Beiträge von MichaG
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Ich gebe zu bedenken, dass hier immer noch alle paar Stunden jemand mitteilt, in ETF oder sonstige Aktienfonds investieren zu wollen. Die sind alle zuversichtlich, über kurz oder lang eine gute Rendite zu erzielen und als Rentner dann die Früchte ihrer Anlagen ernten zu können. Solange das der Fall ist, sind in der aktuellen Baisse die Tiefstkurse mit ziemlicher Sicherheit noch nicht erreicht.
Erst wenn hier alle paar Stunden jemand mitteilt, nie mehr in Aktienanlagen investieren zu wollen, nachdem er den Schrott gerade mit elenden Verlusten verkauft hat, könnte der Tiefpunkt erreicht sein.
Interessante These;)
Würde ich zustimmen, beim "Durchschnittsbürger" mit normalen Finanzwissen.
Da hier doch eher der Finanzinteressierte unterwegs ist, stimme ich da nicht ganz zu.
Es wird auf jeden Fall am Ende auch wieder so sein, dass viele Anleger erst einsteigen, wenn wir schon wieder ziemlich weit oben sind.
Beste Möglichkeit aus meiner Sicht nach wie vor der klassische Sparplan.
Und nicht ständig nach den Kursen schauen
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Ich habe kürzlich investiert und werde aber auch im Nachhinein mir keinen Vorwurf machen den falschen Zeitpunkt gewählt zu haben.
Teile doch die Summe hälftig und den Rest investierst du z.B. über einen Sparplan über 24 Monate
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Bei dem Zins und der Restschuld würde ich persönlich ETF bevorzugen, aber mit langfristigen Anlagehorizont.
Du musst aber am Ende die Entscheidung für dich treffen, die eine Lehrmeinung gibt es da nicht.
Früher hat man gesagt, erst Schulden tilgen, dann Vermögen aufbauen.
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Kannst du das mal bitte konkreter machen?
Man muss während der Ansparphase keine Steuern zahlen, auch wenn der FSA bereits ausgeschöpft ist.
Wenn nach Abschluss 12 Jahre vergangen sind und das 62. Lebensjahr vollendet ist, sind bei Kapitalauszahlung nur die Hälfte der Erträge zu versteuern.
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Welche Betrachtung mir hier noch fehlt ist der Steuervorteil der fondsgebundenen Rentenversicherung.
Es ist am Ende leider immer schwer zu vergleichen, die Kosten im Bereich Versicherungen sind leider nicht wirklich transparent.
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Mein letzter BSV hatte eine Verzinsung von 2,5%. Aufgelöst habe ich den BSV zum 30.03.21 und am 06.04.21 habe ich einen Großteil des Geldes in mein Depot investiert. Derzeitige Rendite 12,1% p.a. in den letzten 16 Monaten.

Ich benötige das Geld aber voraussichtlich auch mindestens die nächsten 15 Jahre nicht!
Aber vermutlich nicht mit dem o.g. angesprochenen Immofonds;)
Diese Wertentwicklung würde mich verwundern.
Deshalb hatte ich auch für halten plädiert.
Mit nem Aktien-ETF und dem entsprechenden Anlagehorizont schaut die Sache natürlich anders aus.
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Würde den Vertrag bis zum Ende ausreizen.
Die Rendite der Immofonds ist vermutlich niedriger, oder an welchen Immofonds hast du gedacht?
Zudem kommst du schneller an dein Geld ggü. OIF.
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Ich würde je nach Lebenssituation auch über das Thema Risikolebensversicherung nachdenken.
Was passiert finanziell, wenn ein Elternteil, z.B. der Hauptverdiener verstirbt..
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Die Frage wird dir hier nicht seriös beantwortet werden können. Generell ist keine Bank scharf darauf ein Basiskonto zu eröffnen und es kann mit der Terminvereinbarung etwas dauern. Zudem wird so ein Konto i.d.R. der Schufa gemeldet bzw. eine Anfrage gestartet, ob so ein Konto vorhanden ist.
Bis die Schufa bereinigt ist, vergeht normalerweise etwas Zeit.
Meine kläre Empfehlung, bleiben..
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Kann funktionieren, muss nicht funktionieren.
Es kommt darauf an, ob die Bausparkasse z.B. irgendwann den Regelsparbeitrag einfordert.
Ist aktuell bei besser verzinsten Verträgen so üblich.
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Ich finde du solltest sehr genau in dich hineinhorchen und "rechtzeitig" reagieren. Wann der richtige Zeitpunkt ist das Unternehmen zu verlassen, kannst nur du beantworten.
Ich war einmal in einer ähnlichen Situation und habe mir dadurch einige Zeit meine Gesundheit ruiniert. Ich hätte im Nachgang vermutlich früher reagieren sollen..
Finde den Beitrag von Natama im Prinzip auch sehr gut, aber jeder Mensch ist anders.
Wenn du die Kraft hierzu hast, kannst du es natürlich so probieren.
Ich drücke dir die Daumen, die für dich richtige Entscheidung zu treffen.
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Ich würde mir ggf. überlegen es zu "mischen", als weiterer Vorschlag.
So hattest du einen Kompromiss gefunden und zumindest einen Teil der Finanzierung abgesichert. Chance hast du somit ebenfalls genutzt...
Prognosen sind einfach schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen (stammt leider nicht von mir der schlaue Satz)
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Jetzt und sofort kann ich das nicht. Ich habe das nicht selbst recherchiert... Die Aussage stammt von einem Broker (Verunsicherungsmakler). Ich will aber gerne mal nachhaken...
Das würde mich wirklich wundern, lasse mich aber gerne überraschen. Hab auch kein Problem mit meinem Ego zuzugeben, wenn ich hier falsch liegen sollte;)
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... hat meine Tochter kürzlich auch angeboten bekommen... für schlappe 85€ Jahresgebühr... bei Versicherungsleistungen, die man separat für'n Appel und 'n ei bekommen kann

Lerne immer wieder gerne dazu;)
Kannst du mir die einzelnen Leistungen Mal auflisten (mit Preis)?
Mir genügen schon die Auslandsreisekrankenversicherung und die Reiserücktritt-/Abbruch..
Stimmt dann deine Aussage mit dem Appel und ein Ei noch?
Bin gespannt
Zusätzlich gibt es noch weitere Leistungen dazu
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Ich würde Versicherung und Kreditkarte klar trennen. Die Zusatzversicherungen zur Karte sind meistens Müll, weil sie z.B. nicht gelten, wenn Du eine Reiseleistung anders bezahlt hast.
Das war Mal i.d.R. so, spielt heute aber in vielen Fällen keine Rolle mehr.
Hab die goldenen Kreditkarten meiner GENO-Bank schon häufig verkauft und immer wieder gute Rückmeldungen bzgl. Leistungsfall erhalten.
Früher musste die Reise mit der Karte bezahlt werden, spielt aber heute keine Rolle mehr.
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Ein Bausparvertrag macht seit einigen Jahrzehnten in den wenigsten Fällen Sinn.
Bei größeren Darlehen ist die Annuität zu hoch, weshalb die Branche von "Regelsparleistung in Promille(!) der Bausparsumme(!) im Monat(!)" spricht, anstatt von Zins- und Tilgungsanteil in Prozent des Darlehensbetrags pro Jahr zu sprechen.
Wer das locker umrechnen kann, macht keine Bausparverträge.
Der Bausparvertrag stellt nach meinem Kenntnisstand auch lediglich einen Baustein in einer möglichen Finanzierung da.
In den letzten Jahren sind die Zinsen nur gefallen, weshalb die eigentliche Idee/Nutzen nicht wirklich da war.
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BWZ 110 ist natürlich krass überspart.
Eine Spielart (nur von der 110 BWZ gesehen) ist auch noch Erhöhung ( von 80T€ auf ca. 160-200T€) so daß dann die BWZ bei 44 zuteilungsnah liegt,Aber das muss natürlich ins !!Gesamtkonzept!! daß in vorherigen Beiträgen erwähnt wurde passen.
Und was soll das bringen, außer nochmal Abschlussgebühr auf den Erhöhungsbetrag und vermutlich einen schlechteren Tarif.
Lerne gerne dazu
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Was mir auch noch einfällt. Die Vertragssumme von 80k€ beim Bausparvertrag macht im Grunde genommen für mich auf keinen Fall einen Sinn und machte auch noch nie Sinn.
Für einen Neubau eines großen MFH ist sie viel zu wenig. Da wären ein paar Mios notwendig und für die Renovierung des alten Hauses, wären 20-50k€ ausreichend. Mal abgesehen von der ca 25-jährigen Vaillant Heizung, für die es keine oder nur so sehr schwer Ersatzteile mehr gibt, gibt es da nichts mehr zu renovieren.Alles zu Dämmen, Wärmepumpe, Solarzellen auf Dach usw. ist mir zu riskant. Bei einem alten Haus, was zwar noch akzeptabel im Schuss ist, kann immer etwas schiefgehen. Da will ich auch keine großen Summen mehr hereinstecken, sondern es nur noch „ausbluten“ lassen und so wenig wie nötig Kapital an Instandhaltung hereinstecken. Zur Not auch das Dach nicht neu decken, sondern eine Plane darauf.
Spätestens in ca. 10 Jahren ist das Haus dann abgerissen, vermutlich relativ zeitnah nach dem Tod des Vaters, sofern die alte Heizung noch im Haus steht.
Die Opportunitätskosten des gebundenen Kapitals in der Immobilie sind eh zu hoch und das Klumpenrisiko ebenfalls. Fast alle Eier sind in einem Korb. Sprich im Grundstück und diversifiziert, ist ebenfalls nichts.
Sollte ein neuer Gasheizungskessel eingebaut werden müssen und ca. 25k-30 an Kosten anfallen, weil sie nächsten Winter nicht überlebt und der alte, kränkliche Vater nicht frieren kann, dann wäre die Strategie auch nach dem Tod noch 10 Jahre im Haus zu bleiben, damit die 200m2 Familienwohnheim bezüglich Erbschaftsteuer ausgeschöpft werden könnten.
Das Haus wird dann ja zwar ehr "schlecht als recht", aber immerhin noch sicher bewohnbar sein. Es dürfen eigentlich keine größeren Reparaturen anfallen.
Ganz sicher ist das aber auch noch nicht, sich nur wegen der Erbschaftssteuer sich ans Haus und den Ort zu binden ist halt auch nicht gut mit der Lebensplanung vereinbar.Du kannst die Bausparsumme in 10.000er Schritten teilen. Du nimmst dir dann lediglich die Möglichkeit den Zinsbonus zu erhalten.