Wie stehen denn die Chancen, dass die KI von Anthropic (Mythos) oder von anderen weniger verantwortungsvollen Entwicklern dem Finanzmarkt und unseren Notgroschen den Garaus macht? Hab zu dem Thema im Forum noch nichts gefunden? Wäre auch ne Frage an Finanztip an sich. Was meint ihr?
Beiträge von Philharmoniker
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Hallo in die Runde,
ich nutze mal wieder einen bestehenden Thread für mein Thema.
Das Einzahlungsende für meinen VL-Banksparplan bei der OLB (vormals Degussa) ist der 1.5.26 (Laufzeit bis 1.1.27). Ich überlege nun die VL über den Sparplan der ING fortzuführen. Aber 1% Zinsen p.a. erscheint mir nicht sonderlich attraktiv. Der ETF-Sparplan über Finvesto hat den Vorteil, dass man einen kostengünstigen ETF wählen kann aber ist auch mit Kosten verbunden.
Ich bekommen nur 6,65 VL von meinem Dienstherren (öffentl. Dienst). Hatte den Sparplan bislang um 50 EUR aufgestockt (56,65 EUR gesamt). Arbeitnehmersparzulage erhalte ich nicht aufgrund des zu versteuernden Einkommens jenseits der 80T EUR (verheiratet). Daher wäre der Sparplan ja sinnvoller. Aber 1% p.a. ist schon schwach, oder? Vielleicht auch einfach weniger vom eigenen Geld zuschießen...?
Gibt es weitere Ideen Eurerseits? Bedankt!
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Ahoi nochmal in die Runde,
ich habe mich jetzt mal beim Bund der Versicherten angemeldet und werde mich nochmal beraten lassen zu dem Vertrag mit der Zurich. Die gestoppte Dynamisierung wurde seitens der Versicherung bestätigt.
Hat jemand Erfahrung mit dem Verkauf von fondsgebundenen Rentenversicherungen? Gibt es dafür überhaupt Interessenten? Lohnt sich, falls ja, der Aufwand?
Ich hoffe, ich bin dann langsam mal durch mit dem Ding. Aber es soll ja alles bedacht werden und vielleicht lesen diesen Thread auch weitere Forumsmitglieder.
Ein schönes Wochende Euch allen.
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Finanzschlumpf monstermania Horst Talski Nochmals danke auch Euch alle.
Ich hab mir auch mal durchgelesen was Saidi in "Finanzen ganz einfach" zu dem Thema geschrieben hat und werde mir das in Ruhe durchrechnen. Eine Kündigung ist offenbar ohnehin erst zum Stichtag möglich, sprich zum 1.3.2027, d.h. bis Oktober kann ich nicht mehr tun als ggf. vorher den Vertrag beitragsfrei zu stellen. Das scheint monatlich zu gehen. Dahin gehen aktuell meine Überlegungen.
Eine Umschichtung in günstige ETFs innerhalb des Vertrag scheint mir nicht sinnvoll. Dann lieber wirklich das Ende mit Schrecken.
Die Rückzahlung muss ich ja vermutlich auch noch versteuern, oder? Wird dann also nochmal weniger ...Den Versicherungsmantel brauche ich inzwischen auch nicht mehr da ich in einem Versorgungswerk rentenversichert bin und darüber eine Menge Leistungen neben der Altersrente inklusive sind wie Sterbegeld, BU, Hinterbliebenenversorgung, Rehabilitation etc. Vielleicht spreche ich auch nochmal mit denen und werde Mitglied beim Bund der Versicherten. Da ist sicher gut angelegtes Geld. Wer weiß was da noch so für Verträge im Verborgenen schlummern

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Philharmoniker
Einfach mal was anhand Deiner Angaben in einen Sparrechner eingeben:
https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php
Mit Deinen groben Daten komme ich dann auf folgendes erschreckende Ergebnis seit 2010:
Ohne Worte!!!
Klar, in den ersten 5 Jahren hast Du die Abschlussprovision gezahlt und auch jetzt zahlst Du mit jeder Dynamik weiter Provision! Eine Lebens- bzw. Rentenversicherung ist eben kein Sparen, aber zumindest eine positive Rendite nach 15 Jahren sollte schon drin sein!
Du musst Dich schon etwas 'nackig' machen, wenn Du eine klare Einschätzung willst.
Mit diesen Datenbrocken die Du so hinwirfst kann man schlichtweg nicht viel anfangen.
Sind die 41.760€ der Garantiewert bei sofortiger Beitragsfreistellung zum Vertragsablauf?
Sind die 72.339€ der Garantiewert bei Weiterzahlung des aktuellen Beitrags bis zum Vertragsablauf?
Wann war genau Vertragsbeginn, wann ist genau das Vertragsende?
Am einfachsten, Du lädst einfach mal die letzte Standmeldung der Versicherung anonymisiert hier hoch oder Du gibst Die Daten aus der Standmeldung selbst mal in den folgenden Rechner ein:
https://www.zinsen-berechnen.de/kapitallebensversicherung.phpDann siehst Du welche Rendite Du in dem Vertrag garantiert bekommst. Bei einer Rendite die Dauerhaft unter der langfristigen Inflationsrate liegt (ca. 2% p.a.) verbrennst Du mit diesem Vertrag Dein Geld (Kaufkraft). Bedenke auch, dass Du auf einen evtl. Gewinn, sei der auch noch so klein, später noch Steuern zahlen darfst!
Und jetzt Frage Dich selbst: Bist Du auf die Leistungen der Lebensversicherung angewiesen (Todesfallschutz) oder kommt es Dir auf die Rendite der Geldanlage an?
So wie ich diesen Vertrag aktuell beurteilen kann, solltest Du zusehen, dass Du das Teil schnellstmöglich los wirst und Dein Geld anderweitig anlegst. Immerhin hast Du noch 15 Jahre bis zur Rente.Hallo Monstermania,
und danke für Dein hilfreiches Engagement. Ich habe nun die letzte Standmitteilung vom März 2026 hier hochgeladen, fürchte aber das Bild wird dadurch nicht besser.
Die Frage ist natürlich auch bei mir (wie bei vielen zuvor - danke für den Link zu dem anderen Thread) wie weiter vorgehen:
a) meinem Finanzberater direkt ansprechen und fragen, was das Ganze soll (rechne mir keine vernünftige Antwort aus ...)
b) die Zurich anschreiben und nachfragen, wie die Konditionen für den sofortigen Ausstieg aussehen
c) nochmal in Ruhe beraten lassen z.B. über den empfohlenen Bund der Versicherten.Die dynamische Anpassung habe ich jedenfalls gestern schon über den Zurich Onlinezugang widerrufen. Schauen wir mal.
Fondsgebundene Leben Wertbestätigung.pdf
Ich bin sehr froh, dass ich vor einigen Jahren über Finanztip gestolpert bin und es hier engagierte user mit viel Fachwissens gibt, die dieses gerne teilen.
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Was wurde denn seit 2010 insgesamt eingezahlt?
Wenn ich mal grob überschlage, schätze ich, dass Du 2010 mit 110€ angefangen hast (bei 5% Dynamik pro Jahr).
Wenn dem so ist, müsstest Du etwas über 30.000€ eingezahlt haben.
Da erscheinen mir 26.000€ 'im Pott' äußerst dürftig. Sprich Du hast bisher nominal absolut keine Rendite gemacht. Und wenn man die Inflation berücksichtigt wird es nur noch schlimmer!
Dann kann der Rat eigentlich nur lauten: Raus mit Applaus.
Es sei denn Du bringst jetzt noch irgendwas wie eine Garantiesumme, die Dir bei Vertragsablauf garantiert wird. Dann müsste man nochmal rechnen, wie hoch bei sofortiger Beitragsfreistellung die garantierte Rendite des Vertrags bis Vertragsablauf wäre.Hallo Monstermania,
2010 ging es mit 120€ monatlich los. Im Vertrag steht eine monatliche. lebenslange Rente von 31,38€ pro 10T EUR bzw. eine einmalige Kapitalauszahlung (Beitragsgarantie) i.H.v. 41.760 €. 2026 beträgt diese Summe lt. Info zur Wertentwicklung 72.339€ als garantierte einmalige Kapitalauszahlung (Beitragsgarantie).
Ändert das etwas an Deiner Einschätzung? Danke dafür schon mal.
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Moin Philharmoniker
Wie schon Boersenfeger gesagt hat: würde ich sofort die Dynamik rausnehmen.
Steuerlich ist so ein Vertrag nach 2004 nicht so attraktiv.
Ich würde die Zurich nach einer aktuellen Fondsliste fragen.
Je nach Anlagehorizont gibt es da natürlich teure aktive Welt und EM Fonds.
Dann hängt es von deinem Finanz Setup aus, wie viel die 237 Euro pro Monat ausmachen. Ich denke, da gibt es bessere Anlagemöglichkeiten.
Ich würde wie auch Boersenfeger kündigen und einen Knopf drauf machen und das Geld kostengünstig investieren.
Hier ist auch noch ein guter Faden zu dem Thema…
Viel Erfolg beim Investieren und LG Finanzschlumpf
Hallo Finanzschlumpf (netter Name :-)),
Du hattest abschließend von einem "Faden" geschrieben. Den hab ich nicht gefunden bzw. konnte ihn nicht aufnehmen.
Danke auch für Deinen Beitrag zum Thema.Viele Grüße.
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Hallo zusammen und vielen Dank schon mal für Eure Rückmeldung.
Ich bin 51. Es sind also noch gut 15 Jahre bis zur Rente (voraussichtlich ;-)). Das Schreiben zum Widerspruch zur Beitragsdynamik (gilt rückwirkend zum 01.03.2026 da ich 3 Monate für den Widerruf Zeit habe) geht morgen raus. Die anderen Sachen schaue ich mir noch genauer an auf der Grundlage des Vertrags.
Der stillgelegte Riester läuft über die HDI und steht bei knapp 9.800 EUR. Da hoffe ich auf eine Kleinbetragsrente da unter 10T EUR. Die neue Altersvorsorge habe ich im Blick. Mal sehen, wie dann da die Konditionen aussehen werden und ob sich das dann lohnt.
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Hallo in die Runde,
ich greife mal diesen Thread auf statt einen neuen zum selben Thema aufzumachen.
Seit 2010 zahle auch ich in den oben genannten Zurich Vorsorgeinvest Premium, gleichfalls mit einer jährlichen 5% Dynamik, also Beitragssteigerung. Dieser liegt mittlerweile bei 237€ monatlich. Im Pott sind 2026 ca. 26.000 € (2025: 21.000 €), aufgeteilt in DWS Vorsorge Rentenfonds 15Y; DWS Vorsorge Rentenfonds XL Duration sowie DWS Vorsorge Geldmarkt LC: WKN 971122.
Der erste machte 2025 noch den Löwenanteil aus mit über 99%. In der Information zur Wertentwicklung 2026 sieht das Bild ganz anders aus. Da hat der DWS XL Duration die Nase vorne mit knapp 58%, der Vorsorge Rentenfonds macht ca. 40%. Da wurde also offenbar stark umgeschichtet. Die Leistung bei Kündigung würde 25.600 € betragen.
So nun zur Frage bzw. erstmal danke für den Link zum Bund der Versicherten:
Hat jemand mit dem Verein Erfahrung? Die Homepage sieht seriös aus. Da ich noch einen alten Rürup und einen Riester (beide beitragsfrei gestellt) habe frage ich mich, ob ich mich dort beraten lassen sollte.
Trotzdem die Frage an Euch, was Ihr mir hinsichtlich des Zurich Vertrags empfehlt? Ich bespare mittlerweile monatlich einen Welt-ETF und einen Geldmarkt-ETF (um mir den Tagesgeldwechsel zu ersparen). Zudem bin Mitglied in einem Versorgungswerk und dieses erzielt recht vernünftige jährliche Renditen von ca. 4% und hält seine Kosten im Zaum.
Danke und einen angenehmen Sonntag.
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Ich danke Euch für Eure Beiträge und Meinungen. Ich bin bereits Raisin-Kunde und habe einfach mal einen höheren Betrag von einem Tagesgeldkonto (1,75% p.a.) auf das Creditplus Angebot umgeschichtet (punktgenau heute, Donnerstag). Schauen wir mal.
Habe aber parallel auch mal probehalber einen monatlichen Sparplan für einen thesaurierenden Geldmarkt-ETF gestartet. Habe dazu Artikel von Kommer und Finanztip gelesen. Klingt vielversprechend und auch einfach aber so ganz kapiere ich das System noch nicht mit den quasi täglich wiederveranlagten Zinsen. Vielleicht einfach ungewohnt. Learning by doing aber mit Maß und Ziel.
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Hallo Finanztip-Gemeinde,
was haltet ihr vom aktuellen Angebot auf Raisin zu einem Wochengeldkonto von Creditplus mit 2,25% p.a.? Ich habe bislang keine Einträge zu dieser Kontoform im Forum gefunden. Klingt ja erstmal attraktiver als Festgeld mit einem ähnlichen Jahreszins, oder?
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Danke schon mal allen für die interessanten Hinweise zu diesem Thema. So richtig verstanden habe ich es noch nicht aber trotzdem schon mal ein Depot bei Traders Place eröffnet und einen Sparplan für den Xtrackers Overnight ETF Swap eingerichtet.
Dazu mal zwei Fragen:
a) ist ein Geldmarkt-ETF für eine Besparung via Sparplan überhaupt sinnvoll?
b) gibt es bessere oder weniger gute Zeitpunkt aufs Jahr gesehen, wann man kaufen sollte?Hintergrund: ich habe freies Kapital aus meinem letzten Festgeld und dachte jetzt darüber nach, längerfristig in den Geldmarkt-ETF zu investieren statt immer wieder in 1-2 jähriges Festgeld. Jedenfalls solange die Zinsen im positiven Bereich sind. Das Kapital brauche ich absehbar nicht und könnte daher auch gleich eine größere Summe investieren. Die Kosten bei Traders Place fallen nicht ins Gewicht (bei Kauf 0,00 EUR).
Was denkt ihr dazu?
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Danke für alle bisherigen Beiträge zum spannenden Thema der Geldmarkt-ETFs. So wie ich es sehe, empfiehlt bpsw. Kommer Geldmarkt-ETFS als ebenso sichere jedoch deutlich flexiblere Alternative zum Festgeld.
Ich überlege eben ausgelaufenes Festfeld nun in einen Geldmarkt-ETF zu investieren und einen Sparplan anzulegen, um überschüssige Gelder vom Tagesgeld umzuschichten. Hat jemand bereits Erfahrungen mit Traders Place gemacht?
Ich habe meinen World ETF aus Gründen Bequemlichkeit bei der DKB weil ich da mein Girokonto führe. Möchte einen neuen Broker testen und die Finanztip empfehlen und Verbindung zur deutschen Baader Bank samt verzinsten Konto klingt erstmal gut. Allerdings ist Traders Place noch verhältnismäßig neu ...
Ich überlege auch, ob ich überhaupt nochmal Festgeld anlege. Die Zinsen bspw. für zweijährige Anlagen bei sicheren Banken belaufen sich auf gerade mal 2,5% und man kommt an das Geld vorher kaum ran.
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Warum kaufst du nicht einfach eine solide gemütliche Unternehmensanleihe eines soliden deutschen DAX-Unternehmens ??
Da kannst du dir locker 3 Prozent sichern.
Wie lange brauchst du das Geld nicht ?
Das ist eine gute Frage. Eine richtige Perspektive habe ich nicht aber ich denke, auf 15 T EUR kann ich auch längerfristig verzichten. Das Festgeld hatte ich in den vergangenen Jahren immer 1 bis 2 Jahre angelegt. Allerdings finde ich die Investition in ein Unternehmen alleine nicht so verlockend, so solide es auch sein mag. Wobei Rheinmetall für die nächsten Jahre eine sichere Bank sein sollte.

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Einen schönen guten Abend,
ich kapere mal die Thread mit meiner Frage:
habe 15T EUR in einem Festgeldkonto, das in Kürze ausläuft. 115 T EUR liegen in einem All-World-ETF 0,2% TER) und werden mit monatlichem Sparplan (500 EUR) vermehrt, weitere 45 T EUR in Tagesgeld (2% p.a.). Ansonsten fliegt da auch noch eine VL etc. rum. Dies zur groben Situation.Ich habe nun aufgrund der Zinssituation überlegt, ob sich Festgeld derzeit noch lohnt und dachte, die Summe ev. in einen neuen ETF zu investieren. Aber in welchen? Ich lese von Geldmarkt-ETFs. Was wäre die Empfehlung und ist das eine sinnvolle Ergänzung? Welche sinnvollen Lösungen gäbe es alternativ? Wie sieht es mit Anleihen-ETFs aus?
Danke für Eure Ideen dazu.
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April 2025
Hallo Forums Freunde
Ich war ein wenig im Urlaub, und nach Rückkehr habe ich gestaunt, wie schnell sich dieses Crash-Thema weiter entwickelt hat.
Mit demnächst 80 Lenzen gehöre ich vermutlich zu den ältesten Aktionären hier in diesem Forum
Es hat bei mir in meinem Börsen Leben auch einige Zeit gebraucht, bis ich mal verinnerlicht hatte, dass man als Aktionär in erster Linie MIT-Eigentümer der Firma ist.
Viel wichtiger als die ganze Politik und die ganzen Strategien ist schlicht und einfach die Frage nach den Produkten unserer Firmen..
eine meiner ältesten Aktien in meinem Depot ist zum Beispiel die Firma Procter & Gamble
Besser bekannt unter dem Produktnamen Pampers
Mir hat vor Jahrzehnten schon eingeleuchtet , dass der Wert meiner Aktie und damit die jährliche Gewinn Ausschüttung, also die Dividende, in erster Linie davon abhängt, ob künftig mehr Menschen Pampers brauchen oder weniger
Natürlich kann kein Ökonom oder Wirtschafts Fachmann eine derart einfache Antwort geben.
Diesen Ratschlag, -
nämlich einfach auf die Produkte zu achten - und zu überlegen, welche Produkte in Zukunft eher mehr gebraucht werden,
habe ich persönlich von keinem geringeren gelernt als vom sogenannten Altmeister der Börse André Kostolany
bei einem seiner vielen Vorträge, die ich mehrmals besucht habe
Ich habe mich seit über 40 Jahren bis heute an diesen Ratschlag gehalten
Der Schwerpunkt meiner Aktien sind daher unter anderem Colgate Coca-Cola L’Oréal, inzwischen auch Microsoft, und altersbedingt Medtronic Herzschrittmacher, Stryker
Hüftgelenke, die heimische Beiersdorf und nicht vergessen, seit ich Kinder habe auch McDonald’s.
Was die Kids für ihre Hamburger ausgeben, bekomme ich somit über die Dividende teilweise wieder zurück
Leider wird in Deutschland beim Thema Aktien die Dividende viel zu wenig besprochen
Das interessante an der Dividende sind nicht die 2 oder 3 % pro Jahr, sondern die regelmäßige Erhöhung
Es ist viel zu wenig bekannt, dass zahlreiche internationale Unternehmen seit Jahrzehnten nicht nur jedes Jahr Dividende zahlen, sondern jedes Jahr eine höhere
Das ist der Grund, warum langfristige Anleger, so wie ich, über kurz oder lang bereits zweistellige jährliche Dividendenrendite erzielen
Dadurch wird der Aktienkurs immer weniger wichtig, und somit haben langfristig Anleger für die ständigen Crash Prognosen nur noch ein müdes Lächeln übrig
Ich wünsche euch viel Gelassenheit, wenn zur Zeit mal wieder die Crash- Propheten Hochkonjunktur haben.
Viele Grüße McProfit zur Zeit aus BadenBaden
Lieber McProfit,
danke für die Einsicht in Deine Anlagestrategie und Gedanken. Finanzier empfiehlt ja schon länger und auch immer noch die Investition in einen oder mehrere ETFS. Am besten breit gestreut und als Sparplan über viele Jahre. Wie passt das denn zusammen mit Deinen Ausführungen zu Aktiendividenden? Natürlich schütten auch die im ETF vertretenen Unternehmen Dividenden aus aber in welche Unternehme ich investiere entscheide letztlich nicht ich selbst. Ist daher Dein Beitrag als Ermächtigung zur selbständigen Investition in Einzelaktien zu verstehen geleitet von der Frage nach den jeweiligen Produktattraktivität?
Ich habe nämlich noch andere Interesse außer dem schnöden Mammon und keine Lust, mich täglich mehrfach mit den Kursen zahlreicher Unternehmen oder gar deren Bilanzen zu befassen. Mir reicht derzeit ein Blick ins Depot und dann schnell wieder weg!
Besten Gruß vom Philharmoniker
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Mal ein paar persönliche Überlegungen zur Beruhigung mancher erhitzter Gemüter:
50% meiner Finanzen liegen in einem World ETF (vor ein paar Tagen waren es noch knapp 55%). Der Rest sind Tages- und Festgeld und Versicherungen.
Ich lebe in Berlin zur Miete. In meiner schönen Nachbarschaft kann ich mir trotz gutem Einkommen keine Eigentumswohnung leisten. Vermieter einer zur Anlage gekauften Wohnung anderswo möchte ich nicht werden. Dann ginge mein Geld für einen Kredit und Zinsen etc. drauf und ich müsste ein Miethai werden und armen Menschen ständig die Miete erhöhen (Ironie aus). Große Autos interessieren mich nicht, Urlaub schon. Das ist aber auch schon fast das Einzige ausser gutem Essen.
Fazit: Was mach ich in der aktuellen Situation also mit meinem Geld? Habe ich echte Alternativen? Ich sehe keine. Kostenfreie Tipps werden dankend entgegengenommen.
Ansonsten spare ich Nerven und erspare mir mögliche teure Abenteuer - und mache weiter.
Sonst so: Man kann ja auch wenn die Zeit bis zur Rente nicht mehr so lang ist ein neues ETF Depot eröffnen, jetzt günstig kaufen und diese, dann hoffentlich im Wert wieder gestiegenen Anteile mit Ruhestandsbeginn zuerst verkaufen. Nur so ein Gedanke…
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Hier im Forum bleiben doch viele gelassen, was ich irgendwie nachvollziehen kann. Was soll man auch machen?
Trotzdem traurig zu sehen, wie innerhalb von zwei Tagen die Kurszuwächse von vielen Monaten verloren gehen.
Eigentlich müsste es schon einen gewissen Aufschrei in den USA geben, oder?
Sind doch alles Aktionäre, da müsste es doch jede Menge lange Gesichter geben
Schon, aber wer erst gehirngewaschen wurde und dann Trump gewählt hat denkt halt, dass das zum genialen MAGA-Plan wohl dazugehört. Erst Tal der Tränen, dann Himmelreich. Der weiß-blonde Messias wird es schon richten.