Beiträge von User29

    In einer Welt, in der so viele Herausforderungen auf uns zukommen, ist es wichtig, Großzügigkeit zu zeigen, insbesondere gegenüber denjenigen, die unser Leben bereichern und unterstützen. Die Partnerin, die Mutter unserer Kinder, trägt eine immense Last auf ihren Schultern. Ihr Tag ist oft von endlosen Aufgaben und Verpflichtungen geprägt, die weit über die Definition von "Arbeit" hinausgehen.

    Es ist daher nur fair und vernünftig, eine großzügige Haltung einzunehmen, insbesondere wenn es um finanzielle Belange geht. Das genaue Berechnen des "Taschengelds" für die Partnerin mag zwar auf den ersten Blick pragmatisch erscheinen, doch wenn wir tiefer graben, erkennen wir den Mangel an Wertschätzung und Respekt, der damit einhergeht.

    Eine Mutter leistet einen unschätzbaren Beitrag zum Familienleben, der weit über finanzielle Aspekte hinausgeht. Ihre Liebe, Fürsorge und Opferbereitschaft verdienen Anerkennung und Unterstützung in jeder Form. Statt also kleinlich zu sein, sollten wir großzügig sein – nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch in unserer Anerkennung und Unterstützung für die wertvolle Rolle, die sie in unserem Leben spielen.

    Lasst uns großzügig sein gegenüber unseren Partnern, besonders denen, die als Mütter tagtäglich einen unschätzbaren Beitrag leisten. Denn letztendlich bereichert Großzügigkeit nicht nur das Leben derjenigen, denen sie entgegengebracht wird, sondern auch das eigene.

    User29 Dann erzähl uns doch einfach mal, wie es in deinem Pädagogen-Haushalt gemacht wird.

    In unserer Partnerschaft haben wir eine einfache finanzielle Regelung gefunden, die gut funktioniert: Ich habe ein Girokonto, auf das meine Einkünfte fließen. Von diesem Konto werden grundsätzlich alle Ausgaben beglichen. Meine Partnerin arbeitet nicht in Vollzeit und verdient entsprechend weniger. Ihre Einkünfte gehen natürlich auf ihr eigenes Girokonto, von dem aus sie frei über das Geld verfügen kann.

    Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass meine Partnerin von ihrem kleineren Gehalt nichts abgeben muss.

    Schließlich hat sie sich jahrelang hauptsächlich um die Kinder gekümmert und ist die gute Seele unserer Familie.

    Sie hat es verdient, dass ihr Gehalt ihr ganz allein zur Verfügung steht, ohne dass sie sich Gedanken darüber machen muss, ob sie etwas abgeben muss. Es wäre mir sogar peinlich, wenn sie etwas abgeben müsste.

    Ich könnte momentan auch nicht genau sagen, welchen Kontostand das Konto meiner Frau hat.

    In unserer langjährigen Beziehung hat Erbsenzählerei keinen Platz. Wir glauben fest daran, dass Partnerschaft auf Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung basiert. Zwischendurch übernimmt meine Partnerin auch mal die Rechnung beim Essen gehen oder überrascht unsere Familienmitglieder mit einem Geschenk. Bei uns geht es nicht darum, wer wie viel verdient oder wer für was bezahlt, sondern darum, dass wir einander unterstützen und schätzen.

    Ihr lebt das tatsächlich so :) ??

    Es drängt sich eine weitere Frage auf: Gibt es für nicht verbrauchtes Taschengeld der Partner Bonuspunkte? Bucht man diese Beträge auf ein fünftes Girokonto zurück?

    Und dann ist da noch die alltägliche Entscheidung eines Vaters: Wenn er mit seinen Kindern Eis essen geht, greift er dann auf sein eigenes Taschengeld zurück, verwendet er das Taschengeld der Kinder oder nimmt er das Geld aus der Haushaltskasse? Trägt er mehrere Portemonnaies bei sich, um jeden Cent genau zu verwalten, oder vertraut er darauf, dass er die Ausgaben akribisch aufzeichnet?

    Bevor die Kinder gekommen sind, haben wir nahezu gleich viel verdient. Durch Teilzeit und Kinderbetreuung verdient meine Frau jetzt weniger. Ist ja aber nicht ihre Schuld, daher ein Topf mit gleichem Taschengeld für jeden.

    Also, die Frau verdient weniger aufgrund ihrer Teilzeitarbeit und der Kindererziehung. Wie teilt ihr die Kosten für den "Lebensunterhaltunstopf" auf, z. B. für Nahrung und ähnliches? Zahlt ihr jeweils 50% oder anteilsmäßig entsprechend eures Einkommens? Wie wird die Erziehungszeit der Frau finanziell anerkannt? Und was passiert mit dem überschüssigen Einkommen eines Partners? Ist das individuelles Eigentum oder wird es wieder aufgeteilt?

    Sehe ich auch so. Viele dieser Ausgaben sind vorhersehbar und können direkt bei den monatlichen Rücklagen berücksichtigt werden.

    Das ist z.B. auch ein Grund, wieso wir mit vier Girokonten arbeiten: jeder hat sein privates, eins als Gemeinschaftskonto für alle laufenden Sachen und eins nur für quartalsweise oder jährliche Abbuchungen, wie Grundabgaben, Versicherungen, KFZ-Steuer, aber eben auch Inspektionen und TÜV. Durch das extra Girokonto können wir den theoretischen Monatsbetrag überweisen, anschließend wird da direkt abgebucht und wir müssen nicht immer Geld auf das Gemeinschaftskonto zurückbuchen. Einmal im Jahr gibt es Kassensturz, es erfolgt ein Ausgleich und die monatliche Rate wird angepasst.

    Hey, ich muss wirklich nachfragen, weil es mir schwerfällt zu glauben: Passt ihr wirklich so genau auf, dass niemand zu wenig zum gemeinsamen Leben beiträgt? Teilt ihr alles so explizit auf und berechnet die Raten immer wieder neu? Und gibt es eventuell ein Fahrtenbuch, um festzuhalten, ob jede Fahrt mit dem "Minivan" für den Familienbedarf oder für persönliche Termine wie Yogastunden ist?

    Hier zeigt sich eine der Schwächen dieses Mediums. Im persönlichen Gespräch wäre man spätestens nach 30 Minuten mit "jeder hat seine Meinung" auseinandergegangen, hier gibt es die Optionen "nahezu mühelos weiterköcheln lassen" oder "hochschaukeln mit wenig bremsenden Faktoren", auch Kombinationen sind möglich.

    Neid kann ein mächtiger Emotionsantrieb sein, der dazu führt, dass Menschen sich mit anderen vergleichen und sich in ihrer eigenen Wahrnehmung benachteiligt fühlen. In solchen Situationen kann der Neidende versucht sein, die Person, die er als überlegen empfindet, herabzusetzen oder in ein negatives Licht zu rücken, um sich selbst besser zu fühlen oder um die vermeintliche Bedrohung für das eigene Selbstwertgefühl zu mindern.

    Da stellt sich mir doch die Frage:

    Weiß Eure Tochter schon, dass sie an diesem, von Euch vorgeplanten Ort, studieren wird (und was)?

    Es ist schön zu sehen, wie sich meine Tochter bereits in eine Richtung für ihr zukünftiges Studium orientiert. Als Familie haben wir das Glück, bereits an zwei Hochschulstädten jeweils ein kleines Apartment zu besitzen. Diese Situation hat sich ergeben, da meine älteren Kinder dort studiert haben.

    Für den Fall, dass sich meine Tochter ebenfalls dafür entscheidet, an einem dieser Standorte zu studieren, steht ihr bereits ein passendes Apartment zur Verfügung. Sollte sie sich jedoch für einen anderen Hochschulstandort entscheiden, werden wir unser Bestes tun, um eine geeignete Wohnung zu erwerben.

    In jedem Fall haben wir bereits im Besitz befindliche Apartments, deren Mieteinnahmen dazu beitragen können, die Wohnkosten meiner Tochter zu decken. Es ist beruhigend zu wissen, dass wir Möglichkeiten haben, sie bei ihrem Bildungsweg zu unterstützen.

    Wenn du also weitere Fragen hast oder etwas nicht verstehst, zöger nicht, mich zu fragen.

    Das ist genaugenommen etwas, das Teil des Unterhalts ist, den ihr von EUREM Geld zu bezahlen habt, nicht von ihrem.

    Das vergessen viele Eltern, die Geld „für das Kind“ auf dessen Namen anlegen - für ganz viele „vernünftige“ Dinge sind die Eltern unterhaltspflichtig. Für die darf das Geld also gerade nicht verwendet werden.

    "Es ist großartig, dass dieses Thema angesprochen wurde. Natürlich werden wir unsere Tochter weiterhin finanziell während ihres Studiums unterstützen, genauso wie wir es bei unseren älteren Kindern gehandhabt haben. Wir haben vorgesorgt, dass sie mietfrei an ihrem Studienort wohnen kann. Sie wird weiterhin das Kindergeld für sich nutzen können. Und was die Mobilität betrifft, wird sie auch nicht selbst dafür zahlen müssen, denn Opa ist gerne bereit, ihr ein kleines Elektroauto zu schenken. Es ist beruhigend zu wissen, dass sie sich auf diese Weise ganz auf ihr Studium konzentrieren kann, ohne sich um finanzielle Sorgen kümmern zu müssen."

    Dass ist einer der Gründe warum ich persönlich ausschüttende Fonds gerne für derartige Depots empfehle, denn da sieht der künftige Besitzer da tut sich was, das vermehrt sich.

    Ich persönlich würde den Dialog suchen.

    Wenn die künftige erwachsene Besitzerin damit dann eine Reise bsp. in die usa macht und das ganze Geld dann dort ausgibt, dann ist dem eben so.

    Geld existiert damit man es für Dinge ausgibt die man jetzt aktuell möchte oder benötigt.

    Die Tochter könnte mit dieser Summe in den USA, je nach Standort, wahrscheinlich so zwei bis drei Jahre Urlaub machen.

    "Es ist wichtig, dass unsere Tochter mit dem zur Verfügung stehenden Geld einen Teil ihre Ausbildung oder Studium finanzieren kann, und darüber hinaus genug übrig hat, um sich gelegentlich eine Auszeit zu gönnen, ohne während der gesamten Semesterferien arbeiten zu müssen. Wir möchten, dass sie während ihres Studiums auch die Möglichkeit hat, sich das ein oder andere zu gönnen und nicht nur von einem Job zum nächsten hetzen muss." "Sollte sie einen Auslandsaufenthalt in Erwägung ziehen, kann sie auf weitere finanzielle Unterstützung der Eltern zählen."

    Die These, dass Geld ausschließlich für aktuelle Bedürfnisse oder Wünsche existiert, teile ich nicht, diese These vernachlässigt seine vielfältigen Funktionen. Geld ermöglicht nicht nur den unmittelbaren Konsum, sondern auch langfristige Investitionen in die Zukunft, finanzielle Sicherheit durch Notfallfonds, sowie die Möglichkeit, anderen durch Philanthropie und Wohltätigkeit zu helfen. Diese Perspektive zeigt, dass Geld eine wichtige Rolle bei der Gestaltung eines nachhaltigen und sinnvollen Lebens spielt, das über kurzfristige Befriedigungen hinausgeht.

    Was mich wirklich interessiert: Ist es euch gelungen, Festgeld über den 18. Geburtstag der Tochter hinaus anzulegen?

    Ich kenne die Problematik bisher nur aus einem Fall und da hat die Versicherung nach dem 18. meines Patenkindes ganz brav nachgefragt, ob er den ein Jahr vorher auch von ihm mit unterschriebenen Vertrag denn nun auch als Erwachsener fortführen wolle. Da gab es bei Abschluss für die Versicherung aber auch viel zu gewinnen und kaum was zu verlieren. Im Festgeld-Massengeschäft kann ich mir nicht vorstellen, wie das laufen soll.

    Bisher waren alle Anlagen immer vor dem 18. Geburtstag fällig. Alles Weitere ist momentan eine Überlegung und soll demnächst umgesetzt werden.

    Brauchst nicht eingeschnappt zu sein. Wir haben alle lediglich deine Frage beantwortet. Dass dir die Antwort auch gefallen soll, das hast du nicht geschrieben ^^

    Wundert mich, dass ein erfahrener Pädagoge sich wie ein Kleinkind verhält :/ Bin raus.

    "Nun, als Hobby-Psychologe schlägst du dich nicht besonders gut - du hast wahrscheinlich gerade versucht, meinen Kaffeesatz zu lesen und herauszufinden, ob ich als Kind Angst vor Zahnseide hatte!