sparrate und 6% Rendite p.A. (kein Marktcrash, aber auch keine Überrendite) wärst Du dann bei ca. 220k€ im Depot. Zahlst Du die 120€ in die BU (mit welcher Absicherung auch immer) und die restlichen 580€ in den ETF, wäre der in 15 Jahren bei ca. 184k€.

    Das macht also effektiv einen Unterschied von 36k€ in 15 Jahren (Kaufkraftbereinigt weniger), dafür eine Absicherung im BU-Fall (und auch im EM-Fall) bis zur Rente und darüber hinaus, wenn die BU mind. ausreicht, um Deine Lebenshaltungskosten vollständig zu decken.

    60k€ Brutto im Jahr sind derzeit ca. 3100€ Netto als Single. Das ergeben Lebenshaltungskosten von 2400€. Da Du mit 50 ein entsprechendes Vermögen hast, ist dies bis zu einem Schonvermögen aufzubrauchen bevor Du Grundsicherung erhälst. Dabei auch die KV/PV nicht vergessen, die Du ohne Arbeitsvertrag selber tragen musst.

    Mit den 220k€ kommst Du mit Glück 7 Jahre aus (bei 2400€ Lebenshaltungskosten plus ca. 300€ Kosten für GKV/PV, Inflation nicht betrachetet). Ist der BU Fall dann nicht beendet, folgt Grundsicherung bis zur Rente und ebenso in der Rente.

    Aber wer weiss, was BU bei Dir bedeuten könnte und womit Du dann ggf. Deinen Lebensunterhalt verdienst. BU heißt bei weitem nicht immer auch Erwerbsgemindet (EM).

    Je nach Deiner Planung muss die BU auch nicht alles abdecken, was in den Ratgebern immer angegeben wird.

    Du kennst Deine zu erwartenden Rentenabspüche, ggf. die aus einer BAV und kannst Dein ETF-Depot hochrechnen. Genauso kannst Du u.U. für Dich abschätzen, was Du im Fall "BU aber nicht EM" dauerhaft machen würdest.

    Ich hätte dann nicht 15-30 Jahre tatenlos zu Hause gesessen sondern wäre über kurz oder lang durchaus in der Lage gewesen, mir mind. einen keinen Nebenerwerb mit den verbleibenden Fähigkeiten aufzubauen. Daher war meine BU erheblich niedriger wie immer genannt und ich habe sie aus anderen Gründen gerade mit 56 kündigt.

    Sobald der Vanguard global all Cap also per Sparplan verfügbar ist, kann man seinen alten Sparplan auf den FTSE all world beenden, und den neuen besparen?

    Du kannst machen, was Du für richtig hälst.

    Wenn Du den ETF über viele Jahre besparen möchtest ist dürfte das schonmal etwas anderes sein wie wenn Du ggf. (warum auch immer) Anteile spontan verkaufen möchtest/musst.

    Oder wenn es Dir gar für die ausschüttende Variante wichtig sein sollte, auf welchem Niveau die jährliche Auschüttung liegen könnte.

    Ob ich den ganzen Aufstand wegen 10% SC machen werde, weiss ich noch nicht, vermutlich eher nicht. Umschichten lohnt sich bei mir jedenalls nicht, meine Restlebensdauer ist zu gering, um mit den 0,07% TER Ersparnis (falls die Rendite sehr vergleichbar sein sollte) den Steuerverlust jemals wieder rein zu bekommen.

    Was sollte man bei so einem Fonds abwägen, wenn man mit der TER hadert?

    Überschlage, was beim Verkauf raus kommt und was Du nach Neuanlage an Rendite bis zur Nutzung erwartest (Annahme, das Geld liegt da nicht um es später zu vererben).

    Ich habe mein DEKA-Depot nach 22 Jahren (und einer Gesamtrendite von 1,8%) vor einigen Jahren in einen reinen Aktien-ETF umgeschichtet. Da war mir aber auch bekannt, dass dieser nach Umschichtung noch mind. 15 Jahre bis zur ersten Teilentnahme liegen wird.

    Ich bin bei der Ausgangsfrage von einer Rendite p.A. ausgegangen. Selbst bei 2,x% Rendite p.A. sollte sich die Umschichtung lohnen, wenn der Anlagehorizont ab heute noch lang genug ist und die Renditeerwartung der/des ETF über den 2,x% liegen sollte.

    Stehst Du aber z.B. kurz vor der Rente und diese fällt so gering aus, dass Deine zu versteuernden Gesamteinnahmen (inkl. der Kapitalgewinne) unter 25% liegen, mag es sich lohnen, den Fonds erst in der Rente Stück für Stück zu verkaufen.

    Bei Euch beiden liegt der Notgroschen offenbar einfach so herum und ihr würdet ihn jederzeit für ein noch so absurdes Projekt angreifen.

    Wieso absurd? Deine genannten Kostne dürften nicht aus einem Bauchgefühl stammen, oder? Ich ging davon aus, dass Du schon grob ermittelt hast, dass Du die PV (mit/ohne Speicher und mit/ohne Wallbox) und/oder die energetische Sanierung möchtest.

    Für meine Überlegung eines Balkonkrafwerkes würde ich kein Geld ausgeben, das in der Tat bei meiner Lage absurd.

    Ansonsten habe ich keinen Notgroschen sondern einen gewissen Anteil an schwankungsarben Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto. Das war auch bereits bei der Finanzierung meiner ETW eingerechnet, genauso wie meine Abschätzung zur Sicherheit meines Arbeitsplatzes, dem zukünftigen Gehalt.

    Einen Bebauungsplan der Gemeinde gibt es für das Nachbargrundstück nicht.

    Es geht nicht um den konkretren Plan für das Nachbargrundstück sondern um die zulässige Bebauung (Höhe/Abstand usw) in der Straße/dem Stadtviertel. Bei uns gibt es dazu für jedes Stadtviertel einen Bebauungsplan von der Stadt.

    Daraus sollte sich insb. die zulässige Höhe einer zukünftigen Nachbarbebauung emitteln lassen. Und daraus dann die mögliche Verschattung Deines Daches.

    Vielleicht könnte jemand schildern, wie er zu einer Entscheidung für sich gekommen ist.

    Ich könnte das nur auf Basis diverser YT-Videos (nicht nur von Finanztip) in denen auch entsprechende Effizienzrechner genannt wurden, welche imt den höchst individuellen Werten des eigenen Installationsstandortes und Einstrahlwinkel der Sonne zu füttern sind.

    Auch unterliegen die Module einem stetigen Leistungsabbau (Degradation).

    Genauso sind sie aber auch nach 20 Jahren nicht automatisch defekt.

    Was heißt denn "reinschauen"? Habt ihr da ein tool?

    Wenn Du Dich (m.M.n. sinnlos) mit anderen vergleichen möchtest anstatt Dein Vermögen auf Deine Ziele auszurichten, gibt es hier eine Statistik von 2023, die nur das hier im Therad gewünschte Geldvermögen betrachtet:

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gese…moegen-evs.html

    Geht es eher um das Netto-Gesamtvermögen nach Alter (Haushaltsnettovermögen, also auch das Depot als Nettowert und die Immobili nach Verkauf):

    https://www.finanzfluss.de/ratgeber/wievi…-gespart-haben/

    Die Aussagekraft liegt m.M.n. bei Null. Vermögensbildung (und Vermögenserhalt) hat bei jedem ein anderes Ziel und es dürften oft Mittel genutzt werden, die in einer solchen Statistik nicht enthalten sein können. Woher wissen die, was meine Wohnung wert ist? Meine Versicherungen, auf die ich erst in der Rente Zugriff habe, sind für mein Vermögensziel relevant, können dort aber nicht bekannt sein und wer kennt den Goldbarren im Tresor?.

    Ist für mich fängt das mit simpeler Mathematik an, die aber auf Werten beruht, die nur Du kennst:
    (a) wieviel Steuern zahlst Du beim Verkauf (aktueller Kurs - Kaufkurs)*0,3 (keine Teilfreistellung für Depot 2 außer Deine Mischfonds führen dazu, ohne Kirchensteuer, ohne Vorabpauschalen, ohne Gebühren, ohne Steuerfriebetrag). All das kennst nur Du individuell für Dich.
    Und ja, bevor noch jemand damit ankommt. Es gibt noch Fonds wie 15% Teilfreistellung. Muss man sich halt im Netz ergoogeln, wenn man solche Fonds hat und nicht (d) einer der Hauptgründe für die Umschichtung sein wollte. Am Ende sind da noch Immobilienfonds bei mir einer ganz anderen Versteuerung.

    (b) wie hoch erwartest Du die Rendite in Deinem ETF Depot (oder wie hoch wäre sie über den selben Zeitraum gewesen, wenn Du aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen möchtest)?

    (c) wie lange soll das Geld im ETF bleiben, um dort eine signifikante Überrendite zu erzielen?

    (d) spielt etwas anderes wie die reine Rendite noch mit rein? Z.B. die Vereinfachung der gesamten Geldanlage, Auflösen der Mischfonds, ....?

    (a) IMI != MSCI World, das ist etwas anderes.
    Es ist NICHT seriös abschätzbar, wie sich der Kursverlauf beider entwickeln wird um zu ermitteln, ob sich das Umschichten deshalb lohnen könnte. Ggf. läuft der IMI in 10 Jahren um 0,5% p.A. schlechter wie der World und die Umschichtung würde sich auch ohne Steuerbetrchtung nicht lohnen.

    (b) einfache Sekundastufen-1 Rechnung zum Überschlag der Steuer:
    (Aktueller Verkaufskurs - Kaufpreis) * 0,185
    Das ergibt grob die zu zahlen Steuer. Deine schon gezahlten Vorabpauschalen darfst Du abziehen, genauso ggf. den Steuerfreibetrag von 1000€ als Single, dazu musst Du ggf. noch Kichensteuer rechen (alles auf Deutschland bezogen).

    Aber warum nur 10 Jahre? Bist Du schon >80 oder willst das Depot mit Eintritt in den Ruhestand komplett auflösen.

    Wie legt ihr Gelder an, die nicht in den Aktienmarkt sollen, aber auch nicht kurzfristig benötigt werden?

    Was ich kurzfristig benötigen könnte (was auch immer kurzfristig bedeutet) liegt im Geldmarkt. Egal ob auf einem TG-Konto, dem verzinsten Konto meines Brokers oder in Geldmarkt-ETFs.

    Da von Dir genannt gibt es noch eine PRV und ein paar BAVs, die jeweils mit einem Zieltermin und einem zu diesem Zeitpunkt definierten Mindestbetrag ausgezahlt werden. Zumindest die PRV ist aber nicht mit Festgeld vergleichbar, diese kann ich bei Bedarf übermorgen auflösen.

    aber wenn ich heute 30T EUR parken will, weil ich in 5 Jahren ein Auto davon kaufen möchte,

    Dann gibt es bei mir zwei Alternativen:
    Tagesgeld, weil ich exakt weiss, dass ich in (max.) 5 Jahren kaufen MUSS und lieber den Kaufkraftverlust wie den möglichen Gewinn im Aktienmarkt habe. Sowas gilt für mich aber nur, wenn ich z.B. in 5 Jahren meinen Immo-Kredit abzahlen müsste oder ich mit einem Defekt des derzeitigen PKW in 0-5 Jahren rechne.

    Oder ich werfe das Geld in den Aktien-ETF, hoffe auf eine Rendite oberhalb der Inflation und verschiebe zur Not den gewünschten PKW-Kauf in 5 Jahren, wenn mir der gefallenen Markt den PKW zu teuer macht und ich den Gewinn nicht früh genug abgeschöpft habe.

    Da mein aktueller PKW eher noch 10 Jahre halten soll/wird und mir derzeit auch die Vollkasko den Wiederbeschaffungswert zahlt, landet das dazu zu sparende Geld im Aktien-ETF. Ich habe auch heute das Kapital für mein zukünftiges Auto nicht reserviert. Das kommt erst ein Paar Jahre vor den geplanten Kauf (oder auch nicht, wenn das Geld bis dahin im Aktien-ETF mehr wie genug Überrendite zum TG erzielt haben sollte).

    Ich könnte dann im Ernsfall das Auto nicht kaufen, oder?

    Dann ist es für mich kein "wollen" in 5 Jahren sondern ein "müssen". Und zwar zum heute schon definierten Preis. Aber ja, wenn das Auto dann 30k€ kostet und Du nur noch 20k€ hast, dann gibt das mit dem Auto nichts.

    Steigt der Preis aber schon nur über die Nettozinsen Deiner Anlage., ist es das Selbe. Dort aber garantiert und ohne die Chance, dass die Anlage eine Überrendite erwirtschaften könnte.

    Selbst SC bietet 2,5% dauerhaft an...

    Ich habe dort keinen dauerhafte Zins-Zusage, sondern nur die Hoffnung, dass sie längerfristig über dem EZB Zins zahlen werden.

    Wo siehst Du seine Stärken gegenüber einem anderen Anleihen-ETF?

    Dazu müsste man sich die Fact Sheets genau durchlesen. Ich würde hoffen (nur auf Basis der Videos von/mit Andreas Beck, Folgendes ist also reine Spekulation), dass der Fonds sich die Anleihen nicht nur passend aussucht sondern auch aktiv entscheidet, ob er diese zum gegebenen Zeitpunkt veräußert (wie es ein dummer, sorry passiver Anleihen ETF tun muss) oder ob es für die Rendite aktuell besser ist, die Anleihen ggf. bis zum Laufzeitende zu halten.

    Ich habe weder Anleihen ETFs noch den Fixed Income One. Anleihen ETFs abseits von Ultra-Short Bonds oder Geldmarkt-ETFs kommen für mich nicht in Frage, da ich die Logik dahinter nicht vertrete. Da werden die Anleihen stur bei zu kurzer Restlaufzeit veräußert, egal, ob das positiv oder negativ für die Rendite des ETFs ist.

    Wenn ich etwas mit Anleihen machen wollte, dann entweder über Laufzeit ETFs, den Fixed Income One (nach intensiver Prüfung des Vorgehens) oder ggf. derzeit über einzelne Staatsanleihen, bei denen man ggf. das Zinsänderungsrisiko ausnutzen kann, wenn man sich sicher ist, dass man sie bis zum Laufzeitende behält.

    Z.B. haben gewisse BRD Anleihen (mit 0% Zins) derzeit einen Kurs von 74% des Nennwertes. Damit kann man sich ausrechnen, welcher Zins sich bis zum Laufzeitende ergibt. Festgeld mag aktuell mehr bringen, es ist halt fest. Benötige ich zwingend vor Laufzeitende einen neuen PKW, dann kaufe ich den auch für 20k€ anstatt noch ein paar Jahre ohne PKW zu leben.

    Die dritte Alternative wäre der erwähnte LifeStrategy ETF, aber erst, wenn ich keine Lust mehr auf anderes habe und damit hoffe, den Kursverlauf meines Depots während der späten Entnahme etwas zu glätten ohne ganz auf die Rendite von Aktien zu verzichten.

    Wenn ich lese, dass schon 3000€ nicht rumliegen (was für mich bedeutet, dass sie nicht als Teil einer Barreserve auf dem TG liegen) und das für die 30k€ Gesamtkosten der ETF quasi weg wäre, dann würde ich mir persönlich ernsthaft überlegen, ob die Allokation meiner Rücklagen mit einer Immobilie die für mich korrekten sind. Aber dabei übertrage ich nur meinen pers. Erfahrungen der letzten 10 Jahre in einer ETW auf Dich, Deine Situation mag komplett anders aussehen.

    Wie finanzierst Du ggf. kurzfristig notwendige Reparaturen/Abgaben, und wenn es nur eine Vorfinanzierung ist, bis die Versicherung vollständig zahlt? Da die 800€ Kreditrate wohl kein unüberwindliches Hindernis darstellen (so lese ich Deinen Beitrag) wären die 3000€ innerhalb von 4 Moanten wieder in der Barreserve. Diesen Zeitraum kann ich für meinen vermuteten Sonderausgaben problemlos abschätzen.

    Wenn ich die 30k€ in den erstbesten Kreditrechner im Netz (für private Solaranalgen) eingebe, komme ich bei 96 Monaten Laufzeit und 5% eff. Jahreszins auf 380€ Monatsrate. Das sit extrem weit weg von Deinen 800€/Monat. Klar kannst Du das jetzt auf 3 Jahre Abzahlzeitraum durchspielen oder mit Deiner Bonität. Genauso hast Du ggf. schon nachgesehen, ob die KFW für sowas noch vergünstigte Kredite anbietet.

    hier eure Meinungen einzufangen.

    Ich frage mich, was der Vorteile einer PV+Speicher ist, wenn Du das Haus dann "in Kürze" ggf. vermietest oder verkaufst. Erwartest Du, den Invest inkl. Rendite wieder rein zu bekommen?

    Wenn dann auch noch Verschattung (gemäß Bebauungsplan der Gemeinde) ein Thema sein könnte, würde ich es wohl eher ganz lassen. Sonst (bei den genannten Zinsen und den von mir vermuetetn sonstigen Rücklagen) würde ich den Kredit nehmen und diesen ggf. so schnell wie möglich abzahlen. Ich rechne nicht mit >5% Nettorendite in meinem weltweiten ETF in den kommenden Jahren.

    Ob Du die PV überhaupt noch dieses Jahr installiert und angeschlossen bekommst, um wenigstens die diesjährige Vergütung zu erhalten, wirst Du ggf. auch wissen.

    Und in der Lebensphase irgendwelche Auszahlungstaktiken durchziehen?

    Etwas provokant: warum nicht, wenn dazu ein vorhandenes Excel genügt und die Höhe der Auszahlung ausreicht? Ich habe jedenfalls in der Zeit, in der meine Mutter mit 100% Demenz im Heim war, nicht damit begonnen, ihre miserabel angelegten Finanzen umzuschichten, obwohl mir klar war, dass ich an diese auch fürs Heim nicht ran musste.

    Aber warum sollte man deshalb schon zu geistig fitten Zeiten alles extremst vereinfachen?

    Da ich bei mir erwarte, dass erst die Lust auf Excel, und später meine geistigen Fähigkeiten nachlassen (Unfälle und co. können immer passieren), plane ich in der Phase der finanziellen Lustlosigkeit das noch verfügbare Restdepot in exakt einen LifeStrategy Fonds umzuschichten.

    Wer danach meine Finanzen verwaltet, wird auch in der Lage sein, den Auszahlplan von X€ auf die benötigten Y€ umzustellen. Das ist nicht aufwändiger wie vom TG monatilch Geld überweisen zu lassen.

    Wie kann man für diese Lebensphase "planen"? Vorzeitig mit einer Vertrauensperson die dann auch mal die Finanzen übernimmt alles durchsprechen und schriftlich festhalten?

    Die Vertrauensperson musst Du erst einmal haben. Wenn ich immer wieder lese, wie sehr sich Kinder mit ihren Eltern verkrachen, wenn es um Finanzen geht, könnte dies für einige schwierig werden.

    Aber was möchtest Du dabei schriftlich festhalten? Mein Auszahlplan dient dazu, während meiner eigenen Entscheidungsfähigkeit nicht pleite zu gehen und mir ggf. noch ein Polster für die Pfelge zu erhalten.

    Die Höhe der Ausgaben in der Pflege (wenn es mal um 24 Stunden Betreuung oder das Heim geht) haben dabei nahezu nichts mit denen im aktiven Ruhestand und in der Zeit zwischen den beiden Phasen zu tun.

    Dank der Ignoranz der Banken ist eine Kontovollmacht leider zwingend nötig, eine einfache Vorsorgevollmacht (die reichen müsste) hat m.W.n. noch niemand beim EuGH eingeklagt.

    Fazit für mich (auch aus eigener Erfahrung mit meiner Mutter):
    Entweder, man hat jemanden, dem man schon zu gesunden Zeite vollkommen vertrauen kann, dann richte mit diesem alle nötigen Vollmachten ein (Bank- oder Kontovollmachten, ggf. notarille Beglaubigung der Vorsorgevollmacht nicht vergessen) und zögere dabei niemals irgendwas heraus, weil es unangenehm ist. Lieber das ganze dreimal ändern wie keine Vollmacht zu haben.

    Dann hat der Bevollmächtigte im Bedarf Zugriff auf alles und wird auch verantwortungsvoll mit den Finanzen umgehen.

    Wenn der Bevollmächtigte fürs Heim zwingend 15% im Jahr des Depots entnehmne muss, ist es halt so. Dann will/muss ich als Bevollmächtigter entscheiden dürfen wie ich dies im Sinne des Bevollmächtigten möglichst risikoarm und lange erreiche (ggf. unter Einhaltung von rechtlichen Vorgaben).

    Mir fehlt eher die Phantasie bei einem normalen AN und den üblichen Abfindungen (1 Brutto-Monatslohn je vollem Beschäftigungsjahr) um auf solche Abfindungssummen zu kommen.

    Bei 200k€ Abfindung und 30 Jahre Vollzeitbeschftigung im selben Betrieb komme ich damit auf einen Bruttolohn von 6666€ (dabei zählt m.W.n. nur der normale Monatslohn, keine Zulagen und co.).

    Ja, SAP hat laut Presse teils mehr gezahlt, aber da haben die Leute in dem Alter u.U. Vorruhestandsregelungen genutzt und keine Einmalbeträge. Das wäre bei uns ab 58 ähnlich gewesen, wenn man das gewollt hätte und zufällig in der passenden Abteilung war.

    Dazu muss derjenige in Deiner Rechnung noch GKV versichert sein, damit überhaupt Sozialbeiträge anfallen.

    Kompliziert wird es für mich eher bei der Frage, wie lange die neue Arbeit ausgeübt werden muss und/oder wie gut diese bezahlt sein muss.

    Man könnte eine Abfindung z.B. pauschal besteuern. Um grob bei Deinem Beispiel zu bleiben (mir fehlt der Willen, mir selbst auf Basis einen fiktiven Gehaltes, des fiktiven ALG1 usw. Steuern abzuschätzen) wären das z.B. 5% Steuern in den 5 Jahren nach der Abfidung, wenn nicht wieder ein Job mit mind. XX% des letzten Gehaltes (für mich wären das mind. 70%) aufgenommen ist.

    Die Benachteiligt die AN, die ihre Abfindung als Anschubfinanzierung für eine Selbstständigkeit nutzen und dabei ggf. in den ersten Jahren nur durch Aufbrauchen der Abfindung ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Aber das passt auch nicht zu Deinem Rechenbeispiel.

    Danke für den Hinweis, Multi Asset ETF statt World ginge doch auch?

    Es geht vieles, es hängt von Deiner Priorität und Deiner höchstpersönlichen Einschätzung des zukünftigen Marktes in den kommenden 10-30 Jahre ab. Aktuell fühlst Du Dich ja auch mit einer Übergewichtung von EM und Europa wohl.

    Am Ende ist es auch von Deinem Willen abhängig, die passende Auszahlung lebenslang selber aktiv zu managen und, je nach Marktlage, weniger wie die ca. 6% des Anfangsvermögens p.A. zu entnahnen.

    Hier mal der Renditevergleich zwischen einem
    "Vanguard LifeStrategy 80% Equity UCITS ETF Accumulating" und einem "Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating" in den leztten 5 Jahren, da es den LifeStrategy noch nicht länger gibt.

    https://www.justetf.com/de/etf-compari…in=IE00BK5BQT80

    Hast Du am Anfang Deiner Entnahme von ca. 6% p.A. schon nur den harmlosen Marktverlauf von Ende 2021 bis Ende 2023 ist Dein Geld schneller alle wie es Dir lieb ist. Da muss man an 2000-2015 garnicht erst denken.

    Ich plane die mir zu meinem Ruhestandsbeginn zufließenden ca. 150k€ (allerding gestreckt über 2-3 Jahre) nicht zu investieren sondern in den ersten 7-8 Jahren mit geplanten 1500€ (heutige Kaufkraft) monatlich zu entsparen/verbrauchen und dabei meinen FTSE All-World/STOXX Euro 600 in Ruhe zu lassen.

    Da ich aber schon zu 100% weiss, dass ich noch nicht einmal mit 63 jeden Monat den selben Finanzbedarf haben werde, ist das nur eine Theorie, die so garantiert nicht durchgeführt wird.

    Sollte ich früh genug merken, dass mein Willen oder meine Fähigkeiten zur Selbstverwaltung meines Depots nachlassen, wird alles in einen LifeStrategy 60% oder 80% umgeschichtet und dieser stur und automatisiert entspart. Aber auch sowas führt nur zum Erfolg, wenn entweder der Markt vorher lange genug positiv gelaufen ist (berechne ich meine Entnahme auf heutigem Depotstand und das Depot steht bei Umschichtung 30-40% höher wie heute, sind die Steuern irrelevant) oder wenn mir die Pleite des Depots vor meinem Ableben egal ist.