Beiträge von McProfit

    Hallo Forumsfreund jackyryan

    Ich habe gerade mit Interesse den von dir mitgesandten Bericht des Finanzfachmanns BETSCHINGER gelesen

    Der Mann war mir bisher nicht bekannt.

    Allerdings bezweifle ich diese Aussage.

    Es geht darum :

    „Kann man mit Einzelaktien eine bessere Rendite erzielen als mit Fonds.?“

    Diese Frage ist so alt wie es Fonds gibt

    In jedem Fonds steckt ja nichts anderes als Einzelaktien

    Ein Fonds ist daher nichts anderes als ein Depot aus Einzelaktien

    Und jetzt ist es ganz einfach

    Wenn du dir langfristig die Ergebnisse der tausenden von Fonds ansiehst die von hochbezahlten Managern verwaltet werden dann sind nur solche Fonds besser oder schlechter als der Durchschnitt die sich auf wenige Branchen oder Unternehmen beschränken.

    Leider weiß man erst hinterher welche Branche denn Langfristig dauerhaft über dem Durchschnitt liegt

    Die Chancen eines höheren Gewinns hat man nur mit Einzelaktien -

    am höchsten wenn man das ganze Kapital in

    1 Firma investiert

    Leider kauft man sich damit eben auch das Risiko ein , am Ende dumm dazustehen weil es eben anders gekommen ist

    Solche Strategien machen meist Neulinge mit wenig Kapital

    Wenn du mal im fortgeschrittenen Alter ein höheres Vermögen aufgebaut hast wirst du nicht mehr auf die Idee kommen und das alles nur in 1 Branche oder ein einzelnes unternehmen zu investieren nur wegen einer möglichen höheren Rendite

    Ich habe in 40 Jahren Börsenerfahrung und als Kunde vieler Vermögensverwaltungen noch keinen Überflieger gefunden

    Dafür hat mir mal die größte deutsche Bank mit solchen Profistrategien die größten Verluste beschert.

    Damals gab es dieses Forum noch nicht.

    Viel Erfolg wünscht dir McProfit

    Hallo @TamInvest

    Du hast heute eine interessante These aufgestellt.

    Du sagst beim Thema Nachhaltigkeit:

    Wenn "alle" Anleger z.B. Aktien von Rüstungsfirmen "meiden" würden, dann würde deren Kurs "ins Bodenlose" sinken - oder so ähnlich.

    Leider kann das aus einem einfachen Grund nicht funktionieren.

    Aktien kann man nur verkaufen, wenn es Käufer gibt.

    Und daher mal ganz langsam der Reihe:

    Angenommen - "Alle" Aktionäre von beispielsweise Rheinmetall wollen ihre Aktien verkaufen.

    In Deinem Beispiel gibt es jedoch keine Käufer - weil Rüstungsaktien unethisch sind.

    Dem Computerprogramm an der Börse ist das zunächst egal.

    Wenn Vrekaufsaufträge kommen und nicht genug Käufer da sind,

    dann wir der Aktienkurs einfach so lange nach unten "getaxt" bis sich ein Käufer finde.

    Das geht an der Börse im Sekundentakt,

    jede Sekunde einen Euro weniger. Immer weiter - immer weiter....

    Und jetzt denk mal logisch nach.

    Was bedeutet es, wenn der Kurs der Aktie immer niedriger wird?

    Der Umsatz und Gewinn der Firma bleibt ja unabhänig vom Kurs gleich.

    Als Aktionär ist man bekanntlich Miteigentümer der Firma und bekommt den Gewinn ausbezahlt undabhängig vom Kurs.

    Wenn der Gewinn aber gleich bleibt und nur der Kaufpreis sinkt,

    dann steigt die Rendite entsprechend immer höher.

    Einfaches Beispiel:

    Der Gewinn pro Aktie beträgt umgerechnet 10 Euro

    Bei einem Aktienkurs von 100 sind das 10% Rendite.

    Fällt der Kurs jetzt in Deiner Theorie wegen vieler Verkäufer auf 50 Euro,

    dann steigt die Rendite pro Aktie in diesem Beispiel schon auf 20%

    Da es ja in Deinem Beispiel nur Verkäufer und keine Käufer geben soll,

    wird der Kurs einfach immer weiter nach unten getaxt.

    Ich will es abkürzen.

    Beim Kurs von 1 Euro pro Aktie und einem unveränderten Gewinn von 10 Euro

    würde ein Käufer von 10.000 Aktien (für 10.000 Euro Kaufpreis) bereits jedes Jahr 100.000 Euro Gewinn erhalten

    An diesem simplen Beispiel (auf Hauptschulniveau) siehst Du selbst, wie unlogisch Deine These ist.

    Im praktischen Leben ist es jedoch so, dass auf der ganzen Welt genug Anleger sitzen, die nicht bis auf einen Kurs von 1 Euro warten sondern vermutlich schon bei einem Kursrückgang von 10 oder 20% (bei unverändertem Umsatz und Gewinn) zugreifen würden.

    Entschuldige, dass ich so simpel argumentiert habe.

    Ich habe gerade bei Börsenthemen oft erlebt, dass gerade gescheite Menschen beim Thema Aktien oft nur Hauptschulniveau besitzen und oft ganz froh sind wenn da einer ist, der beim erklären sozusagen bei "Adam und Eva" anfängt.

    Solange in der Schule das Fach "Umgang mit Geld" fehlt, wird sich daran nichts ändern.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo JDS

    Deine Ansicht gefällt mir.

    Ich prüfe bei meinen eigenen Anlagen auch nicht ständig um wieviel der Wert sich verändert hat oder ob bei einer anderen Anlage die Rendite evtl. doch ein wenig höher gewesen wäre.

    Je größer das Vermögen im Laufe der Jahrzehnte steigt und je älter man dabei wird, schaut man viel mehr auf die Erträge, also auf die Ausschüttungen.

    Sei es die Miete bei den Immobilien oder die Dividende bei den Aktien.

    Einige der Forums-Freunde hier können ja zusätzlich zu den Dividenen oder Mieteinnahmen auch noch mit einer ordentlichen ges. Rente oder gar Pension kalkulieren.

    Mit fortgeschrittenem Alter hat (wie bei mir) man meist seine Immobilie finanziert

    oder zumindest seine MIetwohnung gut eingerichtet.

    In der Garage steht längst das bezahlte Autos,

    bei manchem Menschen auch 2 (oder mehr)

    Der Schrank ist voll mit Kleidern

    und essen kann man leider auch nicht mehr als einmal am Tag den berühmten "Rostbraten" (zumindest hierzulande).

    Das Einzige was steigt sind die Ausgaben für Ärzte, Kinik, Vorsorge, Hüftgelenke, Brillen, Implantate und immer mehr Pillen .

    Neuerdings sogar für immer mehr Vitamine und das Immunsystem aber auch zum Abnehmen (Novo) oder für andere Aktivitäten (Pfizer) falls diese nicht mehr ganz so gut gelingen wollen...

    Von dieser Entwicklung profitieren wir Aktionäre immerhin dadurch, dass wir (hoffentlich) bevorzugt Aktien aus dem Pharma und Gesundheits-Bereich besitzen.

    Fazit:

    Eine positive Wertentwicklung ist daher eher eine gefühlte Freude.

    Mancher Gleichgesinnte weiß in einer gewissen Altersgruppe oft gar nicht mehr, was ich mit dem Vermögenszuwachs im praktischen Leben anfangen soll?

    Wenn man ehrlich ist - das gilt natürlich vor allem für die Forumsgemeinde hier im Alter von Ü70 - dann macht man diese Freude aber eher mal seinen Erben.

    (und der Erbschaftssteuer-Abteilung beim Finanzamt)

    Ob die Erben es einmal schätzen, wenn wir jeden Tag über den Kursen brüten und Anlagestrategien verfeinern, da habe ich meine Zweifel.

    Daher gilt:

    Es gibt auch noch andere Freuden im Leben als nur der Blick auf die Renditen.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo monstermania

    Seit ich aus bestimmten Gründen zum ersten Mal vor Jahren statt Aktien auch ETFs gekauft habe, bin ich nicht mehr so sicher, ob meine Strategie der Einzelaktien tatsächlich am Ende eine bessere Rendite hat.

    Voraussetzung ist jedoch eine strikte Vergleichsmethode.

    Wegen häufiger Neukäufe, Aufstockungen oder auch mal Teilverkäufen ist es gar nicht so einfach eine echte Rendite zu ermitteln. Vor allem sollte man auch die Liquidität mit einkalkulieren

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Forumsfreunde

    Es war heute wieder köstlich die vielen unterschiedlichen Kommentaren zum Themna Nachhaltigkeit an der Börse zu lesen.

    Besondere Zustimmung von mir an monstermania und an seine pragagmatische Einschätzung. Das ist vermutlich auch seiner Altersgruppe geschuldet.

    Im Alter wird man gelassener und weiß aus persönlicher Erfahrung, dass die Welt eben nicht nur aus unserem kleinen Deutschland besteht.

    Wer viel in der Welt rumreist (so wie @monsermania) der merkt auch bald, wie sinnlos unsere Bemühungen hierzulande sind im kleinen Deutschland das Weltklima zu verbessern.

    Ich empfehle mal eine Rundreise durch Indien. Oder sich mal die Entwicklng in Brasilien anzusehen.

    Ich habe großen Zweifel ob die Menschheit die Kraft hat, diesen Trend umzukehren.

    Dazu gibt es viel zu viele Menschen die erst mal ihre pesönliche Lebensituation verbessern wollen bevor sie an die Umwelt oder Nachhaltigkeit denken.

    Das sind für Milliarden Menschen Luxusprobleme.

    Noch ein sachlicher Hinweis für die Aktionäre hier:

    Wenn Ihr eine Aktie einer sogenanten "bösen" Firma kauft, dann kauft ihr diese Aktien einem anderen Aktionär ab.

    Für die Firma, für das Land, oder für die Umwelt ändert sich dadurch nichts.

    Lediglich ein paar Aktien haben den Besitzer gewechselt.

    Ich habe voriges Jahr klammheimlich RHEINMETALL Aktien gekauft da ich von einer Fortsetzung des Krieges ausging, auch wegen den Natobeschlüsse mit der 2% Regel.

    Ich sah das als kein großes Risiko an weil ja immer irgendwo Krieg ist und Waffen keine lange Lebensdauer haben.

    Wie Ihr wisst, hat sich der Kurs von Panzerhersteller Rheinmetall inzwischen verdoppelt und verdreifacht.

    Ich fühle mich jetzt aber aber nicht als Kriegsgewinner..

    Wenn ich die Aktien nicht gekauft hätte, dann hätte sie eben ein anderer Aktionär.

    Zur Versöhnung für die Andersdenkenden hier:

    Für meine Kursgewinne werde ich dieses Jahr jedoch mein Spendenbudget für gemeinnützige Einrichtungen erhöhen.

    So gesehen profitieren am Ende sogar hier vor Ort alleinerziehende Mütter oder die Sozialstation oder der Tafelladenvon meinen Rüstungsgewinnen.

    So kann man es auch sehen.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Hornie

    Das hast Du heute sehr präzise analysiert!

    Auch Aktien die nicht börsennotiert sind haben natürlich einen schwannkenden Wert..

    Nur sieht man das nicht jeden Tag in der Zeitung oder den Nachrichten.

    Das merkt man erst wenn die Firma verkauft werden soll.

    Auch Immobilien unterliegen Wertschwankungen.

    Das hat man in den letzten 12 Monaten mal wieder drastisch erfahren.

    Da aber der aktuelle Wert der eigenen Immobilie in keiner Zeitung steht kann man so lange mit einem hohen Vermögen kalkulieren bis man verkaufen will oder muss.

    Dann kommt die Stunde der Wahrheit und da erlebt mancher Immobilienbesitzer eine Überraschung.

    Der Aktionär dagen weiß jedoch jeden Tag was sein Vermögen aktuell wert ist.

    Daher sollte man Aktien und Immobiien als langfristige Anlage sehen und eher auf die Rendite achten, also auf die Dividende oder die Miete.

    Das Verkaufen sollte man am besten den Erben überlassen.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber Sovereign

    Ich würde Deine Kommentare viel gerner lesen, wenn ich sie besser verstehen würde.

    Ich muss oft 2 x lesen bevor ich überhaupt verstehe was Du meinen könntest.

    Auch ich gehöre ja hier zu den Rekordhaltern was lange Kommentare angeht.

    Das liegt zum Einen daran, dass es einfacher ist, ausführlich zu schreiben.

    Je kürzer man sich fassen soll, umsomehr Zeit kostet das.

    Alledings versuche ich hier zumindest immer so zu schreiben, dass nicht nur die Handvoll Profis hier den Sinn verstehen, sondern dass der Kommentar auch für einen Neuling verständlich ist, der sich zufälllig in das Forum verirrt hat.

    Zum Schluß jetzt doch auch noch ein sachlicher Beitrag zum Thema GRV::

    Es ist für mich logisch, dass kein Politiker offiziell zugeben will, dass die Rente in der jetzigen Form eben "nicht mehr sicher" ist.

    Schließlich will er wieder gewählt werden.

    Im Gegenteil:

    Anstatt zuzugeben dass das System auf Grund der längeren Lebenserwartung und der geringeren Anzahl von Beschäftigten im Verhältnis der Rentner auf Dauer nicht finanzierbar ist wird sogar der Beitragssatz garantiert und das Renteneintrittsalter nicht heraufgesetzt und die Rentenhöhe mit 48% garantiert.

    Dadurch wird sich der Zuschuss des Staates an die Rentenkasse weiter erhöhen.

    Von jetzt schon rund 300 Mrd. im Jahr auf 400, 500, 600 usw.

    Das ist eine einfache Dreisatzrechnung.

    Das jetzige System funktioniert gerade noch während der Wahlperiode der Politiker.

    Die jetzt neu vorgeschlagene Aktienrente ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Das wissen die Aktienfans hier selbst am besten.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Markus83

    Immobilien verkaufen und den Erlös in Aktien anlegen, das darfst Du zumindest hierzulande im Schwabenland niemand erzählen.

    Der würde Dich ab sofort für nicht mehr ganz Herr Deiner Sinne bezeichnen.

    Zunächst musst Du allerdings auch unterscheiden:

    Ein Haus, dazu noch klassisch mit Garten und Garage in schöner Wohnlange zum Selbstbewohnen ist eine LIebhaberei.

    Rein mathematisch rechnet sich das nicht.

    Wenn man es sich leisten kann und will dann ist das dennoch eine Form der Unabhängigkeit.

    Dasselbe gilt für Ferienwohnungen oder Ferienhäuser die man oft nur wenige Wochen oder Monate im Jahr bewohnt.

    Immobilien als Kapitanlage...

    ...sind zumindest dann interessant wenn es darum geht, erst einmal Vermögen aufzubauen. Immobilien werden von den Banken leichter finanziert, sofern ein paar persönliche Voraussetzungen passen.

    Die Abzahlung erfolgt durch die Miete, etwas Zuzahlung, Steuerersparnis.

    Wenn dann noch Mietsteigerungen möglich sind, kann man solche Immobilien in einem Zeitraum von rund 20 Jahren abbezahlt haben und profitiert danach von den Mieteinnahmen als zusätzliches Einkommen und die Erben freuen sich auch.

    Wenn man jedoch das Kapital schon hat,

    z.B. durch Erbschaft, dann empfehle ich auf jeden Fall AKTIEN den Immobilien vorzuziehen. Aktien sind bekanntlich Unternehmensbeteiligungen.

    Wenn ich (Mit)-Eigent+mer eines bekannten Weltkonzerns bin, kann ich nicht erkennen worum das gegenüber einer Immobilie ein größeres Risiko sein soll.

    Man bekommt als Aktionär jährlich seine anteilige Gewinnausschüttung (die Dividende), meist automatisch steigend und bereits versteuert.

    Immobilien müssen jedoch verwaltet werden.

    Mietverträge, Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung, Reparaturen, Eigentümerversammlung und die Mieten und Kosten müssen in der Einkommensteuer ausführlich dargestellt werden.

    Wer Immobilien hat, kann ein Lied davon singen.

    Mancher hat Glück mit der Immobilien und den Mietern.

    Ein anderer ist ein Pechvogel mit Problemmietern.

    Lohnt sich ein Wechsel von Immobilien zu Aktien?

    Zunächst muss man einem Anleger erklären was Aktien überhaupt sind.

    Die meisten sehen Aktien im Gegensatz zu Immoblien als Spekulation oder als Risiko.

    Jemand zu erklären dass Aktien am Ende sogar sicherer sind oder mindestens genau so sicher, würde eine Schulung voraussetzen.

    Das habe ich mir abgewöhnt weil es am Ende doch nicht funktioniert.

    Kurz gesagt:

    Als Aktionär bist Du an den größten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt beteiligt.

    Vergiss nicht: Bei Immobilien zahlt nicht der BETON Deine Miete sondern der Mensch der in der Wohnung wohnt.

    Dieser Mensch kann jedoch nur dann Miete zahlen wenn er von irgend einer (Deiner) Firmen die Dir (als Aktionär) gehören jeden Monat seinen Gehalt bekommt.

    Wenn Deine Firmen (krass gesagt) Insolvent sind und Deine Aktien somit wertlos sind,

    dann ist auch Dein Mieter erstmal ohne Einkommen

    Aber nochmal:

    Dies ist nur ein Katastrophenbeispiel um den Zusammenhang zwischen Sicherheit der verschiedenen Anlagen darzustellen.

    Da Immobilien am Ende ja keine schlechte Anlage sind, würde ich niemal von mir aus aktiv einem Immoblienanleger einen Wechsel empfehlen.

    Zumal auch noch die steuerlichen Fragen geklärt werden müssen die beim Immobilienverkauf auftauchen können.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Frumsfreund haujens

    mit meinen 40 Jahren Bösenerfahrung kann ich Dir nur sagen:

    Vergiss als die ganzen Spezial-Strategien.

    Investiere den Hauptteil Deines Vermögens in einen Weltindex.

    Und dann suchst Du Dir die eine oder andere Branche aus, die Dir besonders gefällt und da kauft Du Dir noch zusätzlichen einen oder zwei Branchenfonds

    Ich selbst bevorzuge konjunktur-unabhängige Branchen.

    Z.B. Pharma, Wealthcare, Nahrungsmittel, Alltagsdinge.

    Die Zahl der Menschen weltweit wird immer mehr,

    dazu noch immer älter

    und daher brauchen sie erst mal die Basisprodukte,

    egal welche Regierung dran ist oder wie die Zinsen stehen.

    Diese Firmen zahlen dazu noch seit Jahrzehnten regelmäßig Dividende.

    Was will man mehr?

    Mit Deiner Spezialauswahl an Titeln kannst Du ab und zu mal BESSER sein als der Durchschnitt.

    Dafür wirst Du aber auch Zeiten erleben wo Du mit Deiner Auswahl SCHLECHTER bist als der Durchschnitt.

    Am Ende gleicht sich das aus.

    Der Aufwand lohnt sich nicht.

    Vermutlich muss diese Erfahrung erst mal jeder selbst machen.

    Oder anders rum gefragt:

    Warum gelingt es keinem Profi-Verwalter, Fondmanager, auf Dauer mit seinen hauseigenen Fonds langfristig über Jahrzehnte besser zu sein als ein ganz gewöhnlicher MSCI Weltindex.

    Das beantwortet schon Deine Frage

    Viele Grüße McProfit

    Von McProfit an gfusdt5

    Hallo lieber Börsenfreund,

    ich habe mir tatsächlich die Mühe gemacht und mir das Interview angehört.

    Wie so oft sind sehr gute Ansätze dabei.

    Danach wird es aber kompliziert oder nicht unbedingt nachvollziehbar.

    Der gute Herr Beck hat verständlich erklärt dass in einem langfristig steigenden Markt zunächst mal ALLE Anleger gewinnen und es keine Verlierer gibt!!

    Das ist nachvollziehbar weil man sich ja an Unternehmen beteiligt, die Umsatz, Gewinn und Dividende steigern und wir ja nicht im Casino ist.

    Dann hat der gute Herr Beck erklärt dass es einige Anleger gibt die tatsächlich BESSER sind als der Durchscnitt.

    Ausch das ist logisch.

    Das sind Anleger die eben nicht so breit streuen sondern sich auf wenige Branche beschränken und dann einfach Glück oder Können haben.

    Genauso gibt es auch Anleger die schlechter sind als der Durchschnitt

    Jetzt kommt aber die erste verwirrende Aussage.

    Er hat diese Anleger die schlechter sind als der Durchschnitt als VERLIERER bezeichnet.

    Das ist falsch.

    Auch diese Verlierer gewinnen natürlich!!!

    Sie gewinnen nur WENIGER als der Durchschnitt weil sie z.B. eben bestimmte Branchen nicht gekauft haben.

    D.h. Langfristig gewinnen alle Anleger an der Börse, der Eine mehr der Andere weniger.

    Ich rede von langfirstig und meine damit Jahrzehnte.

    Und dann hat der gute Herr Beck noch eine ganz wichtige Aussage getroffen.

    Anleger die mal BESSER sind als der Durchschnitt sind jedoch nicht immer besser.

    D.hl sie sind auch mal schlechter als der Durchschnitt.

    Dafür sind andere Anleger die SCHLECHTER waren auch mal besser.

    Es gibt als keine Anleger die IMMER besser, oder IMMER schlechter sind

    Alles logisch und mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar.

    Das ist am Ende des Interviews nicht gut rübergekommen.

    Es wurde viel zu kompliziert erklärt.

    Selbst ich mit jahrzehntelanger Erfahrung hatte Mühe den ganzen wissenschaftlichen Theorien zu folgen.

    Der beste Beweis dass man auch ohne diese ganzen Theorien erfolgreich sein kann sehe ich an mir und meinem Depot.

    Seit Jahrzehnten kaufe ich fast immer dieselben Aktien und denke nicht im Schlaf daran, diese zu verkaufen.

    Ich efreue mich an meinen meist steigenden Dividenden und lese mit Vergnügen die Kommentare hier im Forum.

    Viele Grüße McProfit

    Sonntag 10.3.2024

    Hallo LebenimSueden

    Ich habe mit Interesse Deine Ansicht gelesen wie die Kursfindung an der Börse bei einer Aktie funkioniert.

    Aus gutem Gunde habe ich deshalb vor vor kurzem die Dimensionen aufgezeigt.

    Kurswert aller Aktien weltweit 100.000 Milliarden Dollar (100 Billionen)

    An JEDEM TAG wegen an den Börsen weltweit für 500 Milliarden Dollar Aktien gehandelt.

    Diese Zahlen sind deshalb wichtig, damit klar ist, dass es bei einem solch unvorstellbar großen Markt einfach keinen Tag gibt an dem es keine Käufer oder Verkäufer gibt.

    Es gibt jedoch Ereignisse an denen plötzlich eine größere Zahl von Aktionären Angst bekommen und dann ihre Aktien verkaufen wollen.

    Wenn dem größeren Angebot von Aktien an der Börse jedoch nicht genug Käufer gegenüberstehen, dann wird der Kurs der Aktie einfach so lange vom Makler oder Computer nach unten "getaxt" bis sich dann am Ende des Tages doch noch Käufer gefunden haben.

    Dass das keine Theorie von mir ist sondern in der Praxis funktioniert hat man an den vielen sogenannten "Crashs" gesehen die wir an der Börse schon erlebt haben.

    Die Aktien haben sich immer wieder erholt.

    Der Grund für die Verkaufspanik war jeweils ein anderer, das Ergebnis dasselbe

    Das ist auch völlig logisch.

    Ich kann es nur immer wieder ganz banal sagen:

    Als Aktionär ist man vor allem Miteigentümer der Firma.

    Solange die Produkte verkauft werden, die Mitarbeiter beschäftigt sind, die Firma Umsatz und Gewinn macht ,solange kann meine Aktie gar nie "wertlos" werden.

    Das würde ja bedeuten, wir bekommen die Firma an der Börse kostenlos.

    Ich bin überrascht, dass ich diese simple Logik hier manchem langjährigen Anleger immer wieder erklären muss.

    Lieber LebenimSueden verzichte lieber auf solch tiefgreifende eigene Analysen des Marktes.

    Investiere in Aktien von Firmen die Produkte herstellen zu denen Du auch in Zukunft eine Vertrauen hast.

    Bei mir sind es altersbedingt (Ü75) immer mehr die Pharmakonzerne.

    Schließlich sorge ich bei diesen mit meinen eigenen Kauf z.B. bei Blutdrucktabletten, Diabetespillen (von NOVO), LeseBrillen (von Esilor) und demnächst vielleicht künstilichen Hüftgelenke (von Stryker) oder Herzschrittmacher (von Medtronic), oder Inkontinezprodukten (von Procter&Gamble oder Coloplast)

    oder was das Alter alles noch so bieten wird selbst für steigende Umsätze.

    Die Dividende ist in diesem Fall für mich ein schwäbischer "Rutrun on invest" .

    Was man vorher für die Produkte ausgibt bekommt man nachher über die Dividende (zumindest teilweise) wieder zurück.

    Lieber LebenimSueden, mach lieber Deinem Namen hier im Forum mehr Ehre und lebe nach diesem Motto und verzichte darauf die Börse zu verstehen!

    Nicht umsonst ist die Börse weiblich, sie heißt ja auch deshalb DIE Börse...

    Schönen Sonntag noch wünscht McProfit

    Hallo Sovereign und Referat Janders

    Eure Kommentare sind wie immer extrem detailliert und präzise.

    Da kann ich nur staunen weil ich eher die Fragen hier im Forum pauschal "aus dem Bauch raus" oder durch eigene Erfahrung beantworte.

    Jeder Fall um den es hier geht ist sehr individuell.

    Jeder Fragesteller hat andere Voraussetzungen.

    Unterschiedliches Alter, wohnt in völlig unterschiedlichen Gegenden Deutschlands und ist in der Regel "nicht vom Himmel gefallen".

    D.h. es gibt oft Komponenten wie familiäre finnazielle Unterstützung,

    man ist möglicherweise irgendwann mal Erbe des Familienvermögens,

    es gibt mejhr oder wenige vermögende Lebensgefährten/innen usw.

    Bei der Frage ob man für sich selbst eine Immobilie lieber KAUFEN oder MIETEN soll,

    kann man stundenlang Argumente austauschen und wir dam Ende merken, dass beide Modelle VOR- und NACHTEILE haben.

    Ich selbst bin auf Grund der schwäbischen Wurzeln eher ein Freund vom Kaufen.

    Durch die seit Jahrzehnten steigenden Immobilienpreise war das in der Vergangenheit eine gute Entscheidung.

    Ob das auch für die Zukunft gilt, weiß keiner von uns.

    Kauft man Immobilien zum VERMIETEN so ist heute durch die strengen Mietgesetze eine Rendite kaum mehr möglich.

    Hinzu kommen die Risiken mit einem Mieter die ich hier gar nicht beschreiben will

    Ich habe daher auch keine klare Empfehlung für den Fragesteller.

    Dazu müsste ich mich mal mit ihm 1 oder auch 2Stunden persönlich bei einem schwäbischen 4-Gänge-Menü unterhalten (1 Rostbraten und 3 Trollinger)

    Selbst dann muss er am Ende selbst entscheiden wozu er tendiert

    Ich wünsche ein glückliches Händchen und noch einen schönen Sonntag.

    McProfit

    Hallo jackyryan

    Du stellst in Deinem letzten Kommentar sehr viele Fragen.

    Diese betreffen aber jeweils ein anderes Thema.

    Will man auf jede Frage konkret antworten, liest das vermutlich höchstens noch Du selbst.

    Für andere Forumsfreunde ist es jedoch eine Zumutung weil sich denen Deine Fragen gar nicht stellen.Ich mach mal einen Versuch:

    Erste Frage von Dir:

    Ist der Welt-Index tatsächlich die beste Anlage?

    Die Antwort darauf ist wirklich sehr einfach.

    Dazu brauchst Du nur die Kursentwicklung der großen Aktienfonds über die Wertpapierkennummer auf dem PC anklicken.

    Sehr einfach und übersichtlich geht das auch als Nichtkunde bei der ING-Bank.

    Danach klickst Du auf den Button VERGLEICHEN oder Überlagern.

    und dann noch auf den Button MSCI-Weltindex.

    Wenn Du dann bitte einen langen Zeitraum wählst, von 5, 10 besser noch 20 Jahren dann wirst Du eine Überraschung erleben.

    In fast allen Fällen verläuft die Kursentwicklung, also der CHART des MSCI beser als der Kurschart des jeweiligeni Fonds.

    Das bedeutet nichs anderes, als dass die Wertentwicklung des MSCI Weltindex selbst von den großen und hochbezahlten Fondsmanagern nur selten übertroffen wird und wenn, dann oft nur für eine überschaubaren Zeitraum.

    Dies sollte doch ausreichen um die ganze Diskussion zu beenden, ob Profis langfristig bessere Anleger sind.

    Zweite Frage:

    Sind Branchenfonds besser als der Welt-Index?

    Die Antwort gibt schon der gesunde Menschenverstand.

    Es ist logisch dass eine einzelne Branche immer besser läuft als alle Branchen zusammen.

    Das Problem ist aber, dass man das VORHER wissen sollte

    Dann könnte man in der Tat nur auf diese Branche setzen.

    In Vergangenheit waren das nun mal die Technologie-Aktien, siehe NASDAQ

    Ob diese aber aus heutiger Sicht auch in Zukunft weiterhin die Nase vorn haben, das wissen wir erst im Nachhinein.

    Daher kann man Branchenfonds als zusätzliche Anlage jederzeit nehmen,

    aber nicht als ausschließliche Anlage

    Dritte Frage

    Sind die Kursgewinne eines einzelnen Anlegers automatisch die Kursverluste eines Anderen?

    Diese Logik würde nur bei einem Null-Summen-Spiel gelten.

    Z.B. in der Spielbank beim Roulette auf Schwarz und Rot.

    Da kann auf Dauer immer nur der Gewinner das Geld gewinnen das ein Anderer verliert.

    Aus diesem Grunde haben die Spielbanken ja die ZERO, also die GRÜNE NULL eingeführt.

    Das ist mathematisch sozusagen der Gewinn der Spielbank weil bei ZERO nun mal BEIDE Spieler verlieren, der auf Rot setzt UND der auf Schwarz setzt.

    An der Börse ist es jedoch anders.

    Da langfristig im Durchschnitt die Kurse ALLER AKTIEN steigen, gibt es in der Tat an der Börse mehr Gewinner als Verlierer.

    Verlierer sind lediglich Anleger die eben auf ganz wenige Einzelaktien setzen und dort "Pech" haben oder die nur eine kurze Zeit an der Börse sind und gerade in dieser Zeit einen Kursrückgang erleben und dann in Panik verkaufen.

    Es ist aber gerade nicht so, dass die Gewinne von anderen Verlierern bezahlt werden.

    Die Gewinne werden durch die UNTERNEHMEN bezahlt. Durch mehr Umsatz, Gewinn und Dividende steigt der Wert der Firma und damit auch der Aktienkurs OHNE dass es Verlierer geben muss.

    4. Frage

    Warum kommen es an manchen Tagen zu starken Kursveränderungen?

    Auch das ist ganz einfach erklärt.

    Wenn eine richtig schlechte Nachricht durch die Presse geht, gibt es eben an der Börse zunächst mal mehr Aktionäre die verkaufen wollen.

    Selbst wenn das nur 100 Aktionäre sind (von beispielsweise insgesamt 100.000), es an diesem Tag aber keine 100 Käufer gibt, dann wird der Börsenmakler bzw. das Compurtergrogramm den Aktienkurs solange nach unten "taxen" bis sich eben 100 Käufer am Ende doch noch gefunden haben.

    Am Ende des Tages bleiben bei allen großen Unternehmen keine Aktien übrig und auch keine Käufer ohne Aktien. (Ausnahme sind kleine Nebenwerte)

    Das heißt, dass tatsächlich in diesem einfachen Beispiel 100 Aktionäre letzten entscheiden welcher Kurs an dem Tag zustande kommt.

    Das hat aber mit Umsatz, Gewinn und Dividende der Firma gar nichts zu tun.

    Oft ist der Grund ifür starke Kursschwankungen die Zinspolitik oder einer dumme Aussage eines Politikers.

    Mein Rat:

    Gelassen bleiben, Nachrichtensendungen meiden und sich schöneren Dingen im Leben widmen. Viel Erfolg wünscht McProfit

    Lieber Sovereign

    wir müssen aufpassen, dass wir hier keine Privatdiskussion führen, die für andere Forumsfreunde entweder lästig oder evtl. unterhaltsam ist aber keinen Nutzen bringt.

    Daher nur kurz die Aufklärung der scheinbaren Widesprüche in meinen Kommentaren.

    Wenn man im Alter von Ü75 seine Immobilien verkauft oder verschenkt (landläufig auch als Übertragung bezeichnet), dann heißt das nicht unbedingt, dass man keine Immobilien mehr besitzt.

    Man kann Immobilien z.B. auch mit einem Nießbrauch verkaufen, dann hat man weiterhin das lebenslängliche Nutzungs- bzw. Wohnrecht ist aber nicht mehr Eigentümer.

    Auch ein Verkauf oder eine Schenkung an nahestehende Angehörige belässt Immobilien immer noch im Familienbesitz aber nicht mehr im persönlichen Besitz.

    Dies hat vor allem beim Erbfall Vorteile weil es die Testamentsvollstreckung oder Nachlassverwltung erheblich vereinfacht.

    Ganz nebenbei auch die Erbschaftssteuer.

    Auf solche Feinheiten hinzuweisen, würden aber meine ohne meist schon sehr lange Kommentare noch länger machen.

    Daher habe ich einfach vom "Verkauf meiner Immobilien" gesprochen ohne auf Einzelheiten einzugehen.

    Mit meinem letzten Kommentar wollte ich ohnehin den werten Forumsfreunden hier lediglich an meinem Beispiel zeigen, wie kompliziert es oft sein kann "gerechte Steuervorschriften" zu machen.

    Ich habe dabei nur darauf hingewiesen, dass ich nach Vekauf meiner Immobilien steuerlich jetzt beim Finazamt als eine Art Geringverdiener eingestuft werde weil ich steuerrechtlich nur noch eine Rente von mtl. 800 Euro habe .

    Meine immer noch sehr hohen Kapitalerträge aus Zinsen und Dividenen zählen bei der Einkommensteuer nicht mit, weil diese ja automatisch bei der Auszahlung bereits mit der Abgeltungssteuer bezahlt sind.

    Nur durch die Zusammenlegung der Einkommenseuererklärung mit meiner Ehefrau bleibe ich jedoch Kunde beim Finanzamt.

    Diese Geschichte war übrigens lediglich zum Schmunzeln gedacht damit man sieht wie schwierig es z.B. auch ist, wenn im Alltag oder bei Fernsehdiskussionen immer von Millionären gesprochen worden.

    Man gehört hierzulande schnell zu den "Vermögens-Millionären" und ist damit noch lange nicht "reich" und oft noch meilenweit vom "Einkommens-Millionär" entfernt.

    Zum Schluss muss ich auch noch auf Deine falsche Vorstellung von einer Stiftung eingehen.

    Wenn ein vermögender Mensch sein Vermögen oder einen Teil davon für gemeinnütze Zwecke "spendet" oder "stiftet" dann ist dieses Geld weg.

    Er hat künftig auch keinen Ertrag mehr davon und es ist auch kein Steuersparmodell.

    Du verwechselst eine "Gemeinnützige Stiftung" mit einer "privaten Familienstiftung".

    Das kann ich Dir gerne mal erklären.

    Vergütungen die es bei einer gemeinnützigen Stiftung geben kann, sind eher Aufwandsentschädigungen

    Ich freue mich gerne auf Deine künftigen Kommentare, viele Grüße McProfit

    Hallo Ch_berbcn

    Viele Wege führen nach Rom....

    Zunächst einmal bist Du schon ganz gut beraten, wenn Du den größten Teil Deines Vermögens in Aktien investiert hast.

    Langfristig ist das die beste Entscheidung.

    Wegen den Kursschwankungen an den Aktienmärkten ist es auf jeden Fall vor Vorteil und auch beruhigend einen Teil als Liquidität zu halten.

    Ob das nun Festgeld ist, oder Anleihen ist letztlich kein großer Unterschied.

    Ich habe meine Liquidität in einen sogenanntn Geldmarktfonds angelegt.

    Das ist wie ein Tagesgeldkonto, man kann jederzheit mit einem Klick online einen Teil oder das gesamte Geld auf das Girokonto umbuchen.

    Solange das Geld auf dem Geldmarktfonds liegt, bekommt man aktuell etwas mehr als 3% Rendite.

    Wenn man beim Geldmarkfonds den Typ NICHT ausschüttend wählt wird der Zins sozusagen jeden Tag dem Kurs zugeschlagen und erhöht somit den WERT des Fonds.

    Es gibt dann keine Ausschüttung.

    Wenn man Geld braucht macht man einfach einen Teilverkauf.

    Ich bin mit diesem Modell bestens zufrieden weil ich auf keine Kündigungs- oder Anlagefristen achten muss.

    Bei den Aktienfonds brauchst Du Dir auch nicht zu sehr den Kopf zerbrechen.

    Mit einem Weltfonds und evtl. noch einem Branchenfonds im Bereich Nahrungsmittel, oder PHARMA, Gesundheit usw. bist Du immer auf der sicheren Seite.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit aus Stuttgart

    Ü75 und seit 40 Jahren an der Börse

    Hallo Forumsfreund Markus83

    Jetzt muss ich mich auch noch in diese lebhafte Diskussion einbringen.

    Da ich über 30 Jahre lang aktiv im Immobiliengeschäft tätig war und vor 40 Jahren erstmals an die Börse gegangen bin, schreibe ich Dir mit meinen Ü75 als Praktiker.

    Fazit:

    Es ist nie zu spät um mit einer Vermögensbildung zu beginnen.

    Je später man beginnt, desto größer sollten eben die Beträge sein die man aufwendet.

    Ob man sein Glück mit IMMOBIIEN oder AKTIEN versucht, ist letztlich in beiden Fällen zielführend.

    Es gibt die einfache Regel:

    Wer Geld hat kauft Aktien -

    wer kein Geld hat Immobilien.

    Hierbei liegt der Gedanke zugrunde, dass man den Immobilienkauf finanzieren kann und mit den Mieten und einer Zuzahlung sich ein Vermögen aufbauen kann.

    Bei Aktien geht der Aufbau langsamer weil man die Hebelwirkung des Darlehens nicht hat.

    Auch wenn es meine Landsleute hier im Schwabenland nicht gerne hören:

    Langfristig sind Aktien der Immobilienanlage überlegen.

    Das mag im Einzelfall auch mal anders sein, aber wir reden ja ja hier vom Durchschnitt.

    Abgesehen davon dass Immobilienanlagen mit viel Aufwand verbunden sind.

    Mieterwechsel, Renovierung, Nebenkostenabrechnung, Instandhaltungsrücklage, Kundendienst, Eigentümerversammlung, Steuererklärung und Versteuerung der Mieten mit 45%,

    All das gibt es bei Akien nicht,

    die Dividenen kommen automatisch alle 3 Monate und sind bereits versteuert.

    Dennoch konnte ich hier im Schwabenland noch keinen meiner Landsleute davon überzeugen ihre Immobilien in Aktien zu tauschen obwohl ich das ihnen schon seit fast über 10 Jahren Jahren vorgemacht habe.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    9.3.2024

    Hallo Forumsfreund Sovereign

    endlich mal wieder ein sachlicher Kommentar von Dir und eine entsprechend sachliche Antwort:

    Meine Rente von rund 800 Euro monatlich ist in der Tat normalerweise steuerfrei weil Einkommen unter 10.000 Euro jährlich steuerfrei sind.

    Jetzt wird es aber kompliziert.

    Wie einigen Forumsfreunden hier bekannt ist, beziehe ich ja hohe Kapitalerträge in Form von Dividenden. Diese werden jedoch in der Steuererklärung nicht als Einkommen berücksichtigt weil sie ja mit der Abgeltungssteuer bereits versteuert sind und daher gar nicht mehr in der Steuererklärung angegeben werden müssen.

    Genau genommen gehöre ich daher zu dem sicher verschwindend kleinen Personenkreis hierzulande der trotz 7-stelligem Jahreseinkommen in Form von Kapitalerträgen gar keine Steuererklärung abgeben müsste und der somit seine Rente steuerfrei vereinnahmen könnte.

    Leider gibt es da ein paar persönliche Hindernisse:

    Trotz Verkauf aller meiner Immobilien habe ich noch ein paar Nebeneinkünfte in Form von Aufsichstsrats-Vergütungen und dann kommt noch hinzu dass ich voriges Jahr mit meinen Ü75 noch einmal geheiratet habe und daher jetzt wieder gemeinsam mit der Ehefrau veranlagt werde.

    Da die Ehefrau noch ein eigenes Einkommen hat, ist es leider nix geworden mit dem Traum mich beim Finanamt regulär "abzumelden".

    Ich hoffe ich konnte Deine kluge Frage diesbezüglich aufklären.

    Viele Grüße McProfit.

    9.3.2024

    Hallo liebe Forumsfreunde

    ich habe gerade mal wieder mit Vergnügen die vielen Kommentare gelesen die sich alle mehr oder weniger bemühen, dem lieben Forumsfreund jackyryan wie einem Grundschüler zu erklären wie die Börse funktioniert.

    Ich habe fast ein wenig den Eindruck unser Freund jackyryan versteht die Börse längst so gut wie wir, es macht ihm aber eine Freude hier mit banalen Fragen und Beispielen uns zu provozieren.

    Ich will mit meinem heutigen Kommentar mal wieder die Dimension der Börse in Erinnerung rufen:

    Der Wert aller weltweit börsennotierten Aktien beträgt rund 100.000 Milliarden Dollar

    1 Millarde sind bekanntlich 1.000 Millionen

    Der Wert von 1 Millarde kann man sich leichter in Forum von Wohnhäusern vorstellen.

    Stuttgart hat z.B. rund 25.000 Wohnhäuser.

    Bei einem durchschnittlichen Wert von 300.000 Euro haben alle Wohnhäuser in Suttgart gerade mal rund 8 Milliarden Euro wert.

    Ganz Deutschland hat rund 25 Millonen Wohnhäuser.

    Bei einem Wert von 300.000 Euro entspricht dies 8.000 Miliarden.

    Zur Erinnerung:

    Alle Aktien weltweit sind 100.000 Milliarden wert.

    Und jetzt wird es spannend.

    Wieviele von diesen 100.000 Milliarden wechseln jeden Tag den Besitzer?

    Es sind gerade mal 0,5%, also rund 500 Millarden die jeden Tag verkauft werden..

    Und jetzt ganz speziell für den Forumsfreund jackyryan

    Über 99% der Aktien bleiben jedoch im Besitz der Aktionäre.

    Der Verkaufspreis (Kurs) auf den sich die 0,5% Verkäufer und Käufer einigen, bestimmt den Wert auch der übrigen 99% Aktien.

    Schaut man sich übrigens mal die Umsatzzahlen an der Börse in sogenannten Crash-Zeiten an, dann zeigt sich dass an solchen Tagen statt 0,5% auch mal die doppelte oder vierfache Menge an Aktien den Besitzer gewechselt hat.

    Statt 0,5% wurden dann 1% oder auch mal 2% aller Aktien verkauft.

    Aber selbst an einem 13. Oktober 1987 oder der Finanzmarktkrise sind rund 98% aller Aktien unverändert beim gleichen Eigentümer geblieben.

    Mit diesem Beispiel will ich nur mal wieder erinnern, dass Schlagzeilen wie "Ausverkauf an der Börse" oder "Aktionäre flüchten in Festverzinsliche" ein völlig falsches Bild geben.

    Mein Fazit:

    Für mich ist eine Aktie unverändert vor allem eine Beteiligung an einem Unternehmen.

    Der Wert des Unternehmens und damit der Aktie hängt auf Dauer davon ab, ob es der Firma gelingt auch in Zukunft den Umsatz und damit den Gewinn und die Dividende zu steigern. Daher achte ich vor allem auf die Art desr Produkte und nicht so sehr ob ein Politiker gerade was Dummes gesagt hat oder irgendeine Zinsprognose.

    Ich wünsche Euch viel Gelassenheit bei Euren Börsengeschäften. McProfit

    Liebe Sybille

    ich habe gerade Deine Wunschliste gelesen.

    Vermutlich hast Du schon lange die Preise für Immobilien nicht mehr angeschaut.

    Eine seniorengerechte Wohnung in einer guten Wohnlage einer deutschen Großstadt kostet heute schon mal schnell bis zu 1 Mio., je nachdem in welche Stadt und welche Wohnfläche und ob Du auch ein sep. Schlafzimmer mit Dusche WC für eine möglicherweise erforderliche Plegekraft willst.

    Denk dran, seniorengerechte Wohnung sollten alles ebenerdig haben, auch die Dusche, auch rollstuhlgerechte breite Türen, Aufzug, Arbeitshöhe in der küche usw. Das kostet alles viel Geld,

    In Süfrankreich wird es noch aussichtsloser.

    Die Cote d'azur gehört zu den teuersten Regionen Europas. Unter 1 Mio. gibt es kleine Wohnungen für 2 Personen, wenn Du noch Terrasse, Meerblick, Security, Parkplatz, Hausverwaltung, Hausmeisterservice willst dann reicht die Million nicht mal.

    Von den laufenden Kosten ganz zu schweigen, ich habe ein kleines Reihenhaus in der NÄhe von St. Tropez, das sind die Nebenkosten schon monatlcih über 1.000 Euro obwohl wir nur maximal 3 Monate dort sind.

    Und wenn Du bei Spanien Mallorca meinst und dann die in deutscher Hand befindliche Küstenstadt PortAndratx dann bist Du schnell bei 5 Mio. Euro auch das Doppelte.

    Ich hatte mal ein paar Jahr ein Haus dort, die Miete war 5-stellig, im Monat nicht im Jahr.

    Aber wie gesagt.

    Solange der Lottogewinn nicht da ist, kann man ja träumen....

    Viel Glück beim spielen wünscht Dir McProfit.