Beiträge von McProfit

    Antwort an jackyryan von McProfit

    Hallo lieber (neuer) Forumsfreund

    Die Forumsteilnehmer hier sind teilweise in völlig unterschiedlichen Lebensabschnitten, unterschiedlichesmAlter, Beruf, Einkommen, Vermögen und ganz wichtig - eigener Vorstellung der Anlagestrategie.

    Daher sind die Ratschläge hier nicht für jeden Forumsteilnehmer hilfreich.

    Bei mir ist es so, und damit beantworte ich Deine Frage, dass ich zu den Teilehmern hier mit dem vermutlich höchsten Lebensalter gehöre (Ü75).

    Ich bin seit über 40 Jahren an der Börse, habe noch den guten alten Kostolany persönlich kennengerlernt und seit über 20 Jahren "Privatiert"

    Ich habe meine Firma und meine Immobilien nach und nach verkauft und lebe von den Kapitalerträgen.

    Daher habe ich eine völlig andere Sicht auf Anlagen.

    ich investiere nur in langfristige Anlagen die ich jahre- und Jahrzehnte halten kann und die mir regelmäßig Erträge ausschütten, nach Möglichkeit stetig steigend.

    Immobilien habe ich wegen dem hohen Verwaltungsaufwand verkauft.

    In den Jahr vor 2000 waren ETF noch unbekannt zumindest mir.

    Daher habe ich in Einzelaktien investiert mit regeläßiger Dividende und diese laufend aufgestockt - immer wenn ich neues Geld hatte.

    Da die Aktien im Laufe der Jahrzehnte erheblich im Kurs gestiegen sind würde ein Verkauf zu hoher Steuer führen.

    Daher überlasse ich diese Entscheidung vermutlich meinen Erben.

    ETFs habe ich erst in den letzten Jahren erstmal gekauft weil mir die unterschiedliche Kursentwicklung von Aktien nicht gefallen hat.

    Manche Aktien ist in 10 oder 20 Jahren um 10% gestiegen, andere haben sich verdoppelt oder verzehnfacht (meine ersten McDonalds von 20 auf 200)

    Der Vorteil von Dividendenaktien liegt jedoch gar nicht darin, dass diese langfristig eine bessere Rendite haben als Aktien von Firmen die den Gewinn in der Firma reinvestieren.

    Der Vorteil für mich von Dividendenaktien ist ganz simpel.

    Ich brauche mir keine Gedanken über Teilverkäufe zu machen.

    Bei Dividenenaktien bekomme ich alle 3 Monate die Erträge auf mein Girokonto überwiesen,

    dazu noch versteuert und zumindest in der Vergangenheit jedes Mal höhere Beträge.

    Somit ist das bei mir reine Bequemlichkeit.

    ETF Fonds würde ich wegen der Vorabpauschale nicht mehr kaufen auch wenn diese gering ist. Vor allem auch deshalb weil man bei mehreren ETF Fonds am Ende auch das Problem der unterschiedlichen Wertentwicklung hat. Daher würde ich, wenn schon ETF, nur noch einen einzigen nehmen.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Hallo liebe Forumsfreunde

    es war wieder einmal hochinteressant die Kommentare zu dieser sehr guten Frage zu lesen.

    "MSCI oder NASDAQ-ETF?"

    Letztlich ist von Euch Alles gesagt und alles sehr solide begründet.

    Wenn ich dennoch auch noch meinen "Senf" beisteuere dann nur mit einer paar Ergänzungen.

    Die Forumsfreunde die mich kennen, wissen, dass ich seit Jahrzehnten ein Verfechter von Einzelaktien bin mit Schwerpunkt regelmäßige und steigende Dividende.

    Das hätte ich auch auf meine alten Tage weiter durchhalten sollen.

    Wegen dem Problem des "Reballancing", d.h. dem Auseinanderdriften der Wertentwicklung habe ich mich vor ein paar Jahren zusätzlich zu einem ETF Depot entschlossen.

    Im Nachhinein würde ich das in meinem Fall nicht mehr machen.

    Da aber inzwischen meine Einzelaktien und auch die FONDS durchweg ausnahmslos im PLUS liegen ist jede Veränderung mit Steuerzahlung verbunden. Daher lasse ich jetzt einfach alles liegen und erfreue mich an den Dividenden der Einzelaktien.

    Jetzt mein Rat:

    Ich habe in meinem ETF Depot 5 verschiedene Fonds gewählt,

    MSCI Weltfonds, Nasdaq-Technologie-Fonds und dann noch Branchenfonds vor allem Health-Care.

    Mein Fazit:

    Der Nasdaq ETF liegt einsam an der Spitze, fast doppelt so hoch wie alle anderen Fonds.

    Das ist keine Überraschung.

    Dennoch würde es mir nicht mal im Schlaf einfallen mein gesamtes Vermögen jetzt auf den Nasdaq zu setzen.

    Im Gegenteil:

    Im MSCI sind bereits schon viel zu viele Technologiewerte enthalten.

    Der MSCI ist im Grunde längst technologielastig.

    Und zwar NICHT wegen der Stückzahl der Technologieaktien, sondern weil die Technologieaktien viel stärker gewichtet sind als andere Branchen.

    Normalerweise müsste der MSCI jede enthaltene Aktie (so wie in einem privaten Depot) gleich hoch gewichten.

    Bei beispielsweise 100 Aktien müsste JEDE Aktie 1% des Vermögens repräsentieren.

    Das ist jedoch nicht der Fall.

    Apple, Amazon, Microsoft, Nvidia usw haben als Einzelwert eine viel höhere Gewichtung im FONDS als eine Unilever, Nestle, Coca Cola, Colgate oder Procter&Gamble oder Allianz.

    Damit hat der MSCI immer noch viel mehr Risiko als man auf den ersten Blick denkt, wenn man hört im MSCI wären über 1.000 Aktien von weitweiten Firmen.

    Mein Rat:

    Bitte nicht zusätzlich zum MSCI auch noch extra in den Nasdaq investieren.

    Wer jedoch so stark von Technologie überzeugt ist, der kann alles auf den NASDAQ setzen.

    Ich empfehle dann aber vorher ein autogenes Training für den Fall der Fälle.

    Ich habe in 40 Jahren schon viele Rückschläge erlebt und ausgehalten.

    Vor allem beim Durchhalten bin ich jedoch eher eine Ausnahme.

    Wenn der Fall der Fälle eintritt, dann sind die Anleger die vorher noch gesagt haben, dass sie Rückschläge zum Aufstocken nutzen werden, die Ersten die Nerven verlieren und verkaufen.

    Das muss jeder erst mal erleben bevor er weiß, wie er persönlich in einer Krise reagiert.

    Stell Dir z.B. nur die Schlagzeile vor: Putin greift ein Natoland an....

    Nachrichten überschlagen sich, es wird schon von Atomkrieg gesprochen.

    Da will ich mal denjenigen sehen, der da selenruhig bei einer Verkaufspanik seine Kauf-Order erteilt.... Man muss solche Situationen erst mal selbst erlebt haben, bevor man weiß wie man reagiert.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Hallo Forumsfreund Henry Jekyll

    Ich habe mit Interesse deine Geschichte und die vielen Empfehlungen hier gelesen

    Zunächst mal war mir klar, dass es sich beim Barvermögen nicht um 600 sondern um 600.000 € handeln muss sonst hätten deine Pläne gar keinen Sinn gemacht

    Ich selbst bin heute Ü75 und wohne mit meiner Frau im Schwabenland in einem relativ großen Haus mit 2000m2 Grundstück und allem drum und dran.

    Die Kinder sind längst aus dem Haus.

    Aus heutiger Sicht kann ich Dir sagen, dass sich ein großes Privat genutztes Haus, nie so richtig rechnet.

    Das ist und bleibt immer ein Stück Liebhaberei.

    Man unterschätzt die hohen Kosten für Instandhaltung, regelmäßige Reinigung und Gartenpflege.

    Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und im letzten Lebensabschnitt wohnt eben nur noch, der länger lebende, allein im Haus

    Da ich selbst in der Immobilienbranche tätig war, kenne ich diese Fälle zu Genüge

    Wenn man sich das alles locker leisten kann, bis hin zu einer häuslichen Pflege am Lebensende ist eine eigene Immobilie selbstverständlich ein angenehmer Luxus

    Wenn dann auch noch dieses Haus später einmal von einem Kind übernommen wird ist es der Idealfall.

    Allerdings ist es auch so, dass durch die längere Lebenserwartung der Menschen eine Erbfiolge erst Eintritt, wenn die Kinder längst keine Kinder mehr sind, sondern schon eigene Familien gegründet haben mit eigener Wohnsituation

    Du siehst, schon allein beim Thema Wohnen im Eigentum oder zur Miete gibt es nicht den einzig richtigen Ratschlag.

    Sehr oft weiß man auch erst hinterher, ob eine Entscheidung richtig war oder ob man es lieber anders hätte machen sollen.

    Das ist übrigens an der Börse nicht anders.

    Das waren ein paar Gedanken, die mir bei deiner Fragestellung eingefallen sind.

    ich habe übrigens in deinem Alter auch erst mein jetziges Haus gebaut, dazu noch neu geheiratet und Kinder gezeugt.

    Dennoch sitze ich jetzt mit meiner Frau im viel zu großen Haus.

    Daran ändert auch nichts, dass wir oft Kinder und Verwandte und Freunde einladen.

    Da wir noch reisefreudig sind und eine kleine Ferien Immobilie in Südfrankreich haben, entwickelt sich das Domizil am Heimatort immer mehr zu einem teuren Luxus. Den wir uns allerdings noch gut leisten können. Das solltest du bedenken, weil nun mal bei jedem Menschen das Leben im Fluss ist.

    viel Glück wünscht Dir McProfit

    Hallo clarus

    Wenn ich eine Aktie neu in mein Depot aufnehme, dann beginne ich immer erst mit kleineren Beträgen.

    Ich stocke nach und nach meist Monat für Monat oder alle paar Monate mal auf, je nachdem welche Liquidität vorhanden ist.

    Das mache ich solange, bis entweder der Aufwärtstrend ins Stocken gerät.

    Siehe mein Beispiel Pharma Aktie Coloplast aus Dänemark,

    zehn Jahre lang von 50 bis auf 150

    Dann war Ende der Fahnenstange.

    Genau so hab ich es bei Rheinmetall gemacht. Mein letzter Kauf war übrigens vorgestern. Also noch zum Kuss von knapp unter 400.

    Wie lange der Trend noch so weiter läuft, weiß kein Mensch.

    Korrekturen sind normal.

    Dass es zu einem längeren Abwärtstrend kommt kann ich mir nicht vorstellen, mindestens so lange der ganze Krieg noch anhält.

    Aber ganz offen gesagt.

    Rüstungs-Aktien sind Konjunkturabhängig oder besser gesagt Politikabhängig

    Daher normalerweise nicht meine Favoriten. Bei dieser Konstellation konnte ich jedoch mich nicht zurückhalten.

    „Schauen wir mal“…

    hat mal ein Bekannter Fußballtrainer mal gesagt.

    Viele Grüße, McProfit

    Hallo Hornie

    Die Coloplast Aktie sieht nur dann passabel aus, wenn man die letzten Monate anschaut. Ich bin jedoch schon seit 2014 zum Kurs von damals 50 € investiert und habe in den ganzen Jahren immer wieder aufgestockt bis zum Kurs von 150.

    seit drei Jahren geht es nun mal von 150 auf 110 kontinuierlich nach unten.

    Und das, obwohl der Gesamtmarkt steigt und vor allem auch die relativ konjunkturunabhängige Pharma und Gesundheitsbranche.

    Jetzt habe ich eben etwas verrücktes gemacht. Statt zu verkaufen und Steuer zu zahlen, habe ich mich jetzt entschlossen nachzukaufen und damit meinen Depot Wert zu erhöhen, auf das Niveau der übrigen Aktien.

    ob das eine gute Idee war, wissen wir erst später.

    Es bleibt spannend.

    Ob ich für die höheren Umsätze der letzten Tage verantwortlich bin, weiß ich nicht,

    ( sofern es nicht ironisch von dir gemeint war). Es kann aber schon sein, dass in Deutschland die Coloplast Aktie nicht so stark gehandelt wird.

    Das habe ich aber nicht geprüft

    Zumal es mir beim Kauf nie auf den letzten Zehntel Prozent ankommt, da ich ohnehin langfristig investiere.

    Viele Grüße aus Stuttgart, McProfit

    Frage von McProfit aus Stuttgart

    Wenn ich das Forum hier richtig gelesen habe, dann bin ich wohl weit und breit einer der wenigen hier der sich offiziell zum Kauf von Rüstung Aktien geoutet hat

    Obwohl ich bekanntlich seit Jahrzehnten ein Anhänger bin von Unternehmen mit langfristigem konjunktur-unabhängigerm Wachstum und entsprechender Dividendenzahlung,

    kann man ja dennoch mal fremdgehen

    Es gibt selten Fälle, wo ich derart sicher mit einem steigenden Aktienkurs gerechnet haben, wie in diesem Fall von Rheinmetall, dem führenden Hersteller hierzulande von Panzern und Richtungs-Gütern.

    Ich konnte mir nicht vorstellen, dass bei diesem politischen Umfeld und derart steigenden Aufträgen der Aktienkurs nicht nach oben gehen müsste.

    Es hat mich daher nicht überrascht, dass innerhalb von weniger als einem Jahr die Aktie solche Kurs-Gewinne inzwischen aufweist wie einige meiner Aktien die ich aber schon zehn Jahre und länger im Depot Halte.

    Sogar heute bei der Bundestag-Debatte zum Wachstumsgesetz hat die Rednerin der Linken auf den Kursanstieg um das vierfache dieser Aktie hingewiesen und dringend empfohlen, eine Sondersteuer für Kriegsgewinner einzuführen

    Ich hoffe, ich werde jetzt hier im Forum nicht als unmoralisch angesehen.

    Dabei habe ich die Aktie übrigens wie in der Börse üblich nicht von der Firma gekauft, sondern eben von einem anderen Aktionär, der aus welchen Gründen auch immer seine Aktien nicht mehr haben wollte.

    Gibt es eigentlich hier auch noch andere Forums Freunde, die ebenfalls klamm heimlich auf diesen Zug aufgesprungen sind??. Viele Grüße, McProfit

    Lieber Horst Talski

    Kompliment, wie präzise du meine Anlagestrategie schon kennst.

    Nicht umsonst heißt es jedoch:

    „Nobody ist perfekt“

    Wenn jedoch der Gesamtmarkt insgesamt deutlich ansteigt und dann ein einziges Unternehmen, dazu noch aus der normalerweise sehr Krisen-Resistenten Gesundheits- Branche über zwei Jahre lang gegen den Trend fällt, dann mache auch ich mir mal zwischendurch Gedanken:

    Ob ich tatsächlich an der COLOPLAST-Aktie festhalten soll, zumal ich ja trotz dem Rückgang nicht im minus sondern zunächst nur auf dem Einkaufskurs gelandet bin.

    (wohl gemerkt in zehn Jahren)..

    Zum Glück habe ich von meiner Bank die Info bekommen, dass bei einem Teilverkauf relativ hohe Steuer anfällt, weil ich eben die ersten Aktien vor 10 Jahren 50 % billiger gekauft habe als der aktuelle Kurs.

    Daher habe ich den Gedanken schnell verworfen, weil ich lieber Kursrückgänge in Kauf nehme als Steuer zu zahlen

    Wegen dem Kurs-Rückgang ist der Wert der Aktie an meinem gesamten Depot natürlich gesunken..

    Daher habe ich jetzt genau das Gegenteil gemacht von dem was ich vorhatte.

    Du wirst es kaum glauben:

    ich hab jetzt einfach aufgestockt.

    Halbe Sachen mag ich nicht.

    Entweder verkaufen oder zu der Firma stehen und nachkaufen..

    Coloplast ist einer der größten Hersteller für Pflegeprodukte in Altersheimen und in der häuslichen Pflege also eigentlich ein Wachstumsmarkt

    da ich möglicherweise auch bald zum Kundenkreis der Firma zähle, ich bin ja bekanntlich schon Ü 75, würde ich somit zumindest ein wenig zum Umsatz-Wachstum und damit zum steigenden Aktienkurs beitragen.( Ironie.).

    Du kannst ja gelegentlich mal nachschauen, was aus meiner Idee geworden ist, statt verkaufen jetzt das Gegenteil zu machen, nämlich nachzukaufen.

    Coloplast ist ein dänisches Unternehmen und wird in Deutschland gehandelt.

    Dividende wird seit vielen Jahren regelmäßig gezahlt.

    Es bleibt spannend,

    viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    21.2.2024

    Hallo Forumsfreund Nightrider

    Wenn man bei einem geplanten Teilverkauf von Aktien vorher die Bank fragt wie hoch der Kaufkurs der allerersten Aktien war, kann man oft Überraschungen erleben und lässt den Verkauf dann doch lieber sein.

    Hier ein praktischer Fall von meinem eigenen Depot.

    Ich habe in meinem Depot Aktien der dänischen Firma COLOPLAST.

    Die Firma gehört zu den sogenannten "hidden champions", also kleinere Konzerne mit Spezialprodukten.

    In diesem Fall im Bereich Healthcare, Medizin, Versorung von Pflegefällen, Inkontinenz und allem was dazu gehört. Zudem ein guter Dividendenzahler.

    Die Aktien habe ich erstmals vor 10 Jahren gekauft für damals rund 50 Euro.

    Inzwischen ist die Aktie wie gehofft und erwartet jedes Jahr brav gestiegen.

    Von 50 über 60, 70, 80, 100, 120 bis 150 Euro im Jahr 2021.

    Ich habe fast jedes Jahr immer neu dazu gekauft und hatte 2021 einen hohen 6-stelligen Wert mit einem durchschnittlichen Einkaufskurs von rund 100 Euro.

    Seit 2021 ist der Kurs jedoch kontinuierlich im Rückwärtsgang von 150 auf zuletz 110 Euro.

    Da mein Depotwert bei dieser Aktien damit dem Einkaufspreis bedenklich nahe kam, hatte ich vor, mindestens die Hälfte der Aktien für rund 110 Euro zu verkaufen, damit ich zumindest mit diesen Aktien nach 10 Jahren nicht auch noch ins MInus rutsche.

    Zum Glück habe ich mich bei der Bank erkundigt.

    Diese hat mir geschrieben, dass der Einkaufskurs meiner ZUERST gekauften Aktien in den Jahren ab 2014 eben bei 50, 60 und 80 Euro lag, also immer noch deutlich im Gewinn und dass daher recht hohe Steuer anfallen würde, weil eben das FiFo Prizip gilt.

    Daher habe ich jetzt von einem Verkauf abgesehen und behalte die Aktien.

    Ob das klug ist oder ob es besser gewesen wäre trotz Steuer die Aktien zu verkaufen könnte Ihr selbst prüfen wenn Ihr mal den Aktienkurs von COLOPLAST anschaut.

    Vielleicht kann mir auch mal ein Forumsfreund hier schreiben warum es denn bei der Firmoa zu einem Kursrückgang gekoimmen ist obwohl wir doch alle älter werden und daher vermehrt leider die ganzen Produkte dieser Firma mehr oder weniger brauchen.

    Ich habe keine Info gefunden.

    Als kleiner Trost bleibt (Irosnie):

    Durch den gesunkenen Aktienkurs ist die Dividendenrendite gestiegen.

    Viele Grüße von McProfit.

    Hallo @KafeeOderTee

    Die Sicherheit von ETF Fonds im Vegleich zu echten Aktien sind sehr spezielle aber interessante Fragen mit denen ich mich nur indirekt beschäftige.

    Da mir diese Konstrukte oft zu kompliziert sind, bin ich unverändert ein Anhänger von echten Originalaktien und sehe Fonds eher als Anlage für Börsenneulinge auch wegen den geringeren Kursschwankungen.

    Inzwischen mache ich sogar einen Unterschied zwischen Originalaktie und ADR-Aktie.

    Mit ADR-Aktien habe ich im Falle von dem russischen Gaskonzern GAZPROM hohe 6-stellige Verluste erlitten obwohl die Firma weiterhin erfolgreich arbeitet und hohe Gewinne erzielt.

    GASZPROM gehört seit vielen Jahren zu regelmäßigen Dividendenzahlern mit hoher Dividende meist zwischen 5 und 9% pro Jahr.

    Durch die Russlandsanktionen wurden jedoch speziell diese ADR-Aktien praktisch wertlos weil es nur eine Art Anrecht auf die Aktie ist und eben keine Originalaktie.

    Die Käufer von Original-Aktien von GAZPROM sind jedoch immer noch Aktionäre. Sie erhjalten zur Zeit lediglich wegen den Sanktionen in den Sanktionsländern wozu auch Deutschland gehört, keine Dividende ausbezahlt.

    Auch wenn das ein extremer Fall war zeigt es doch, dass Originalaktien eben Original bleiben Man ist echter Miteigentümer der Firma und kann damit sogar die Hauptversammlung besuchen (und wird dort oft sogar bewirtet).

    Dahe sind mir viele ETF Fondskonstrukionen auch nicht ganz geheuer obwohl es sicher Xfache Sicherheiten gibt.

    Durch die aktuelle Vorabbesteuerung von Kursgewinnen auf Fonds sind für mich solche Fonds noch uninteressanter geworden auch wenn diese Steuer deutlich unter 1% vom Depotwert liegt.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Hallo lieber 12345 und monstermania

    Im Jahr 2000 hat hierzulande noch kaum jemand ETF-Fonds gekannt. Ich bin nicht einmal sicher ob es diese damals schon gab. Privatanleger investierten damals in Einzelaktien.

    Der Fragesteller hier NoBra hat jedoch gefragt ob es sinnvoll ist zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Monaten Aktien (oder Fonds) neu zu kaufen.

    Dies ist für mich einfach: Abwarten ist ein größeres Risiko als zu teuer zu kaufen....

    Viel Glück wünscht McProfit

    Hallo zusammen,

    nach über 50 Jahren Erfahrung mit Banken Vermögens- Verwaltungen und auch längst online Banken. Kann ich nur sagen

    , „auf dem Mittelweg geht man am besten“

    Ich habe unverändert ein Konto und ein Depot bei der örtlichen Hausbank, BW Bank in Stuttgart,

    darüber hinaus noch die Depots bei online Banken ING und Targo und Consors..

    Jede Bank hat so ihre Vor- und Nachteile.

    am Ende kommt es auf den jeweiligen persönlichen Berater an.

    Es gibt viele Bankgeschäfte, bei denen die örtliche Bank einfach vorteilhafter ist,

    sei es Immobilienkauf mit Finanzierung,

    sei es Konto Vollmachten für Nahe Angehörige, gemeinschaftliche Konten,, Nießbrauch oder zur Rückerstattung doppelt bezahlter ausländischer Quellensteuer.

    Dafür nehme ich auch die jährliche Verwahr- Gebühr in Kauf.

    über die Höhe kann man mit der Bank längst verhandeln.

    Online Banken haben natürlich den Vorteil., man keine jährlichen Gebühren.

    Das sind oft tausenden von Euro bei hohen Vermögen.

    Außerdem sind sie technisch im Internet besser ausgestattet.

    Ich bin mit meiner Lösung daher voll zufrieden, aber auch mit dem aktuellen Berater.

    Abgekommen bin ich jedoch von den Vermögensverwaltungen

    Die sind am Ende nicht besser als man selbst. Ich wünsche ein glückliches Händchen bei eurer Wahl. Viele Grüße, McProfit.

    Hallo mfmayer

    ich hatte vor kurzem dasselbe Problem.

    Die Einkaufskurse die im Depotauszug der Bank stehen sind immer Durchschnittskurse.

    Es kann sein dass Du im Depotauszug bei einer Aktie z.B. eine Wertveränderung seit Kauf von NULL steht und Du beim Teilverkauf dennoch Steuer zahlen musst.

    Wenn Du eine Aktie in Teilbeträgen über viele Jahre gekauft hast, dann darfst Du beim Verkauf nicht in diese Falle tappen.

    Am Einfachsten ist das zu lösen, wenn Du die Bank direkt fragst, entweder persönlich vor Ort, oder Online dass sie Dir eine Aufstellung über die einzelnen Käufe schickt.

    Meine Bank (BW Bank Stutt5gart), hat das problemlos erledigt und mich vor einem steuerpflichtigen Verkauf bewahrt. Bei hohen Depotwerten ist das ein wichtiger Punkt.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Hallo ichbins

    Im Grunde genommen hast Du völlig recht.

    Man sollte immer eine hohe Liquidität haben, ganz besonders in Zeiten, wo man vorher schon weiß, dass man diese Liquidität über kurz oder lang braucht.

    Das ist alles leichter gesagt als getan.

    Ich schiebe seit langer Zeit einen hohen Liquiditätsbetrag auf dem Konto vor mir her.

    Zum einen will ich mit meinen Ü75 aus ALTERSGRÜNDEN nicht mehr voll investiert sein.

    Zum anderen liegt ja eine größere Turbulenz an der Börse zur Zeit regelrecht in der Luft.

    Die Ukraine ist für heftige Überraschungen gut bis hin zu einer neuen Flüchtlingswelle, die Wahl in den USA sorgt für Unsicherheit, dann gibt es noch den Nahostkonflikt der sich schnell ausweiten kann und vieles was wir gar nicht auf dem Bildschirm haben...

    Andererseits ist es aber so, dass man als Vollblutbörsianer fast eine Vogel kriegt wenn man sieht wie die Kurse nur noch steigen und man große Geldbeträge auf dem Girokonto vor sich herschiebt....

    Ich hoffe ich bleibe standhaft.

    Viele Grüße McProfit.

    Hallo zusammen,

    Meistens sind die Kommentare hier im Forum für mich sehr unterhaltsam oder lehrreich und manchmal auch Beides zusammen.

    Jetzt läuft das aber aus dem Ruder und ist fast eine Zumutung.

    Ich freue mich mal wieder auf konstruktive Kommentare.

    Meinen Autokauf werden ich wohl in Zukunft weiterhin am besten beim Händler tätigen.

    Da stellt sich die Frage wegen Bargeld schon mal nicht und nebenbei auch nicht wegen Gewährleistung oder falschen Angaben und was es alles noch so gibt....

    Viele Grüße McProfit

    19.2.2024

    Hallo WerAuchImmer und Andere...

    Heute wurde hier die Frage gestellt wie lange das Geld bei der ING liegen muss um die 3,3% Zins zu bekommen.

    Meine Frau hat vor ein paar Tagen ein 2. Depot eröffnet und von ihrer bisherigen Hausbank den Maximalbetrag von 250.000 überwiesen.

    Sie bekommt jetzt für 6 Monate 3,3% Zins und danach 1,25% Zins.

    So wie ich das sehe, kann sie jeden Tag über das Geld verfügen.

    Also liegenlassen, Aktien oder Fonds kaufen oder auch zurücküberweisen,

    so wie es ein Forumsfreund hier gefragt hat.

    Das macht aber keinen Sinn.

    Wenn man über das Geld verfügt, und es ist nicht mehr auf dem Konto, dann gibt es auch keinen Zins mehr. D.h. Zins gibt es nur solange das Geld bei der ING bleibt.

    Daher stellt sich die seFrage nicht, es sei denn der der Froumsfreund will nur wissen, ob das Geld blockiert ist. Nein, das ist es nicht.

    Die ING will ja das Geld NICHT blockieren sondern, dass es angelegt wird. Am besten in Aktien oder Fonds. Eine Rücküberweisung ist natürlich auch möglich, dann gibt es aber auch keinen Zins mehr. Ist eigentlich logisch.

    Viele Grüße McProfit

    Liebe Forumsfreunde

    wenn Ihr mich ein Aktionär zum lachen bringen will, dann immer mit der Aussage, dass er beim nächsten "Crash" keine Aktien mehr verkauft sondern eher aufstockt.

    Ich habe mit meinen jetzt über 40 Jahren aktiv an der Börse schon viele sogenannte Crash erlebt (ich sage lieber Rückschlag).

    Wenn sich die Schlagzeilen im Fernsehen und in den Zeitschriften mit Weltuntergangsprognosen häufen, verlieren nun mal viele auch langjährige Anleger die Nerven und alle Vorsätze sind vergessen.

    Spätestens wenn auch noch eine besorgte Ehefrau ihrem Gatten sagt:

    "Ich habe es Dir gleich gesagt, lass die Finger von Aktien..."

    Bei jedem dieser sogenannten Crash gibt es immer zahleiche Fachleute die begründen, "warum diesmal alles anders ist...."

    Liebe Forumsfreunde, meine ganzen Kommentare hier haben jedoch schon den Zwek erfüllt wenn es mir zumindest gelingt, den Einen oder Anderen am Tag X vom Verkaufen abzuhalten.

    Hier ein ganhzkonkretes Beispiel das mir in guter Erinnerung geblieben ist.

    Im Juli 2000 (Finanzkrise) wurde u.a. in der aktuellen Ausgabe von CAPITAL vom 27.7.2000 dringend zum Verkauf von AMAZON geraten.

    Ich habe den Artikel extra aufgehoben und schicke ihn intreressierten Forumsfreunden zu.

    Dort steht wörtlich:

    "Laut den Analysten von Lehmann Brother sitzt AMAZON auf einem riesigen Schuldenberg, Man hat das Kostenmanagemant nicht im Griff und verpulvere viel zu viel für Aufbau von Logistik. Die vernichtende Prognose: AMAZON werde Anfang 2001 PLEITE SEIN"

    Liebe Forumsfreund, wenn so was im "Capital" steht, dass eine Eurer Firmen von der Ihr Äktien habt, im nächsten Jahr vermutlich PLEITE sein wird, wer wil da noch was von den Vorsätzen zum Durchhalten wissen?

    Die wenigen die zumindest meinem Rat zum HALTEN gefolgt sind, wurden fürstlich belohnt.

    Ihr wisst es längst. Statt pleite zu gehen hat sich de Aktienkurs in den letzten 24 Jahren verdreißigfacht. Aus damals 10.000 Euro wurden bis heute 300.000 Euro.

    Denkt bitte daran, wenn die nächste Katastrophenmeldung um die Ecke kommt.

    Das kann schneller gehen als gedacht. Themen gibt es genug:

    Präsidentschaftwahl USA, Schuldenkrise, Nato, Ukraine kapituliert, Russland auf dem Vormarsch, Ausweitung Nahostkrieg, neue Flüchlingswelle und vor allem viele Gründe die wir heute noch gar nicht kennen...

    Ich bin gespannt wer bei solchen Szenatien seinen Vorsatz treu bleiben wird die da lauten:

    "Aktien kaufen - wenn Kanonen donnern...".

    Immerhin sind die Vorsätze schon mal gut. Allein mir fehlt der Glaube.

    Viele Grüße vom Daueroptimisten McProfit.

    Hallo Forumstreund vander und @ika 

    im Forum hier ist es wie im Leben:

    Die persönliche Situation der einzelnen Forumsfreunde ist nun mal sehr unterschiedlich.

    Der Eine ist noch jung an Jahren und braucht eine andere Strategie,

    der Andere ist schon "steinalt", wozu ich eher mich zähle.

    Daher gelten bei mir völlige andere Überlegungen als beim "Jungspund "mit seiner Fragestellung.

    Bei größeren Vermögen sind die ING Gebühren in der Tat "Peanuts".

    59 Euro jeweils für Kauf und Verkauf von Aktien sind bei 6-stelligen Beträgen zu vernachlässigen, dafür wechselt man keine Bank.

    Auch bei kleineren Kaufsummen sind die Kauf und Verkaufsgeführen dann unwichtig, wenn man in Aktien aus dem Grund investiert wofür Aktien geschaffen sind:

    Als unternehmerische Beteiligung an der jeweiligen Firma

    mit regelmäßiger Gewinnausschüttung und langfristig steigendem Wert.

    Da wir jedoch hierzulande immer mehr Menschen haben, die die Börse als Spekulation oder Spiel ansehen, sind die Kauf und Verkaufsgebühren schon ein Thema.

    Nicht umsonst heißt es ja: Viel hin und her macht Taschen leer.

    Ein gutes Beispiel sind Immobilien.

    Wegen den extrem hohen Kosten beim Kauf einer Immobilie von rund 10% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler, Grundbuch usw. kommt kein Immoblienanleger auf die Idee eine Immobilie kurzfristig wieder weiter zu verkaufen sondern diese zu behalten und sich an der Miete und meist steigenden Werten zu erfreuen.

    Was rückblickend gesehen kein Schaden war.

    Schon mein Großvater hat mir als kleiner "Stepke" gesagt:

    Reich geworden sind wir vom "NICHT verkaufen".

    Das galt damals nur für Immobilien vorwiegend in der Landwirtschaft, Aktien waren meine Vorfahren unbekannt.

    Diesem Grundsatz bin heute noch treu.

    Der Grund für einen Depotübertrag von meiner Hausbank in Stuttgart auf die ING Bank war daher vor allem die hohen VERWAHRGEBÜHREN welche die Hausbank für die Aufbewahrung der Wertpapiere JEDES JAHR verlangt.

    Damals waren das noch 1% pro Jahr !! Inzwischen hat auch die Hausbank - zumindest bei mir - reduziert auf 0.071% incl. Mwst. pro Jahr,

    (Oder in echten Zahlen:

    Bei einem Depot von 1 Mio. 710 Euro jährlich, bei 10 Mio. schon 7.100 Euro)

    Wohlgemerkt: Das sind laufende Kosten die es bei der Onlinebank komplett entfallen.

    Ich bin jedoch immer noch mit meinen europäischen Aktien bei der Hausbank der BW Bank in Stuttgart,

    Die bietet nämlich einen sehr interessanten Service:

    Dei Hausbank stellt die Anträge bei den europäischen Finananzämter bei allen Aktien aus Europa zur Rückerstattung der doppelt bezahlten Steuer auf die Dividenden.

    Bei der ING muss man das selbst machen.

    Ihr seht, jeder Forumsfreunde hier, hat so seine eigenen Besonderheiten.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    Hallo zusammen,

    es ist mal wieder köstlich heute die vielen Kommentare zu lesen.

    monstermania hat es auf den Punkt gebracht: .

    Wenn man mit Bargeld offiziell immer weniger bezahlen kann, macht unversteuertes Geld immer weniger Sinn.

    Früher konnte man das sogenannte Schwarzgelld Im größeren Umfang am einfachsten mit Immobilien wieder „weiss waschen“ in dem man bei Modernisierungen oder Renovierungen die Handwerker bar bezahlte.

    heute, will jetzt nicht einmal mehr ein Handwerker Bargeld. Er hat die Aufträge längst verbucht und da kann er jetzt nicht plötzlich keine Rechnung schreiben.

    Die Barzahlung von Handwerkerleistungen war viele Jahre lang gerade bei Privatleuten beliebt, weil man dann sozusagen die Mehrwertsteuer sparen konnte.

    Inzwischen hat die Politik dagegen eine kluge Idee verwirklicht.

    Inzwischen können auch Privatleute Handwerkerleistungen in bestimmten Umfang an ihrem selbstgenutzten Immobilie steuerlich geltend machen, so dass diese jetzt plötzlich eine Rechnung brauchen und Barzahlungen ihren Reiz verloren haben.

    Als so genannter Normalbürger fällt mir daher spontan auch kein Beispiel ein, indem man noch größere Mengen (unversteuertes) Bargeld ausgeben kann.

    Schönen Sonntag wünscht McProfit