Beiträge von FinanzPanda

    Schau mal dieses Interview an:

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    Einige dieser Angriffs-Schritte hat Apple durch die Einführung von Diebstahlschutz unterbunden, ich möchte aber nicht drauf wetten dass es vollständig gefixt ist oder sich der Diebstahlschutz nicht doch aushebeln lässt.

    Die Sache ist nicht ganz ohne, und es gibt durchaus Fälle, wo nach Handy-Diebstahl die Konten leer geräumt wurden. Wir handhaben es folgendermaßen:

    Aufteilung auf mehrere Banken:

    Girokonto für täglichen Zahlungsverkehr und „Notgroschen“ bei einer Bank. Da habe ich alles auf dem Handy.

    Langfristig angelegtes Geld ist bei 2 anderen Banken, davon ist auf dem auf dem Handy nichts zu sehen. Eine der Banken ist sogar eine Filialbank, und online Banking ist nicht aktiviert (das halten viele wahrscheinlich für paranoid, aber mir gefällt das und es ist mir auch die höheren Kosten wert).

    Handy so gut wie möglich gesichert: Deutlich längere Pin als die üblichen 6 Stellen, Diebstahlschutz und Löschung nach mehreren Fehlversuchen der Pin aktiviert.

    Das hat überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Es geht darum, dass in einer Notsituation wie z.B. einem eingefrorenen Konto wegen Geldwäscheverdacht, einer komplizierten Erbangelegenheit oder steuerlichen Sache ein persönliches Gespräch effizient und schnell ist. Das haben vielen Menschen, die ihr halbes Leben in die virtuelle Welt verlegt haben, anscheinend vergessen. So eine Möglichkeit wegen ein paar lächerlichen Euro Gebühren aufzugeben, halte ich für den falschen Weg.

    Gerade so erlebt bei einem komplexen Erbfall im Verwandtenkreis. Da war es ein Segen, sich eine Stunde mit dem Bankmitarbeiter des Verstorbenen hinsetzen zu können, um alles zu ordnen.

    Schon mal über Bitcoin nachgedacht? Den Absendern einfach deine Wallet-Adresse mitteilen und fertig. Das läuft dann Peer-to-Peer, also direkt von Teilnehmer zu Teilnehmer, ganz unabhängig von irgendwelchen Drittanbietern oder Wechselkursen, grenzüberschreitend, quasi gebührenfrei und in Echtzeit ;)

    If you only have a hammer, every problem looks like a nail…

    Wahrscheinlich hast du die falsche Frage gestellt, bzw. die Frage falsch gestellt. Bei mir sagt Gemini folgendes:

    Frage:

    Ist es in Deutschland möglich, das FIFO Prinzip beim Verkauf von ETF-Anteilen zu umgehen, indem man einen Teil des Bestandes in ein anderes Depot überträgt (wobei die ältesten Anteile übertragen werden), und dann die verbliebenen Anteile verkauft?


    Antwort:

    Ja, in Deutschland ist es unter bestimmten Umständen möglich, das FIFO-Prinzip (First In, First Out) beim Verkauf von ETF-Anteilen zu "umgehen" oder genauer gesagt, dessen Auswirkungen zu mildern, indem man Anteile zwischen Depots überträgt.
    Das FIFO-Prinzip in Deutschland:
    Grundsätzlich gilt in Deutschland bei der Veräußerung gleichartiger Wertpapiere (§ 20 Abs. 4 Satz 7 EStG) das FIFO-Prinzip. Das bedeutet, dass steuerlich immer die zuerst gekauften Anteile als zuerst verkauft gelten. Dies kann nachteilig sein, wenn die ältesten Anteile die höchsten Gewinne aufweisen und man eigentlich Anteile mit geringeren Gewinnen oder sogar Verlusten veräußern möchte, um die Steuerlast zu minimieren oder zu stunden.
    Der Trick mit dem Depotübertrag:
    Ein Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel (also von einem Depot auf ein anderes Depot, das auf denselben Namen läuft) ist in Deutschland steuerneutral. Das bedeutet, es werden beim Übertrag keine Steuern fällig und die ursprünglichen Anschaffungsdaten (Kaufdatum und -kurs) werden mit übertragen.
    Hier kommt der "Trick" ins Spiel:
    Wenn du ältere, hoch im Kurs stehende Anteile hast und neuere Anteile mit geringeren Gewinnen (oder sogar Verlusten), kannst du die ältesten Anteile (aufgrund des FIFO-Prinzips beim Übertrag selbst) auf ein anderes Depot (z.B. ein Zweitdepot bei derselben oder einer anderen Bank) übertragen.
    Nach dem Übertrag befinden sich die älteren Anteile im Zweitdepot und die jüngeren Anteile (oder die, die du verkaufen möchtest) im ursprünglichen Depot. Wenn du dann aus dem ursprünglichen Depot verkaufst, greift das FIFO-Prinzip für diesen spezifischen Depotbestand, sodass die verbliebenen Anteile (die nun die "ältesten" in diesem Depot sind) verkauft werden. Das sind dann die jüngeren Anteile, die du behalten wolltest.
    Wichtige Punkte und Überlegungen:
    * Keine Steuerhinterziehung, sondern Steuergestaltung: Es handelt sich hierbei nicht um eine Steuerhinterziehung, sondern um eine legale Steuergestaltung. Du zahlst nicht weniger Steuern insgesamt, sondern stundest sie gegebenenfalls oder optimierst den Zeitpunkt der Steuerzahlung. Das kann den Zinseszinseffekt länger wirken lassen.
    * Anschaffungsdaten werden übertragen: Es ist entscheidend, dass die Anschaffungsdaten korrekt vom abgebenden zum aufnehmenden Institut übertragen werden. Innerhalb Deutschlands geschieht dies in der Regel automatisch über das sogenannte Taxbox-System.
    * Dauer des Übertrags: Ein Depotübertrag kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit sind die übertragenen Anteile nicht handelbar.
    * Mehrere Depots: Einige Broker bieten die Möglichkeit, mehrere Unterdepots unter einem Hauptdepot zu führen, was diesen Prozess vereinfachen kann.
    * Aufwand und Kosten: Auch wenn der reine Übertrag meist kostenlos ist, kann der administrative Aufwand für die Verwaltung mehrerer Depots und das Nachverfolgen der Anschaffungsdaten steigen.
    * Komplexität: Besonders bei regelmäßigen Sparplänen und vielen Kaufzeitpunkten kann die genaue Nachverfolgung der Anteile und ihrer Anschaffungsdaten sehr komplex werden.
    Fazit:
    Ja, es ist in Deutschland möglich, die Auswirkungen des FIFO-Prinzips beim Verkauf von ETF-Anteilen durch einen gezielten Depotübertrag älterer Anteile in ein Zweitdepot zu mildern. Dies kann dazu dienen, Gewinne zu stunden oder Verluste zu realisieren, die bei einem reinen FIFO-Verkauf im Hauptdepot nicht berücksichtigt würden. Es ist jedoch wichtig, sich der Details und des administrativen Aufwands bewusst zu sein. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, einen Steuerberater zu konsultieren.

    Nicht ganz. Wenn Du zum Bezahlen von Verbindlichkeiten immer ein paar Aktien verkaufst, fallen dafür Gebühren an. Bei Dividenden nicht.

    Na ja, der normale Mensch verkauft ja nicht für jede 50 EUR Rechnung, die er zahlen muss, extra ein paar Aktien. Wenn man 1 - 2 mal im Jahr verkauft, um den Bedarf zu decken, dann halten sich die Gebühren doch in engen Grenzen (auch wenn man nicht bei einem Neo-Broker ist, wo es sowieso fast gar keine Gebühren gibt)

    Beim Bewertungsniveau geht es ja gerade um die Frage, mit welchem Faktor die Investoren bereit sind, die künftigen Gewinne zu multiplizieren.

    Genau genommen geht es um die Frage, mit welchem Faktor die Investoren bereit sind, die heutigen Gewinne zu multiplizieren. Dies drückt die Hoffnung auf höhere künftige Gewinne aus. Die aktuellen Bewertungen zeigen, dass die Investoren den bekannten amerikanischen Unternehmen zutrauen, ihre Gewinne zukünftig sehr deutlich zu steigern. Ob das so kommt? Keine Ahnung.

    Ich kann auch nicht recht nachvollziehen, was du dir da zurecht legst, Haus&Hund. Dieser ETF, den du da verlinkt hast, hat doch seit Auflage eine Dividendenrendite die grob um die 2% schwankt. Das steht doch sogar auf der Seite, die du verlinkt hast. Das ist genauso wie bei einem ganz normalen MSCI World ETF. Die Gesamtrendite war auch relativ ähnlich wie beim MSCI World. Warum ich jetzt gerade in Unternehmen investieren wollte, die große Aktien-Rückkaufprogramme gemacht haben, weiß ich nicht.

    Ich finde, dass das steuerliche Thema oft zu viel im Fokus steht. Gerade Neulinge scheinen manchmal Horrorvorstellungen zu haben, welche Steuerzahlungen tatsächlich anfallen („HORRENDE Steuerzahlungen“).

    Einmal eine Beispielrechnung: Nehmen wir an einer zahlt 30 Jahre lang monatlich 1000 EUR in einen ETF Sparplan ein. Als Rendite p.a. nehmen wir 6% an.

    Am Ende hat er ca. 1 Mio. Jetzt verkauft er alles auf einmal. Steuerlich natürlich eine Katastrophe! Doch wieviel Steuern sind tatsächlich zu zahlen?

    Von der 1 Mio sind ca. 640.000 Ertrag. Davon geht die Teilfreistellung ab, es bleiben ca. 450.000 zu versteuern. Darauf jetzt die Abgeltungssteuer inkl. Soli, also 26,4%.

    Das macht eine Steuerzahlung von ca. 120.000 EUR. Es bleiben ca. 880.000 EUR übrig.

    Bezogen auf den Depotwert beträgt die Steuerzahlung gerade mal 12%. Bezogen auf den Ertrag ca. 19%.

    Das sollte man natürlich auf dem schirm haben, dass einem vom Wert des Depots letztlich nur um die 80-90% zur Verfügung stehen werden. Aber so dramatisch finde ich das nun nicht, und ich würde mir gut überlegen, wie viel Inflexibilität, Kosten, Komplexität usw. ich mir ans Bein binde, um da noch etwas zu optimieren.

    Wie die Besteuerung in 30 Jahren aussieht weiss man heute natürlich so oder so nicht genau.

    Ich schließe mich da mal mit einer off-topic Frage an: Kennt jemand eine Quelle, bei der man die aktuelle Rendite von Geldmarkt ETF wie dem DBX0AN direkt sehen kann?

    Ich behelfe mir da bisher näherungsweise, indem ich die 1 Monats-Rendite mal 12 nehme, und zur Triangulierung noch mal die 3 Monats-Rendite mal 4. Demnach sind es aktuell wohl leicht über 2%.