Wenn Du Dein Portfolio mit prozentualer Verteilung postest, könnten wir ein bisschen konkreter sagen, ob ein LS Portfolio + risikoarmer Teil dazu eine gute Alternative wäre.
Bin 68J und 7J in Ruhestand.
Habe bereits, passend zu meinen Lebensumständen, meine Banken auf 2 reduziert (fürs Reisen und Robustheit braucht’s mind. 2 Banken).
Beitrag
Welcher Broker ist für mich eher nebensächlich. Im Ruhestand habe ich zur Vereinfachung meine
Banken auf 2 reduziert (DKB, ING), jeweils mit Girokonto, Tagesgeldkonto und Depot. Mit beiden, insbesondere ihrem Service, war ich über die Jahre (mit wenigen Ausnahmen) zufrieden.
Ich verfolge in etwa Becks Strategie "
Geld anlegen und davon leben" mit Depots bei 2 Banken:
- Bank 1:
- Verbrauchstopf: Geldmarktfonds und Tagesgeld für etwa 1 Jahr Verbrauch - Bank 2:
- Zinstopf: Euro-Anleihenfonds für einige
…
pmeinl
31. August 2025 um 20:41
Mein Investitionsportfolio ist bereits einfach:
Vanguard FTSE All-World: 33 %
Fixed Income One: 44 %
Arero: 10 %
Xtrackers II EUR: 13 %
Es ist mit 56% risikoarmen Anlagen sicherheitsorientiert. Betrachte ich den Barwert meiner Renten hinzu, sogar mit 90% sehr risikoarm.
Risikobehaftete Anlagen wie Aktien dienen mir rein der Diversifikation, um mein Vermögen abzusichern. Ein Großteil meines Einkommens und Vermögens (Renten, Cash, Bankeinlagen, Immobilie, Geldmarktfonds) steckt in Deutschland/Europa/Euro – ein Klumpenrisiko.
Höhere Renditen über der Inflationsrate sind für mich zweitrangig, da mein Einkommen lebenslang auskömmlich ist, ohne dass ich besondere Risiken eingehen muss – „Genug ist mir genug“
Für den Fall, dass meine geistigen Fähigkeiten nachlassen oder ich keine Lust mehr habe, mich um meine Finanzen zu kümmern, denke ich über weitere Vereinfachungen und deren Umsetzung nach.
- Geldmarkt (6J Verbrauch) + Mischfonds (ARERO?, LifeStrategy?)
- Alles in Geldmarkt, nur noch 1 (Filial?) Bank
- Großteil des Kapitals in Sofortrente
Aktuell überlege ich vom Vanguard FTSE All-Word in den ARERO umzuschichten. Aufgrund der Diskussionen um US- und Big-Tech Lastigkeit. Vielleicht auch mehr, weil mich die zunehmende Entwicklung der USA hin zu einer illiberalen Macht und die Anbiederei der grossen Unternehmen anekeln. Habe schön häufig aus solchen Gefühlen sachlich nachteilige Entscheidungen getroffen - aber ich fühle mich damit besser.