Wechsel Erwerbsminderungsrente in vorgezogene Altersrente sinnvoll?

  • Folgende Situation,

    Jahrgang 1963, seit 2016 wird volle unbefristete EMR bezogen, zusätzlich GdB 70, alle Wartezeiten erfüllt.

    Jetzt besteht die Möglichkeit aus der EMR in eine vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte zu wechseln, finanziell hätte das ja wegen Bestandsschutz keine negativen Auswirkungen.

    Die Frage ist nun, ob ein Wechsel überhaupt sinnvoll ist oder ob man besser wartet bis zum "normalen" Wechsel in die Altersrente. Ein Vorteil wäre sicher, dass die Rente nicht mehr überprüft werden könnte, aber das wurde die EMR bisher auch nie.

    Welche Vor- und Nachteile Wechsel oder nicht kennt ihr?

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

  • Hallo.

    Unter dem Aspekt "Ich will ggf. doch versuchen neben der Rente etwas zu arbeiten." wäre die vorgezogene Altersrente besser.

    Unter dem Aspekt "Ich will meinen endgültigen Bescheid." wäre die vorgezogene Altersrente besser.

    Unter Steueraspekten wäre die spätestmögliche Umwandlung besser.

  • Zitat

    Unter Steueraspekten wäre die spätestmögliche Umwandlung besser.

    Was ändert sich steuerlich beim Wechsel? Der Prozentsatz wieviel versteuert werden muss wurde bei Rentenbeginn 2016 festgelegt und bleibt bestehen. Die EMR kann doch ansonsten auch nicht steuerlich besser gestellt sein als die Altersrente?

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

  • Was ändert sich steuerlich beim Wechsel? Der Prozentsatz wieviel versteuert werden muss wurde bei Rentenbeginn 2016 festgelegt und bleibt bestehen. Die EMR kann doch ansonsten auch nicht steuerlich besser gestellt sein als die Altersrente?

    Der Prozentsatz bleibt gleich, der Rentenzahlbetrag, auf den dieser Prozentsatz angewendet wird, verändert sich jedoch und damit der tatsächlich steuerfreie Betrag.