Beiträge von oliverp

    Dann mach es doch so, wenn es Dir so am Liebsten ist. Es hindert Dich doch niemand daran! :rolleyes:
    Dann nur ein Hinweis von mir: Ich würde nicht mehr als 500K€ in einen ETF/Fonds investieren (wohlgemerkt investieren und nicht späterer Wert des ETF!) -> Stichwort Wegzugbesteuerung

    Ich habe auf die Schnelle nichts eindeutiges zu dieser Wegzugbesteuerung gefunden. Warum sollte man nicht mehr als 500K€ deswegen in einen ETF investieren?

    Was ich bisher noch gar nicht erwähnt hatte: Ich hatte auch noch einen Rürup-Vertrag über diesen "Berater" abgeschlossen, da ich früher eine ganze Weile Freiberufler war. Da sind nochmal aktuell 130.000 Euro vorhanden. Außerdem noch einen Riester-Vertrag, wo ca. 40.000 Euro drin liegen. Beides ist sozusagen stillgelegt, es wandert dort kein Geld mehr rein. Ich gehe davon aus, daß ich da nicht viel machen kann, um an das Geld zu kommen und ebenfalls anders zu investieren?

    Im Internet sehe ich in letzter Zeit öfters Anzeigen von Anwälten oder Firmen, die vorgeben, daß man unter bestimmten Bedingungen einen Rürup-Vertrag möglicherweise rückabwickeln kann. Was ist davon zu halten?

    Danke für eure ganzen Beiträge. Allerdings fühle ich mich im Moment eigentlich genauso weit wie am Anfang dieser Diskussion und habe keinen Plan, was ich jetzt machen sollte, außer die angesprochenen Bücher zu lesen und zu hoffen, daß ich dann schlauer bin.

    Ich werde mich mit steigendem Alter bestimmt noch damit befassen müssen, wie ich das ganze umstelle, um bei der Entnahme nicht das Risiko zu haben, nur noch einen Bruchteil im Depot zu haben.

    Aber im Moment wäre es mir am liebsten, fast alles in einen ETF zu stecken und irgendwas im unteren fünfstelligen Bereich auf einem Tagesgeldkonto als Notgroschen. Was nützt es am Ende, wenn ich z.B. den größten Teil in einem ETF habe und bei einem Crash dann evtl. noch einen kleineren Teil in anderen Anlagen habe, die zwar nicht so sehr betroffen sind, aber der größte Teil dann zumindest auf dem Papier erstmal zusammengeschmolzen ist? Macht für mich dann keinen großen Unterschied, wenn ich z.B. 60/40 oder 90/10 im Verhältnis habe. Was den weitaus größeren Teil betrifft, müßte ich einen Crash dann so oder so "aushalten", wenn ich einen Verlust nicht realisieren will.

    Im Moment hört es sich tatsächlich wie Raketenwissenschaft an. Blöd gefragt: Warum dieser Aufwand, wenn man alles in ein oder mehrere ETFs investieren und schlechte Zeiten aussitzen kann.

    Es wird doch immer wieder bei Finanztip betont, daß noch nie über einen längeren Zeitraum einen stetigen Abwärts-Trend gegeben hat und man nach ca. 15 Jahren alle möglichen Verluste wieder ausgeglichen hätte.

    Warum dann diese Gedanken wegen Anleihen, Gold, Kapitalmarkt, Risiken machen?

    Verkauf doch erstmal den ganzen Käse, der im Minus ist. Dann entsteht Deinem Verlusttopf ein Guthaben, für das Du ein paar Positionen verkaufen kannst, die zwar nicht im Minus, aber doch enttäuschend verlaufen sind. Durch die Verlusttopfausnutzung dürfte die Steuerbelastung dann nicht so hoch sein.

    Wäre immerhin ein Anfang, sozusagen zum Warmlaufen.

    O.k. - sind jetzt verkauft. Ich habe als Bankverbindung mein Giro-Konto angegeben. Im Nachhinein habe ich erst daran gedacht, daß ich besser evtl. auf das Verrechnungskonto bei der FNZ überwiesen hätte.

    Ja, ich denke, daß man das mit dem Vanguard LifeStrategy 60 relativ gut vergleichen kann.

    Am Anfang vor 15 Jahren war ich auch sicherheitsorientierter, aber inzwischen bzw. seit einigen Jahren schon passte mehr eine höhere Risikoklasse und das ist - aus welchen Gründen auch immer - nicht wirklich umgesetzt worden bis letztes Jahr.

    Ich habe sicherlich nicht die meiste Ahnung in der Richtung, aber da ich in den vergangenen 15 Jahren auch schon leichte bis mittlere Kapriolen mitgemacht habe und mir nicht allergrößte Sorgen dabei gemacht habe, würde ich mich zumindest in der mittleren Risikoklasse einsortieren.

    Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht, wieviel Zeit und Lust ich habe, wie ich mein Depot in Zukunft gestalten kann und am Ende doch Zweifel habe, ob das so das richtige ist. Deswegen wollte ich alles einfach in einen oder mehrere ETFs investieren, wenn ich das umstelle.

    Evtl. kann man ja in Kürze auch Tipps geben, was man machen könnte. Ich bin 55 Jahre und würde das ganze zumindest noch 10 Jahre liegen lassen bzw. danach auch nur nach und nach voraussichtlich entnehmen. Am Ende weiß man eh nicht, was passiert und wenn einem die Gesundheit im schlimmsten Fall einen Strich durch die Rechnung macht.

    Also wäre es vom Grundtenor her günstiger, erstmal alles bei der FNZ zu verkaufen. Danke für den Hinweis wegen meinem "Berater". Ja, ich bin leider schon mehrere Male eingeknickt.

    Er hält natürlich ETFs nicht für eine gute Sache. Verständlich aus seiner Perspektive. Nur weil da Menschen sitzen, die sich für das eine oder das andere im Fond entscheiden, heißt das ja nicht, daß deswegen alles besser läuft wie bei den ETFs, noch dazu bei den dadurch entstehenden Kosten. Und die Rendite ist nun mal absolut mau bisher gewesen.

    Erst, nachdem ich mich jetzt schon zig Mal beschwert habe, hatte er das Depot letztes Jahr umgebaut. Seitdem läuft es erheblich besser, seit Jahresbeginn über 72.000 Euro Gewinn. Aber seit Eröffnung vor über 15 Jahren "nur" 193.000 Gewinn. Man muß natürlich dazu sagen, daß ich mit max. 50.000€ vor 15 Jahren angefangen habe und sich das dann durch sehr viele Überstunden beim Job gesteigert hat. Aber ich hatte vor allem in den letzten 10 Jahren das Gefühl, daß da einiges mehr gehen könnte.

    Da ich gerade über die Depot-Umstellung und den bisherigen Jahresgewinn nachdenke, der ja wirklich nicht schlecht ist: Sollte ich ansonsten mal abwarten, wie sich das ganze noch demnächst entwickelt? Es gibt ja ansonsten auch noch das Problem mit den Steuern, etc.


    Daher würde ich den Verkauf eher über die alte Bankverbindung machen. Kann natürlich leicht passieren, dass Dein alter Berater versucht Dich neu an den Haken zu nehmen, weil ihm die Bestandsprovision flöten gehen wird. Wappne Dich schon mal mit einem dicken Fell!

    Wenn ein Anteil wie bei der Position oben einen Wert von 729,.... € hat und der Bruchteil oben in Höhe von 0,82 verkauft wird, würde das einen Wert von ca. 600€ ausmachen, den ich beim Verkauf einfach verliere, nur weil Bruchstücke nicht übertragen werden? Warum gibt es so eine Regelung?

    Ich wollte eigentlich alles auf Traders Place übertragen. Wer sollte das auf ETFs umstellen, wenn ich nicht selbst oder der Makler, dem ich mittlerweile nicht mehr über den Weg traue? Ich würde einfach alles in einen oder ggf. auch mehrere ETFs übertragen. Welchen Vorteil sollte das haben, bei der FNZ-Bank zu bleiben?

    Was ich ebenfalls nicht verstehe, was mit den Bruchstücken passiert, wenn die nicht übertragbar sind? Wenn ich alles hinter dem Komma bei den Anteilen zusammenzähle, komme ich auf 15 ganze Anteile, die dann als Bruchstücke bei den einzelnen Positionen verlorengehen.

    58 Positionen - da hat sich aber einer ordentlich Abschlußprovisioenn erarbeitet. Eigentlich müsste man den verklagen wegen eklatanter Fehlberatung. Wenn die Fonds bei deinem neuen Depot geführt werden können dann würde ich Depotübertrag machen und anschließend verkaufen.

    58 steht zwar als letzte Depot-Position dort, aber wenn man alles zusammenzählt, kommt man auf ca. 34! Vermutlich auch nicht viel besser. Ich befürchte, eine Klage würde vollkommen offen ausgehen und hätte ein erhebliches Kostenrisiko.

    Ich habe gerade versucht, einen automatisierten Depot-Übertrag zu machen, aber es werden trotzdem alle Depot-Positionen abgefragt, u.a. auch der Gesamt-Bestand, wo ich nur ganze Zahlen eingeben kann. Was mache ich falsch? Ich dachte, es wird einfach mit ein paar Klicks alles übernommen, sofern es im neuen Depot übernommen wird. Also auch, wenn ich den Haken bei "Alle Wertpapiere wählen" setze, soll ich beim Klick auf weiter mindestens 1 Wertpapier angeben.

    Nur auf die Gewinne, und wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ja nur eine Position, die ordentlich Gewinn gemacht hat. Oder sind die lausiger laufenden Produkte schon alle bei der Umschichtung verkauft worden?

    Andere Positionen haben auch schon Gewinne gemacht, aber doch eher zurückhaltend. Alles verkauft worden ist bei der Umschichtung nicht, soweit ich mich richtig erinnere.

    Hallo,

    Ich habe in den letzten 15 Jahren relativ viel gebuckelt und inzwischen trotz einigem Federlassen bei meiner letzten Scheidung mittlerweile über 800.000€ in dieser Zeit zusammengespart, die aber leider in aktiv gemanagten Aktien-Fonds bei der FNZ-Bank liegen. Das ganze ist vor 15 Jahren von einem Makler so vorgeschlagen worden, dem ich damals relativ viel vertraut habe, da er der erste war, der mir als Altersvorsorge nicht irgendeine Versicherung andrehen wollte.

    Seit einiger Zeit werden aber meine Zweifel immer größer, wenn ich im Newsletter lese, welche Rendite im Durchschnitt ETFs geliefert haben. Ich denke, ich wäre damit einiges weiter gekommen als mit der mageren Rendite, die ich nun bisher verbuchen mußte. Im Augenblick habe ich zwar einen Durchschnitt von 6% seit Eröffnung vor 15 Jahren, aber nur, weil vor ca. einem Jahr mein ganzes Depot auf mein Drängen umgebaut wurde und eine Position seitdem sich im 3stelligen Bereich entwickelt hat. Kann also im nächsten Jahr genau in die andere Richtung gehen und dann sieht es mit der Rendite schlechter als auf dem Tagesgeldkonto aus.

    Meine Frage ist nun, wie ich am besten vorgehe, wenn ich mein ganzes Depot bei der FNZ auflösen will und alles in einen oder mehrere ETFs stecke? Es fallen doch dann als erstes direkt Kapitalertragssteuern an?!

    Ich habe jetzt bereits ein Depot bei Traders Place eröffnet und dort weitere 20.000 Euro in diesen ETF: IE00B3YLTY66 angelegt. Meine ganzen monatlichen Sparraten habe ich schon bei der FNZ seit einem Jahr gestoppt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die bisher dort angelegte Summe dort belasse oder in das Depot bei Traders Place übertragen sollte oder ganz anders vorgehen sollte. :/

    Ich habe mal den Text aus dem letzten Newsletter kopiert von den Geldhelden, hinsichtlich "aktuellen" Entwicklungen:


    Zitat:

    1. Kontosperrungen ohne Vorwarnung
      Ein aktueller Fall: Bei der Berliner Sparkasse wurde das Konto der Initiative Jewish Voice for Just Peace in the Middle East eingefroren – trotz legitimer Tätigkeit. Die Bank verlangte die Herausgabe aller Mitglieder­daten und stellte das Konto ohne vorherige umfassende Rechtfertigung blockiert.

      ➤ Was heißt das für Dich? Wenn Du nur ein Konto bei einer Bank hast, bekommst Du wenig bis keine Kontrolle, wenn diese Bank plötzlich „aus Vorsicht“ handelt.
    2. Banken & Zahlungs­dienstleister blockieren Millionen­beträge
      Zum Beispiel: Ein Systemfehler bei PayPal führte dazu, dass deutsche Banken mehrere Milliarden Euro an Zahlungs­strömen einfrieren mussten.

      ➤ Bedeutung: Selbst ohne staatliche Maßnahme kann Dein Zugang zu Geld plötzlich eingeschränkt sein – und zwar durch Systeme, nicht nur Menschen.
    3. Ein umfassendes EU‑Vermögensregister steht vor der Tür
      Die Europäische Union treibt laufend die Themen Transparenz, Vermögenserfassung und Meldedaten voran. Ein zentrales Register wird diskutiert und vorbereitet.

      ➤ Folge: Wer Vermögen besitzt – Immobilien, Konten, Depots – wird künftig nicht mehr unsichtbar bleiben. Kontrolle über Dein Vermögen = Kontrolle über Dich.
    4. Der Digitaler Euro rückt näher – mit vollem Zugriffspotenzial
      Die Europäische Zentralbank und die EU arbeiten aktiv am digitalen Euro‑Projekt – mit Pilotphase für 2027 und möglichem Start bis 2029.

      ➤ Bedeutung: Im digitalen Euro steckt nicht nur Komfort – sondern auch Überwachung, Rückverfolgbarkeit und potentielle Kontrollen, wer, wann, wofür bezahlt. Bargeldlos heißt nicht automatisch frei.
    5. Regulatorische Maßnahmen im Schatten schreiten voran
      Institutionen wie Banken oder Broker können Gelder stilllegen, wenn sie Risiko sehen – z. B. bei Geldwäscheverdacht oder ungewöhnlichen Bewegungen.

      ➤ Konsequenz: Es reicht nicht mehr, „irgendwo“ Geld zu haben. Wer keine Struktur hat, läuft Gefahr, im System gefangen zu sein.

      Zitatende

    Erklär doch mal, was ist denn der Digitale Euro und wieso sollte ich deshalb besorgt sein?

    Ich möchte ja nicht selbst Panik verbreiten, sondern das wird schon auf der Seite gemacht. Mich würde nur mal interessieren, wie ernst man das nehmen kann, aber anhand der wenigen Reaktionen ist eigentlich schon klar, in welche Richtung es geht.

    Es geht ja z.B. darum, daß man damit im schlimmsten Fall rechnen muß, legal enteignet zu werden, sollte der Staat mein Geld benötigen und sollte ich es nicht rechtzeitig unsichtbar vorher gemacht haben.?( Etwas ähnliches habe ich aber auch schon von anderer Stelle gehört ... ohne Social Media dazwischen.

    Hallo,

    ich bin durch Social Media auf die "Geldhelden" aufmerksam geworden. Es wird dort ja relativ viel Panik verbreitet, was uns in den nächsten Jahren hinsichtlich digitalem Euro, EU-Vermögensregister, Beweislastumkehr durch die AMLA, Zwangsabgaben und Lastenausgleich und Bargeldverbot erwartet. Natürlich bekommt man dort die entsprechenden praxisnahen Lösungen präsentiert gegen finanziellen Ausgleich.


    Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht oder wie ist eure Meinung zu dem Thema?

    Ich würde dir dringend einen eigenen Anwalt empfehlen.

    Du schreibst selbst, dass ein Ausgleichsanspruch über mehr als 300.000 € besteht, sie aber nur 60.000 € fordert. Das kann natürlich Nächstenliebe sein, kann aber auch sein, dass der gegnerische Anwalt etwas weiß, was du nicht weißt - nämlich, dass die 60.000 € schon über dem liegen, was ihr zusteht, aus welchen Gründen auch immer.

    Du kannst natürlich auch sagen, dass du die 1600 * 24 an Unterhalt in einem Betrag zahlst und mit 100.000 € insgesamt das Thema abschließt.

    Wichtig wäre wohl noch, in die Scheidungsfolgenvereinbarung aufzunehmen, dass auf jegliche zukünftige Forderungen verzichtet wird.

    Bei einem Vermögen von 700.000 € + Altersvorsorgeansprüche (mutmaße ich), wäre es mir 10.000 € für einen Anwalt wert, um am Ende die Situation abschließend geklärt zu haben.

    Meine Ex-Frau hat sich nicht um die privaten finanziellen Sachen gekümmert und sie hat garantiert nicht irgendwelche Ersparnisse rumliegen, von denen ich nichts weiß. Sie ist zudem früher selbständig tätig gewesen, hat einen eigenen Gewerberaum als Gesangslehrerin, den sie scheinbar immer noch hält, aber ungewiß ist, wie lange noch aufgrund ihrer finanziellen Situation. Die ganze Kommunikation ist wegen ihrer psychischen Erkrankung mehr als schleppend und wenn es darum ging, von mir mehr einzufordern, als ihr zusteht, hätte sie sich damit nicht soviel Zeit lassen müssen. Es sind wie gesagt 4 Monate vergangen, seit dem 1. Schreiben ihres Anwalts bis zum jetzigen Vergleichsangebot. Außerdem kenne ich meine Ex-Frau seit 14 Jahren und es wird keine Nächstenliebe sein, daß sie sich damit begnügt, sondern es geht ihr darum, die nächste Zeit ohne größere Probleme über die Runden zu kommen. Wenigstens scheine ich bei dieser Frau bei der Hochzeit hinsichtlich ihres Charakters keinen Fehler gemacht zu haben.

    Ich denke, es wäre für mich günstiger, eher monatlichen Unterhalt als eine höhere Einmalzahlung zu leisten, weil ich den Unterhalt steuerlich absetzen kann.

    Die Scheidungsfolgenvereinbarung werde ich auf jeden Fall noch prüfen lassen und Details wie den Verzicht auf jegliche weitere Forderungen da aufnehmen lassen. Ich denke, es spricht auch für meine Ex-Frau, daß ihr Anwalt bereits ohne mein Zutun eine Laufzeit von 24 Monaten für den nachehelichen Unterhalt gesetzt hat. Er hätte das ja auch ohne einen Zeitrahmen ansetzen können und ich könnte weiter Blut und Wasser schwitzen.

    Würde also nicht insgesamt die anwaltliche Prüfung der Scheidungsfolgenvereinbarung ausreichen? Hiermit sollte eigentlich alles abschließend geklärt sein. Eine Vertretung im ganzen weiteren Scheidungsprozess würde empfindlich teurer werden und für meine Begriffe wäre bereits jetzt alles geklärt. Der Versorgungsausgleich findet ohnehin beim Familiengericht statt.

    Ich denke, ich werde auch nur unwesentlich die Forderungen der Gegenseite noch absenken können, selbst mit Anwalt, da bereits weniger verlangt wird, als möglich. Außerdem riskiere ich mit einer anhaltenden Auseinandersetzung, daß doch noch Kontoauszüge vorgelegt werden müssen, von denen bis jetzt nicht die Rede war.

    Was ist denn mit dem Versorgungsausgleich? Der ist nämlich Pflicht bzw. wird vom Gericht von Amts wegen gemacht, außer man verzichtet explizit in einem Ehevertrag oder eben einer Scheidungsfolgenvereinbarung darauf. Weil ein Verzicht aber so einschneidend (und potentiell sehr teuer) ist, geht das nur per Notar meines Wissens.

    Je nachdem, ob Betriebsrenten etc. im Spiel sind, ist das zudem noch komplex.

    Ja, der ist schon seit Anfang des Jahres im Gange, allerdings läßt sich auch die Rentenversicherung hier Zeit. Hätte ich dort z.B. vor einigen Monaten nicht angerufen, warum es nicht weitergeht, wäre da einfach etwas liegengeblieben, bis das Familiengericht IRGENDWANN selbst nachgehakt hätte. Aber auch jetzt scheint das noch nicht abgeschlossen.