Samstag 28.2.2026 um 8 Uhr
Lieber@Tomarcy liebe Forumsfreunde
heute am Samstag morgen habe ich mal wieder seit längerer Zeit hier ins Forum geschaut.
Seit ich immer mehr meine eigenen Aktien in ETF Fonds (mit Ausschüttung) umgeschichet hat, wird Börse eben langweilig. Langsamer Anstieg des Vermögens über Jahre ist ja schön und gut, aber dazu braucht man nicht jede Woche oder gar jeden Tag die Kurse ansehen.
Meine Tageszeitung hatte heute nur die üblichen Nachrichten. (z.B. Stuttgart-21 verlängert sich um weitere 3 Jahre auf jetzt insgesamt 20 Jahre....)
Da war die für meine Begriffe lustige aber zutreffende Geschichte von Tomarcy und seiner Frau eine willkommende Abwechslung
Noch spannender waren die Kommentare zu dieser Geschichte.
Abgesehen davo,n dass es heutzutage "politisch" besser wäre, diese 2 Personen gegeneinanderw auszutausche, hat Tomarcy es in der SACHE absolut auf den Punkt gebracht.
Warum?
Für mögliche Neulinge hier: Der McProfit ist im 80. Lebensjahr und seit Anfang der 1980er Jahr aktiv an der Börse, meine ersten Aktien habe ich vor 45 Jahren gekauft.
Ich hatte damals in meinen hiesigen Stammlokal einen Börsianer-Stammtisch gegründet mit wöchentlichem Treffen. Daraus wurde in den daraus folgenden 10 oder 20 Jahren ein Stuttgarter Aktienclub, den es - man mag es kaum glauben - in moderner Form immer noch gibt und wir (d.h. die heutigen Macher) verwalten immer noch rund 300 bis 400 Mio. Euro von den langjährigen Clubmitgliedern.
Warum diese Geschichte?
Weil ich dem Forumsfreund @Tomary zustimmen muss.
Nicht wegen dem Rollenspiel Mann und Frau. Sondern weil möglicherweise bei uns hier im Schwabenland ein besonders ausgeprägtes Interesse an laufenden ERTRÄGEN besteht. Vielleicht ist deshalb bei Schwaben die Kapitalanlage in irgendeiner Immobilie zum vermieten so ausgeprägt
Auf jeden Fall habe ich (oder besser gesagt wir im Club) festgestellt,
dass die Angst vor Aktienanlagen und dem Risiko und diesem Vorurteil am besten zu begegnen ist, wenn man Aktien empfiehlt mir regelmäßiger Dividenden-Ausschüttung.
Auf diese Weise haben wir alle Rückschläge der letzten Jahrzehnte viel leichter ertragen. Selbst die zitierte Ehefrau oder der Ehemann haben immer mehr auf die im Laufe der Jahre ständig steigenden Dividenden geschaut, als auf die Wertentwicklung der Kurse.
Das ist der Grund warum wir gerade bei Neulingen bis heute propagieren:
Aktien sind Unternehmsbeteiligungen, man kauft und verkauft diese icht sondern behält sie in der Regel genauso wie Immobilien sein Leben lang und erfreut sich an den steigenden Erträgen.
Ich weiß, dass es hier viele blitzgescheite oder kluge Forumsfreunde gibt
(ja, lieber
@Irving, oder auch Grüße an den ehemaligen Achim Weiss)
die unerdmüdlich erklären, dass Dividenenaktien mathematisch eher eine geringere Rendite haben.
Sie vergessen aber die Psychologie
Daher bin ich bis heute ein leidenschaftlicher Verfechter von Dividenden-Anlagen.
Egal ob Aktien oder ETFs und wenn es sein muss sogar von Immobilien.
Schönes sonniges Wochenende wünscht Euch McProfit