Beiträge von monstermania

    Das Problem war aber, dass die Allianz den Beleihungswert sehr niedrig eingewertet hat und darauf dann nur 40% auszahlen wollte.

    Ist das wirklich so, dass die Allianz einen sehr niedrigen Wert angesetzt hat? Oder glaubt Ihr nur, dass Eure Immobilie einen anderen Wert haben müsste?
    Habt Ihr Euch selbst mal um eine Wertermittlung gekümmert? Z.B. über einen Gutachter?

    Meine Schwester und ich haben im letzten Jahr unsere Elternhaus geerbt (Bj. 1974). Ich habe dann auf 2 Portalen eine Wertermittlung durchgeführt um mal eine Hausnummer zu haben.
    Anschließend haben wir dann einen Makler beauftragt. Der Makler kam in etwa auf den gleichen Wert, den wir vorab auch ermittelt hatten (alle Werte lagen im Bereich +/- 5%).
    Inzwischen läuft der Verkauf schon fast 1 Jahr. Wir sind im Preis auch schon um einiges runter gegangen. Verkauft ist das Haus immer noch nicht. :/
    Der Makler sagt uns, dass vor 2022 das Haus für deutlich mehr als den Beleihungswert verkauft wurden wäre. Nur das nutzt eben nix.
    Daher wäre ich sehr vorsichtig was die Wertschätzung angeht. Wenn ich Bekannten aus meiner alten Heimat erzähle, für was das Haus jetzt zum Verkauf steht, sind die baff. Aber kaufen will es eben auch zu diesem Preis aktuell niemand. :/
    Die Lage am Immobilienmarkt hat sich durch die Zinswende geändert und insbesondere Immobilien mit einem Renovierungsstau sind nur noch schwer zu verkaufen.
    Das Dach müsste bei unserem Elternhaus auch neu gemacht werden (Wärmedämmung).

    2. Eltern müssen die Immobilie wechseln wollen. Wollen sie nicht, sonst wäre es auch leicht. Wir haben durchaus mal Mietobjekte angesehen, das sind alles zu viele Kompromisse.

    Klar, muss man wollen. Unsere Eltern wollten auch nicht. Also haben Sie sich so lange es ging durchgeschleppt (z.B. Treppenlift).
    Nur irgendwann ging es eben nicht mehr. Und jede Woche 400Km fahren um meine Mutter zu irgendwelchen Terminen (Arzt, Friseur, Fußpflege, usw.) zu fahren und für Sie einzukaufen kann man auch nicht jahrelang machen.
    Ganz zum Schluss hat meine Mutter sich sogar bei mir entschuldigt, dass Sie seinerzeit nicht auf mich gehört haben. Das Haus rechtzeitig verkaufen und in eine seniorengrechte Wohnung/betreute Wohnanlage gezogen sind. Da war die Erkenntnis dann da, dass Alles seine Zeit hat. :rolleyes:

    In meinen Seminaren sind immer wieder mal solche Menschen. Die sehen auch definitiv jünger aus als die üblichen in ihrer Altersgruppe. Und die inspirieren mich total.

    Was machst Du für Seminare (Zielgruppe)? Bisweilen verfälscht das den Blick auf das Ganze, weil man sich in einer Blase bewegt. Sieht man ja auch hier im Forum. Die finanziell am unteren Ende existierenden Menschen wirst Du hier wohl nur in Ausnahmefällen antreffen.:/

    Natürlich hilft ein gesunder Lebensstil dabei gesund zu bleiben bzw. das Leben zu verlängern. Ich würde aber auch die Gen-Lotterie nicht unberücksichtigt lassen.
    In meiner Familie wurden meine Vorfahren tendenziell eher Älter als der Altersdurchschnitt Ihrer Alterskohorte. Lange Krankenhausaufenthalte oder ein jahrelanges Leben im Pflegeheim gab es auch nicht.
    Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass ich rein vom Gen-Pool her tendenziell eher eine gute Chance habe relativ Gesund recht alt zu werden.
    Am Samstag haben wir einen guten Freund zu Grabe getragen. Er wurde 60 Jahre alt. Sein Vater ist seinerzeit mit 67 gestorben.
    Beide sind völlig unerwartet an einem plötzlichen Herztod in Ihrer Wohnung verstorben.:/
    Und unser Freund war regelmäßig, allen schon wegen seiner familiären Vorgeschichte, bei Vorsorgeuntersuchungen.
    Das gibt einem schon zu denken wie schnell das Leben vorbei sein kann. Und das es überhaupt keine Garantie gibt, dass sich die Träume vom finanziell entspannten Ruhestand erfüllen.

    Wir haben u.a. Tagesgeld und eine Festgeldtreppe. Wenn es gepasst hat oder auch passt, habe ich ein Festgeld, das fällig wurde, nicht komplett neu angelegt, sondern einen Teil zum Dip-Kauf genutzt. Die Treppenstufe wurde dann halt etwas niedriger. Es sind nun 12 Stufen, die nacheinander monatlich frei werden und in der Regel neu angelegt werden.

    Wow. 12 x Festgelder die monatlich fällig werden. :/
    Lohnt sich das wirklich? Also Ertrag vs. Aufwand?

    Ich hatte für meine Mutter ja auch eine Festgeldtreppe. Aber mit jährlichen Stufen. Schließlich reichte das Tagesgeld ja aus um Ihren finanziellen Bedarf für 1 Jahr zu decken. Und dann wäre ja wieder ein Festgeld fällig gewesen.

    Den Sinn hinter Deiner Strategie verstehe ich aber trotzdem nicht. Wenn ich das Geld eh im Falle eines Dip in Aktien anlegen will, kann ich das ja auch gleich machen. :/
    Wenn ich mir meine Käufe der letzten 12 Monate ansehe im Kurschart ansehe, hätte ich liebend gern die gesamten Investition der letzten 12 Monate schon im August 2025 getätigt.
    Nur da hatte ich ja das Geld ja noch gar nicht!;)
    Es kommt ja erst durch die monatliche Gehaltszahlung auf das Konto.
    Und wenn ich jetzt warten würde bis der Kurs um 10% nachgibt, um dann in einem Dip das angesparte Geld zu investieren, warte ich wohlmöglich ewig darauf. :/

    Natürlich würde ich auch viel lieber bei gleichbleibenden oder gar stetig sinkenden Kursen investieren. Zumindest die nächsten Jahre lang.


    Das heisst auch, dass von meiner gesetzlichen Rente überdurchschnittlich lange profitieren würde, aber auch, dass ich meine Depotentnahme länger strecken müsste als üblich.

    Könnte sich in diesem Fall eine betriebliche Rentenversicherung sogar lohnen?

    Natürlich würde sich auch eine Rentenversicherung rechnen, wenn man nur alt genug wird.;)

    Die Versicherungen nutzen aber eigene Sterbetafeln, die ganz anders kalkuliert sind wie die offiziellen Sterbetafeln die z.b. für die gesetzl. Rentenversicherung genutzt werden.
    Kann man ja ausrechnen, wie alt Du mindestens werden musst, bis Du das eingezahlte Geld wieder raus hast (Rentenfaktor). Dabei sollte man natürlich auch die Inflation berücksichtigen (mit 2% p.a).
    1.000€ Rente heute werden natürlich eine andere Kaufkraft haben wie 1.000€ in 20 Jahren.

    Fazit: Die Chance mit einer privaten Rentenversicherung Plus zu machen sind da, aber Du kannst ja auch im Lotto gewinnen. ;)
    Die gesamte Kalkulation der Versicherungen ist aber daraus ausgelegt, dass Sie dabei im Schnitt aller Versicherten keinen Verlust machen. Ganz im Gegenteil. Die Versicherungen kalkulieren sogar Sterblichkeitsgewinne ein.

    Im Übrigen finde ich es spannend, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass wir auch in Zukunft im Durchschnitt immer älter werden und sich dieser Trend in dieser Weise fortsetzen wird. Wie verlässlich sind diese Prognosen. Ich bin mir da nicht so sicher, wenn ich auf Themen wie Klimawandel oder Ernährung blicke, auch wenn die Medizin natürlich Fortschritte macht und sich gerade in ärmeren Ländern die Lebensgrundlagen verbessern.

    Ich gebe zu bedenken, dass ein höheres Lebensalter nicht unbedingt mit einer hohen Lebensqualität einhergeht.
    Die agilen 90 jährigen werden auch zukünftig eher eine Ausnahme bleiben.

    Es gibt die Möglichkeit einer Sofortrente, lohnt sich aber erst ab 85 Jahren.

    Es ist völlig egal, wie alt Du bist, wenn Du die Versicherung abschließt. Es kommt einzig darauf an wie alt Du wirst, ob sich der Abschluss nachher gelohnt hat.

    Liebe/r monstermania , jeder hat ein anderes Sparverhalten oder kann eben mehr oder weniger sparen. Bei mir war es so, das ich immer eine sehr hohe Sparquote gehabt hatte, die dann bei jeder Beförderung auch immer höher wurde. Das waren am Ende 33% vom Netto und ich finde das ist schon deutlich über dem Durchschnitt.

    Ist mir nicht fremd. Liege auch bei 1/3 Sparquote.
    Und genau das Geld, also 1/3 geht jeden Monat in meinen Vermögensaufbau.

    Ich habe nach meinem Erbe im letzten Jahr meine Sparrate inzwischen eingefroren. Zukünftige Lohnsteigerungen fließen nicht mehr in die Erhöhung meiner Sparrate. Dafür gönnen wir uns jetzt lieber etwas mehr im hier und jetzt.
    Am Samstag haben wir einen guten Freund von mir beerdigt. Er wurde nur 60 Jahre alt!

    Zusätzlich hatte ich immer einen Puffer auf dem Verrechnungskonto um die 10k - 15k, einfach nur so falls es mal wieder crasht oder minicrasht, wie auch immer. Erfahrungsgemäß kam so was aber nur ein bis zwei mal im Jahr vor, und zack hatte ich Gewehr bei Fuß. Das war ne einfache Sache.

    Also die Extraschublade! ;)
    Dann nenn es doch Strategie. Fakt ist aber doch, dass Du/Ihr hier extra Geld geparkt habt um im Dip nachzukaufen.
    Und was macht Ihr, wenn es dippt und Ihr nachgekauft habt? Wie füllt Ihr den Extrapuffer dann wieder auf? Wir die Sparrate dann reduziert?
    Die Sparrate wird ja nicht größer, sondern bleibt bei den 1/3.
    Lässt man den nächsten Urlaub sausen, weil man ja lieber wieder den Puffer aufbaut?
    Bei 1-2 mal im Jahr Dip-Nachkauf muss man ja auch noch mal ein paar Tausend € in die Extraschublade schieben. :/

    Nur darum geht es doch überhaupt bei dieser kleinen Nebendiskussion.
    Ich habe halt keinen Extrapuffer den ich für einen Nachkauf nutzen kann. Ich kaufe einfach stumpf jeden Monat nach so viel die Sparrate hergibt.
    Wenn es tatsächlich mal zu einem großen Crash kommen würde, könnte ich höchstens darüber nachdenken, ob ich etwas aus meinem sicheren Vermögensteil in den Risikoteil umschichten könnte/möchte.
    Nur müsste ich dann ja auch darüber nachdenken, wie ich den sicheren Vermögensteil anschließend wieder aufstocke.

    Werden diese von finanztip aus Prinzip nicht empfohlen, ...

    Das dürfte wohl der Grund sein.
    Man darf nicht außer Acht lassen, dass Faktoren immer mal auch viele Jahre (Jahrzehnte) komplett ausfallen können.

    Dafür ist die Performance des Invesco Global Active ESG mit über 20% pro Jahr in den letzten 5 Jahren mehr als 7% pro Jahr besser als sämtliche von finanztip empfohlenen ETFs.

    Du verglichst aber halt Äpfel und Birnen. Wenn Du den Invesco Global Active ESG mit den ETF auf die einzelnen Faktoren Quality, Momentum und Value und Faktor-Neutral vergleichst wird da schon eher ein Schuh draus.

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…72,IE00BJ0KDQ92

    Quality läuft seinem 1 Jahr eher schlecht. Value hat dafür richtig performt. Und Momentum hat halt auch seine Phasen.

    So der so: 5 Jahre ist kein wirklich langer Zeitraum. Könnte auch mal bitter für den Invesco werden, wenn die 3 Faktoren gemeinsam ausfallen oder auch nur 2 der Faktoren.
    Auf die letzten 5 Jahre wäre der Gewinner dank eines starken Jahres im Übrigen der Value-Faktor gewesen! ;)

    PS: Ich bin neben der Finzantip-Empfehlung in den Momentum-Faktor investiert. ;)

    Der Beispiel-Beamte macht sich auch keine größeren Sorgen um seine Altersvorsorge. Das ist allerdings kein Argument dafür, dass er einfach ein AVD anlegt und damit ggfls. Geld verschenkt (oder vielleicht auch nicht?). Die Antworten (abgesehen von der 1.) helfen ihm herzlich wenig weiter, ob er ein AVD anlegen soll oder nicht.

    Der Beispiel Beamte könnte das AV-Depot aber genau so wie jeder Andere AV-Depot Sparer rechtzeitig förderschädlich kündigen. ;)
    Und nach aktueller Rechtslage (12/62 Regelung) kommt dann das Halbeinkünfteverfahren zum tragen.
    Sprich es müssen alle Steuervorteile und Zulagen zurück gezahlt werden. Dafür wird der Gewinn aber nur mit dem halben Einkommensteuersatz versteuert. Und die Gewinne auf die Steuervorteile und Zulagen dürfen ja auch behalten werden.
    Hier mal eine Erklärung / Beispielrechnung:

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    Ob das so in dieser Form dann auch in 20, 30 oder gar 40 Jahren noch möglich ist, ist eine ganz andere Frage.

    Abgesehen von der Zeit kurz vor dem geplanten Hauskauf/Schuldentilgung gab es bei uns in der Ansparphase keinen risikoarmen Teil. Wenn Schnäppchen Zeit war, dann haben wir alle nicht zwingend nötigen Konsumausgaben zurück gestellt und das Girokonto bis knapp an die Nulllinie runtergefahren. Das gab immer ein paar Tausender extra zum Investieren.

    Dann würde ich ja mein Leben irgendwo an den Börsenkursen ausrichten (z.B. Urlaubsbuchung). :/
    Nein, genau das will ich eben nicht!
    Das Thema hatten wir ja kürzlich in einem anderen Thread als es um Dividenden und Essenseinladung für Freunde/Familie ging: "Da haben wir uns mal mehr geleistet als sonst".:rolleyes:

    Die "Dauergucker", also mehrmals täglich die Veränderungen checken sind in der Regel reine Spekulanten, die bei kleinsten Kursveränderungen nach oben möglichst einen Gewinn erzielen wollen und bei kleinsten Kursverlusten schnell nervös werden und verkaufen.

    Ich gucke eigentlich täglich mal rein. Aber nicht direkt ins Depot, sondern in Parqet/Porfolio-Manager. Aber ich fasse ohnehin nichts an. ;)
    Einmal im Monat werden dann die Sparplankäufe/Zinsen eingetragen. Einmal im Jahr dann die Vorabpauschalen.
    Langeweile pur. Das Gras wächst ja auch nicht schneller wenn man dran zieht.


    Es wäre besser bei Gütern wie BTC, Gold und Oldtimer den Freibetrag der Gewinne deutlich anzuheben, z.B. jährlich z.B. 20.000€ sind steuerfrei, das wäre auch ein Signal an die Leute die sich damit ein Altersschutz aufbauen wollen.

    Und warum nur bei diesen Assets? :/
    Warum nicht auch 20.000€ p.a. Freibetrag auf Aktien- und Dividenden, usw.? Oder noch besser: 20.000€ Freibetrag auf Alles Gewinne unabhängig auch welcher Quelle Sie kommen?
    Dann wären wir aber mit dem Grundfreibetrag schon bei > 30.000€ steuerfreiem Einkommen im Jahr. :/

    Ich habe damit kein Problem. Ich befürchte aber, dass anderen Foristen auch das nicht reichen würde.;)

    Klar, harte Haftstrafen ! Nehmen wir mal an du machst mit BTC oder Gold 10.000€ Gewinn, wären rund 2500€ Steuerschuld (so wie hier gewünscht oder auch nicht, je nach Sichtweise). Harte Haftstrafen beginnen bei einem Jahr, was kostet den Staat die Haft ? Der Protagonist wird wohl auch seinen Job verlieren und liegt ab dann den Sozialkassen auf der Tasche. Fordern kann man viel, aber auch mal über Konsequenzen und Kosten nachdenken !

    Ok, man kann ja für die kleineren Fälle eine empfindliche finanzielle finanzielle Strafe verhängen. Wie wäre es mit dem 10 Fachen der hinterzogenen Steuer? Zufrieden?
    Ich denke auch mehr so an die Leute die Steuern in 6- oder 7-stelligen Summen hinterzogen haben. Gab ja auch einige Fälle davon (z.B. Klaus Zumwinkel). Der ist dann letztlich mit 2 Jahren auf Bewährung davon gekommen, obwohl Ihm seinerzeit vor Gericht nachgewiesen wurde, dass er "bewusst, akribisch, dauerhaft und mit krimineller Energie" die Finanzbehörden getäuscht hat. :/
    Da fragt man sich dann schon, was es noch braucht, bis jemand in Haft kommt.

    PS: Die mögliche Strafe kennt man vorher. Dann darf man sich auch nicht über die Konsequenzen für das eigene Leben beschweren. Bei Steuerhinterziehung bei höheren Beträgen wird man wohl auch kaum auf eine Tat im Affekt plädieren können.

    Und warum wird es keine Abschaffung der Haltefrist bei Gold geben? Weil sich die Regierung mit einem solchen Gesetz der Lächerlichkeit preisgeben würde. Welcher Politiker möchte schon gerne in der Presse lesen, dass er ein Gesetz plant, bei dem 85% des Volumens gar nicht erfasst werden können? Was würde denn passieren, wenn so ein Gesetz z.B. zum 01.01.2027 in Kraft treten würde? Ein großer Abverkauf bei den ETC vor dem Stichtag und ein Umschichten in physisches Gold. Damit würden sich die 85% wohl den 100% annähern.

    Sollte nicht bei Gesetzen grundsätzlich der Gleichheitsgrundsatz gelten? Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Besteuerungen von Vermögenswerten/Sachwerten?
    Mir ist klar, dass man den Handel (und damit die Besteuerung) von Aktien/Fonds ungleich leichter kontrollieren kann wie die physischen Handel von Gold, Uhren, Oldtimern, usw.
    Aber das darf ja kein Grund dafür sein, dass man es dann gleich mal ganz sein lässt. :rolleyes:
    Es muss einfach entsprechende harte (Haft)Strafen geben, wenn jemand seine Gewinne nicht versteuert. Und auch keinerlei Möglichkeiten sich davon freizukaufen wenn man erwischt wird.

    Dann kann sich jeder überlegen, ob er das Risiko eingeht und an der Steuer vorbei handelt.

    bis 2015
    1/3 DWS FlexPension 2023 und 2/3 DWS FlexPension II 2029

    dann shift des gesamten Kapitals in DWS Vermögensmandat-Balance LD DWS0NL
    und switch der folgenden Beiträge in DWS Vermögensmandat-Dynamik LD DWS0NM

    Dann brauchst Du Dich über die sehr bescheidene Rendite ja auch nicht zu wundern. :/
    Wer hat denn den Wechsel jeweils initiert? Du oder der Verkäufer?
    Kann es sein, dass der Wechsel 2015 vom Kursverlauf getrieben war? 2014/2015 hatte der Fonds DWS0NL ja gerade eine gute Phase. Danach lief er ja bis zur Pandemie quasi seitwärts.

    So oder so: Die Aktienquote hätte ab Start möglichst hoch sein müssen. Statt dessen warst Du 10 Jahre lang in Rentenfonds investiert. Dann Mischfonds. Und jetzt 100% Aktien?
    Nach der reinen Lehre sollte es ja genau anders herum gemacht werden. ;)

    In der Sparphase war mein einziger Indikator der Fear & Greed Index, unter 25 hatte ich immer eine extra Portion dazu gekauft, bei allem darüber entspannt den Sparplan laufen lassen.

    Hmm,
    wovon kaufe ich denn eine 'Extraportion' nach, wenn ich einfach immer ganz entspannt meinen Sparplan laufen lasse?:/
    Habe ich irgendwo noch eine Schublade voller 'Extrageld'?
    Also ich nicht. Ich könnte allerhöchstens vom sicheren Vermögensteil in den Risikoteil umschichten. Aber das mach ich ja quasi mit dem monatlichen Sparplan ganz automatisch. :/

    Aber die Anrechnung als Sicherheit für eine spätere Finanzierung finde ich auch irgendwie schlau.

    Frag doch mal bei dem Debeka-BeraterVerkäufer, wie hoch die Quote ist bis zu der die Debeka Ihren ETF max. beleiht? Und lass Dir das schriftlich geben!

    Das ist im Übrigen nicht wirklich ein Alleinstellungsmerkmal und wurde hier auch schon mal bei Finanztip behandelt:
    https://www.finanztip.de/daily/depot-fu…ieber-beleihen/

    Thomas von Finanzfluss hat dazu auf seinem 2. Kanal Überfluss auch schon mal ein Video gemacht:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Kernpunkt ist und bleibt die Beleihungsquote. Wenn die Bank nur 60% des Aktienwertes anrechnet ist da eben ganz etwas anderes als 100% in Tagegeld. ;)

    Und Vorsicht. Rauscht der Aktienkurs dann wirklich in den Keller, wird die Bank weitere Sicherheiten von Dir fordern (Margin CaII). Kannst Du diese Sicherheiten nicht liefern, verkauft die Bank Deine Wertpapiere! Das kann dann in wenigen Stunden passieren.

    Ich habe so etwas im Dotcom-Crash 2000-2003 bei Kollegen mitbekommen, die dann teilweise mehrfach von der Bank angerufen wurden.

    Hier mal ein Investmentportfolio von Profis.

    https://www.dasinvestment.com/diese-10-etfs-…on-rpm/?viewall

    In dieses aus 10-Aktien-ETF Portfolio ausgewählt von Profi-Analysten nach dem bewährten 'RP-Modell' (Produktvideo) kann natürlich auch investiert werden (Topseller Select Strategie Offensiv) ;):
    https://banking.fnz.de/p/eoxpublic/re…erFormVersion/6





    Benchmark ist aktueller EZB-Zins + 4%. :/
    Ich finde diese Benchmark für ein ausgewiesenes Offensiv-Portfolio ehrlicherweise ziemlich defensiv, wenn man mal von einer langfristigen Rendite des weltweiten Aktienmarktes von 7% p.a. vor Inflation ausgeht. Im Prinzip ist der Benchmark halt die langfristige Aktienmarktrendite. :/
    Die langfristige Aktienmarktrendite kann ich auch weitestgehend mitnehmen, wenn ich einfach in einen weltweiten Aktien-ETF wie den Vanguard FTSE All World investiere.

    Aber schauen wir doch mal, wie sich ein schnöder MSCI World seit Auflage dieses Expertenportfolios (Juni 2016) so im Vergleich geschlagen hat.
    Der ishares MSCI World hat seit Juni 2016 +230% Rendite erzielt. Das hat das Portfolio unserer Profi-Analysten nicht mal vor Kosten geschafft. :huh:
    Noch erschütternder wird die Leistung der Profi-Analysten, wenn man jetzt auch einen ETF vergleicht, der ebenfalls alle paar Monate die enthaltenen Aktien austauscht in das was zuletzt gerade gelaufen ist. Wie nennt man eine solche Strategie denn nur?
    Nennen wir die Strategie einfach mal Momentum.;)
    Der ishares MSCI World Momentum hat seit Juni 2016 + 300% Rendite erzielt.

    Eigentlich kann man das Kapitel ja hier beenden. Aber warum wird dieses Profi-Portfolio gerade jetzt vorgestellt (Werbung??? :/)?
    Da genügt ein Blick auf die 12 Monatsperformance (+41%). Damit kann man natürlich die Werbetrommel rühren. Das die Jahre davor teilweise die eigenen Benchmark deutlich underperformt wurde... Egal.

    Ich wünsche weiterhin viel Spaß beim Basteln.


    ..., aber Gier ist eine unheimliche Kraft...

    Bei Ex-Partnerschaften würde ich eher von verletzten Gefühlen ausgehen. Zumeist trennt sich ja einer der Partner vor bevor es der andere Partner erfährt. Häufig ist ja auch schon eine 3. Person involviert.
    Und auch bei Erbstreitigkeiten in der Familie geht es viel häufiger um verletzte Gefühle als man meinen mag. Da wird dann ein Kind wissentlich/unwissentlich von den Eltern vorgezogen. Ich habe ich bei meiner Mutter und meinem Onkel Live und in Farbe miterlebt wie sehr verletzte Gefühle in der Kindheit sich durch das ganze Leben ziehen.