Nochmal von McProfit an @Achim Weiss
Lieber Forumsfreund,
Hurra, endlich hat die Berechnung der Vorabsteuerpauschale auch der Schwabe verstanden.
Bei manchen Menschen dauert es eben etwas länger.
Vielen Dank für Dein Geduld und für die Korrektur meiner Rechenfehler.
Ausdrücklich auch Kompliment an den Forumsfreund Hornie
Du hast es in ganz wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht.
Diese Vorabpauschale ist sozusagen nur eine relativ geringe Vorabsteuer, gemessen an der später beim Verkauf fällig werdenden vollen Steuer.
Daher stimme ich Deinem Fazit zu:
Man kann das Thema wegen der geringen Größenorndung vernachlässigen.
Leider hat das niemand bisher so deutlich gesagt.
Heute habe ich übrigens von meiner Bank eine lange "Erklärung für die werten Depotkunden" zu dieser Vorabpauschale bekommen.
Ich habe nur "Bahnhof" verstanden und ich bin sicher, der Mehrzahlt der Bankkunden geht es nicht anders.
Antwort an Forumsfreund BS.C
Lieber Freund, die von mir genannte Falle ist natürlich ein Luxusproblem,
Steuerpflichtige Gewinne sind in der Tat besser als steuerfreie Verluste.
Dennoch:
Es gehjt darum ,dass ich Fonds kaufe unter den damals herrschenden Steuergesetzen.
Kaum habe ich diese Fonds gekauft ändert die Polititk rückwirkend die Gesetze und ich komme aus der Steuerfalle nicht mehr raus.
Verkaufe ich die Fonds und kaufe Aktien fällt Abgeltungssteuer an.
Verkaufe ich nicht fällt jedes Jahr jetzt diese Vorabsteuer an obwohl die Gewinne nur auf dem Papier stehen und schon morgen wieder weg sein könnten.
Das habe ich als "Falle" bezeichnet und das ist für mich das eigentliche Ärgernis.
EXTRA Anwort an Forumsfreund @Achim Weiss
Dein Begriff "leistungsloses Einkommen" mit dem Du vermutlich Kapitalerträge meinst, hat mir gar nicht gefallen und ich gehe davon aus, dass Du das eher als Zitat einem Politiker zuschreiben willst.
Dennoch:
Es gibt auch hier im Forum immer wieder diese Ansicht.
Ich erinnere mich vor allem noch an den Forumsfreund @gregoriw der ähnliche Meinungen vertrat.
Der Begriff "leistungsloses Einkommen" für Kapitalerträge ist natürlich eine Beleidigung.
Die meisten Kapitalerträge werden hier bei mir im Schwabenland nicht mit Dividenden sondern mit den Mieten von Immobilien erzielt.
Um Mieten zu erhalten muss der Eigentümer zunächst mal Immobiien gekauft haben, diese finanziert haben und im Laufe von Jahren, meist Jahrzehnten, abbezahlt haben.
Das war ein Risiko weil man immer erst hinterher schlauer ist und es war oft mit einer Einschränkung an Lebensqualität verbunden .
Die Zins- und Tilgungsrate fallen ja nicht vom Himmel.
Daher wurde dfür die heutigen Mieteinnahmen sehr wohl eine Lebensleistung erbracht.
Oft allerdings auch von den den Eltern oder Großeltern die das Vermögen z.B. an Kinder vererbt haben.
Mieten werden übrigens mit dem vollen Steuersatz versteuert.
Bei den Dividenden ist die Rechnung auch nicht so einfach:
Die Steuer von nur rund 25% auf Kursgewinne ist in Wirklichkeit auch höher weil auf die Gewinne der Gesellschaft die AG schon Steuer bezahlt hat so dass der Aktionär nur noch den bereits versteuerten Gewinn der Gesellschaft noch einmal zusätzlich mit dem geringeren Abgeltungssteuersatz versteuert.
Auch Aktien sind nicht vom Himmel gefallen, diese mussten irgendwann mal mit Geld gekauft werden, das für irgendwelche Vergnügungen oder Reisen oder was auch immer nicht zur Verfügung stand.
Daher ist jeder Neid von Besitzlosen unangemessen.
Extra Antwort noch einmal an den Forumsfreund @Achim Weiss
Du hast so ganz nebenbei klemmheimlich darauf hingewiesen dass meine Dividendenaktien auch nicht der Weiheit letzter Schluss sind sondern 2023 sogar hinter dem MSCI lagen.
Wir hatten schn oft darüber diskutiert, ob meine praktizierte Dividendenstrategie am Ende wirklich besser ist als Aktienauswahl OHNE Rücksicht auf die Dividende oder eben ein MSCI Fonds.
Inzwschen würde ich auch keine Wetter mehr darauf abschließen dass mein Depot im Vortel ist.
Allerdings ist es einfach so, dass es beruhigend ist wenn man bei inernationalen Dividenenaktien fast jeden Monat von irgndeiner Firma Dividende überwiesen bekommt und zwar unabhängig vom Kursverlauf.
Das erinnert mich dann stark an meine früheren Immobiienanlagen wo es auch jeden Monat Miete gab, egal wie der Verkehrswert der Immoblien auch gerade lag.
Du merkst lieber Achim Weiss, ich lerne immer noch dazu und bin längst nicht mehr so selbstsicher mit meiner Strategie.
Schöne Grüße von McProfit
und bitte um Nachsicht für den mal wieder viel zu langen Text.