Beiträge von ichbins

    Hallo Nachteule und willkommen im FT Forum, du hast ja einen sehr umfangreichen Aufbau deiner Altersvorsorge. Entscheidend ist wann brauchst du wieviel, danach richtet sich die Anlage in verschiedene Risikoklassen. Weiterhin ist entscheidend welche Kosten fallen jährlich/monatlich an, reicht dafür die Rente? Wenn ja, könnte der risikoreichere Teil größer gewählt werden. Bei mir ist es der Fall, heißt mein Bedarf für 5 Jahre ist in TG und Geldmarkt ETF, alles andere im weltweiten ETF.
    Die 45k für die 168€ in die GRV würden sich nur lohnen wenn du sehr alt wirst und die gesamte Summe als Altersvorsorge steuerlich absetzen kannst, damit würdest du Netto etwa 30k einzahlen. Wahrscheinlich ist das Geld in einem weltweiten ETF besser aufgehoben. Zu deinem Zeitpunkt und der Art und Weise zum Renteneintritt kann ich mich schwer äußern, da ist alles sehr individuell. Deine Versicherungen müsste man genau anschauen, im Normalfall sind da die Kosten das Problem. Wann man diese am günstigsten verkauft muss man im Einzelfall prüfen. Auf jeden Fall würde ich für die Zukunft eine übersichtliche Lösung suchen, Rente, TG und/oder Geldmarkt ETF als sichere Lösung, weltweiter ETF als Rendite-Baustein würden mir da reichen. Viel Erfolg!

    Einspruch Frau Reiche ist extrem erfolgreich und setzt gezielt um was sich der CDU Wähler gewünscht hat (und viele konservative alte SPD Wähler). Klar ist es einfacher erfolgreich zu sein wenn man 1 zu 1 umsetzt was sich mächtige Wirtschaftslobbys wünschen (Rückenwind statt heftigen Gegenwind) aber trotzdem. Sie bekommt keinerlei Widerspruch, keine gigantischen Hetzkampagnen wie Habeck von der Gaslobby/Immobilienlobby und lebt den CDU Traum.

    So kann man es natürlich auch ausdrücken, hast allerdings noch die fehlenden Hetzkampagnen der Blöd Zeitung vergessen.

    Frage noch was der teure Berater da finden soll, was man nicht selber feststellen kann?

    Zeiten, Beträge, das ist nur Fleiß Arbeit. Da muss man nicht für studiert haben.

    Nicht jede Berechnung der GRV ist richtig, da macht es schon Sinn wenn ein Experte mal drüber schaut, aber jeder entscheidet das für sich selbst. Meinem ehemaligen Kollegen hat es monatlich 35€ mehr Rente gebracht, spare mir jetzt die Rechnung nach wieviel Monaten sich der „teure“ Berater gelohnt hat.

    Soweit war bei den Vorschreibern alles dabei, eine intensive Prüfung wäre noch ein privater Rentenberater, ich habe das letztes Jahr mal machen lassen und alles wurde geprüft, habe da knapp 700€ investiert. Habe alle Unterlagen vorgelegt, komme allerdings dieses Jahr in Rente. Macht kurz vor Renteneintritt Sinn, selbst wenn nur geringe Beträge als fehlend gefunden werden, hat man im laufe der Zeit die Gebühren wieder drin.

    Ok, da hast du einen Punkt! Danke!

    Gehen wir mal in die Praxis: Wer weiß von dieser Möglichkeit? Wird das überhaupt vom Finanzamt akzeptiert, wo jetzt ja noch gar nicht absehbar ist, wie lange die Preise erhöht bleiben? Laut https://www.finanztip.de/lohnsteuerermaessigung gibt es dafür ja gewisse Voraussetzungen.

    Als wichtiger Punkt, wer betreibt solch einen Aufwand, damit monatlich ein paar Euro rauskommen.

    Fakt ist, der Anteil an erneuerbaren Energien ist die letzten Jahre rasant gestiegen, wenn natürlich die jetzige Wirtschaftsministerin alles in Frage stellt, wird es für die Verbraucher schwierig. Normalerweise müsste jetzt in Speicher und Netzausbau investiert werden, dann könnte uns der nächste Zwischenfall deutlich weniger belasten. Gas und Öl müssen wir auf jeden Fall zu kaufen und Biogas und Wasserstoff in ausreichenden Mengen sicher auch.

    Denken in ganzheitlichen Lösungen ist ungehörig?

    Es müssen alle etwas davon haben. Vor allem darf die Last nicht ständig auf die Mittelschicht abgewälzt werden, nur weil es so einfacher erscheint. Sonst sind diese Menschen irgendwann weg. Ein hohes Einkommen bedeutet im Regelfall auch eine hohe Qualifikation, auf die man im Land angewiesen ist. Ohne den Beruf abzuwerten - eine Kassiererin wird sich am WIrtschaftswachstum wohl kaum signifikant beteiligen können. Irgendwann gibt es halt die Zielgruppe nicht mehr von der man schöpfen kann.

    Hmm, harter Tobak, welcher Beruf oder Tätigkeit ist denn für Wirtschaftswachstum verantwortlich? Da fallen ja fast alle durchs Raster, zumindest würde ich alle Ärzte, Richter, Anwälte und und und auch nicht dabei sehen. Hat dann wohl mit dem Einkommen nicht allzu viel zu tun. Bei hohem Einkommen bin ich wahrscheinlich nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen, ob ich deswegen das Land verlasse? Welches Land hat denn für diese Menschen Milch und Honig am fließen?

    Nun, grundsätzlich würde ich dir recht geben. Aber aktuell scheint mir die politische Lage, sowas von instabil zu sein. Das ist mir klug, erscheint ein paar Wochen oder Monate zurückhaltend zu sein. Als die russischen Panzer an der ukrainischen Grenze aufgefahren sind, hätte ich auch nicht investiert. Allerdings hatte ich damals eigentlich auch keine Kohle zur Verfügung :(

    Es ist dein Geld und du machst damit was du und nur du für richtig hältst. Ich bin seit einigen Jahrzehnten an der Börse aktiv und musste feststellen, dass wenn der große Crash erwartet wurde, selten einer eingetreten ist. Es wird immer Szenarien auf der Welt geben, die einen zurückhalten zu investieren, genau das war schon immer so. Wenn wir wüssten welche eintreten, würden wir alle bereits ausgesorgt haben. Es ist halt alles immer schwieriger als gedacht, beginnt schon mit der momentanen Diskussion, mit oder ohne USA zu investieren, Für mich ist es halt Sinnvoll, auf dem Feld mitzuspielen als von draußen zu zu schauen. Womit wir aber wieder bei meinem ersten Satz wären. Wie du es auch angehst, viel Erfolg!

    McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.

    Hmm und wenn es jetzt bergauf geht, dann lässt du die Gewinne liegen :/? Du wartest auf teilweise 20% minus, wäre nicht meine Strategie….

    Der Anlagehorizont sollte nicht über 10 Jahre hinaus gehen. Rechnet sich ein ETF?

    Tja, leider haben wir keine Glaskugel, es gab schon 10 Jahre da wärst du im Minus gewesen, aber auch welche wo deine Anlage sich mehr als verdoppelt hat. Wenn du dir einen Puffer schaffst und nicht unbedingt alles mit 70 brauchst, machst du sicherlich mit einem ETF nichts falsch.