Beiträge von McProfit

    Nochmal von McProfit an @Achim Weiss

    Lieber Forumsfreund,

    Hurra, endlich hat die Berechnung der Vorabsteuerpauschale auch der Schwabe verstanden.

    Bei manchen Menschen dauert es eben etwas länger.

    Vielen Dank für Dein Geduld und für die Korrektur meiner Rechenfehler.

    Ausdrücklich auch Kompliment an den Forumsfreund Hornie

    Du hast es in ganz wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht.

    Diese Vorabpauschale ist sozusagen nur eine relativ geringe Vorabsteuer, gemessen an der später beim Verkauf fällig werdenden vollen Steuer.

    Daher stimme ich Deinem Fazit zu:

    Man kann das Thema wegen der geringen Größenorndung vernachlässigen.

    Leider hat das niemand bisher so deutlich gesagt.

    Heute habe ich übrigens von meiner Bank eine lange "Erklärung für die werten Depotkunden" zu dieser Vorabpauschale bekommen.

    Ich habe nur "Bahnhof" verstanden und ich bin sicher, der Mehrzahlt der Bankkunden geht es nicht anders.

    Antwort an Forumsfreund BS.C

    Lieber Freund, die von mir genannte Falle ist natürlich ein Luxusproblem,

    Steuerpflichtige Gewinne sind in der Tat besser als steuerfreie Verluste.

    Dennoch:

    Es gehjt darum ,dass ich Fonds kaufe unter den damals herrschenden Steuergesetzen.

    Kaum habe ich diese Fonds gekauft ändert die Polititk rückwirkend die Gesetze und ich komme aus der Steuerfalle nicht mehr raus.

    Verkaufe ich die Fonds und kaufe Aktien fällt Abgeltungssteuer an.

    Verkaufe ich nicht fällt jedes Jahr jetzt diese Vorabsteuer an obwohl die Gewinne nur auf dem Papier stehen und schon morgen wieder weg sein könnten.

    Das habe ich als "Falle" bezeichnet und das ist für mich das eigentliche Ärgernis.

    EXTRA Anwort an Forumsfreund @Achim Weiss 

    Dein Begriff "leistungsloses Einkommen" mit dem Du vermutlich Kapitalerträge meinst, hat mir gar nicht gefallen und ich gehe davon aus, dass Du das eher als Zitat einem Politiker zuschreiben willst.

    Dennoch:

    Es gibt auch hier im Forum immer wieder diese Ansicht.

    Ich erinnere mich vor allem noch an den Forumsfreund @gregoriw der ähnliche Meinungen vertrat.

    Der Begriff "leistungsloses Einkommen" für Kapitalerträge ist natürlich eine Beleidigung.

    Die meisten Kapitalerträge werden hier bei mir im Schwabenland nicht mit Dividenden sondern mit den Mieten von Immobilien erzielt.

    Um Mieten zu erhalten muss der Eigentümer zunächst mal Immobiien gekauft haben, diese finanziert haben und im Laufe von Jahren, meist Jahrzehnten, abbezahlt haben.

    Das war ein Risiko weil man immer erst hinterher schlauer ist und es war oft mit einer Einschränkung an Lebensqualität verbunden .

    Die Zins- und Tilgungsrate fallen ja nicht vom Himmel.

    Daher wurde dfür die heutigen Mieteinnahmen sehr wohl eine Lebensleistung erbracht.

    Oft allerdings auch von den den Eltern oder Großeltern die das Vermögen z.B. an Kinder vererbt haben.

    Mieten werden übrigens mit dem vollen Steuersatz versteuert.

    Bei den Dividenden ist die Rechnung auch nicht so einfach:

    Die Steuer von nur rund 25% auf Kursgewinne ist in Wirklichkeit auch höher weil auf die Gewinne der Gesellschaft die AG schon Steuer bezahlt hat so dass der Aktionär nur noch den bereits versteuerten Gewinn der Gesellschaft noch einmal zusätzlich mit dem geringeren Abgeltungssteuersatz versteuert.

    Auch Aktien sind nicht vom Himmel gefallen, diese mussten irgendwann mal mit Geld gekauft werden, das für irgendwelche Vergnügungen oder Reisen oder was auch immer nicht zur Verfügung stand.

    Daher ist jeder Neid von Besitzlosen unangemessen.

    Extra Antwort noch einmal an den Forumsfreund @Achim Weiss

    Du hast so ganz nebenbei klemmheimlich darauf hingewiesen dass meine Dividendenaktien auch nicht der Weiheit letzter Schluss sind sondern 2023 sogar hinter dem MSCI lagen.

    Wir hatten schn oft darüber diskutiert, ob meine praktizierte Dividendenstrategie am Ende wirklich besser ist als Aktienauswahl OHNE Rücksicht auf die Dividende oder eben ein MSCI Fonds.

    Inzwschen würde ich auch keine Wetter mehr darauf abschließen dass mein Depot im Vortel ist.

    Allerdings ist es einfach so, dass es beruhigend ist wenn man bei inernationalen Dividenenaktien fast jeden Monat von irgndeiner Firma Dividende überwiesen bekommt und zwar unabhängig vom Kursverlauf.

    Das erinnert mich dann stark an meine früheren Immobiienanlagen wo es auch jeden Monat Miete gab, egal wie der Verkehrswert der Immoblien auch gerade lag.

    Du merkst lieber Achim Weiss, ich lerne immer noch dazu und bin längst nicht mehr so selbstsicher mit meiner Strategie.

    Schöne Grüße von McProfit

    und bitte um Nachsicht für den mal wieder viel zu langen Text.

    Lieber Forumfreund @Achim Weiss

    Normalerweise würde ich Dir auf Deine Antwort 5 Sterne hier geben, wenn es so was gäbe.

    Jetzt hat mir endlich mal jemand erklärt wie man die Voragbsteuer ausrechnen kann.

    Leider habe ich Deine Berechnung nicht ganzh bis zum Ende verstanden. Siehe unten.

    Ärgerlich ist zunächst, dass man diese Steuer nur auf Fonds zahlt und nicht auf Aktien und dass natürlich es eine Steuer ist für Geld das man noch gar nicht auf dem Konto hat sondern nur als Kurswert und das auch morgen schon wieder weg sein könnte.

    Daher würde ich am liebsten alle FONDS wieder verkaufen und in meine geliebten Dividendenaktien investieren.

    Leider geht das nicht weil die Fonds dummerweise im Gewinn sind und daher auch beim Verkauf Steuer anfallen würde.

    Ich sitze daher sozuagen in der Falle.

    Aber keine Sorge, es gibt schlimmere Schicksalschläge.

    Aber jetzt bitte ich Dich noch einmal zu prüfen ob ich richtig gerechnet habe.

    Mein Depotwert im Fondsdepot Anfang 23 war 5,6M

    Mein Depotwerde am Jahresende 23 war 6,5M

    Es haben keine Käufe und Verkäufe stattgefunden.

    Der Wertzuwachs war somit 900Teuro oder umgerechnet 16%

    Achtung:

    Jetzt habe gerade erst festgestellt, dass ich selbst als alter Hase mit 16% weniger Wertzuwachs hatte als jeder Anfänger der nur einen Welt-MSCI hatte und sonst nichts !!!!

    Jetzt aber zuurück zum Thema.

    Du schreibst:

    MEIN Basisertrag berechnet sich 2023 auf 2,55% x 70% x 5,6M das wären exakt 100TEURO

    Von diesem Basisertrag von 100 Teuro sind 30% steuerfrei

    Der steuerpflichtige Rest von 70% wären dann 70TEURO

    Davon 25% Abgeltungssteuer wären dann rund 18.000 Euro

    Danach wird es aber kompliziert

    Für je 1.000 Euro ETF 2022 muss ich ich 3,30 Euro Kapitalertragssteuer zahlen

    das wären dann 6.500 (Tausender) x 3,30 = 21.000 Euro Kaptalertragssteuer

    Deine weitere Erklärung habe ich jetzt aber NICHT verstanden.

    Du schreibt dass NACH dieser Zahlung von 21.000 Euro Kapitalerstragssteuer in meinem Depot ein WErtzuwachs von rund 70.000 Wetzuwachs der bereits versteuert wäre

    Da aber mein Wertzuwachs nicht nicht 70.000 war sonden 950Teuro bin ich jetzt über die Berechnung so schlau wie vorher.

    Es kann sein, ich bin nicht geeignet diese Rechnung nachzuvollziehen.

    Ich bin auch bereit jetzt einfch abzuwarten was denn an Steuer anfällt.

    Die von mir vorgehaltenen 80Teuro auf dem Konto bei der Fondsbank sollten ja Deiner Meinung nach reichen.

    Grundsätzliche Frage:

    Ist die Kapitalertragssteuer einem Depot dasselbe wie die Vorabsteuerpauschale??

    Oder sind das 2 verschiedene Steuern?

    Falls Du jedoch immer noch den Ehrgeiz hast mir meine voraussichtliche Steuer auszurechnen, dann nehme ich das dankend an.

    Da es bei mir um größere Beträge geht weiß ich auch nicht ob es passend ist das hier im Forum offen zu berechnen. Andererseits soll dieses Forum ja anonym sein. Durch meine Stiftung bin ich ohnehin öfentlich als nicht ganz unvermögend bereits bekannt.

    Viele Gelassenheit für 2024 wünscht McProfit

    Von McProfit an Referat Janders

    Hallo lieber Forumsfreund

    Bei Lesen diesen vielen Beiträge oder Kommentare hier ist es so, dass ich persönlich die meisten Antworten zu diesm THEMA schwer verständlich finde.

    Man muss sich miot der Materie damit beschäftigen um den Ratschlägen folgen zu können.

    Es mag sein, dass das nur auf mich zutrifft und andere Forumsfreunde schneller von Begriff sind.

    Es mag aber auch sein, da ich diese Koimmentare nur Interessehalber lese und evlt. noch zur Verbesserung des Allgemeinwissens und mich daher mit dem Thema nicht so sehr beschäftige wie ein direkt Betroffener.

    Dein letzter Beitrag den ich mit verwirrend bezeichnet habe der stand im Grunde genommen für viele andere Beiträge die ich genauso wenig verstanden habe.

    Entscheidend ist aber nicht, dass ich die Antworten verstehe sondern entscheidend ist ,dass dem Fragesteller weitergeholfen wurde.

    Inzwischen dürfte der schon mehr Informationen erhalten haben als er sich je vorgestellt hat.

    Ansonsten lese ich Deine Beträge sets gerne bis zu Ende, weil viel Fachwissen drinsteckt.

    Allerdings ist es nicht immer einfach Fachwissen für den Laien verständlich zu "übersetzen"

    (Siehe Rententhema) Auf weiterhin viele Kommentare von Dir im Jahr 2024. McProfit aus Stuttgart

    Von McProfit an loennermo und @Achim Weiss

    Lieber Forumsfreund Achim Weiss und loennermo

    Jetzt habe ich nach dem Lesen Deiner Erklärung erstmal gedacht:

    Perfekt erklärt und ich werde jetzt gleich mal dran gehen und Deine Formel durchrechnen.

    Demnach sollte es ja einfach sein meine STEUER zu berechnen, weil ich alle meine Fonds schon über 1 Jahr besitze und im Jahr 2023 nichts verkauft und nichts dazu gekauft habe.

    Der Wert Ende 2022 war 5,6 und jetzt Ende 2023 bei 6,5 alos ein plus von 0,9.

    Wenn es in meinem Fall so einfach sein sollte, dann bin ich sicher, dass Du Deinem Stuttgarter Forumsfreund diese Berechnung machst.

    Natürlich unverbindlich.

    Ich habe mal vorsorglich 80teuro auf dem Verrechnungskonto geparkt - für alle Fälle.

    Ansonsten lass ich mich wie schon gesagt einfach überraschen was denn da abgebucht wird.

    Wenn ich diese Vorabsteuer gekannt hätte, dann wäre ich vermutlich aus heutiger Sicht bei meinen Einzelaktien geblieben.

    Achtung lieber Forumsfreund loennermo

    Deinen Kommentar auf den Beitrag von Achim Weiss habe ich nicht verstanden.

    Hat Achim Weiss einen Denkfehler in seiner Rechnung oder hast Du Dich jetzt geirrt oder habt Ihr Beide Recht?

    Jetzt hast Du "Wasser in den Wein" geschüttet.

    Schöne Grüße McProfit

    Wenn man hier im FORUM sogar namenlich genannt wird,

    dann ist es eine Ehrensache dass man szumindest antwortet.

    Ich wusste gar nicht dass ich hier schon zu den "Vielschreibern" gehöre.

    Das trifft dann aber - wenn überhaupt - nur hier für diesen Teil des Forums zu, wo es um Geldanlage geht .

    Im Forum gibt es aber meines Wissens noch unzählige andere Themenbereiche,

    von Steuer, Haushalt, Auto, Energie, Reisen usw. wo ich völlig "passen" müsste.

    Forumsfreund JDS müsste mir auch noch erklären wie man sich in diesem Forum als Schreiber mit "Profilneurose" oder als "Spammer" auszeichnet.

    Mit meinen Ü75 bin ich mit einigen neudeutschen Begriffen nicht so ganz "up to date" !

    Ganz interessant wäre es auch zu erfahren, zu welcher Gruppe mich der Forumsfreund JDS einordnet.

    Ich bin immer für eine nachvollziehbare Kritik dankbar.

    Leider haben heute viel zu wenig Menschen den Mut einen Anderen auf bestimmte gewöhnungsbedürftige Eigenschaften im Verhalten hinzuweisen.

    Wie soll man sich aber ändern wenn man z.B. Vielredner ist und merkt das nicht?

    Oder man - wie z.B. ich - vermutlich zu lange Kommentare schreibt , die dann keiner mehr lesen will?

    Nicht umsonst heißt es, "in der Kürze liegt die Würze"

    Bin gespannt ,ob ich ein paar Anregungen zur Verbesserung meines Erscheinungsbildes hier erhalten werde. Nur Mut.....

    Ich freue mich auch im Neuen Jahr auf viele interessante Beiträge hier.

    Euer McProfit aus Stuttgat.

    30.12.2023

    Hallo Forumsfreunde

    ich bin dieses Jahr auch erstmals stark von der Versteuerung von ETF Fonds betroffen

    (alle thessaurierend).

    Ich habe vor einigen Jahren sämtliche neuen Geldzuflüsse z.B. durch Immobilienverkäufe nicht mehr in Einzelaktien investiert sondern bie einer anderen Bank ausschließlich ein Fonds-Depot.

    Dort habe ich inzwischen sehr hohe Anlagen im 7-stelligen Bereich, alles in 5 verschiedenen ETF Fonds.

    Ich habe es ehrlich gesagt aufgegeben zu berechnen wie hoch denn die Vorabsteuer sein wird weil es mir schlicht und einfach zu kompliziert wurde obwohl ich von den Fondsanteilen seit Kauf KEIN STÜCK verkauft habe.

    Selbst @Achim Weiss hatte Mühe die Berechnung verständlich zu erklären.

    Ich warte jetzt einfach mal ab, welche Steuer mir die Bank vermutiich im Januar vom Giorkonto abbucht und ich werde Euch das anhand von konkreten Zahlen berichten.

    Die theoretischen Berechnungen hier sind teilweise sehr klug aber für den Normalanleger immer noch kompliziert und verwirrend. Zumindest für mich.

    Ich habe ausreichend Guthaben auf dem Girokonto hinterlegt, in meinem Fall 5-stellig für alle Fälle.

    Nach dieser Steuerahlung wird sich für mich zeigen, ob die Idee vor einiger Zeit - nicht mehr in Einzelaktien sondern iin ETF Fonds zu investieren - wirklich so gut war.

    Diese Steuer wäre ja bei direktem Aktienkauf zumindest im Moment nicht angefallen.

    Wir reden bei mir vermutlich von einer Vorab-Steuer von 10.000 Euro wenn es dumm läuft auch 50.000 Euro. Bin gespannt.

    Viele Grüße McProfit.

    Hallo Forumsfreunde

    ich habe gerade die Kommentare und auch den "Kleinkrieg" einiger Freunde hier mit Interesse gelesen.

    Von der Sache her ist alles gesagt.

    Es liegt jetzt am Fragesteller ob er eine höhere Rendite anstreben will und dafür ein höheres Risiko in Form von Kursschwankungen in Kauf nimmt

    ODER

    ob er lieber auf Nummer sicher geht und den größten Teil seines Kapitals festverzinslich anlegt.

    Zum Thems STIFTUNGSFONDS kann ich konkret was sagen

    Da ich selbst vor 20 Jahren eine eigene gemeinnützige Stiftung gegründet habe, kann ich die Besonderheiten schnell erklären.

    Wer eine gemeinützige Stiftung gründet der verschenkt dieses Vermögen -

    genau so wie bei einer Spende.

    Das Geld ist weh. Es bleibt dem STIFTER - so wie einem SPENDER - eben noch die Spendenbescheinigung wo er eine Steuerersparniss gelten machen kann.

    Der Unterschied Spende zu Stiftung ist:

    Wenn ich dem örtlichen Tierheim 100.000 Euro spende, dann ist bei mir auf dem Konto das Geld weg und beim Tierheim als Spende auf dem Konto.

    Das Tierheim muss dann diese Spende in der Regel im Laufe eines überschaubaren Zeitraums ausgeben zum Beispiel für einen neuen Hundezwinger.

    Gemeinnützige Einrichtungen dürfen üblicherweise keine Spenden langfristig anlegen.

    Das ist der Grund warum viele SPENDER eben KEINE SPENDE machen sondern eine STIFTUNG.

    Bei einer STIFTUNG überweise ich diese 100.000 Euro nicht an das Tierheim sondern auf das Konto der neu gegründeten STIFTUNG.

    Die Stiftung legt dann das Geld an, z.B. in einem Stiftungsfonds und die Stiftung zahlt dann dem Tierheim JEDES JAHR den Ertrag des Kapitals, im obigen Beispiel eben rund 3.000 Euro bei einem Kapital von 100.000 und einer Rendite von 3%

    Der STIFTER bezweckt damit. dass sein Kapital nicht sofort ausgegeben wird sondern viele Jahre, Jahrzehnte den Projekten zugute kommt.

    Nebeneffekt ist dass der Stifter jedes Jahr in der Presses genannt wird wenn die Erträge seiner Stiftung für den Stiftungszweck ausgegeben werden.

    In der Regel macht es keinen großen Sinn unter 500.000 Euro besser noch unter 1 Mio. Euro eine STIFTUNG zu gürnden.

    Der laufende Verwaltungsaufwand ist zu groß.

    Ab 1 Mio. Kapital geht es dann immerhin um Ausschüttungen von jährlich rund 30.000 Euro bei 3% Rendite.

    Jetzt aber zum Stiftungsfond

    Wenn die Stiftung das Geld anlegen will und nicht weiß wie und wo, gibt es Stiftungsfonds.

    Diese Fonds legen vor allem so an, dass jedes Jahr regelmäßige Ausschüttungen erfolgen.

    Das ist bequem für die Stiftung, kostet aber meist hohe Verwaltungsgebühren des Fonds außedem sind die Rendite bei Stiftungsfonds in der Regel eher unterdurchschnittlich.

    Ich hoffe ich habe es gut erklärt für solche Freunde hier, die es interessiert.

    Danke für diese lange Geduld.

    Gruss McProfit.

    30.12.2023

    Hallo liebe Forumsfreunde

    speziell Karlcoelle960

    Ich habe gerade mal wieder mit Freude die vielen Kommentare zu einer eigenlich einfachen Frage gelesen.

    Der Fragestelle ist 60 und will zu seiner Rente ein Zusatzeinkommen.

    Die Antwort darauf ist einfach:

    Eine höhere Rendite, dann geht die Anlage nur über Aktien,

    egal ob Einzelaktien oder ETF Fonds egal ob mit oder ohne Dividende.

    Schon in der Schule lernt man:

    "Je höher die Rendite desto höher das Risiko"

    Das Risiko liegt bei Aktien bekanntlich NICHT im Totalverlust.

    Dazu müssten alle Firmen pleite gehen,

    Dann wären auch Festgeldzinsen oder Mieteinnahmen nicht mehr sicher.

    Das Risko liegt bekanntlich in den Schwankungen die schon mal 10 Jahre oder länger dauern können, d.h. Kursgewinne oder gar mit Kursverlusten.

    Das muss man aushalten können.

    Auch dann wenn möglicherweise die Ehefrau jeden Tag darauf hinweist, dass sie gleichgesagt hat man soll die Finger von Spekulationen lassen.

    Ob unser Fragesteller solch ein Szenario aushält muss er sich selbst fragen.

    Nicht vergessen:

    In guten Zeiten neigt man eher dazu zu glauben, Rückschläge auszuhalten.

    Tritt dann der Fall tatsächlich ein und die Schlagzeilen vom Weltuntergang häufen sich, dann sieht es oft ganz anders aus. Da hat mancher schon die Nerven verloren.

    Die Alternative für die Zusatzanlage fast ohne Kursrisko heißt Festgeld, Geldmarktfonds oder ähnliches

    Da es zur Zeit wieder rund 3% Zinsen gibt (nach Abzug der Steuer noch rund 2,5%) ist das bei dem genannten Kapital eine Alternative.

    Legt der Fragesteller einen Betrag von rund 300.000 Euro mit 3% an, sind das VOR Steuer 9.000 im Jahr und NACH Steuer rund 7.500 Euro.

    Allerdings gibt es bei Festgeld keinen Inflationsausgleich.

    300.000 Euro bleiben eben 300.000 Euro mit immer weniger Kaufkraft.

    Das muss man wissen.

    Ich persönlich würde an Stelle des Fragestellers altersbedingt die Hälfte des ganzen Geldes in einen ETF Aktienfonds stecken, keinen Mischfonds oder ähnliches und wegen der geringeren Rendite auch KEINEN Dividenden-ETF.

    Wenn man SO WIE ICH jedoch Wert legt auf Dividenden sollte man ausgewählte Einzelaktien kaufen. Da ist die Rendite höher als bei einem Dividendenfonds. Warum steht in anderen Teilen des Forums.

    Die andere Hälfte würde ich einen Geldmarktfonds stecken bei dem der Zins von aktull rund 3% jeden Tag in Form des Kurses gutgeschieben wird.

    Alternativ eben in echte Festgeldanlagen mit Laufzeiten von 1 oder 2 Jahren und gar keiner Kursschwankung.

    So wie es hier schon x-fach geschrieben wurde:

    Letztlich muss der Anleger selbst die Entscheidung treffen,

    es gibt kein GUT oder SCHLECHT.

    Schlecht ist nur die bisherige Wahl des gemanagten Mischfonds, weil dieser sich nachweislich unterdurchschnittlich entwickelt schon wegen den höheren laufenden Kosten.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Samstag 30.12.2023

    Hallo liebe Forumsfreunde

    im Grunde genommen ist bei Euren vielen Antworten schon viel mehr gesagt, als der Fragesteller überhaupt wissen wollte.

    Ich lese diese Kommentare immer gerne, weil es erstaunlich ist ,

    wieviel Mühe sich viele hier mit den Antworten machen und wie präzise die Vorschläge sind.

    Dies gilt vor allem für @Achim Weiss.

    Einen solchen Berater hätte ich mir in jüngeren Jahren gewünscht.

    Mit seinem Detailwissen kann mancher Profi nicht mithalten.

    Auch der Zeitaufwand den er beim Recherchieren aufwendet ist erstaunlich.

    Ich selbe halte es eher so wie Danger92

    Ich gebe hier gerne aus langjähriger Erfahrung meinen persönlichen Kommentar ab, so wie es mir gerade passen derscheint.

    Dabei werden die Beiträge leider immer sehr lange.

    Aber auch Goethe hat in seinem Briefe am Ende oft geschrieben.

    "Lieber Freund, entschuldige meinen langen Brief, ich hatte keine Zeit mich kürzer zu fassen"

    Besser könnte auch ich es nicht sagen.

    Zur Sache.

    2 Banken, 2 Girokonten, 2 Depots reicheni auch bei Vermögen im 7- und 8-stelligen Bereich aus.

    Für den Computer im ONlLINE Banking macht es keinen Unterschied ob auf dem Depot 1.000 Aktien von Microsoft für 300.000 Euro liegen oder 10.000 Aktien für 3 Mio.

    Das ist dieselbe Zeile auf dem Depotauszug und der Computer im Onlinebanking verbucht solche Stückzahlen völlig emotionslos.

    Nur bei der Hausbank könnte es sein, dass sich bei deisen Beträgen der Berater meldet um "Vorschläge" zu machen.

    Viele Grüße aus Stuttgart von McProfit

    und auf weiterhin viele interessante Kommentare im Neuen Jahr.

    Auch als alter Hase lernt immer noch dazu.

    Hurra -

    endlich mal eine etwas konkretere Ansage direkt vom Fragesteller !!!

    Ich bin zwar nur ein alter Hase in Immobiliendingen.

    Wenn ich es richtig vestanden habe geht es darum:

    Ein Mensch hat eine Praxis, zum Beispiel als Zahnarzt.

    Nun will er evtl. altershalber oder wegen zu viel Patienten einen Partner aufnehmen und verkauft diesem 50% des Geschäftes.

    Gehen wir mal davon die Immobilie ist GEMIETET und es geht nur um den Geschäftswert.

    Die Praxis macht einen Umsatz von 1 Mio Euround ienen Gewinn von 200.00 Euro OHNE Abzug von Unternehmerlohn.

    Wenn ich als junger Zahnarzt in die Praxis als Partner einsteige und diese zu 50% übernehme muss erst mal der WERT der Praxis ermittelt werden.

    Zieht man den Unternehmerlohn von geschätzt 120.000 Euro ab dann bleiben 80.000 Euro echter Jahres-Gewinn zusätzlich zum eigenen Lohn.

    Multipiziert man den echten Gewiinn mit 10 würde sich ein Wert der Praxis ergeben von 800.000 Euro.

    D.h. der Wert der halben Praxis wäre 400.000 Euro den der neue Eingetümer zahlen sollte. Immer unter der Voraussetzung langer Mietvertrag, moderne Einrichtung, gutes Personal und gute Stammpatienten.

    Für den Fall dass der alte Inhaber später mal GANZ aussteigt z.B. wegen Alter sollte der junge Partner die Möglichkeit haben den Anteil des "Alten" zu übernehmen.

    Hierzu könnte man schon jetzt ein Wertberechnung festlegen, z.B. 10-facher Jahresgewinn, davon 50% weil es ja nur um die halbe Praxis geht.

    Bei hohem Investitonsstau oder rückläufer Patientenzahl kann der WERT auch deutlich weniger seim.

    Das wäre dann der Kaufpreis den der JUNGE Partner zahlt wenn der ALTE mal ausscheidet und somit dann die ganze Praxis besitzt.

    Für diese Regelung braucht man kein Vorkaufsrecht weil ja die andere Hälfte nicht einfach frei verkauft werden kann, wenn der JUNGE Partner das nicht will.

    Ein Verkauf der HÄLFTE des ALTEN geht nur wenn der JUNGE mitspielt sonst findet sich kein Käufer.

    Daher gehört die Übernahme der anderen Hälfte sofort im jetzigen Kaufvertrag fest bindend vereinbart.

    Insgesamt würde ich die ganze Geschichte grundsätzlich anders machen.

    Das war aber hier nicht die Frage.

    Eine fachliche betriebswirtschaftliche Beratung ist dringend geboten.

    Das Forum hier hat viel zu wenig Infos über die Details

    Viele Grüße McProfit

    22.12.2023

    Hallo lieber Forumsfreund Pantoffelheld

    Deine Kommentare gefallen mir immer besonders gut wieil man merkt, dass da auch ein PRAKTIKER spricht.

    Viele andere Beiträge hier sind sehr klug geschrieben, da lerne ich als alter Hase noch was dazu.

    Vielen Dank besonders an @Achim Weiss. LebenimSueden  Uwe Vinke

    In der Praxis ist es oft anders und da werden bewusst Nachteile in Kauf genommen:

    Einfach ein Haus im Alter das Haus verkaufen das man selbst gebaut hat,

    in dem man sein halbes Leben gelebt hat, MIllionen Erinnerungen hat

    und dann in eine Wohnung ziehen -

    ist natürlich wirtschaftlich völlig richtig zu begründen.

    Leider vergessen solche Kommentatoren die persönliche Komponente.

    Da ist es wohltuend, wenn ab und zu hier auch Einer mal sich zu Wort meldet der diese praktischen Dinge beim Namen nennt ohne den klugen Theoretikern zu widersprechen obwohl er weiß dass seine Argumente oft unvernünftig sind.

    Ich gestehe, dass ich trotz der vielen guten Ratschlage die ich hier schon bekommen habe,

    immer noch viele unvernünftige Entscheidungen treffe.

    Erspart mir es Details hier zu nennen.

    Schöne Grüße McProfit, nicht vergessen, diese Woche ist Weihnachten.

    Hallo lieber Forumsfreund ichbins

    Das was Du in Deinem letzten Kommentar schreibst, habe ich beim Lesen der vielen Beiträge hier auch gedacht.

    in diesem Teil des Forums werden gerade zu viele Begriffe durcheinandergebracht.

    Es sprengt aber auch den Rahmen des Forums wenn man die verschiedenen Themen getrennt und gründlich diskutieren wollte.

    Viel zu oft werden "Vermögens-Millionäre" und "Einkommens-Millionäre" verwechselt.

    Auch die Probleme bei einer Erbschaftssteuer, bei Schenkungen zu Lebzeiten, bei einer Stiftung, beim Family-Offiice sind völlig unterschiedlich.

    Hinzu kommt, dass die meisten Vermögen nicht als Bargeld im Keller liege so wie sich vielleicht der Forumsfreund @gregoriw das vorstellt.

    Fast immer handelt es sich um sogenannten "Betriebsvermögen".

    Das ist der Wert von Firmengebäude aber auch der "Good-Will" ein hochkomplizierter zu berechnender Wert, den es aber nun mal gibt und der nur ein fiktives Vermögen darstellt, Natürlich wird bei einer Besteuerung oder bei einer Scheidung oder einem Verkauf der Firma solches fiktives Vermögen eingerechnet.

    D.h. man zahlt Steuer nicht für Geld das man auf dem Konto hat, sondern für Geld das es in Wirklichkeit gar nicht gibt.

    Darunter versteht man z.B. einen Markennamen für ein Produkt oder einen Firmennamen.

    Das ist der Grund warum z.B. bei der Betriebsübernahme eines Handwerkbetriebes der neue Eigentümer oft den Namen des alten Besitzers behält weil dieser alte Name vor Ort bekannt ist und ihm auch in Zukunft den einen oder anderen KUNDEN sichert. Daher ist bereits ein solcher bekannter NAME "Geld wert".

    Das alles lieber @gregoriw ist der Grund warum eine Vermögenssteuer oder eine Erbschaftsteuer so schwer zu berechnen ist.

    Du siehst das ja schon daran wie schwer es ist die neue Grundsteuer zu berechnen.

    Das ist ja auch eine Art Vermögenssteuer, die jedoch nicht der Staat sondern die jeweilige Kommune bekommt.

    Zum Schluß noch ein Argument zur möglichen Versöhnung mit dem lieben @gregoriw für den "Vermögende" oder "Erben"immer noch ein "rotes Tuch" sind.

    Denk dran, in alle Regel ist es so, dass derjenige der ein großes Vermögen hat, automatisch auch mehr Steuer zahlt.

    Das kommt daher dass ein großes Vermögen nun mal mehr Kapitalerträge erzielt (Zinsen, Dividenden, Mieten) als ein Kleines.

    Es sei denn der "Vermögende" versteckt das Vermögen tatsächlich wie Dagobert Duck im Keller.

    Diesem Zeitgenossen könnte man tatsächlich nur mit einer Vermögensabgabe an den Kragen gehen, weil es bei dem ja keine Erträge gibt.

    Das wirst aber selbst der Forumsfreund @gregoriw nicht gemeint haben.

    Daher lass den Vermögenden ihr Vermögen und den Erben ihre Erbschaft.

    Hoffe darauf dass diese gut damit arbeiten und dann dann ihre Einkommensteuer oder Kapitalertragssteuer zahlen.

    Viele Grüße aus Stuttgart und nicht vergessen, diese Woche ist Weihnachten.

    Von McProfit an @Brennholzverleih

    Jetzt muss ich auch noch meinen Senf zu dem Thema beisteuern.

    Ich habe gerade die vielen Kommentare gelesen und da ist eigentlich schon viel mehr gesagt, also es zu sagen gibt.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, lieber Forumsfreund @Brennholzverleih Du willst gar keine Beratung.

    Du machst ohnehin das, was Du ohnehin schon geplant hast und willst nur Deinen Frust los werden.

    Zum 1. Theme Anlage in Fonds

    Das Hauptproblem beim Forumsfreund "Brennholzverleih" sind nicht Deine gekauften Fonds sondern eben der Zeitpunkt.

    Aktienkurse schwanken nun mal.

    Da ist es ganz normal, dass alle Anleger die zu einem Zeitpunkt gekauft haben, wo der Kurs gerade hoch war, zunächst mal keine Freude an der Anlage haben.

    Da Aktieni trotz alles Schwankungen langfristig steigen, kauft man Aktien oder Fonds langfristig und schaut höchstens 1 x im Jahr das Depot an und freut sich inzwischen über die regelmäßigen Dividenden.

    Börsenaltmeister Kostolany hat sogar einen Zeitraum von 40 Jahren als ideale Haltedauer mpfohlen.

    Das würde ich so nicht wörtlich nehmen, sondern der Altmeister hat eben gemeint, dass Aktien eine langfristige Anlage sind.

    2. Frage zur Auswahl der FONDS

    Wenn ich dennoch diese Fonds verkaufen würde, dann nur aus dem Grund der hier ebenfalls schon x mal gesagt worden ist

    Die gekauften Fonds kosten jedes Jahr rund 2% Gebühren.

    Das summiert sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte.

    2% im Jahr sind in 10 Jahren 20% und in 20 Jahren 40%.

    Das ist der Wert um den ein gemanagter Fonds besser sein müsste, als ein ETF.

    Als ich vor 30 oder 40 Jahren meine ersten Aktien gekauft habe, gab es noch keine ETF.

    Damals zahlte man bei Aktien 1% Kaufgebühr an die Bank und mindestens 1% jährliche Verwahrgebühr, bei Fonds war es um ein Mehrfaches höher.

    Für Menschen wie @Brennholzverleih die sich schon hier im FORUM bewegen

    sollte längst klar sein, dass für Langfristanleger an der Börse ein Welt-ETF ausreicht.

    Nach den vielen Kommentaren muss man das Dir eigentlich jetzt nicht mehr erklären.

    Danach kannst Du Dich Deinen Immobilienanlagen widmen.

    Da hast Du noch Baustellen genug.

    Dazu will ich aber an dieser Stelle nichts sagen.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit.

    Von McProfit an Sovereign

    Hallo lieber Forumsfreund

    ich habe gerade mit Bewunderung Deine langen Kommentare, Zitate und Analysen zum Thema Vermögensverwalter, FamilyOffice, ETF, usw. gelesen.

    Kompliment für diese Fleißarbeit.

    Mir sind 2 Punkte aufgefallen.

    Warum werden immer noch Milliardenbeträge bei Vermögensverwaltern oder gemanagten Fonds für hohe Gebühren angelegt, wenn man dasselbe, meist sogar bessere Ergebnis, mit einem Welt- ETF erzielen könnte?

    Du hast es eigentlich selbst beantwortet.

    Der Grund ist, dass viele Anleger sich einfach unter dem Dach einer Vermögensverwaltung besser aufgehoben fühlen.

    Sie haben einen Ansprechpartner, den sie gerade in schwierigen Börsenphasen mal anrufen oder mit ihm sprechen können.

    Mit einem ETF sind sie völlig auf sich allein gestellt.

    Das ist für Menschen die sonst im Leben nichts mit Finanzen oder Geldanlage zu tun habe ein großes Argument. Daher nehmen diese auch die Gebühren in Kauf.

    Das ist schlicht und einfach eine Tatsache was die Milliarden Anlagesummen ja beweisen.

    Deine 2. Frage war:

    Würdest Du Dein gesamtes Vermögen

    von 1, 10, 50 oder 100 Mio. bei einer einzigen Bank in einen einzigen ETF Fonds anlegen?

    Ich gehöre zu der Gruppe der vermögenderen Menschen auch wenn es bei mir bis zu 3-stelligen Beträgen noch ein weiter Weg ist.

    Deine Frage war aber sehr interessant und ich habe sie mir selbst gestellt.

    Meine Antwort:

    Ich habe kein Problem mein gesamtes Vermögen in die Firmen des MSCI Weltindex zu investieren, das sind alles Weltkonzerne die es oft seit 100 Jahren und länger gibt und die teilweise seit über 100 Jahren jedes Jahr Dividende zahlen, meist sogar stets eine höhere.

    Allerdings weiß ich nicht.ob ich anstelle von Einzelaktien einen einzigen ETF Fonds eines einzigen Anbieters nehmen würde dazu noch bei einer einzigen Bank.

    Da ich selbst aus historischen Gründen viele Einzelaktien besitze, stellt sich für mich diese Frage so nicht.

    Mir persönlich sind am Ende auch Einzelaktien lieber.

    Ebenfalls gibt es mehrere Gründe, warum ich nicht bei einer einzigen Bank bin.

    Ob im Worst-Case bei einem Zusammenbruch der Weltwirtschaft es einen Unterschied macht, ob ich Einzelaktien habe, oder einen ETF und ob ich bei 1 Bank in oder bei 5 verschiedenen, weiß ich nicht.

    Vermutlich macht es eher keinen Unterschied.

    Dennoch fühle ich mich persönlich mit Einzelaktien in verschiedenen Depots bei verschiedenen Banken wohler.

    Für eine Schwaben war es ein viel gößerer Schritt sich von Immobilien zu trennen.

    Schöne Grüße von McProfit

    20.23.2023

    Lieber Forumsfreund @gregoriw 

    Der Forumsfreund Sovereign hat es so gut beschrieben, besser kann man es nicht sagen.

    Vermögen fällt in den meisten Fällen nicht vom Himmel.

    Es wird in der Regel durch unternehmerische Tätigkeit verdient.

    Lass mal Sonderfälle wie Lottogewinner oder Fussballspieler oder sonstige Exoten beiseite.

    Dazu muss der Unternehmer Risiken eingehen,

    Kredite aufnehmen, Mitarbeiter einstellen und hoffen, dass sein Geschäftsmodell langfristig funktioniert.

    Man liest heute nur von solchen Unternehmern die es geschafft haben und eine erfolgreiche Firma im Handel, Handwerk oder Produktion meist im Mittelstand aufgebaut haben.

    Die vielen Unternehmen die jedoch im Laufe der Jahre Schiffbruch erlitten haben,

    weil das Geschäftsmodell langfristig nicht funktioniert hat,

    wegen Überschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten,

    aus rechtlichen Gründen oder weil ausländische Wettbewerber

    über Preise oder Nachahmerprodukte eine Geschäftsaufgabe erzwungen haben,

    Alle diese gescheiterten Unternehmer sind in der Öffentlichkeit in Vergessenheit geraten.

    Schon deshalb ist es äußerst fragwürdig, wenn man nun den erfolgreichen Unternehmern, die letztlich auch unzählige Menschen beschäftigen, das mit vollem Risiko aufgebaute Vermögen (meist ist es kein Barvermögen sondern Betriebsvermögen) im Todesfall weg nehmen will.

    Das würde schon im Vorfeld dazu führen, dass das Interesse an einer Selbständigkeit mit allen Risiken nachlassen würde mit katastrophalen Folgen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Die Errungenschaften des Sozialstaates könnte man dann gleich mal abhaken.

    Ich bvn fassunglos wie offensichtlich kluge Menschen wie manch ein Forumsfreund hier, dazu gehört vor allem @gregoriw solche simple Logik nicht verstehen wollen.

    Um @gregoriw eine Brücke zu bauen:

    Es gibt sicher eine Reihe von Möglichkeiten auch die Steuereinnahmen indirekt langfristig dauerhaft erhöhen mit klugen Überlegungen die nicht solch drastische negative Auswirkungen hätten wie eine hohe Erbschaftssteuer.

    Z.B. Steuerliche Förderung von privaten Investitionen beispielsweise im MIetwohnungsbau durch höhere oder schnellere Abschreibung o.ä.

    Viele Grüße aus Stuttgart von McProfit

    (der immer noch den Kopf schüttelt über solche Ideen die am Ende das GEGENTEIL bewirken würden....)

    Von McProfit an die Forumsfreunde

    @Achim Weiss, bearer, LebenimSueden,

    Ich habe erst heute Eure sehr persönlich auf meinen Fall abgestellten Kommentare gelesen.

    Wir sind allerdings jetzt bei einem anderen Thema angekommen.

    Ich fasse es mal so zusammen:

    "Lohnt sich bei einem älteren Haus die Sanierung oder besser gleich Abbruch und Neubau"

    Eure Ratschläge zu dieser Frage sind nachvollziehbar und auch gut erklärt.

    In der Praxis ist das jedoch oft völlig anders.

    Eine Neubebauung scheitert oft an rechtlichen Hürden.

    Bei einem Neubau gelten im Gegensatz zur Sanierung die aktuellen Bauvorschriften, d.h. der Bebauungsplan für jeweiligen Wohngebiet.

    Da geht es um bebaubare Flächen, um Grenzabstände, um Gebäudehöhen um Stellplatzverordnung und vieles mehr die völlig anders sind als vor vielen Jahrzehnten.

    In unserem Fall wäre ein Abriss schon deshalb nicht möglich gewesen, weil das Haus in relativ zentraler Lage der historischen Stadt steht und jede Veränderung und Renovierung mit dem Denkmalbehörde abgestimmt werden muss.

    Während es bei der Sanierung schon schwer genug ist, eine einigermaßen gute Kostenschätzung hinzubekommen ist das bei einem Abriss mit Neubau noch schwieriger.

    Das geht schon los wegen der hierzulande auf Grund der Hanglagen oft fehlenden Anfahrt für Baufahrzeuge, Bagger. LKW.

    Dann sind die Auflagen für die Entsorgung mit Materialsortierung enorm gestiegen. Teilweise muss das Abbruchmaterial über weite Entfernungen entsorgt werden.

    Auch ist der Abbruch eines UG mit alten Fundamenten und Versorgungsleitungen eine Herausforderung.

    Bei Hanglagen die in Süddeutschland nun mal vorherrschen kommen beim Neubau noch ganz andere Zusatzkosten auf einen zu.

    Angefangen von der oft schwierigen Zufahrt, Stellplatz für die Baukräne, Bagger und LKW. Man befindet sich meist nicht in einem Neubaugebiet.

    Zu guter Letzt folgt dann meist die Erneuerung der kompletten Gartenanlage mit Stützmauern, Zugangswegen, Treppen, Terrassen, da sind dann schnell mal 250.000 Euro extra fällig.

    Die meisten älteren Häuser sind auch meist nicht in einem derart schlechten Zustand, dass ein Abriss offensichtlich auf der Hand liegt.

    Meist ist das Gegenteil der Fall weil die meisten Hausbesitzer laufend renovieren und bis ini den Häusern wohnen.

    Die Kunst heutzutage ist den Umbau unter Energie-Gesichtspunkten so hinzubekommen,

    dass das Haus danach auch mit Wärmepumpe weiterhin komfortabel beheizt wird und die Heizkoste nicht höher sind als mit der alten Gas- oder Ölheizung.

    Ich werden Euch nach Erhalt der 2. Jahresrechnung berichten.

    Im Moment gehen wir einfach davon aus, dass im 1. Jahr nach Fertigstellung erhebliche Fehler gemacht wurden.

    Kein Antrag (mangels ausreichender Info) auf anderen Stromtarif für die Wärmepumpe.

    Fehlende Feineinstellung durch den Heizungsbauer oder Werkskundendienst. Diese erfolgte erst nach Empfehlung durch das FORUM hier.

    Jetzt schauen wir mal.

    Schöne Grüße für die vielen Ratschläge die hoffentlich auch für ANDERE Forumsfreunden hilfreich sind. McProfit.

    19.12.2023

    Hallo liebe Forumsfreunde

    speziell lieber @Brennholz

    Hier kommt ein Kommentar aus Stuttgart von einem relativ vermögenden Schwaben.

    Ich bin inzwischen Ü75 und habe in meinem langen Leben mangels solcher Foren wie hier bei der Kapitalanlage vermutlich keinen Fehler ausgelassen.

    Aus Fehlern lernt man.

    Da mein Vermögen auf Grund Verkauf von Immobilien, Firma, Erbe dennoch gestiegen ist war ich ein gefragter Kunden bei Banken, US-Brokerhäuser, Vermögensverwaltern, FamilyOffices.

    Bei zahlreichen Einladungen zu edlen Vorträgen glaubt man lange Zeit, diese vornehmen Herren hätten das Ei des Kolumbus.

    Meine Erfahrungen nach über 40 Jahren sind ernüchternd.

    Am Anfang in den 1980er Jahren waren die Verwalter fast "skrupellos"

    Damals wurden dem unbedarften Anleger (es gab noch kein Internet) hochspekulative Anlagen verkauft mit denen es geschafft wurde, dauerhaft mehr Verluste als Gewinne zu erzielen und das Vermögen zu reduzieren!!

    Als ich trotz Wechsel zu anderen Verwaltern merkte dass auch deren Ergebnisse letztlich geringer war als der Kursanstieg des DOW JONES habe ich selbst die Notbremse gezogen.

    Ich habe mir schlicht und einfach zunächst dieselben Aktien gekauft die im Index enthalten waren.

    Damals gab es noch keine ETF und nur wenige Fonds.

    Von Kostlolany habe ich in einem Seminar persönlich die Empfehlung bekommen,

    Kaufen, Halten Liegenlassen und die Dividende nicht unterschätzen.

    Das habe ich gemacht

    Die meisten meiner Aktien habe ich teilweise seit über 30 Jahren.

    Die Dividendenrendite ist durch die laufende Erhöhung der Dividenden längst bei 20% pro Jahr und mehr bezogen auf den Einkaufspreis.

    Ich könnte Dir hier lange Storys über die Erfahrung auch mit bekannten Schweizer Firmen erzählen.

    Genauso wie über Merry Lynch, Bache Securities und einige heimische Großbanken.

    Kauf Dir als Neuling einen langweiligen MSCI Index ETF Fonds

    auch dann wenn Dein Vermögen 1 Mio. oder 10 Mio. oder 100 Mio. hoch sein sollte.

    Wenn Du auf Erträge angewiesen bist, am besten mit jährlicher Ausschüttung

    Ich selbst bin schwerpunktmäßig immer noch in Einzelaktien weil bei einem Verkauf extrem hohe Steuern anfallen würden.

    Wenn Dich mein ganzer Text noch nicht überzeugt hat, dann schau Dir Dir nur als Beispiel die Fonds des größten deutschen Bankunhabhängigen Verwalters an.

    Firma Floßbach von Storch. Absolut seriöse Verwalter,

    Wenn Du die FONDS dieses Verwalters mit der Wertentwicklung des MSCI vergleichst, dann merkst Du schnell, dass es auch bei diesen Profis keinen echten Vorteil gibt.

    Der Verwalter verwaltet aktuell ein Vermögen von rund 80 Milliarden Euro und erhält eine Vergütung von rund 1 Milliarde jedes Jahr.

    Davon erhalten rund die Hälfte die Vermittler.

    Das ist alles in Ordnung.

    Aber dieses Geld fehlt beim Vermögen.

    Es sei denn der Verwalter erzielt dauerhaft ein besseres Ergebnis.

    Da er aber in seinem Fonds fast dieselben Aktien besitze wie im Index , kann das Ergebnis nach Abzug der Kosten nicht besser sein.

    Kompliment wenn Du meinen ganzen Text gelesen hast.

    Du merkst hier schreibt ein alter Profi.

    Gruss McProfit

    Hallo Forumsfreund ull

    Deine Frage stellt sich im Grunde genommen jeder Anleger der Fonds als langfristige Anlage betrachtet und nicht als Spekulation im Sinne von "Kaufen und Verkaufen"

    Im Idealfall fängt der Neuling mit einem Welt-ETF an.

    Das setzt voraus, dass er seriös beraten wird von einem Berater der kein Eigeninteresse hat.

    Daher ist die klassische Bankberatung leider immer noch nicht zu empfehlen.

    Banken müssen Geld bekanntlich verdienen.

    Daher empfehlen sie dem Kunden natürlich längst keine schlechten Anlagen mehr.

    Früher war das schlimmer:

    Geschlossene Fonds, Schiffsbeteiligungen, Immobilienfonds, Dachfonds usw. gehörten zur Standardempfehlung

    Heute ist es so, dass meist "gemanagte Fonds" empfohlen werden weil die Banken inzwischen schnell in Haftung genommen werden.

    Diese Fonds sind im Grunde genommen schon mal nicht schlecht.

    Der Nachteil sind eben die höheren jährlichen Gebühren von meist 1,5 - 2,5% Gebühren.

    Anlagen in ETF Fonds musst Du Dir in der Regel jedoch selbst organisieren am besten über eine Onlinebank.

    Hierzu hast Du ja hervorragende Infos hier in diesem Forum.

    Deine Frage war ob Du zusätzlich zum WELT ETF

    noch Branchen- oder Länderfonds kaufen sollst.

    Die langjähriger Erfahrung hat gezeigt, dass solche Spezialfonds in der Tat oft ein besseres Jahresergebnis haben als ein Welt-Fonds.

    Leider haben diese Fonds aber auch in manchen Jahren ein schlechteres Ergebnis.

    (Technologie, Pharma, Rohstoffe)

    Im Endeffekt ist es tatsächlich so, dass langfristig ein einziger WELT-FONDS ausreicht.

    Auch wenn sich das langweilig anfühlt.

    Wenn Du Dich aber zu Spezialfonds entschließt, dann ist das zumindest kein großer Fehler, solange solche Fonds eine sogenannte Beimischung bleiben.

    Leider ist es so, dass Dir hier kein Forumsfreund sagen kann, welches Land oder welche Branche nun z.B. im Jahr 2024 ein besseres Ergebnis erzielt als der Welt-Index.

    Die meisten hier, dazu gehöre auch ich, können Dir diese Frage erst Ende nächstes Jahr gut beantworten.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Hallo Forumsfreund BS.C

    Mit meinen Ü75 reicht meine statische Lebenserwartung nicht dazu, die Milliardengrenze noch zu erreichen.

    Ich habe mal ausgerechnet wie lange es dauert bis man die 1. Milliarde erreicht hat.

    Dazu habe in den langfristigen Kursverlauf des DOW JONES INDEX der letzten 100 Jahre genommen.

    Der Dow starte Anfang 1900 mit 100 Punkten

    Heute steht er bei rund 35.000 Punkte

    das macht einen Anstieg von durchschnittlich 7% pro Jahr

    Wenn sich in den nächsten 100 Jahren diese Kurssteigerungen der letzten 100 Jahre fortsetzen, dann gibt sich folgende Rechnung

    Entwicklung DOW JONES ab heute bei 35.000 Punkte

    in 10 Jahren bei 60.000

    in 20 Jahren bei 120.000

    in 30 Jahren bei 230.000

    in 40 Jahren bei 450.000 und

    in 50 Jahren bei 900.000 Punkten

    Lieber BS.C Ich kenne Dein Vermögen und Dein aktuelles Alter nicht.

    Ich kann Dir aber sagen wie lange es aus heutiger Sicht für 1 Milliarde dauert.

    Wenn ich auf die Schnelle richtig gerechnet habe ( @Achim Weiss wird das sicher prüfen)

    schaffst Du die 1. Milliarde (1.000 Millionen)

    mit einem Anfangsvermögen von 300.000 Euro

    und einer Laufzeit von 50 Jahren bei 7% jährlichem Kursanstieg.

    Viel Spass beim Nachrechnen.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo lieber Forumsfreund Pantoffelheld

    Du hast mir mit Deinem Kommentar aus der Seele gesprochen.

    Für MICH persönlich und für man anderen aus meinem Umfeld war der Heizungsumbau immer noch ein Abenteuer.

    Es mag sein, dass einige der Forumsfreunde technikaffin sind, einen guten Energieberater haben, ein ideales Haus zum Umbau und einen Handwerker der das Geschäft versteht und faire Rechnungen schreibt.

    Nicht zu vergessen: auch der Antrag auf die Fördermittel aus Berlin ist alles andere als ein Spaziergang. Beim kleinsten Fehler droht die Abage.

    In meinem Fall war es so, dass die Behörde unterstellt hat, dass der Handwerker (einige TAGE) zu früh mit den Arbeiten begonnen hat bevor die Bewilligung aus Berlin da war.

    Das war aber fast ein Grund für die Ablehnung gewesen. Erspart mit Einzelheiten.

    Allerdings bin ich auf Grund der Ratschläge hier weitergekommen.

    Der Heizungsbauer war inzwischen vor Ort und hat alles neu eingestellt so dass der Heizstab der mit Allgemeinstrom läuft erst ab 3 Grad Minus einschaltet.

    Er kann entweder per Fernwartung oder vor Ort auch auf 5 oder7 Grad Minus gestellt werden.

    Man kann aber auch gegebenenfalls mit der Klimaanlage oder dem Gaskaminofen mal ein paar Stunden zuheizen

    Außerdem habe ich jetzt dank dem Ratschlag von @Achim Weiss einen neuen Tarif.

    Wenn man keine ANTRAG auf Tarifwechsel stellt, dann wird auch der Sonderzähler für die Wärmepumpe mit dem Allgemeinstrom abgerechnet.

    So war es bei uns im 1. Jahr.

    Vielen Dank an die Forumsfreunde Uwe Vinke und Thebat sowie @LebenImSüden

    und Kater.Ka

    Wenn mir aber Achim Weiss vorschlägt, jede Woche die Zählerstände zu notieren oder die Vorlauftemparatur und viele anderes mehr dann ist das löblich, man muss eben auch machen.

    Persönlich für Achim Weiss:

    Im Forum hier ist so, dass es gute Gründe gibt, anonym zu bleiben.

    Ich habe durch zu viel Vertrauensvorschuss häufig im Leben Lehrgeld bezahlt.

    Es ist für mich aber auch kein Problem hier etwas persönlicher zu werden:

    Mein jahrzehntelanger Lebensmittelpunkt war in Stuttgart.

    Wie viele Großstädte auch, ist diese Stadt für den Lebensabend nicht der ideale Platz (Ich gehöre zur Generation Ü75)

    Da wir schon lange ein vermietetes Haus älteres Haus in Baden Baden besaßen (mit Wohnrecht des Mieters) haben wir die Gelegenheit genutzt dieses Haus nach Freiwerdens komplett zu sanieren auch mit der bekannten Wärmepumpe.

    Wir werden nach jetzigem Stand den neuen Lebensmittelpunkt in diese Kurstadt verlegen, die für meine Generation angenehmer ist, zur Zeit pendeln wir noch.

    Wenn ich das bisher alles nicht so konkret geschrieben habe, dann deshalb weil es ja an der SACHE nichts ändert.

    Viele Grüße von McProfit

    Die Fortsetzung meiner Wärmepumpengeschichte folgt demnächst.