Beiträge von fotoman

    Wie kommst du auf Quereinstieg? Und dann auch noch am unteren Rand? Warum?

    Weil das wieder mal meine persönliche Scheuklappen als Informatiker sind, bzw. es dies auch schon mit 50 war.

    Entweder ich finde in meinem Konzern etwas Neues (da kennt man mich, meine Arbeitsweise, ich habe/hatte zumindest ein kleines Netzwerke dort) oder ich bin offen für anderes. Und genauso bin ich mit 49 dort zu einem neuen Job gekommen.

    Extern wäre ein neuer Job zu vergleichbaren Konditionen nichts geworden. Nach 15 Jahren "Gefangenschaft" in alter Technik, die außerhalb von unserem Konzern nahezu niemand mehr anwendet, hätte ich mich bei keinem fremden Betrieb mehr ohne persönliche Verbindungen bewerben brauchen.

    Damit blieb für mich entweder massive Weiterbildung plus Umzug (da hier in der Gegend keine entsprechenden Betriebe sind) oder die Umschulung auf etwas, das meine Lebenshaltungskosten sichert, meinen Wohnort beibehält und mir ggf. sogar noch Spaß macht.

    Wenn Du Lokführer und co. als "unteren Rand" siehst, mag das für Dich stimmen. Für mich wäre das einzig eine extreme Umgewöhnung in Sachen Arbeitszeiten gewesen. Für den Verkäuferjob (zum genannten Stundenlohn) fehlt mir die passende Ausbildung, und auch die wird bei der Bahn besser vergütet wie im Handel.

    Werden wir dann alle sozial nach unten durch gereicht, super!

    Ich kenne weder Deine Aus- und Weiterbildung, Deinen Wohnort, Deine Verbindungen zu anderen Firmen, die AG-Landschaft in Deinder Umgebung oder Deine Umzugswillen.

    würde ich doch nicht schon vorab Reißaus nehmen.

    Wer spricht von Reißaus?

    Falls ich das Arbeitsangebot in meiner Region grob abschätzen kann und ortsmäßig eher unflexbel bin/sein möchte, sind auch 12 Monate Sucherei schnell rum. Ich erwarte nicht, nach 2 Jahren (max ALG1 mit 58) noch eine vergleichbare Stelle wie vorher zu bekommen.

    Also habe ich mir lieber vorher Gedanken gamacht, was als Altrernative in Frage kommt und hätte diesen Weg spätestens nach 2/3 der ALG1 Zeit eingeschlagen, wenn ich vorher nichts passendes gefunden hätte (vergleichbar zu 2003, wo nach ein paar Monaten erfolgloser Suche in meiner Region die Suche auf das Bundesgebiet erweitert wurde). Für mich wäre eine Umschulung mit anschließenden 3600€ Brutto erstebenswerter gewesen wie mich (ohne hohe Abfindung) als Privatier bis zur Rente durchzuschlagen oder in die Selbstständigkeit zu flüchten.

    Ich lebe mittlerweile freiwilig von den erwähnten 3600€ Brutto/Monat ohne mich irgendwo einzuschränken und ohne das als Abstieg zu sehen.

    Du findest eine hingeworfene Geschichte ohne Fakten mit einem völlig falschen Threadtitel „interessant“

    Genauso wie die Faninzgeschichten aus Deinen Yogagruppen, wo es bei Nachfragen max heißt "muss ich nach fragen".

    Jedenfalls finde ich die Diskussion über die Aktivrente interessanteer wie die Diskussion über jemand aus einer Yogagruppe, ob er/sie ihre Anlagen umschichten soll oder nicht.

    Wenn der Verdienst wieder in den Wirtschaftskreislauf kommt profitiert das Gemeinwesen von.

    Bleibt zu hoffen, dass das Geld dann auch im deutschen Wirtschaftskreislauf landet oder gar die hiesigen Sozialsysteme entlastet (z.B. weniger Grundsicherung im Alter oder Wohngeld).

    Es handelt sich leider nicht um ein notarielles Testament.

    Das sollte m.M.n. egal sein, da es durch das Nachlassgericht eröffnet und damit rechtsgültig ist. Wobei das extrem schnell ging, wenn ich mir die Wartezeiten für einen Termin beim Nachlassgericht in Bonn so ansehe.

    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Felder von meiner Oma wurden früher, nur mit dem eröffneten, handschriftlichen Testament, den daron benannten Erben überschrieben. Das ist aber schon Jahrzehnte her.

    Ich war letzte Woche (da uninformiert) darüber erstaut, dass mit einem Erbschein die Grundbuchänderung auf die Erben kostenlos und direkt durch das Nachlassgericht durchgeführt wird (dafür kostet der Erbschein halt).

    Möglicherweise verlangt das Grundbuchamt vor der Umschreibung zusätzlich eine notarielle eidesstattliche Versicherung des/der Erben, dass keine weiteren Abkömmlinge des Erblassers vorhanden sind. Sollte trotzdem günstiger als ein Erbschein sein.

    Das dürfte erheblich günstiger sein, da nur die eideststattliche Versicherung anfällt und diese vermutlich nur am Wert der Immobilie (und nicht am Wert des Gesamterbes) berechnet werden dürfte.

    Außer, man darf sowas nicht selber beantragen sondern benötigt dazu zwingend einen Notar. Wenn hier aber der Käufer schon vorhanden ist und die Immobilie direkt auf diesen übertragen/Verkauft werden soll, sollte sich das in einem erledigen lassen.

    Anhebung des steuerlichen Zuschusses, wenn notwendig. Ich meine, der Zuschuss in Relation zum Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland relativ stabil geblieben.

    Zuschuss für was? Zur Rentenzahlung? Das ist, wie auch die Rentenkommission als Umbenennung schon fordert, ein Bundesanteil für die von der Politik geforderten und durch Beiträge niemals gedeckten Leistungen.

    Ich wäre eher dafür, diesen Zuschuss sofort bei Eintreten des Anrechnungsfalles (also z.B. bei Geburt des Kindes oder bei Beginn einer Pflegeleistung durch den zukünftigen Rentnebezieher) auf dessen "obligatorische kapitalgedeckte Renten-Komponente" einzuzahlen. Warum sind diese Leitungen von den zukünftigen Generationen zu tragen?

    Das Problem dabei wird nur die Weiterfürung einer abschlagsfreien Frührente.

    Stärkung der Betriebsrente durch Verzicht auf doppelverbeitragungen. Die betriebsrentner tragen nur den Arbeitnehmeranteil.

    Auch das bringt bei den heute üblichen Erwerbsbiographien nichts. Jede BAV, die keine Direktzusage ist, muss zwingend und kostenlos zu jedem neuen AG mitnahmefähig sein.

    Außerdem gibt es die Doppelverbeitragung (ich nheme an, Du meinst die GKV?) der BAV nur noch in extremst wenigen Fällen.

    Einführung einer einkommensunabhängigen Basisrente wie in Holland.

    Dazu müsste man (ich jedenfalls) sich genau ansehen, wer das ganze auf wessen Kosten finanziert. Warum jemand, der 50 Jahre zwar in D gelebt, aber nichts in die Rente eingezahlt hat, ab Regelaltersgrenze plötzlich mehr Transferleistung bekommen sollte wqie vorher, erschließt sich mir nicht.

    Lässt sich aber ggf. durch die Abschaffung der Witwenrente gegenfinanzieren. Die bräuchste in dem Fall niemand mehr.

    Wie ich immer diese Extrembeispiele liebe, ist das jetzt der Normalzustand oder könnte es sein das diesen Leuten das ziemlich egal ist ob es Abzüge gibt.

    Ich liebe das andersrum genauso. Als ob die Leute, die über Jahrzehnte Beiträge für 2 RP im Jahr eingezahlt haben, für die bishereigen Rentener weniger (für die DRV und die Sozialsysteme im Allgemeinen) geleistet haben wie Leute, die über 45 Jahre auf die 45 RP kommen. Aber egal, wir zahlen ja sowieso fast alles, da kommt es auf die paar Euro auch nicht mehr an.

    Immerhin konnten sich die derzeitigen Studenten recht einfach aus dieser Ungerechtigkeit entziehen, indem sie einem Minijob nachgehen und auch bisher schon dafür in die DRV eingezahlt haben. Wer das getan hat, dürfte zwar jetzt wieder der Dumme sein, aber damit leren die Studennten das wenigstens früh genug.

    Denkbar wäre hier eine Einkommensgrenze von zum Beispiel 60 Prozent der durchschnittlichen Erwerbseinkommen

    Klingt interessant und sinnlos. Was ist der Bezugspunkt? Das letzten Jahreseinkommen oder das Lebenseinkommen? Unabhängig davon, ob man Vollzeit oder Teilzeit arbeitet (hat)?

    Beim Bezug auf das leetzt Vollzeit-Jahreseinkommen hätte der Lieblingshandwerker aller Politiker schon verloren:

    Der mittlere Bruttojahresverdienst lag 2025 bei 54.066 Euro (destatis). Will man dort nicht auch die Singles benachteiligen, muss man das Brutto als Berechnungsgrundlage nehmen.

    Das wären 4505€ Brutto im Monat, was 2703€ Brutto bei 60% ergibt.

    Das durchschnittliche Gehalt für Dachdecker in Deutschland liegt bei ca. 3.500 bis 3.700 Euro brutto im Monat.

    Destatis nennt für eine Fachkraft Dachdeckerei 3332€ Brutto/Monat.

    Stepstone liegt noch darunter: In diesem Job kannst du mit einem Jahresgehalt von mindestens 31.500 € und damit einem Monatsgehalt von ca. 2.625 € rechnen.

    Also "mindestens", und das das lebenslanger Geselle zum Einstiegsgehalt (weil mit 18 anscheinend das Lernen in D aufhört).

    Gibt es diesen sagenumwobenen Arbeitsmarkt eigentlich wirklich?

    Den Markt im Allgemeinen schon, das individuelle Angebot an dem Ort, an dem man sich befindet, ggf. nicht (das gab es aber noch nie). Gestern erst wieder den Aufsteller bei Penny gesehen: suchen Mitarbeiter (vollzeit) bis 19,76€/Sunde.

    Ja, 3200€ Brutto im Monat mag für viele nicht tragbar sein, und als Quereinsteiger aus einem anderen Bereich gibt es soviel auch nicht.

    Wenn ich mir hier in der Region einige Angebote für Quereinsteiger ansehe, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, da auch mit meinen 56 (oder auch mit 58) noch die 11 Monate Ausbildung anfangen zu können, um danach (Verpflichtung bis 67, wenn es die Gesundheit mitmacht) dann einen Job mit schlechterer Bezahlung und ungünstigen Arbeitszeiten zu haben, für den aber bis zu meiner Rente keine Gefahr durch KI-Ablösung in D besteht. Lieber mit 3600€ Brutto (plus Zulagen) nach Hause gehen, wie nach ALG1 nichts mehr zu bekommen, da ich mich darum die letzten 20 Jahre nicht gekümmert habe und damit bei allen Technoilogien "weg vom Festner" bin, die für einen neuen AG in meinem Bereich heute interessant sein könnten.

    Nein, mir geht es um das Arbeiten müssen. Wer das möchte, kann doch, warum nicht.

    Mit allem, was Du über Deine Kollegin bisher geschrieben hast, ist (uns hier) unbekannt, warum sie wieder für ein paar Stunden im Monat arbeiten geht.

    "Sie arbeitet nun wochenweise nach Bedarf." liest sich für mich noch nicht einmal nach einem zuverlässig planbaren Zusatzeinkommen sondern eher danach, dass sie wieder eine Beschäftigung gesucht hat.

    U.U. entspricht sie ja einfach nicht Deinem Idealbild eines Rentner der "in der verdienten Rente eher im Urlaub, auf Reisen befindlich" sein sollte.

    Wie sich die Aktivrente fiskalisch verhält, kann man schwer sagen.

    Es mag nur an meiner selektiven Wahrnehmung der Berichterstattung liegen. Ich habe von der Jungen Gruppe der CDU keine Proteste gegen die Aktivrente gehört, sondern nur über die angeblich ungerechte Verteilung der Kosten für die "normale" Altersrente.

    Die Aktivrente ist etwas grundlegend Neues, auf das sich niemand in der Vergangenheit auch nur ansatzweise für seine Rente orientieren konnte.

    Jetzt gibt es also quasi 77 Beiträge hier für NICHTS.

    Ich finde das ganze hier jedenfalls interessanter wie die dreißigste Diskusion über Yogagruppen und deren Finanzyoga.

    Na, wenn jemand der 45 Jahre gearbeitet hat, dann in der Rente wenn auch nur zum Teil weiterarbeiten? Ich möchte es nicht müssen.

    Dann definiere erst einmal "gearbeitet hat". 45 Einzahlungsjahre in die DRV oder 45 Jahre Vollzeit-Arbeit in einem Ausbildungsberuf?

    Ich finde es immer "toll", wenn in der Presse von "45 Jahre gearbeitet" gesprochen wird und dann rauskommt, dass dies z.B. Überwiegend in Teilzeit war. Ja, dann gibt es auch nur eine Teilzeitrente.

    Ich möchte in der Rente auch nicht weiter arbeiten, das war mir aber schon mit 30 klar. Ich habe entsprechende Vorkehrungen getroffen und diese im Laufe der Jahrzehnte immer wieder an die geänderten Gegebenheiten angepasst.

    Die Arbeiten alle aus Lust/Spaß weiter, aufs Geld sind die alle nicht angewiesen. Denen fällt zu Hause die Decke auf den Kopf.

    Das darf es aber nach Definition von Fuchs73 nicht geben. Der Rentner muss seinen Spaß und Sinn darin sehen, dauerhaft im Urlaub oder zumindest unterwegs zu sein. Und nicht darin, seine bisherige Tätigkeit, die ihm ggf. sogar mal Spaß gemacht hat, weiter auszuüber. Oft sogar ohne dabei den sinnlosen Overhead einer Vollzeitstelle in Kauf nehmen zu müssen.

    Warum sollte man denen die noch arbeiten nicht bei der Steuer entgegen kommen.

    Da meckter die Jugend über zu hohe Kostne für die Rente und über Arbeitsplatzmangel, spendiert aber andererseit den Rentnern die Aktivrente. Verstehen muss man das nicht.

    Generell aber auch das Thema, dass ich da nun real mitbekomme: Wie wichtig eine solide Altersvorsorge doch ist.

    Dazu müsstest Du erst einmal wissen, ob sie aus finanzielen Gründen wieder in Teilzeiz arbeiten geht.

    Dennoch hat schade, dass sie offenbar nicht wie gepant zu 100% in Rente sein kann

    Kann oder will? Ich kenne einige Renter, die freiwillig und ohne jeden Zwang (auch ohne finanzele Gründe) noch einer Beschäftigung nachgehen. Nicht jeder scheint genügend Hobbies (abseits seiner früheren Tätigkeit) zu haben, ist u.U. froh, einen ext. vorgegebenen Grund zu haben, dem heimischen Rentnerhaushalt entfliehen zu können. Oder hat ggf. sogar Probleme damit, seinen Tagesablauf ohne ext. Vorgaben zu organisieren.

    Man hat gemerkt, dass da nicht mehr viel Engerie und Lust zu arbeiten da war. Sie wirkte genervt, gestresst, dünnhäutig.

    Ein Vollzeitjob mit allen Zwängen ist etwas grundlegend anderes wie ein Teilzeit-Zusatzjob, den man (wenn man nicht finanziell davon abhängig ist) jederzeit wieder aufgeben kann.

    Hintergrund ist, dass ich es beschämend finde, dass man offenbar in diesem Land auch in der Mittelschicht nicht mehr von seiner Rente allein leben kann.

    Was jeder, der noch in Rente geht (oder die letzten >10 Jahre gegangen ist, ausreichend lange vorher und jährlich wiederkehrend schwarz auf weiss zugesendet bekommt. Man muss nur lesen können und die kostenlose Beratung dazu, was ein Renteneintritt als bes. langj. Versicherte finanziell bedeutet, gibt es noch dazu ohne selber rechnen zu müssen.

    Bei mir war das seit ca. dem 40. Lebensjahr klar (ist immerhin 16 Jahre her), also mind. 27 Jahre vor der Regelaltersgrenze und damit noch mit ausreichend Zeit, etwas daran zu ändern.

    die ich eigentlich in der verdienten Rente eher im Urlaub, auf Reisen befindlich erhofft hatte.

    Auf die anscheinend extremst abwegig Idee, dass jemand in der Rente auf so einen Schmarn keine Lust haben könnte, kommt wohl in D kaum jemand. Anscheinend sie alle in ihrem Heim so extrem eingeengt und unzufrieden, dass sie nur auf Reisen aufblühen können.

    Die meisten verdrängen halt das Risiko eher oder rechnen es sich schön

    Oder sie hatten bis zu einem gewissen Alter schlicht weniger Ausgaben wie Einnahmen und haben den Überschuss nicht nur rausgehauen. Dazu wollen sie garnicht 12 Monate im Jahr in Urlaub fahren und andauernd essen gehen.

    Man kann aus x Gründen plötzlich BU werden und in den einfachsten Dingen behindert sein.

    Wäre ich in den einfachsten Dingen soweit eingeschränkt, dass die BU dauerhaft (und nicht nur als Ergänzung zum Krankengeld) gezahlt hätte, dann wäre ich als Büro-ITler gerantiert in dem Zeitpunt auch EU gewesen.

    Das zusammen mit dem Wissen, dass mich mein AG im nicht-EU Fall durchaus soeit wie sinnvoll unterstützt hätte. Ich hatte einen direkten Kollegen, der als einer von extrem wenigern aus gesundheitlichen Gründen 100% Homeoffice machen darf (eher muss).

    Es ist und bleibt individuell und als Verkäufer bei ALDI mit Familie hätte meine Entscheidung halt anders ausgesehen wie als ITler in einem großen Konzern ohne Familie, die ich als Hauptversorger durchbringen muss.

    Wenn man dennoch eine angemessene Lebensqualität genießen möchte- d.h. gut essen, Freizeit und Kultur, Mobilität, soziale Teilhabe, kann das extrem teuer werden.

    Oder es läuft so "dämlich" wie bei einigen tarifgebundenen Unternehmen, bei denen man eine BU (und/oder Pflege-Zusatzversicherung) ungefragt und ohen Wahlmöglichkeit aufgezwungen bekommt.

    Du hast einen Vertrag mit dem Staat, bzw DRV. Den sollten beide Seiten einhalten.

    Welchen Vertrag habe ich als zukünftiger Rentner? 2005 konnte die geldgierige Politik auch einseitig die Bedingungen für bereits in die DRV einzahlende Arbeiter ändern. Ist halt der Staat, der das Geld der Beitragszahler rauswirft, diese dazu verpflichtet, immer mehr versicherungsfremde Leistungen selber zu tragen und am Ende den Beitragszahlen die Schuld dafür gibgt, dass Wahlgeschenke nicht durch die zukünftigen Beitragszahler getragen werden können.

    Nur meine PRV hat weder meine Beiträge noch das Auszahlungsdatum geändert, da habe ich aber einen konkreten Vertag und keine nebulöse "Zusage", die einsietig alle paar Jahre geändet wird, wenn dem Staat wirder eine neues Wahlgeschenk für NIcht-Einzahler einfällt.

    Traue nur der Statistik, die Du selbst erstellt hast.

    Braucht man hier garnicht, das erledigt die EU für einen (Unisex-Pflicht, obwohl Männer und Frauen noch nie gleich alt geworden sind).

    5 Jahre sollten es schon sein, wie ja auch bei der Erhöhung des Rentenalters ab Ende 2031/Anfang 2032.

    Das wären dann 6 Jahre bei der Laufzeit von Altersteilzeitverträgen, die kurz vor der Gesetzenverschlechterung geschlossen werden, aber nur 5 Jahre "Vertrauensschutz" für eine Rente mit Abschlägen vor 100 (=neue Regelaltersgtrenze ab 2032).

    Ist nur seltsam, dass ich noch nichts von der gleichzeitigen Sperre von ALG1 nach Ende eines solchen ATV-Vertages gehört habe. Das müsste gleich mit beschlossen werden, wenn dem Staat schon jegliches Vertauen seiner langjährigen Zahler nichts mehr wert ist.

    Ich sollte wohl doch noch eine Rechtschutzversicherung abschließen, die auch solche Themen abdeckt.

    Die berufsständischen Versorgungswerke haben meist höhere Abschläge.

    Ja und, die rechenn mit den Sterbetafeln ihrer Mitglieder.

    Meine BAV hat auch höhere Abschläge, der Konzern beschäftigt halt keine Dachdecker und allgemein nur vergelichsweise wenige Handwerker.

    Oder muss die BU so hoch sein damit ich mich freiwillig weiterversichern kann bei der DRV

    Warum sollte ich sowas wollen? Weiter privat ansparenmm wenn mn mit 25 schon lebenslang BU wird, macht Sinn.

    Wem 80% Prozent vom Netto nicht reichen, der ist - mal grob überschlagen - in diesem Forum fehl am Platz. Der bläst das Geld nämlich so raus, dass nichts zum Sparen übrig bleibt.

    Wie "schön", dass Du einfach alle nicht. Spitzenverdiener, die mit spätetens Mitte 30 langfristig BU werden können, hier raus haben willst.

    Wenn ich mir mein damaliges Netto mit 30 ansehe (und das schon weit über Mindestlohn oder heute dem Lohn eine Vollzeit-Verkäufers) und den Bedarf, den ich gehabt hätte um dieses Netto (nach alles Abgaben von der BU-Zahlung) zu erreichen plus die in dem Alter noch nicht vorhandene Altersabsicherung, dann hätten <80% nur gereicht, wenn ich es korrekt berechneet hätte (also die BU-Leistung als Brutto betrachtet hätte).

    Ich habe in keine Beitrag hier, in dem eine mögliche BU-Leistung erwähnt wird, gelesen, dass die entweder das theoretische Netto ist oder das der Poster von einem Bruttobetraag ausgeht.

    Also sind 80% vom Netto gar kein Netto ?

    Wenn Du Dein BU-Netto genau korrekt berechnest wie Dein Netto vom Brutto-Arbeitslohn, dann doch. Nur, machst Du das und nimmst Du Dein Netto als Richtwert für die BU-Zahlung?

    So "dumme" Dinge wie der AG-Zuschuss zur KV/PV und zur RV müssen bedacht werden, damit ggf. Steuern auf die BU-Zahlung. Und je nach vorheriger Situaltion auch ein Ausgleich für eine BAV Zahlung.

    Wenn Sie finanziell bereits ausgesorgt haben und unabhängig von Arbeitseinkommen über genügend Geld bis zum Lebensende verfügen, dann brauchen Sie nicht unbedingt eine BU. Das dürfte - gerade bei jüngeren Menschen - aber eher die Ausnahme sein.

    Wobei immer wieder die m.M.n. sinnlose Annahme besteht, dass jemand die in jungen Jahren BU wird, danach faul vor dem Fernseher sitzt und 30 Jahre H4-TV schaut?

    Entweder wäre ich "nur" BU geworden, dann hätte ich mir garantiert wieder etwas nebenher aufgebaut.

    Oder ich wäre BU und EU geworden, dann hätte ich mit Mitte 30 auch die EU-Rente nicht unerheblich gezahlt, womit mind. meine BU-Zahlung als echtes Netto bei mir gebleiben wäre.

    Und spätestens bei Mitte 40 wäre eine weiterführung der privaten AV unnötig gewesen. Zinseszins seit Dank, wäre der Betrag auch damit im Alter hoch genug gewesen, um die Rentenlücke auszugleichen. Nicht so, wie es nun der Fall sein wird, aber das ist Luxus, dafür hatte ich auch vorher nicht >20 Jahre mit BU-Einschränkung (wieder NICHT EU, also in anderen Bereichen wie meinem ausgeübten Beruf noch leistungsfähig) die Freizeit genossen und mein Hobby zum Nebenwerwerb ausgebaut.

    Außerdem lässt der Staat mich nicht ohne jeden Euro dastehen, natürlich bekomm ich was!

    Ist halt nur Dumm, dass auch BG ein recht geringe Schonvermögen hatte. Der Rest ist aufzubrauchen, bevor es Transferleistungen gibt. Und wenn es weg ist, ist auch nichts mehr das, das während dem Bezug der Transferleistungen Rendite erwirtschaften kann.

    Damit wirst Du entweder nur temporär BU oder landest dauerhaft in der Grundsicherung. Oder die BU zahlt als echtes Netto mind. soviel, dass Du davon leben kannst und das bereits vorhadene Depot bis zur Rente unangetastet bleiben kann.

    Meine Rentenzahlungen wären niemals freiwillig in die GRV geflossen. Egal ob als Selbstständigere oder mit BU, ich hätte immer nur privat gespart und wäre damit bis an mein Lebensende besser dran gewesen. Darf man nur leider als AN nicht.

    Eine Aushebelung des BGH Urteils durch versenden einer Eingangs - Bestätigung und erst kurz vor Freischaltung wird dann die Auftrags - Bestätigung geschickt, dürfte schon in den unteren Instanzen keinen Erfolg zeigen.

    Dazu müsste man erst einmal wissen, ob der angebliche Vertrag (also die Willenserklärung des Kunden, den Anschluss zu buchen, auf den die Eingangsbestätigung folgte) rechtsverbindlich ist oder nicht. Um den Rest dürfen sich gerne die Juristen kümmern und nachprüfen, welchen Fall der BGH genau behandelt hat und ob dies hier Anwendung findet.

    Ohne Rechtschutzversicherung, die ich ggf. dafür aufs Spiel setzen möchte, würde ich mich als Kunde eher an die Aussage der VZ NRW halten.

    Das ganz ist ziemlich ärgerlich, weil der Baufortschritt oftmals länger dauert als diese Vertragslaufzeit.

    Welcher Vertrag? Hast Du auch "nur" eine Eingangsbestätigung erhalten, oder doch eine Auftragsbestätigung mit der genannten Einschränkung?

    Soweit das für mich hier aus dem Thread hervorgeht, hat Anbieter bn-t ein Angebot abgegeben, irgendwann für Betrag X (mit 2 Jahren Mindest-Vertragslaufzeit) Internet per Glasfaser zu liefern. Der Kunde hat sein Interesse daran bekundet und der Anbieter hat dem Kunden (gemäß den oben genannten § 312i Abs. 1 Nr. 3 BGB) umgehend bestätigt, dass er die Interessensbekundung erhalten hat. Aber auch das kann schon falsch interpretiert sein und es wurden altmodisch Papierverträge unterschrieden.

    Damit kam m.M.n. noch kein Vertrag zustande, da dies erst mit der Auftragsbestätigung der Fall ist.

    Und genau so verstehe ich auch das BGH Urteil:
    Die Auftrgsbestätigung (und damit der Vertragsschluss) kommt spätestens mit Beginn der Bauarbeiten, damit der Anbieter sich auch sicher sein kann, dass der Kunde nicht noch abspringt. Ab diesem Moment (und nicht erst mit der konkreren Schaltung des Anschlusses) läuft die Mindestvertragslaufzeit.

    Ob das ganze anders abgelaufen ist, ob der Kunde hier mit der Eingangsbestätigung schon alle relevante Vertragsunterlagen erhalten hat und was noch alles zu Gunsten des Kunden passiert sein könnte, muss am Ende wohl ein Gericht klären (oder ggf. auch mehrere, wenn einer der beiden durch alle Instanzen klagen sollte).

    denn ich will den Anschluss nutzen.

    Mittlerweile mag es Reseller geben, die bei gleicher Leistung weniger Geld verlangen.

    Mich wundert allerdings, dass ein Lieferant einfach nur auf Basis einer Eingangsbestätigung mit der Lieferung (=dem Ausbau) beginnt.

    ohne alle Schichten und Zuschläge mit zunehmen

    Für mich zählt das (fest einplanbare, also meist ohne variablen Bonus) Jahresgehalt. Egal, ob das in 12 Teilen ohne jede Zulage kommt oder in 13,X Teilen (oder mehr) inkl. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und sonstigem ausgezahlt wird.

    4500€ sind bei den im Tarif eher üblichen 13 Gehältern plus Urlaubsgeld ca. 4000€ Brutto im Monat. Das wäre in Bayern IGBCE (dürfte nicht so grundlegend anders sein wie IGM?) dann 2 Jahre E7, oder nach offizieller Eingruppierung "Assistenz- und Sekretariatstätigkeiten gehobenen Schwierigkeitsgrades.
    Kaufmännische Sachbearbeitung gehobenen Schwierigkeitsgrades."

    Ob das hier passen kann?

    Das wäre dann jedenfalls mit 40h und Abfeiern jeder einzelnen mehr geleisteten Überstunde als Freizeit und 30 Tagen Urlaub.
    Ach so, mit 4 Jahren Erfahrung auf der Stelle ist man dann automatisch bei ca. 4360€ * 13,5.

    Und wehe ich verlagere das ganze nach BaWü. Das mag aber ein Sonderfall der IGBCE sein und die IGM hat hoffentlich die letzen 20 Jahre bessere Arbeit geleistet.

    sondern weil ich mir selbst den Druck machte ich muss unbedingt erfolgreich sein und Karriere machen.

    Unter Karriere stelle ich mir etwas anders vor wie immer höhere Arbeitsbelastung auf der selben Stelle ohne (für Dich ausreichende) finanzielle Anerkennung/Entschädigung. Wenn da im Betrieb kein Aufstieg in naher Zukunft in Sicht ist, bliebe für mich und eine Karriere nur der Betriebswechsel übrig.

    Und ja, ich persönlich war vom Alter 35 bis 50 auf nahezu der selben Stelle mit genau einer Gehaltserhöhung/Eingruppierung. Dann betriebsintern nachmal 6 Jahre auf einer anderen Stelle mit der selber Eingruppierung und und in der gesamten Zeit mehrmals mit Ablehnung (durch mich) eines weiteren Karrieresprungs. Das waren aber andere Voraussetzungen, ich habe mich weder unterbezahlt gefühlt, noch hatte ich zu wenig Unterstützung meines jeweiligen Vorgesetzten. Überstunden mussten zwingend die letzten 16 Jahre abgefeiert werden, aufgeschrieben wurden sie sowieso von Anfang an. Am Anfang konnte man sie noch recht einfach auszahlen lassen.

    auch schon überlegt ob die sofortige Kündigung (egal ob ich was neues habe oder nicht) der einzige Weg ist um diesen Leidendruck zu beenden und mich aus diesem Rad zu befreien

    Das sollte der allerletzte Schritt sein. Entweder erst einmal eine Reha/Kur über den Arzt oder zur Not Dienst nach Vorschrift und alles an Dir abprallen lassen. Warum freiwillig auf das Geld des AG verzichten wenn Du mit Deinem "Dienst nach Vorschrift" exakt Deinen Arbeitsvertrag erfüllst. Da muss Dir der AG erst einmal nachweisen, dass Du zu wenig tust und er Dir deshalb fristlos kündigen darf um auf eine vergleichbare Sperre beim ALG1 zu kommen.

    Wie sehr ihr das?

    Als Laie:

    eine Eingangsbestätigung ist nur die Info für den Interessenten/Kunden, dass die Anfrage für eine Bestellung beim Lieferanten eingegangen ist und mir als Kunden nochmal den Inhalt meiner Bestellanfrage zu nennen.

    Die Auftragsbestätitgung ist dann die Annahme des Angebort vom Kunden, dass der Lieferant zu den in der Bestellung/Eingangsbestätigung genannten Konditionen angenommen hat und zu diesen Konditionen liefern wird.

    Der Vertrag beginnt erst mit der Auftragsbestätitgung.

    Siehe auch hier (ist nicht als Werbung zu interpretieren):
    https://www.it-recht-kanzlei.de/fehler-bestell…gung-email.html

    Zitat

    Bestelleingangsbestätigungen sind grundsätzlich keine Annahme

    Nach der Vorschrift des § 312i Abs. 1 Nr. 3 BGB sind Online-Händler verpflichtet, dem Kunden den Zugang von dessen Bestellung unverzüglich auf elektronischem Weg zu bestätigen.

    Diese Vorschrift dient in erster Linie dazu, dem Kunden die Sicherheit zu geben, dass seine Bestellung beim Verkäufer angekommen ist und er diese nochmals auf Fehler überprüfen kann.

    sowie

    Zitat

    In der bloßen Bestätigung des Eingangs der Bestellung bzw. der Wiedergabe des Inhalts der getätigten Bestellung liegt noch keine Annahme des Kundenangebots, so dass eine solche Eingangsbestätigung – ist sie juristisch korrekt formuliert – noch nicht zu einem Vertragsschluss führt.


    Wie das aber beim Glasfaseranschluss assieht, wenn der Lieferant ggf. bereits vor der Auftragsbestätigung für mich konkret in Vorleistung gegangen ist (also z.B. betreits auf seine Kosten meinen individuellen Hausanschluss inkl. Verkabelung bis in die Wohnung) durchgeführt hat, weiss ich nicht. Ich vermute, dass genau darauf das "in der Regel" abzielt.

    Ich kenne jetzt nicht das schwedische System im Detail, aber AFAIK gibt es ein Opt-Out-Modell.

    So hatte ich das mal gehört.

    Viel wichtiger ist aber, dass es, im Gegensatz zur BAV in D, der AG nicht über das konkrete Angebot entscheiden darf. Sprich, das Depot wird exakt einmal im Leben begonnen und bespart, bis man in Rente geht. Egal, wie oft man seinen AG wechselt.

    Das Problem mit der Beteiligung am Kapital ist es, dass man dafür erstmal Kapital benötigt

    Wo ist das Problem in D bei AN? Es gibt so viele (mehr oder weniger unsinnigen) Zuschüsse, dass man diese alle in exakt einer verpflichtenden AV je Person bündeln könnte. Das fängt mit VL an (naja, mittlerweile mit der Frühstart-Rente) und hört mit den Zuschüssen zu Riester/dem neuen AV-Depot noch lange nicht auf.

    Das ganze ohne Abschlussgebühren und ohne nennenswerte Kosten bündeln und bis zur Rente ansparen. Und zwar geschützt vor allem, also sowohl vor dem zukünfigen Zugriff durch den Staat (keine Anrechnung auf ein Schonvermögen für Grundsicherung oder Elternunterhalt), vor Scheidung (jeder hat ein solches Depot, also gibt es keinen Grund, sowas bei Scheidung aufzuteilen) und dem Besitzer selber (Wohnriester, die Weltreise zu Rentenbeginn).

    Dann müsste man nur noch einen Weg finden, wie jeder einzelne für seine Entscheidung selber haftet und nicht wieder im Alter von der Allgemeinheit bezalt wird, weil jemand 40++ Jahre zu ängstlich war, nur auf 0% Staatsanleihen gesetzt hat und deshalb im Alter doch Sozialleistungen beziehen darf.

    Wenn in die bav nur der AG einzahlt, macht es für mich Sinn

    Bei einer guten BAV macht es auch anders Sinn, nur bekommt die fast niemand abseits von tarifgebundenen Konzernen. Andereseits muss auch die AG-Zahlung vom AN erwirtschaftet werden.

    - Indirekt drohen sich umzuschauen ?

    Wenn die Chance dafür besteht: nicht indirekt, sondern konkret bewerben und dann im Zweifel sehen, was dabei rauskommt.

    Da mittlerweile spätesnes biem erstn bewerbgunsgespräch ein Gehaltskoridor genant werden muss

    Aber klar, Du musst für Dich bewerten, ob es nur am Geld, an den Arbeitsbedingungen oder sonstwas liegt.

    Habe auch schon oft Mehrarbeit geleistet

    Unentgeltlich oder gegen Freizeitausgleich?

    Wenn ich nur 1 Woche Urlaub habe werde ich jedes mal bei Rückkehr komplett erschlagen

    Und was geschieht nach den 2 zusammenhängenden Wochen Urlaub, die Dir einmal im Jahr gesetzlich zustehen. Ist der der Betrieb dann pleite?

    Allerdings fühle ich mich selbst irgendwie unterbezahlt.

    Ist es wirklich "nur" die Bezahlung oder eher die Arbetisbelastung inkl. der Tatsache, dass aus Sicht der Firmenleitung ja alles läuft?

    Aber wie beurteilt ihr denn das Gehalt generell? Im Rahmen, zuviel um zu sterben, zu wenig um zu leben? Oder würdet ihr gleich sagen total unterbezahlt ?

    Ich habe keine Ahnung, was Du mit Deiner Ausbildung, Deiner Berufserfahrung und ggf. der Betriebsgröße an Deinem Wohnort auf einer solchen Stelle verdienen könntest/solltest.

    Nur weil Google mir ähnliche Gehälter wie Dein genanntes liefert, muss das nichts aussagen.

    Auch das kann aber ein Grund sein, sich anderswo zu bewerben, um den eigenen Marktwert zu ermitteln.

    Wie ist eure Meinung zu ETF Sparpläne?

    Ohne würde ich wohl garnicht investieren.

    Das ist ähnlich wie mit meinem "Aktion Mensch" Los. Lieber zu (angeblich) schlechteren Konditionen automaitsch kaufen (oder beim Los halt nur 50% des Einsatzes spenden) wie garnicht.

    Und da ich nicht plane, alle paar Wochen das Depot umzuziehen, sind mir Bruchstücke völlig egal. Im Gegenteil, ich finde es extrem lästig, dass ich beim Handel ohne Sparplan bei SC nur ganze Anteile kaufen kann. Immer dieses Herumrechnen. Da hätte man 400€ zum Investieren und kann nur 2 Anteile zu 162€ kaufen. Der Rest liegt bis zum nächsten Geldeingang ungenutzt rum und bringt nur Zinsen, wenn ich ihn (unter Zeiteinsatz) umbuche.

    Spreads sind ungünstig

    Hast Du dazu eine aussagekräftige Statistik?

    Da mein Bauch anderem dient wie dem Orakeln von Börsenkursen lasse ich das lieber. Ich habe aber auch noch nie die freien Handelskurse (an mind. 3 unabhängigen Handelsplätzen) zur Millisekunde der Sparplanausführung getracked.

    Es spricht aber auch nichts dagegen, diese rechtssicheren Begriffe zu verwenden und gleichzeitig eine Erklärung in einfacher Sprache (oder sogar Einfacher Sprache) mitzuliefern.

    Sind wir hier in einem allgemeinen Froum, wo es um Gott und die Welt geht, oder in einem Finanzforum, in den man (naja, wieder mal meine persönliche Bubble, die ich ganz dreist auch auf andere übertrage) durchaus erwarten kann, dass jemand, der Begriffe oder den Wortlauf der Paragraphen nicht kennt, diese bei korrekter Nennung selber ergoogeln kann?

    Oder anders herum: muss hier demnächst jede Antwort als Doktorarbeit in einfacher Sprache ausgeführt werde, damit jeder Neuling sie sofort versteht?

    weil es mehr Konzentration erfordert. Und die ist nicht immer gegeben.

    Da schaut/hört/liest also jemand ein Finanztip-Video, man kann von ihm/ihr aber keine Konzentration erwarten? Warum schaut man sowas dann an anstatt sich mit einfacher Musik berieseln zu lassen?

    Bei den Grundlagenartikeln mag das etwas sein, das kann ich nicht beurteilen. Ich hatte mit diesen noch keine Probleme, die ich nicht durch eine triviale Suche im Internet innerhalb von ein paar Minuten selber lösen konnte (oder zu der es nirgendwo eine Antwort gibt). Für mich sind unvollständige Angaben viel schlimmer, unabhängig davon, wie diese konkret beschreiben sind.

    Es wäre denke ich ein Fehler, wenn man die Finanztip Themen ausschließlich an junge Leute adressiert.

    Diesen Eindruck habe ich zwar manchmal, wenn alte Produkte unter den Tisch fallen oder man davon ausgeht, dass sich Themen bis zum Erreichen des Altrers durch den Autor von selber lösen werden. Trotzdem sehe auch ich mich mit Ü50 noch als Zielgruppe von Finanztip.

    Meine Sehkraft lässt jedenfalls mit dem Alter nach und manch eine Grafik kann ich kaum noch entziffern.

    Und was soll die Konsequenz sein? Nicht mehr wie zwei Wörter oder Zahlen in einem Bild mit einem Zeichensatz von 48 pt?

    Für sowas gibt es seit jahrzehnten technische Hilfsmittel (nein, ich meine damit nicht die Lupe, die jemand vor dem Monitor nutzt). Weder Videos noch Artikel sind Live-Präsentation, die man nicht mal anhalte kann. Sogar die Live-Videos von FT sind nach dem Ende noch beliebig lange anschaubar.

    Für mich ist dies der Hauptgrund, warum ich Fachmagazine nur noch in digitaler Form aboniert habe. Dann hängt es nur von der Bildschirmgröße und meiner Lust zum Scrollen ab, ob ich diese problemlos lesen kann oder nur mit viel Aufwand, da sie für mich oft zu klein gedruckt sind.