Demnach wärst du mit 97,09 % immer noch in der Kategorie "gut".
Richtig.
Hast Du schon einmal ein Arbeitszeugnis bekommen? Stand da als Deine Bewertung "gut"? Ich hoffe nicht, denn gut bedeutet in Wirklichkeit Vollversager. Aber das darf der Arbeitgeber nicht schreiben, weil ein Arbeitszeugnis wohlwollend sein muss.. Darum gibt es für Arbeitszeugnisse eine eigene "geheime" Notenskala. Und bei der Schufa auch.
Das wird am Kontowechsel liegen und dabei neuen Karten und gleichzeitig Kündigungen der alten. Im schlimmsten Fall hast du auch noch eine neue Adresse. Geplatzte Lastschriften wirken sich nicht auf den Score aus. erst eine länger offene Forderung darf gemeldet werden "es exisitiert ein Abwicklungskonto" steht denn da beispielsweise. Eine beglichene Forderung wird auch gleich wieder entfernt.
Du kannst einfach abwarten und täglich auf Deiner App verfolgen, wie sich der Score erholt. (Aber wer weiß - vielleicht verschlechtert sich der Score bei Menschen, die ständig nachschauen, weil die ja anscheinend ein Problem damit haben? Keine Sorge, das würden die nie tun. Das wäre auch gar nicht erlaubt. Obwohl es technisch leicht möglich wäre. Würde allerdings auch keiner merken, solange es ein Versuch der Schufa-Forschungsabteilung bleibt...)
Ich würde das Schufa-Abo kündigen, mir gelegentlich mal die kostenlose Selbstauskunft anfordern, insbesondere wenn irgendwas nicht Verträgen nicht funktioniert, das eigentlich funktionieren sollte. Oder wenn Du vorhast, in eine neue Mietwohnung zu ziehen. Da scheint die Schufa-weiße-Weste-für-den-Vermieter inzwischen Standard zu sein. Bei Score-Problemen dann den Fehler suchen und beheben lassen. Das funktioniert häufig problemlos.
Abgesehen von der Wohnungssuche kann ein schlechter Score für die finanzielle Situation durchaus hilfreich sein. Denn er kann verhindern, dass Du Dinge tust, die sie sowieso besser lassen solltest. Das betrifft hauptsächlich die teure Angewohnheit, Sachen auf Pump anzuschaffen statt zu sparen und sich das zu kaufen was man sich auch leisten kann.